Zum Inhalt springen

Neulußheim

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Neulußheim
Neulußheim
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Neulußheim fürighobe
Koordinate: 49° 18′ N,  31′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Charlsrue
Chreis:Rhy-Necker-Chrais
Höchi:105 m ü. NHN
Flächi:3,39 km²
Iiwohner:

7162 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 2113 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 68809
Vorwahl: 06205
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 059
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
St. Leoner Straße 5
68809 Neulußheim
Webpräsenz: www.neulussheim.de
Burgermeischter: Kevin Weirether
Lag vo vo dr Gmei Neulußheim im Rhy-Necker-Chrais
Karte
Karte

Neulußheim (sidfränkisch Nailosse) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 7162 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Neulußheim lyt in dr Metropolregion Rhy-Necker. D Sidgränz vum Baan bildet dr Kriegbach, wu ai Kilometer weschtli in Rhyy mindet. Dr Baan bstoht us 47,2 % Landwirtschaftsflechi, 0,9 % Wald, 51 % Sidligsflechi un 0,9 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine vu Neulußheim sin Altlußheim im Weschte, Side un Sidoschte, Hockenheim im Norde un Reilingen im Oschte.

Zuge Neulußheim ghere s glychnamig Dorf un dr Wohnblatz Siebzehntes Gewann.[3]

Am 19. Merz 1711 het dr wirttebärgisch Herzog Eberhard Ludwig em wirttebärgische Stabs- un Amtspfläger Julius Schickard an dr eschtlige Baangränz vum Dorf Lußheim (syt 1816: Altlußheim) 100 Morge Land zuegwise. An ere Stroßechryzig het dr Schickard derno Lußhofen (ab 1816 Neulußheim) grindet. S erscht Gebei isch e Maierhof mit Wirtschaft un Bröuerei gsii.

S Dorf het zum Hochstift Speyer unter wirttebärgischer Schutzherrschaft ghert (Stabspflääg Speyer, Oberamt Maulbronn).[4] Wu s Hochstift Speyer anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch s chleschterlig Oberamt in e wältli wirttebärgisch Amt umgandelt wore. Anne 1806 sin Alt- un Neulußheim mit em Dusch- un Epurationsverdrag an s Großherzogtum Bade chuu.[4]

Im Badische isch Neulußheim Dail vum Amt Schwetzingen gsii, ab 1924 vum Bezirksamt Mannheim, wu 1939 dr Landchrais Mannheim drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Mannheim ufglest wore un Neulußheim isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.

Yywohnerentwicklig

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
Johr1777181818341852190519251950196119671970199119952005201020152020
Yywohner[5][6][7]4054906621008181127233661408945224859531455186542662667837150

Neulußheim het e Verwaltigsgmainschaft veryybart mit dr Stadt Hockene un dr Gmaine Altlußheim un Reilingen

Burgermaischter vu Neulußheim
  • Gottlieb Schreiber (1945)
  • Friedrich Lörsch (1946; kummissarisch)
  • Konrad Bühler (1946–1948)
  • Fritz Stadler (1948–1966)
  • Ewald Butz (1966–1993)
  • Gerhard Greiner (1993–2008)
  • Gunther Hoffmann (2008–2024)
  • Kevin Weirether (syt 2024)

Kultur un Böuwärch

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
  • Durmuhremuseum im oberschte Stock vu dr alte Schuel
  • Haimetmuseum im Alte Bahnhof
  • Evangelischi Chilche (1908)
  • Katholischi Chilche St. Nikolaus (1955)

Dr Dialäkt vu Neulußheim ghert zum Sidfränkisch.

  • Hans Huth: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen. München 1967.
  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
    • Bd. 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970.
  • Robert Fuchs: 275 Jahre Neulußheim 1711–1986. Neulußheim 1986.
  • Wolfgang Ockert: Ortssippenbuch Neulußheim 1716–1920. Verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-401-2 (= Badische Ortssippenbücher 111).
 Commons: Neulußheim – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 371–372
  4. 1 2 Hans Huth, Emil Lacroix, Heinrich Niester: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: ohne Stadt Schwetzingen, Deutscher Kunstverlag, München 1967, S. 291
  5. Yywohnerzahle bis 1950 un 1967: Kreisbeschreibung Bd. 3 S. 719 un Aagabe vum Statistische Landesamt
  6. Gemeinde Neulußheim: Gemeinde Neulußheim: Struktur- und Standortdaten. Abgruefen am 29. August 2018.
  7. Neulußheim (Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland) - Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte, Lage, Wetter und Web-Informationen. Abgruefen am 30. Oktober 2023.