Schönau
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
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| ||
| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Charlsrue | |
| Chreis: | Rhy-Necker-Chrais | |
| Höchi: | 180 m ü. NHN | |
| Flächi: | 22,5 km² | |
| Iiwohner: |
4369 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 194 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 69250 | |
| Vorwahl: | 06228 | |
| Kfz-Chennzeiche: | HD | |
| Gmeischlüssel: | 08 2 26 080 | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Rathausstraße 28 69250 Schönau | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Marcus Zeitler (CDU) | |
| Lag vo vo dr Gmei Schönau im Rhy-Necker-Chrais | ||
Schönau (pfälzisch Schääna) isch e Stadt im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 4369 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Syt 2022 fiert d Stadt dr Zuesatz Klosterstadt.[2] Si ghert zue dr Metropolregion Rhyy-Necker (bis 20. Mai 2003 Region Unterer Neckar un bis 31. Dezämber 2005 Region Rhyy-Necker-Odewald).
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Schönau lyt am Sidhang vum Odewald im Dal vu dr Steinach, eme rächte Zuefluss vum Necker. Dr Baan bstoht us 9,1 % Landwirtschaftsflechi, 81,2 % Wald, 9,1 % Sidligsflechi un 0,6 % sunschtiger Flechi.[3]
Nochbergmaine vu Schönau (Odenwald) sin Heiligkreuzsteinach, Heddesbach, Hirschhorn, Neckarsteinach, Neckargemünd, Wilhelmsfeld un Heidelberg.
Gmaigliderig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Schönau ghere d Stadtdail Altneudorf (mit dr Derfer Oberdorf un Unterdorf) un Schönau (mit dr glychnamige Stadt, d Ortschaft Bei Altneudorf, Landheim Lessingschule (Lochmühle) un Lindenbach un em Wohnblatz Hasselbacherhof. Uf em Baan vu Schönau lyt d Wieschtig Bauerländerhof.[4]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]D Gschicht vu dr Gmai fangt aa mit dr Grindig vum Zischterzienserchloschter Schönau dur s Bischtum Worms anne 1142 (Schonaugia). S Chloschter isch no im 12. Jorhundert unter d Schirmherrschaft vu dr Kurbfalz chuu un isch Huuschloschter un Grablegi vu dr Bfalzgrofe bi Rhyy wore. In dr Reformationszyt isch d Kurbfalz broteschtantisch wore un d Mench sin anne 1558 dur dr Kurfirscht Ottheinrich verdribe wore. Di herrschaftlige Rächt sin d Bfläg Schönau gange. Wu d Burg Waldeck im Dryssgjehrige Chrieg gschlisse woren isch, isch dr Verwaltigssitz vu dr Kellerei Waldeck uf Schönau glaid wore.
Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Schönau an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische isch Schönau aafangs e aige Stabsamt gsii un ab 1807 Dail vum Bezirksamt Heidelberg, wu anne 1939 dr Landchrais Heidelberg drus woren isch.
Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un Schönau isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
Altneudorf isch anne 1316 as Nuendorf zum erschte Mol gnännt un isch 1357 zur Kurbfalz chuu. Zum 9. Mai 1975 isch Altneudorf zue Schönau yygmaindet wore.[5]
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Johr | 1727 | 1818 | 1852 | 1905 | 1939 | 1950 | 1961 | 1970 | 1975 | 1991 | 1995 | 2000 | 2005 | 2010 | 2015 | 2020 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Altneudorf | 116 | 302 | 501 | 487 | 581 | 765 | 807 | 1163 | ||||||||
| Schönau | 470 | 1163 | 1974 | 2056 | 2104 | 3031 | 3271 | 3357 | ||||||||
| Gsamt[6] | 586 | 1465 | 2475 | 2543 | 2685 | 3796 | 4078 | 4520 | 4381 | 4524 | 4619 | 4786 | 4793 | 4526 | 4370 | 4427 |
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Schönau het sich mit dr Gmaine Heddesbach, Heiligkreuzsteinach un Wilhelmsfeld zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Schönau zämmegschlosse.
- Burgermaischter vu Schönau
- 1975–1983 Klaus Hafendörfer
- 1983–2007 Philipp Krämer (SPD)
- 2007–2019 Marcus Zeitler (CDU)
- syt 2020 Matthias Frick
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Evangelischi Stadtchilche (um 1230, spotromanisch)
- Evangelischi Chilche Altneudorf
- Chloschterdor (um 1200)
- Hühnerfautei (um 1250, romanisch, ehmolig Chloschtergebei, hite Stadtmuseum un Kulturzäntrum)
- Wallonehuus (Fachwärchhuus vu 1588)
-
Rothuus Schönau
-
Evangelischi Stadtchilche
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di alt Boscht
-
Chilche Altneudorf
-
Rothuus Altneudorf
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Schönau ghert zum Pfälzisch.
Lyt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Adam Remmele (1877–1951), badische Bolitiker, uf d Wält chuu in dr Miili z Altneudorf
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Andreas Cser: Schönau in kurpfälzischer Zeit. Stadt Schönau (Hrsg.) 2012. ISBN 978-3-89735-743-3.
- Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
- Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
- Bd. 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968.
- Friedrich Bossert: Aus der Geschichte von Schönau bei Heidelberg. Lautenschläger, Schönau 1950.
- Friedrich Bossert: Schönau bei Heidelberg in der Vergangenheit. O.V., Neckargemünd 1938.
- Andrea Liebers: Eine Frau war dieser Mann. Die Geschichte der Hildegund von Schönau. eFeF, Zürich 1989, ISBN 3-905493-06-3.
- Kreisarchiv und Referat für Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Neckar-Kreises in Verbindung mit der Stadt Schönau und dem Verein Alt-Schönau e. V. (Hrsg.): Kloster und Hühnerfautei Schönau. Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg 2002. ISBN 3-932102-08-8.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu Schönau
- Schönau uf LEO-BW
- Schönau Altgemeinde uf LEO-BW
- Altneudorf uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Bekanntmachungen des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg über die Genehmigung von sonstigen Bezeichnungen vom 1. September 2022 – Az.: IM2-2200-6/1, GABl. BW (2022), S. 819.
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 396–397
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 487.
- ↑ Kreisbeschreibung Bd. 2 S. 373/902: Yywohnerzahle bis 1950, derno: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
