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Schönau

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy


Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Schönau
Schönau (Odenwald)
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Schönau fürighobe
Koordinate: 49° 26′ N, 8° 49′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Charlsrue
Chreis: Rhy-Necker-Chrais
Höchi: 180 m ü. NHN
Flächi: 22,5 km²
Iiwohner:

4369 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 194 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 69250
Vorwahl: 06228
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 080
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Rathausstraße 28
69250 Schönau
Webpräsenz: www.stadt-schoenau.de
Burgermeischter: Marcus Zeitler (CDU)
Lag vo vo dr Gmei Schönau im Rhy-Necker-Chrais
KarteBayernHessenRheinland-PfalzHeidelbergHeilbronnLandkreis HeilbronnLandkreis KarlsruheMannheimNeckar-Odenwald-KreisEberbachAltlußheimAngelbachtalBammentalBrühl (Baden)DielheimDossenheimEberbachEberbachEberbachEdingen-NeckarhausenEdingen-NeckarhausenEpfenbachEppelheimEschelbronnGaibergHeddesbachHeddesheimHeiligkreuzsteinachHelmstadt-BargenHemsbachHirschberg an der BergstraßeHockenheimIlvesheimKetschLadenburgLaudenbach (Bergstraße)Leimen (Baden)Leimen (Baden)LobbachMalsch (bei Wiesloch)Mauer (Baden)MeckesheimMühlhausen (Kraichgau)NeckarbischofsheimNeckargemündNeidensteinNeulußheimNußlochOftersheimPlankstadtRauenbergReichartshausenReilingenSandhausenSt. Leon-RotSchönau (Odenwald)Schönbrunn (Baden)SchriesheimSchwetzingenSchwetzingenSinsheimSpechbach (Kraichgau)WaibstadtWalldorf (Baden)WeinheimWeinheimWiesenbach (Baden)WieslochWilhelmsfeldZuzenhausen
Karte

Schönau (pfälzisch Schääna) isch e Stadt im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 4369 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Syt 2022 fiert d Stadt dr Zuesatz Klosterstadt.[2] Si ghert zue dr Metropolregion Rhyy-Necker (bis 20. Mai 2003 Region Unterer Neckar un bis 31. Dezämber 2005 Region Rhyy-Necker-Odewald).

Schönau lyt am Sidhang vum Odewald im Dal vu dr Steinach, eme rächte Zuefluss vum Necker. Dr Baan bstoht us 9,1 % Landwirtschaftsflechi, 81,2 % Wald, 9,1 % Sidligsflechi un 0,6 % sunschtiger Flechi.[3]

Nochbergmaine vu Schönau (Odenwald) sin Heiligkreuzsteinach, Heddesbach, Hirschhorn, Neckarsteinach, Neckargemünd, Wilhelmsfeld un Heidelberg.

Zue Schönau ghere d Stadtdail Altneudorf (mit dr Derfer Oberdorf un Unterdorf) un Schönau (mit dr glychnamige Stadt, d Ortschaft Bei Altneudorf, Landheim Lessingschule (Lochmühle) un Lindenbach un em Wohnblatz Hasselbacherhof. Uf em Baan vu Schönau lyt d Wieschtig Bauerländerhof.[4]

D Gschicht vu dr Gmai fangt aa mit dr Grindig vum Zischterzienserchloschter Schönau dur s Bischtum Worms anne 1142 (Schonaugia). S Chloschter isch no im 12. Jorhundert unter d Schirmherrschaft vu dr Kurbfalz chuu un isch Huuschloschter un Grablegi vu dr Bfalzgrofe bi Rhyy wore. In dr Reformationszyt isch d Kurbfalz broteschtantisch wore un d Mench sin anne 1558 dur dr Kurfirscht Ottheinrich verdribe wore. Di herrschaftlige Rächt sin d Bfläg Schönau gange. Wu d Burg Waldeck im Dryssgjehrige Chrieg gschlisse woren isch, isch dr Verwaltigssitz vu dr Kellerei Waldeck uf Schönau glaid wore.

Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Schönau an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische isch Schönau aafangs e aige Stabsamt gsii un ab 1807 Dail vum Bezirksamt Heidelberg, wu anne 1939 dr Landchrais Heidelberg drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un Schönau isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.

Altneudorf isch anne 1316 as Nuendorf zum erschte Mol gnännt un isch 1357 zur Kurbfalz chuu. Zum 9. Mai 1975 isch Altneudorf zue Schönau yygmaindet wore.[5]

Yywohnerentwicklig

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Johr 1727 1818 1852 1905 1939 1950 1961 1970 1975 1991 1995 2000 2005 2010 2015 2020
Altneudorf 116 302 501 487 581 765 807 1163
Schönau 470 1163 1974 2056 2104 3031 3271 3357
Gsamt[6] 586 1465 2475 2543 2685 3796 4078 4520 4381 4524 4619 4786 4793 4526 4370 4427

Schönau het sich mit dr Gmaine Heddesbach, Heiligkreuzsteinach un Wilhelmsfeld zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Schönau zämmegschlosse.

Burgermaischter vu Schönau
  • 1975–1983 Klaus Hafendörfer
  • 1983–2007 Philipp Krämer (SPD)
  • 2007–2019 Marcus Zeitler (CDU)
  • syt 2020 Matthias Frick

Kultur un Böuwärch

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  • Evangelischi Stadtchilche (um 1230, spotromanisch)
  • Evangelischi Chilche Altneudorf
  • Chloschterdor (um 1200)
  • Hühnerfautei (um 1250, romanisch, ehmolig Chloschtergebei, hite Stadtmuseum un Kulturzäntrum)
  • Wallonehuus (Fachwärchhuus vu 1588)

Dr Dialäkt vu Schönau ghert zum Pfälzisch.

  • Adam Remmele (1877–1951), badische Bolitiker, uf d Wält chuu in dr Miili z Altneudorf
  • Andreas Cser: Schönau in kurpfälzischer Zeit. Stadt Schönau (Hrsg.) 2012. ISBN 978-3-89735-743-3.
  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
    • Bd. 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968.
  • Friedrich Bossert: Aus der Geschichte von Schönau bei Heidelberg. Lautenschläger, Schönau 1950.
  • Friedrich Bossert: Schönau bei Heidelberg in der Vergangenheit. O.V., Neckargemünd 1938.
  • Andrea Liebers: Eine Frau war dieser Mann. Die Geschichte der Hildegund von Schönau. eFeF, Zürich 1989, ISBN 3-905493-06-3.
  • Kreisarchiv und Referat für Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Neckar-Kreises in Verbindung mit der Stadt Schönau und dem Verein Alt-Schönau e. V. (Hrsg.): Kloster und Hühnerfautei Schönau. Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg 2002. ISBN 3-932102-08-8.
 Commons: Schönau (Odenwald) – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Bekanntmachungen des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg über die Genehmigung von sonstigen Bezeichnungen vom 1. September 2022 – Az.: IM2-2200-6/1, GABl. BW (2022), S. 819.
  3. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 396–397
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 487.
  6. Kreisbeschreibung Bd. 2 S. 373/902: Yywohnerzahle bis 1950, derno: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg