St. Leon-Rot
| Wappe | Dütschlandcharte | |
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| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Charlsrue | |
| Chreis: | Rhii-Neckar-Chreis | |
| Höchi: | 104 m ü. NHN | |
| Flächi: | 25,6 km² | |
| Iiwohner: |
13.979 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 547 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 68789 | |
| Vorwahl: | 06227 | |
| Kfz-Chennzeiche: | HD | |
| Gmeischlüssel: | 08 2 26 103 | |
| LOCODE: | DE SNL | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Rathausstraße 2 68789 St. Leon-Rot | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Alexander Eger (FDP) | |
| Lag vo vo dr Gmei St. Leon-Rot im Rhii-Neckar-Chreis | ||
St. Leon-Rot (sidfränkisch Sångd-Lee-Rot) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 13.979 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024).
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]St. Leon-Rot lyt am Kraichbach nordeschtli vum Lußhardtwald in dr Metropolregion Rhy-Necker. Dr Baan bstoht us 47,7 % Landwirtschaftsflechi, 25,1 % Wald, 25,3 % Sidligsflechi un 2 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine vu St. Leon-Rot sin Reilingen, Walldorf, Wiesloch, Rauenberg, Malsch, Bad Schönborn, Kronau un Waghäusel.
Gmaigliderig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue St. Leon-Rot ghere d Derfer St. Leon un Rot.
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Di hitig Gmai St. Leon-Rot isch entstande zum 1. Jänner 1974 dur dr Zämmeschluss vu dr Gmaine Rot un St. Leon.[3]
Anne 853 wird zum erschte Mol e Kanonikerstift mit Name St. Leon gnännt, dr glychnamig Ort anne 1157.[4]. Rot wird zum erschte Mol gnännt anne 1284. St. Leon un Rot hän zum Hochstift Speyer ghert un dert zerscht zum Amt Kislau, un syt 1771 zum Amt Philippsburg.
Wu s Hochstift Speyer anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, sin St. Leon un Rot an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische sin si Dail vum Amt Philippsburg blibe un sin 1864 zum Bezirksamt Wiesloch chuu. Ab 1938 sn si Dail vum Bezirksamt Heidelberg wore, wu anne 1939 dr Landchrais Heidelberg drus woren isch.
Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un St. Leon un Rot sin zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Yywohnerentwicklig ab 1871[5]
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1871 bis 1956
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1961 bis 2002
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2003 bis 2013
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ab 2014
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Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]St. Leon-Rot ghert zue kainere Verwaltigsgmainschaft.
- Burgermaischter vu St. Leon-Rot
- 1974–1998: Helmut Martin (CDU)
- seit 1998: Alexander Eger (FDP)
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Katholischi Chilche St. Mauritius, Rot (spotmitterlalterli)
- Katholischi Chilche St. Leo dr Groß, St. Leon (1955)
- Evangelischi Chrischtuschilche (2003)
- Haimetmuseum (ufgmacht 2003)
- Rothuus
- Chrischtuschilche
- St. Mauritius
- St. Leo dr Groß
- Haimetmuseum
- Alti Mönchsbergschuel
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu St. Leon-Rot ghert zum Sidfränkisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Sabine Pich: Zwischen Fabrik und Feldarbeit. Tabakanbau und Zigarrenindustrie in der Geschichte von St. Leon-Rot. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1991, ISBN 978-3-9802218-3-2.
- Gemeinde St. Leon-Rot: St. Leon-Rot – 25 Jahre Ortsgeschichte. Eigenverlag, St. Leon-Rot 1999.
- Gemeinde St. Leon-Rot (Hrsg.): St. Leon-Rot – Das Heimatbuch Damals und heute. Eigenverlag, St. Leon-Rot 2004.
- Gemeinde St. Leon-Rot (Hrsg.): Festschrift 850 Jahre St. Leon. Eigenverlag, St. Leon-Rot 2007.
- Gemeinde St. Leon-Rot (Hrsg.): Festschrift 525 Jahre Sauerkrautmarkt St. Leon, Eigenverlag, St. Leon-Rot 2007.
- Maria Rita Keilbach: Rot in Baden und seine Einwohner 1644–1904. Plaidt: Cardamina-Verlag 2015 (= Badische Ortssippenbücher 169)
- Festschrift 50 Jahre Gemeindefusion – Ein Rückblick zum Jubiläum. Arbeitskreis Heimatgeschichte der Gemeinde St.Leon-Rot. 2023/24.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu St. Leon-Rot
- St. Leon-Rot uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 487.
- ↑ Noch em Urkundenbuch zur Geschichte der Bischöfe zu Speyer, S. 104/105: apud sanctum Leonem.
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
