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Reichartshausen

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Reichartshausen
Reichartshausen
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Reichartshausen fürighobe
Koordinate: 49° 21′ N, 8° 57′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Charlsrue
Chreis: Rhy-Necker-Chrais
Höchi: 228 m ü. NHN
Flächi: 10 km²
Iiwohner:

2154 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 215 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 74934
Vorwahl: 06262
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 066
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Rathausstraße 3
74934 Reichartshausen
Webpräsenz: www.reichartshausen.de
Burgermeischter: Gunter Jungmann
Lag vo vo dr Gmei Reichartshausen im Rhy-Necker-Chrais
KarteBayernHessenRheinland-PfalzHeidelbergHeilbronnLandkreis HeilbronnLandkreis KarlsruheMannheimNeckar-Odenwald-KreisEberbachAltlußheimAngelbachtalBammentalBrühl (Baden)DielheimDossenheimEberbachEberbachEberbachEdingen-NeckarhausenEdingen-NeckarhausenEpfenbachEppelheimEschelbronnGaibergHeddesbachHeddesheimHeiligkreuzsteinachHelmstadt-BargenHemsbachHirschberg an der BergstraßeHockenheimIlvesheimKetschLadenburgLaudenbach (Bergstraße)Leimen (Baden)Leimen (Baden)LobbachMalsch (bei Wiesloch)Mauer (Baden)MeckesheimMühlhausen (Kraichgau)NeckarbischofsheimNeckargemündNeidensteinNeulußheimNußlochOftersheimPlankstadtRauenbergReichartshausenReilingenSandhausenSt. Leon-RotSchönau (Odenwald)Schönbrunn (Baden)SchriesheimSchwetzingenSchwetzingenSinsheimSpechbach (Kraichgau)WaibstadtWalldorf (Baden)WeinheimWeinheimWiesenbach (Baden)WieslochWilhelmsfeldZuzenhausen
Karte

Reichartshausen (sidfränkisch Reischatshause) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 2154 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Syt Oktober 2023 fiert d Gmai dr Zuesatz „Centgemeinde“. Si ghert dr Tourismusregion Brunneregion aa.

Reichartshausen lyt in dr Metropolregion Rhy-Necker im Chlaine Odewald, im Ibergangsbiet vum Kraichgau zum Odewald. Dr Baan bstoht us 46,7 % Landwirtschaftsflechi, 39,6 % Wald, 13,1 % Sidligsflechi un 0,6 % sunschtiger Flechi.[2]

Reichartshausen het Aadail am Landschaftsschutzbiet Neckartal I – Kleiner Odenwald. Die Mittelgebirgslandschaft isch anne 2002 unter Schutz gstellt wore un ghert zum Naturpark Neckerdal-Odewald.[3]

Nochbergmaine vu Reichartshausen sin Schönbrunn im Norde, Aglasterhausen im Oschte, Helmstadt-Bargen im Sidoschte, Epfenbach im Sidweschte un Lobbach im Weschte.

Zue Reichartshausen ghere s glychnamig Dorf, d Ortschaft Reichartshauser Jagdhaus un dr Wohnblatz Reichartshauser Mühle (Hacksmühle).[4]

Reichartshausen isch zum erschte Mol anne 1100 gnännt wore as Richardshusen in dr Sinsheimer Johrbieher. S Dorf isch Sitz vum Zentgricht vu dr Reichartshauser oder Stüber Zent gsii isch mit sällere 1367 zur Kurbfalz chuu, wu s em Unteramt Dilsberg unterstellt woren isch, wu speter zum Oberamt Heidelberg ghert het.

Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Reichartshausen an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische isch Reichartshausen ab 1807 Dail vum Oberamt Waibstadt gsii, ab 1810 het s zum Amtes Neckarbischofsheim ghert un ab 1857 vum Bezirksamt Sinsheim, wu anne 1939 dr Landchrais Sinsheim drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Sinsheim ufglest wore un Reichartshausen isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.

Yywohnerentwicklig

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Johr 1871 1890 1910 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015 2020
Yywohner[5] 803 861 888 829 1221 1226 1457 1611 1719 1811 1853 2029 2035 2085 2106

Reichartshausen het sich mit dr Stedt Waibstadt un Neckarbischofsheim un dr Gmaine Epfenbach, Helmstadt-Bargen un Neidenstein zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Waibstadt zämmegschlosse.

Burgermaischter vu Reichartshausen
  • 1994 bis 2018: Otto Eckert
  • syt 2018: Gunter Jungmann
Partnergmai

Kultur un Böuwärch

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  • Evangelischi Chilche (1772, renoviert 2000)
  • Kadolischi Chilche St. Cäcilia (1966)
  • Rothuus
  • Schuelhuus (1891, erwyteret 1950)
  • Bfarrhuus (barock)

Dr Dialäkt vu Reichartshausen ghert zum Sidfränkisch.

  • Helmut Mayer (Hrsg.): Chronik des Dorfes Reichartshausen. Reichartshausen 1948
  • Gemeinde Reichartshausen (Hrsg.): Heimatbuch Reichartshausen. Reichartshausen 2000, ISBN 3-929295-65-2
  • Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Kreis. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3
 Commons: Reichartshausen – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 422–423
  5. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg