Zum Inhalt springen

Schwetzingen

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Schwetzingen
Schwetzingen
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Schwetzingen fürighobe
Koordinate: 49° 23′ N,  34′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Charlsrue
Chreis:Rhy-Necker-Chrais
Höchi:101 m ü. NHN
Flächi:21,6 km²
Iiwohner:

21.767 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 1006 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 68723
Vorwahl: 06202
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 084
Gmeigliderig:5 Stadtgebiete
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Hebelstraße 1
68723 Schwetzingen
Webpräsenz: www.schwetzingen.de
Oberburgermeischter: Matthias Steffan (parteilos)
Lag vo vo dr Gmei Schwetzingen im Rhy-Necker-Chrais
Karte
Karte

Schwetzingen (pfälzisch Schwetzinge) isch e Stadt im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 21.767 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si isch syt em 1. April 1993 Großi Kraisstadt. Schwetzingen lyt an dr Badische Spargelstroß, an dr Bertha Benz Memorial Route un an dr Burgestroß.

Schwetzingen lyt am Leimbach in dr Metropolregion Rhy-Necker, eschtli vum Rhy un weschtli vum Odewald. Dr Baan bstoht us 26,7 % Landwirtschaftsflechi, 35,8 % Wald, 33,7 % Sidligsflechi un 3,8 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine vu Schwetzingen sin Mannheim, Plankstadt, Oftersheim, Hockenheim, Ketsch un Brühl. S Stadtbiet vu Schwetzingen isch mit dr Nochbergmai Oftersheim vollständig zämegwagse, zum Dail au mit Plankstadt.

Zue Schwetzingen ghert d Stadtdail Kernstadt, Oststadt, Südstadt, Schälzig, Hirschacker, Kleines Feld un Nordstadt.

Schwetzingen isch zum erschte Mol im Lorscher Codex in ere Urkund vum 21. Dezämber 766 as suezzingen gnännt wore, [3] 803 wird e Suezzingen Superiore („Oberschwetzingen“) gnännt. Urspringli het s zwoo Sidlige gee, Ober- un Unterschwetzingen, wu im Lauf vum 17. un 18. Johrhundert zue aim Dorf zämegwagse sin. D Derfer hänn aafangs zum Bischtum Worms ghert un sin im 12. Johrhundert an d Bfalzgrofe chuu un het do zue dr Kirchheimer Zent ghert.

Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Schwetzingen an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische isch Schwetzingen Sitz vum Amt Schwetzingen wore, ab 1864 Bezirksamt Schwetzingen. Anne 1924 isch s zum Bezirksamt Mannheim chuu, wu anne 1939 dr Landchrais Mannheim drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Mannheim ufglest wore un Schwetzingen isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.

Yywohnerentwicklug

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
Johr Yywohner
1726420
17841.784
18002.090
18502.900
1855fascht 3.100
18583.192
1. Dezämber 18713.862
1. Dezämber 1880¹4.649
1. Dezämber 1890¹5.116
1. Dezämber 1900¹6.432
1. Dezämber 1910¹7.876
8. Oktober 1919¹9.146
16. Juni 1925¹9.341
16. Juni 1933¹10.016
Johr Yywohner
17. Mai 1939¹10.983
Dezämber 1945¹11.129
13. Septämber 1950¹14.068
6. Juni 1961¹14.992
27. Mai 1970¹16.508
31. Dezämber 197518.296
31. Dezämber 198018.384
25. Mai 1987¹17.729
31. Dezämber 199019.098
31. Dezämber 199521.872
31. Dezämber 200022.267
31. Dezämber 200522.345
31. Dezämber 201021.789
31. Dezämber 201522.335
31. Dezämber 202021.577

¹ Volkszelligsergebnis

Schwetzingen ghert zue kainere Verwaltigsgmainschaft.

Burgermaischtrer vu Schwetzingen (syt 1993 Oberburgermaischter)
  • 1833–1838: Daniel Helmreich
  • 1838–1851: Carl Welde
  • 1851–1855: Josef Vetter
  • 1855–1865: Johann Wilhelm Ihm
  • 1865–1883: Heinrich Wittmann
  • 1883–1898: Karl Mechling
  • 1898–1904: Heinrich Häfner
  • 1904–1910: Jean Wipfinger
  • 1910–1914: Wilfried Hartmann
  • 1914–1923: Jakob Reinhard
  • 1914–1918: Georg Pitsch
  • 1923–1929: Johannes Götz
  • 1929–1930: Leopold Stratthaus
  • 1930–1933: Arthur Trautmann
  • 1933–1945: Arthur Stober
  • 1945: Ernst Karl
  • 1945–1948: Valentin Gaa
  • 1948–1954: Franz Dusberger
  • 1954–1961: Hans Kahrmann
  • 1961–1962: Adolf Schmitt
  • 1962–1981: Kurt Waibel (SPD)
  • 1981–1982: Walter Bährle
  • 1982–1998: Gerhard Stratthaus
  • 1999–2007: Bernd Kappenstein
  • 2007–2008: Bernd Junker
  • 2008–2024: René Pöltl
  • syt 2024: Matthias Steffan
Partnerstedt

Kultur un Böuwärch

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
  • Schloss Schwetzingen (ehmoligi Summerresidänz vu dr Kurfirschte)
  • Schlossgarten mit Rokokotheater (1752), Orangeri, Badhuus, Apollotämpel mit em Hecketheater, Wasserkaschtell, Merkur-Tämpel, Moschee (böue 1779 bis 1796), Minerva-Tämpel un Arionbrunne
  • Rothuus (1821)
  • Katholischi Chilche St. Pankratius (1736/38, Durm 1755)
  • Evangelischi Stadtchilche (1756, Durm 1884/88)
  • Katholischi Chilche St. Maria (1958)
  • Katholischi Chilche St. Josef in Hirschacker
  • Evangelisch Gmaizäntrum Melanchthon (1964)
  • Neiaposchtolischi Chilche
  • theater am puls
  • Museum Blau
  • Museum Karl-Wörn-Huus
  • XYLON – Museum + Werkstätten e. V.

S Rokokotheater isch syt 1952 d Spiilstät vu dr Schwetzinger Feschtspiil.

Dr Dialäkt vu Schwetzingen ghert zum Pfälzisch.

  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
    • Bd. 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970.
  • Karl und Volker Wörn: Schwetzingen zur Jahrtausendwende: Geschichte – Kultur – Wirtschaft. Schwetzingen 2000, ISBN 3-87742-157-1, zahlreiche zum Teil farbige Abbildungen und Pläne aus Schwetzingen.
  • Badisches Städtebuch. Band IV 2. Teilband aus: Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart 1959.
  • Frank-Uwe Betz: Schwetzingen. Stadt und Leute. Sutton Verlag, Erfurt 2001, ISBN 3-89702-387-3. (Historische Photographien, überwiegend von 1900 bis 1970)
  • Die Lust am Jagen. Jagdsitten und Jagdfeste am kurpfälzischen Hof im 18. Jahrhundert. Begleitbuch zur Ausstellung im Schwetzinger Schloss. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1999, ISBN 978-3-89735-118-9.
  • Susanne Bährle/Theo Kyrberg: Schwetzingen. Gudensberg-Gleichen 2002.
  • Hans-Erhard Lessing: „Karl Drais und Schwetzingens Schlossgarten – ein Schlüsselereignis der Mobilitätsgeschichte“. Badische Heimat, März 2016, S. 115–125.
  • Stadt Schwetzingen (Hrsg.): Schwetzingen – Geschichte(n) einer Stadt, zwei Bände, verlag regionalkultur, Heidelberg 2016–2018, ISBN 978-3-89735-984-0 und ISBN 978-3-89735-985-7.
  • Karl Frei: „Schbrooch un Schbrisch. Die Mundarten im früheren Amtsbezirk Schwetzingen“. Schwetzingen 1984.
 Commons: Schwetzingen – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 750 21. Dezember 766 - Reg. 99. In: Heidelberger historische Bestände - digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 278, abgruefen am 18. April 2015.