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Bammental

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Bammental
Bammental
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Bammental fürighobe
Koordinate: 49° 21′ N,  47′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Charlsrue
Chreis:Rhy-Necker-Chrais
Höchi:125 m ü. NHN
Flächi:12,2 km²
Iiwohner:

6278 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 516 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 69245
Vorwahl: 06223
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 006
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Hauptstraße 71
69245 Bammental
Webpräsenz: www.bammental.de
Burgermeischter: Holger Karl
Lag vo vo dr Gmei Bammental im Rhy-Necker-Chrais
Karte
Karte

Bammental (sidfränkisch Bammedal) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 6278 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si ghert zue dr Metropolregion Rhy-Necker.

Bammental lyt im Naturpark Neckerdal-Odewald, rund nyyn Kilometer sideschtli vu Heidelberg. Dr Baan bstoht us 34 % Landwirtschaftsflechi, 44,2 % Wald, 20 % Sidligsflechi un 1,8 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine vu Bammental sin Heidelberg im Nordweschte, Neckargemünd im Norde, Wiesenbach im Oschte, Mauer im Sidoschte, Leimen im Sidweschte un Gaiberg im Weschte.

Zue Bammental ghere d Derfer Bammental un Reilsheim, d Ortschaft Kraftwerk der Tapetenfabrik un dr Wohnblatz Jungviehweide Hollmut.[3]

Bammental isch zum erschte Mol gnännt wore as Benemaden in ere Urkund us em 12. Jorhundert, wu uf dr 29. Juni 1016 datiert isch[4], Reilsheim im Lorscher Codex anne 769 as Risolfesheim[5]. Wahrschyns hän di baide Derfer scho ab em 13.Jorhundert e gmainsami Verwaltigsainhait bildet.

Bammental un Reilsheim hn urspringli zum hochmittelalterlige Elsenzgau ghert un sin mit em untere Elsenzdal in dr Bsitz vu dr Staufer chuu, verweaktet wore isch där Bsitz deno vun eme staufische Landvogt z Wimpfen. Vu 1330 bis 1803 sin d Derfer as Dail vu dr Meckesheimer Zent im Bsitz vu dr Kurpfalz gsii. Wu d Kurpfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, sin d Derfer an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade.

Ab 1803 het Bammental zum Amt Neckargemünd ghert, ab 1857 zum Bezirksamt Eberbach un ab 1864 zum Bezirksamt Haidelberch, wu speter dr Landchrais Haidelberch drus woren isch. Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Haidelberch ufglest wore un d Altlußheim isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.

Yywohnerentwicklig

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Johr14391577177718341905193919611965197019821991199520002005201020152020
Yywohner 2552855019031741204136714207461655606167639765456517646864266599

Bammental het sich mit dr Stadt Neckargemünd un dr Gmaine Gaiberg un Wiesenbach zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Neckargemünd zämmegschlosse.


Burgermaischter vu Bammental:

Schultusse
  • 1325 – Konrad (Conrad)
  • 1439 – Hanns Bersich
  • 1495 – Hans Kühnle
  • 1506 – Hans Gaul (Kaull)
  • 1516 – Hans Seifert (Syfert)
  • 1532–1554 – Fritz Obert
  • 1554–1569 – Friedrich Zimmermann
  • 1582–1595 – Friedrich Klingmann
  • 1654 – Hans Leonhard Fromm (Frum)
  • 1664–1669 – Hans Valentin Reinhard (Velten Rennert)
  • 1669–1671 – Hans Wilhelm Gompenhaus (Kumpenhanß)
  • 1674 – Hans Leonhard Fromm
  • 1680–1702 – Hans Stephan Hossmann
  • 1707–1726 – Georg Ganshorn (Gansshorn)
  • 1729–1730 – Mathias Buschlaeger
  • 1730–1731 – Hans Stephan Heid (Heyd)
  • 1731–1735 – Bernhard Ganshorn
  • 1735–1748 – Georg Michael Haeusser (Heisser, Heuser)
  • 1748–1754 – Matthaeus Schneckenberger
  • 1755–1776 – Johann Friedrich Roesch
  • 1776–1790 – Caspar Harth
  • 1790–1798 – Johann Heinrich Schneckenberger
  • 1799–1824 – Mathias Sigmund (syt 1810 Vogt)
Vegt
  • 1824–1826 – Georg Jakob Fromm
  • 1826–1828 – Georg Heid
  • 1828–1832 – Adam Hoffmann (syt 1831 Burgermaischter)
Burgermaischter
  • 1832–1835 – Philipp Ganshorn
  • 1835–1837 – Christian Hoffmann
  • 1837–1848 – Leonhard Fromm
  • 1848–1850 – Jakob Sigmund
  • 1850–1874 – Leonhard Fromm
  • 1874–1893 – Johann Friedrich Ziegler
  • 1893–1903 – Johann Schenzel
  • 1903–1914 – Phillipp Christian Rösch
  • 1914–1919 – Friedrich Winnewisser
  • 1919–1928 – Jakob Ziegler
  • 1928–1933 – Emil Müller
  • 1933–1944 – Heinrich Lämmler
  • 1944–1945 – Heinrich Hoffmann
  • 1945–1954 – Wilhelm Hessenauer
  • 1954–1975 – Erich Renz
  • 1976–1994 – Herbert Echner
  • 1994–2010 – Gerhard Vogel
  • syt 2010 – Holger Karl
Partnergmaine

Kultur un Böuwärch

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  • Zwee Wachdirm („Dörndl“, 1773/74)
  • Alte Durm (alte Chilchdurm us em 13. Jh., d Chilche isch anne 1896 abgrisse wore)
  • Evangelischi Chilche (1902–1904)
  • Katholischi Chilche St. Dionysius (1912, Aaböu 1975–1977)
  • Neiaposchtolischi Chilche z Reilsheim (1975)
  • s Alt Rothuus
  • Haimetmuseum (syt 1986, im ehmolige Bahnhof)

Dr draditionäll Dialäkt vu Bammental ghert noch em Dytsche Sprochatlas zue de rhyfränkische Dialäkt.[6] Im Lauf vum 20. Jorhundert het si d Gränze zwische de sidligere sidfränkische un de kurzpfälzische Dialäkt no Norde verschobe, noch em Sprochatlas vu Nord-Bade-Wirttebärg isch d Gränze zwisch em uuverschobene p im Aalaut (z. B. in Pfalz / Palz) un d Gränze zwisch em uuverschobene -pp- im Inlaut (z. B. in Apfel / Appel) un de verschobene Forme scho nerdli vu Haidelberch gläge.[7][8]

  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
    • Bd. 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968.
  • Günther Wüst: Bammental – Geschichte einer Elsenztalgemeinde. Bürgermeisteramt Bammental 1983.
 Commons: Bammental – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 384–385
  4. Urkunde Nr. 332 der Alten Sammlung der Heidelberger Universitätsbibliothek
  5. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4) , Urkunde 2588, 10. Juli 769 – Reg. 2520. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 177, abgruefen am 5. März 2016.
  6. lueg Deutscher Sprachatlas, Charte 62 'Pfund'
  7. lueg Sprachatlas von Nord Baden-Württemberg. Band II: Langvokalismus und Diphthonge. Konsonantismus und Vokalquantitäten.
  8. lueg au Sprachatlas Baden-Württemberg, [1.30 Germ. p in Apfel].