Wiesloch
| Wappe | Dütschlandcharte | |
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| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Charlsrue | |
| Chreis: | Rhy-Necker-Chrais | |
| Höchi: | 130 m ü. NHN | |
| Flächi: | 30,3 km² | |
| Iiwohner: |
27.731 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 916 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 69168 | |
| Vorwahl: | 06222 | |
| Kfz-Chennzeiche: | HD | |
| Gmeischlüssel: | 08 2 26 098 | |
| LOCODE: | DE WSY | |
| Gmeigliderig: | Chernstadt, 4 Stadtdail | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Marktstraße 13 69168 Wiesloch | |
| Webpräsenz: | ||
| Oberburgermeischter: | Dirk Elkemann | |
| Lag vo vo dr Gmei Wiesloch im Rhy-Necker-Chrais | ||
Wiesloch (sidfränkisch Wissloch) isch e Stadt im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 27.731 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). si bildet mit dr Nochberstadt Walldorf e Mittelzäntrum in dr Metropolregion Rhyy-Necker. Syt 1973 isch e Wiesloch e Großi Chraisstadt.
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Wiesloch lyt an dr Uuslaifer vum Chlaine Odewald. Uf em Bann.fließe dr Leimbach, dr Gauangelbach, dr Waldangelbach, dr Ochsenbach un dr Maisbach. Nochbergmaine vu Wiesloch sin Nußloch, Leimen, Mauer, Meckesheim, Dielheim, Rauenberg, St. Leon-Rot un Walldorf.
Dr Baan bstoht us 52,4 % Landwirtschaftsflechi, 9,6 % Wald, 34,7 % Sidligsflechi un 3,2 % sunschtiger Flechi.[2]
Gmaigliderig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Wiesloch ghere d Stadtdail Baiertal (mit em glychnamige Dorf, em Gheft Schatzgrundhof un dr Wohnblätz Hohenhardterhof un Pumpstation Maisbachtal), Schatthausen un Wiesloch (mit dr glychnamige Stadt, em Stadtbezirk Altwiesloch un d Ortschafte Beim Staatsbahnhof, „Frauenweiler, Siedlung“, Heil- und Pflegeanstalt un Hühnerfarm Zimmermann.[3]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Wiesloch isch zum erschte Mol im Lorscher Codex am 12. Septämber 801 in ere Schänkigsurkund an s Chloschter Lorsch as Wezzinloch gnännt wore.[4] Im frieje 13. Johrhundert isch Wiesloch unter d Herrschaft vu dr Pfalzgrofe bi Rhyy chuu.
Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Wiesloch an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade.
Im Badische isch Wiesloch vu 1810 bis 1938 Sitz vun eme aige Bezirksamt gsii, 1938 isch d Stadt zum Bezirksamt Heidelberg chuu, wu 1939 dr Landchrais Heidelberg drus woren isch. Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un Wiesloch isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
Yygmaindige
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- 1908: Altwiesloch
- 31. Jänner 1972: Baiertal un Schatthausen.[5]
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Yywohnerzahle noch em jewylige Gebietsstand. D Zahle sin Schetzige, Volkszelligsergebnis (¹) oder amtligi Furtschrybige vu dr Statistische Ämter.
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¹ Volkszelligsergebnis
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Wiesloch het e Verwaltigsgmainschaft veryybart mit dr Gmai Dielheim
Burgermaischter vu Wiesloch, syt 1973 Oberburgermaischter:
- 1900–1918: Julius Burckhardt
- 1918–1920: Georg Walter
- 1920–1925: Wilhelm Götz
- 1925–1933: Albert Groeppler (bis 1927 kummissarisch)
- 1934–1945: Otto Bender
- 1945–1946: Valentin Ullrich
- 1946–1954: Anton Dörner
- 1954–1968: Philipp Hilswicht
- 1968–1984: Heinz Bettinger
- 1984–1992: Wolfgang Fürniß
- 1992–2000: Gustav Bylow
- 2000–2015: Franz Schaidhammer
- syt 2016: Dirk Elkemann
Partnergmaine:
- Sturgis, USA, syt 1966
- Fontenay-aux-Roses, Frankrych, syt 1974
- Ząbkowice Śląskie, Pole, syt 1998
- Amarante, Portugal, syt 2003
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Ruine vum Schloss Wiesloch
- Freihof
- Dirm vu dr Stadtmure: d Dörndl, dr Sauermillichhaffe un dr Runde Turm
- Evangelischi Stadtchilche (Chor gotisch us em freieje 15. Jh.)
- Katholischi Chilche St. Laurentius (barock, 18. Jh.)
- Hailig-Chryz-Chilche (1925)
- Alte Jidische Fridhof
- Pankratiuskapäll, Altwiesloch
- Wasserschloss Schatthausen
- Rothuus
- Evangelischi Stadtchilche
- St. Laurentius
- Schlossdurm
- Freihof
- Dörndl
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Wiesloch ghert zum Sidfränkisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
- Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
- Bd. 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968.
- Gisela Gaberdiel und Heinz Gaberdiel (Stadtarchiv Wiesloch, Hrsg.): 250 Jahre Familien in Wiesloch und Altwiesloch. Ortsfamilienbuch von 1670 bis 1920. 2 Bände. Ubstadt-Weiher: Verlag Regionalkultur 2012, ISBN 978-3-89735-733-4.
- Stadtverwaltung Wiesloch (Hrsg.): Wiesloch. Beiträge zur Geschichte. 2 Bände. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher, 2000/2001.
- Ludwig H. Hildebrandt (Bearb.): Mittelalterliche Urkunden über Wiesloch und Walldorf. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2001.
- Stadt Wiesloch (Hrsg.): 1000 Jahre Marktrecht Stadt Wiesloch. Heidelberg o. J.
- Robert Häusser: Wiesloch. Bilder einer Stadt. Hrsg. v. Stadt Wiesloch. 2. Aufl. Südwestdeutsche Verlagsanstalt Mannheim, 1982.
- Manfred Kurz/Helmut Mohr: Wiesloch in alten Bildern. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu Wiesloch
- Wiesloch uf LEO-BW
- Baiertal uf LEO-BW
- Schatthausen uf LEO-BW
- Wiesloch, Altgemeinde uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 431–434
- ↑ Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 809, 12. September 801 – Reg. 2748. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 299, abgruefen am 2. März 2016.
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 475.
