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Ilvesheim

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Ilvesheim
Ilvesheim
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Ilvesheim fürighobe
Koordinate: 49° 28′ N,  34′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Charlsrue
Chreis:Rhy-Necker-Chrais
Höchi:97 m ü. NHN
Flächi:5,89 km²
Iiwohner:

9207 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 1563 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 68549
Vorwahl: 0621
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 036
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Schloßstraße 9
68549 Ilvesheim
Webpräsenz: www.ilvesheim.de
Burgermeischter: Thorsten Walther (SPD)
Lag vo vo dr Gmei Ilvesheim im Rhy-Necker-Chrais
Karte
Karte

Ilvesheim (pfälzisch Ilwese) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 9207 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si ghert zue dr Metropolregion Rhy-Necker.

lvesheim lyt am Necker zwische eme Boge vum Altnecker im Side un em Neckarkanal im Norde. Dr Baan bstoht us 55 % Landwirtschaftsflechi, 0 % Wald, 35,3 % Sidligsflechi un 9,7 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine vu Ilvesheim sin Mannheim, Heddesheim, Ladenburg un Edingen-Neckarhausen.

Zue Ilvesheim ghere näb em glychnamige Dorf no d Wohnblätz Atzelbuckel, Beim Schießstand, Flurscheid un Weingärten.[3] Derzue ghere zue dr Gmai au d Neckarplatte uf dr änere Syte vum Altnecker im Sidoschte, wu Dail vum Landschaftsschutzbiet 2.26.025 „Unterer Neckar: Südöstlich der Ilvesheimer Schlinge“ sin.

Ilvesheim isch zum erschte Mol as Ulvinisheim in ere Schänkigsurkund an s Chloschter Lorsch vum 14. Merz 766 gnännt wore.[4]

Iber dr Chaiser Barbarossa isch dr Lorscher Bsitz um 1155 an sy Halbbrueder Bfalzgrof Konrad chuu. In dr Kurbfalz isch Ilvesheim Dail vu dr Schriesheimer Zent gsii. D Ortsherrschaft hän d Herre vu Strahlenberg as Lääche ghaa, ab Mitti vum 14. Jorhundert d Junker vu Erligheim, vu 1550 bis 1645 d Landschad vu Steinach un um 1700 d Freiherre vu Hundheim.

Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Ilvesheim an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische het Ilvesheim zum Bezirksamt Ladenburg ghert, ab 1863 Bezirksamt Mannheim, wu 1939 dr Landchrais Mannheim drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Mannheim ufglest wore un Ilvesheim isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.

Yywohnerentwicklig

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Johr157717771818185219051939195019611967197019731987199119952005201020152020
Yywohner[5]330763995141418333195429662866968750981967016731370247613847191009311

Ilvesheim ghert zum Nochberschaftsverband Heidelberg-Mannheim.

Burgermaischter vu Ilvesheim:

  • 1963–1991: Otto Trapp
  • 1991–2007: Roland Esche (barteilos)
  • 2007–2023: Andreas Metz (barteilos)
  • syt 2023: Thorsten Walther (SPD)

Partnergmai:

Kultur un Böuwärch

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  • Schloss Ilvesheim (1700)
  • Katholischi Chilche St. Peter (1790, Durm 1817, Hauptaltar vu 1770, Daufbecki un Chanzle vu 1724/25)
  • Evangelischi Martin-Luther-Chilche (1964)
  • Alti Evangelischi Chilche (1803, syt 1983 Gmaibiecherei)
  • Alte Jidische Fridhof

Ilvesheim lyt am Neckerdal-Radwäg un dr Bertha Benz Memorial Route.

Dr Dialäkt vu Ilvesheim ghert zum Pfälzisch.

  • Hans Huth: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen. München 1967.
  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
    • Bd. 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970.
  • Hansjörg Probst: Ilvesheim im Wandel der Zeit. Ein historisches Bilderbuch. Freie Wählervereinigung, Ilvesheim 1983, ISBN 3-9800887-0-7.
  • Dirk Hecht: Die endneolithische Besiedlung des Atzelberges bei Ilvesheim (Rhein-Neckar-Kreis). Books-on-Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-8330-0778-8.
  • Karl Diefenbacher und Karlheinz Jakoby: Ilvesheimer Kirchenbücher. Ortssippenbuch, bearbeitet nach den katholischen Kirchenbüchern (1734 bis 1900), den evangelischen Kirchenbüchern (1650 bis 1900) und den israelitischen Standesbüchern (1810 bis 1870). Ladenburg: Volkshochschule Ladenburg-Ilvesheim 1995 (= Badische Ortssippenbücher 69).
 Commons: Ilvesheim – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 373–374
  4. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 447 14. März 766 – Reg. 22. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 148, abgruefen am 24. Januar 2016.
  5. Yywohnerzahle bis 1950 un 1967: Kreisbeschreibung Bd. 3 S. 579. Yywohnerzahle 1961 un ab 1970: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.