Neulußheim
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
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| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Charlsrue | |
| Chreis: | Rhy-Necker-Chrais | |
| Höchi: | 105 m ü. NHN | |
| Flächi: | 3,39 km² | |
| Iiwohner: |
7162 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 2113 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 68809 | |
| Vorwahl: | 06205 | |
| Kfz-Chennzeiche: | HD | |
| Gmeischlüssel: | 08 2 26 059 | |
| LOCODE: | DE NLM | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
St. Leoner Straße 5 68809 Neulußheim | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Kevin Weirether | |
| Lag vo vo dr Gmei Neulußheim im Rhy-Necker-Chrais | ||
Neulußheim (sidfränkisch Nailosse) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 7162 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024).
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Neulußheim lyt in dr Metropolregion Rhy-Necker. D Sidgränz vum Baan bildet dr Kriegbach, wu ai Kilometer weschtli in Rhyy mindet. Dr Baan bstoht us 47,2 % Landwirtschaftsflechi, 0,9 % Wald, 51 % Sidligsflechi un 0,9 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine vu Neulußheim sin Altlußheim im Weschte, Side un Sidoschte, Hockenheim im Norde un Reilingen im Oschte.
Gmaigliderig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zuge Neulußheim ghere s glychnamig Dorf un dr Wohnblatz Siebzehntes Gewann.[3]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Am 19. Merz 1711 het dr wirttebärgisch Herzog Eberhard Ludwig em wirttebärgische Stabs- un Amtspfläger Julius Schickard an dr eschtlige Baangränz vum Dorf Lußheim (syt 1816: Altlußheim) 100 Morge Land zuegwise. An ere Stroßechryzig het dr Schickard derno Lußhofen (ab 1816 Neulußheim) grindet. S erscht Gebei isch e Maierhof mit Wirtschaft un Bröuerei gsii.
S Dorf het zum Hochstift Speyer unter wirttebärgischer Schutzherrschaft ghert (Stabspflääg Speyer, Oberamt Maulbronn).[4] Wu s Hochstift Speyer anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch s chleschterlig Oberamt in e wältli wirttebärgisch Amt umgandelt wore. Anne 1806 sin Alt- un Neulußheim mit em Dusch- un Epurationsverdrag an s Großherzogtum Bade chuu.[4]
Im Badische isch Neulußheim Dail vum Amt Schwetzingen gsii, ab 1924 vum Bezirksamt Mannheim, wu 1939 dr Landchrais Mannheim drus woren isch.
Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Mannheim ufglest wore un Neulußheim isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Johr | 1777 | 1818 | 1834 | 1852 | 1905 | 1925 | 1950 | 1961 | 1967 | 1970 | 1991 | 1995 | 2005 | 2010 | 2015 | 2020 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Yywohner[5][6][7] | 405 | 490 | 662 | 1008 | 1811 | 2723 | 3661 | 4089 | 4522 | 4859 | 5314 | 5518 | 6542 | 6626 | 6783 | 7150 |
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Neulußheim het e Verwaltigsgmainschaft veryybart mit dr Stadt Hockene un dr Gmaine Altlußheim un Reilingen
- Burgermaischter vu Neulußheim
- Gottlieb Schreiber (1945)
- Friedrich Lörsch (1946; kummissarisch)
- Konrad Bühler (1946–1948)
- Fritz Stadler (1948–1966)
- Ewald Butz (1966–1993)
- Gerhard Greiner (1993–2008)
- Gunther Hoffmann (2008–2024)
- Kevin Weirether (syt 2024)
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Durmuhremuseum im oberschte Stock vu dr alte Schuel
- Haimetmuseum im Alte Bahnhof
- Evangelischi Chilche (1908)
- Katholischi Chilche St. Nikolaus (1955)
- Evangelischi Chilche
- Katholischi Chilche
- Rothuus
- Alte Bahnhof
- Neie Bahnhof
- Alti Schuel
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Neulußheim ghert zum Sidfränkisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Hans Huth: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen. München 1967.
- Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
- Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
- Bd. 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970.
- Robert Fuchs: 275 Jahre Neulußheim 1711–1986. Neulußheim 1986.
- Wolfgang Ockert: Ortssippenbuch Neulußheim 1716–1920. Verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-401-2 (= Badische Ortssippenbücher 111).
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu Neulußheim
- Neulußheim uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 371–372
- 1 2 Hans Huth, Emil Lacroix, Heinrich Niester: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: ohne Stadt Schwetzingen, Deutscher Kunstverlag, München 1967, S. 291
- ↑ Yywohnerzahle bis 1950 un 1967: Kreisbeschreibung Bd. 3 S. 719 un Aagabe vum Statistische Landesamt
- ↑ Gemeinde Neulußheim: Gemeinde Neulußheim: Struktur- und Standortdaten. Abgruefen am 29. August 2018.
- ↑ Neulußheim (Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland) - Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte, Lage, Wetter und Web-Informationen. Abgruefen am 30. Oktober 2023.
