Zum Inhalt springen

Wiesloch

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Wiesloch
Wiesloch
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Wiesloch fürighobe
Koordinate: 49° 18′ N,  42′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Charlsrue
Chreis:Rhy-Necker-Chrais
Höchi:130 m ü. NHN
Flächi:30,3 km²
Iiwohner:

27.731 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 916 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 69168
Vorwahl: 06222
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 098
Gmeigliderig:Chernstadt, 4 Stadtdail
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Marktstraße 13
69168 Wiesloch
Webpräsenz: www.wiesloch.de
Oberburgermeischter: Dirk Elkemann
Lag vo vo dr Gmei Wiesloch im Rhy-Necker-Chrais
Karte
Karte

Wiesloch (sidfränkisch Wissloch) isch e Stadt im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 27.731 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). si bildet mit dr Nochberstadt Walldorf e Mittelzäntrum in dr Metropolregion Rhyy-Necker. Syt 1973 isch e Wiesloch e Großi Chraisstadt.

Wiesloch lyt an dr Uuslaifer vum Chlaine Odewald. Uf em Bann.fließe dr Leimbach, dr Gauangelbach, dr Waldangelbach, dr Ochsenbach un dr Maisbach. Nochbergmaine vu Wiesloch sin Nußloch, Leimen, Mauer, Meckesheim, Dielheim, Rauenberg, St. Leon-Rot un Walldorf.

Dr Baan bstoht us 52,4 % Landwirtschaftsflechi, 9,6 % Wald, 34,7 % Sidligsflechi un 3,2 % sunschtiger Flechi.[2]

Zue Wiesloch ghere d Stadtdail Baiertal (mit em glychnamige Dorf, em Gheft Schatzgrundhof un dr Wohnblätz Hohenhardterhof un Pumpstation Maisbachtal), Schatthausen un Wiesloch (mit dr glychnamige Stadt, em Stadtbezirk Altwiesloch un d Ortschafte Beim Staatsbahnhof, „Frauenweiler, Siedlung“, Heil- und Pflegeanstalt un Hühnerfarm Zimmermann.[3]

Wiesloch isch zum erschte Mol im Lorscher Codex am 12. Septämber 801 in ere Schänkigsurkund an s Chloschter Lorsch as Wezzinloch gnännt wore.[4] Im frieje 13. Johrhundert isch Wiesloch unter d Herrschaft vu dr Pfalzgrofe bi Rhyy chuu.

Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Wiesloch an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade.

Im Badische isch Wiesloch vu 1810 bis 1938 Sitz vun eme aige Bezirksamt gsii, 1938 isch d Stadt zum Bezirksamt Heidelberg chuu, wu 1939 dr Landchrais Heidelberg drus woren isch. Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un Wiesloch isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.

  • 1908: Altwiesloch
  • 31. Jänner 1972: Baiertal un Schatthausen.[5]

Yywohnerentwicklig

[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Yywohnerzahle noch em jewylige Gebietsstand. D Zahle sin Schetzige, Volkszelligsergebnis (¹) oder amtligi Furtschrybige vu dr Statistische Ämter.

Johr Yywohner
15771.360
1689ca. 900
1727978
17771.373
18552.956
18583.054
1. Dezämber 18713.474
1. Dezämber 1880 ¹3.740
1. Dezämber 1890 ¹3.796
1. Dezämber 1901 ¹4.322
1. Dezämber 1910 ¹6.536
8. Oktober 1919 ¹6.673
16. Juni 1925 ¹7.278
16. Juni 1933 ¹7.637
17. Mai 1939 ¹7.932
Johr Yywohner
Dezämber 1945 ¹7.636
13. Septämber 1950 ¹10.926
6. Juni 1961 ¹13.651
27. Mai 1970 ¹16.102
31. Dezämber 197521.552
31. Dezämber 198021.746
25. Mai 1987 ¹21.862
31. Dezämber 199022.947
31. Dezämber 199524.647
31. Dezämber 200025.383
31. Dezämber 200526.229
31. Dezämber 201026.034
31. Dezämber 201526.426
31. Dezämber 202026.605

¹ Volkszelligsergebnis

Wiesloch het e Verwaltigsgmainschaft veryybart mit dr Gmai Dielheim

Burgermaischter vu Wiesloch, syt 1973 Oberburgermaischter:

  • 1900–1918: Julius Burckhardt
  • 1918–1920: Georg Walter
  • 1920–1925: Wilhelm Götz
  • 1925–1933: Albert Groeppler (bis 1927 kummissarisch)
  • 1934–1945: Otto Bender
  • 1945–1946: Valentin Ullrich
  • 1946–1954: Anton Dörner
  • 1954–1968: Philipp Hilswicht
  • 1968–1984: Heinz Bettinger
  • 1984–1992: Wolfgang Fürniß
  • 1992–2000: Gustav Bylow
  • 2000–2015: Franz Schaidhammer
  • syt 2016: Dirk Elkemann

Partnergmaine:

Kultur un Böuwärch

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
  • Ruine vum Schloss Wiesloch
  • Freihof
  • Dirm vu dr Stadtmure: d Dörndl, dr Sauermillichhaffe un dr Runde Turm
  • Evangelischi Stadtchilche (Chor gotisch us em freieje 15. Jh.)
  • Katholischi Chilche St. Laurentius (barock, 18. Jh.)
  • Hailig-Chryz-Chilche (1925)
  • Alte Jidische Fridhof
  • Pankratiuskapäll, Altwiesloch
  • Wasserschloss Schatthausen

Dr Dialäkt vu Wiesloch ghert zum Sidfränkisch.

  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
    • Bd. 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968.
  • Gisela Gaberdiel und Heinz Gaberdiel (Stadtarchiv Wiesloch, Hrsg.): 250 Jahre Familien in Wiesloch und Altwiesloch. Ortsfamilienbuch von 1670 bis 1920. 2 Bände. Ubstadt-Weiher: Verlag Regionalkultur 2012, ISBN 978-3-89735-733-4.
  • Stadtverwaltung Wiesloch (Hrsg.): Wiesloch. Beiträge zur Geschichte. 2 Bände. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher, 2000/2001.
  • Ludwig H. Hildebrandt (Bearb.): Mittelalterliche Urkunden über Wiesloch und Walldorf. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2001.
  • Stadt Wiesloch (Hrsg.): 1000 Jahre Marktrecht Stadt Wiesloch. Heidelberg o. J.
  • Robert Häusser: Wiesloch. Bilder einer Stadt. Hrsg. v. Stadt Wiesloch. 2. Aufl. Südwestdeutsche Verlagsanstalt Mannheim, 1982.
  • Manfred Kurz/Helmut Mohr: Wiesloch in alten Bildern. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher.
 Commons: Wiesloch – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 431–434
  4. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 809, 12. September 801 – Reg. 2748. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 299, abgruefen am 2. März 2016.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 475.