Schriesheim
| Wappe | Dütschlandcharte | |
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| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Charlsrue | |
| Chreis: | Rhy-Necker-Chrais | |
| Höchi: | 121 m ü. NHN | |
| Flächi: | 31,6 km² | |
| Iiwohner: |
15.209 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 481 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 69198 | |
| Vorwahle: | 06203 und 06220 (Altenbach/Ursenbach) | |
| Kfz-Chennzeiche: | HD | |
| Gmeischlüssel: | 08 2 26 082 | |
| LOCODE: | DE SCM | |
| Gmeigliderig: | 3 Stadtteile | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Friedrichstraße 28-30 69198 Schriesheim | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Hansjörg Höfer | |
| Lag vo vo dr Gmei Schriesheim im Rhy-Necker-Chrais | ||
Schriesheim (pfälzisch Schriese) isch e Stadt im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Stadt het 15.209 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si ghert zue dr Metropolregion Rhy-Necker.
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Schriesheim lyt an dr Badische Bärgstroß am weschtlige Uusgang vum Schriesheimer Dal us em Odewald am Kanzelbach. Dr Baan bstoht us 27,5 % Landwirtschaftsflechi, 58,6 % Wald, 13,3 % Sidligsflechi un 0,7 % sunschtiger Flechi.[2] Uf em Ölberg iber dr Stadt lyt d Strahlenburg. Am Ölberg het me zwische 1880 un 1967 Porphyr abböue.
Nochbergmaine vu Schriesheim sin Ladenburg, Hirschberg, Weinheim, Heiligkreuzsteinach, Wilhelmsfeld, Heidelberg un Dossenheim.
Gmaigliderig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Schriesheim ghere d Stadtdail Altenbach (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Kohlhof un em Wohnblatz Röschbacherhof), Schriesheim (mit dr glychnamige Stadt un em Ort „Stammberg, Altersheim“ un Ursenbach (mit em glychnamige Dorf un em Ort Ursenbacherhof).[3]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Schriesheim isch zum erschte Mol anne 764 in ere Urkund vum Chloschter Ellwang as Scriezesheim un 766 in ere Urkund vum Chloschter Lorsch as Scrizzesheim gnännt wore,[4] Altenbach anne 1401 as Altembach un Ursenbach anne 1361 as Orsenbach.
Im 13. Johrhundert[5] het s Adelsgschlächt vu dr Strahlenberger d Ortsherrschaft iber Schriesheim ghaa, wu um 1235 d Strahlenburg böue hän. D Strahlenberger sin d Vegt vum Chloschter Ellwang gsii. Noch em Nidergang vu dr Strahlenberger isch Schriesheim un d Strahlenburg am 8. Septämber 1347 an Bfalzgrof verchauft wore.
Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Schriesheim an s Kurfirschtedum Bade chuu, d Ortsherrschaft isch aber em Chenig vu Wirttebärg zuegsproche wore, wel dää as Ersatz fir s Firschtedum Mömpelgard di säkularisiert Firschtpropschtei Ellwang, wu as Noofolger vum Chloschter allno s Läche iber Schriesheim un d Strahlenburg ghaa het. Im Rame vum Dusch- un Epurationsverdrag vu 1806 isch em Änd au d Läächeherrschaft an s Großherzogtum Bade chuu. Im Badische het Schriesheim ab 1813 zum Amt Ladenburg ghert un ab 1863 sin si zum Bezirksamt Mannheim chuu, wu anne 1939 dr Landchrais Mannheim drus woren isch.
Am 9. Merz 1964 het Schriesheim wider dr Titel Stadt iberchuu. Zum 1. Jänner 1972 isch Altenbach yygmaindet wore, zum 1. Jänner 1973 Ursenbach.[6]
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Yywohner vu Schriesheim, bis 1970 ohni Altenbach un Ursenbach:
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Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Schriesheim ghert zum Nochberschaftsverband Heidelberg-Mannheim.
- Burgermaischter vu Schriesheim
- Abraham Hartmann: bis 1895
- Nikolaus Urban: 1895 bis 1914
- Karl Hartmann: 1914 bis 1920
- Georg Rufer: 1920 bis 1933
- Fritz Urban: 1933 bis 1945
- Georg Rufer: 1945 bis 1952
- Martin Ringelspacher: 1952 bis 1954 (kummissarisch)
- Wilhelm Heeger: 1954 bis 1974
- Peter Riehl: 1974 bis 2006
- Hansjörg Höfer: 2006 bis 2022
- Christoph Oeldorf: syt 2022
- Partnergmai
- Uzès, Frankrych, syt 1984
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Ruine Strahlenburg (13. Jh.)
- Grueb Anna-Elisabeth, alt Silber- un Vitriolbörgwärch, syt 1985 unter Dänkmolschutz
- s alt Rothuus
- Katholischi Chilche (1711)
- Evangelischi Stadtchilche (1748 bis 1751)
- Alti Synagog
- Strahlenberger Hof
- Elmihli am Kanzelbach
- Museum Théo Kerg
Schriesheim lyt an dr Bertha Benz Memorial Route.
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Strahlenberger Hof
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Strahlenburg
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Ruine Strahlenburg
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s alt Rothuus
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Katholischi Chilche
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Evangelischi Stadtchilche
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ehmolig jidisch Gmaindshuus (links) un ehmoligi Synagog (rächts)
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Alte jidische Fridhof
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Schriesheim ghert zum Pfälzisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung
- Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
- Bd. 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970
- Hermann Brunn: 1200 Jahre Schriesheim. Südwestdeutsche Verlagsanstalt, Mannheim, 1964.
- Hermann Brunn: Die Bevölkerungsentwicklung Schriesheims. 1951
- Hermann Brunn: Schriesheimer Mühlen. Schriesheim 1947
- Evangelische Gemeinde Schriesheim: 400 Jahre Evangelische Gemeinde Schriesheim. 1556–1956. Schriesheim 1956
- Konstantin Groß: Fit für die Zukunft. 100 Jahre KSV Schriesheim. Mit einem Vorwort von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Mannheim 2003. ISBN 3-9806908-8-1
- Konstantin Groß: Vom Silvaner zum Schriesecco. Zum 75. Jubiläum der Winzergenossenschaft Schriesheim. Grall, Mannheim 2006. ISBN 3-9810851-0-8
- Dirk Hecht: Die römische Villa aus dem Gewann „Schanz“. Wie der römische Keller in das Rathaus kam. Schriesheimer Jahrbuch 2009, 2009, S. 9–27
- Dirk Hecht: Die Geschichte der Stadt Schriesheim. Von der Eiszeit bis heute. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher, 2014, ISBN 978-3-89735-808-9
- Wilhelm Heeger: Geistergeschichten und Sagen aus Schriesheim und Umgebung. Schriesheim 1977
- Eugen Herwig: Schriesheim. Ansichten und Pläne aus einer 400jährigen Vergangenheit 1528–1898. Schriesheim 1987
- Eugen Herwig, Karl Schuhmann: Schriesemerisch fer Schriesemer. Eine Mundart-Sammlung mit bebilderten und heimatkundlichen Beiträgen. Schriesheim 1994
- Hans Hecklau: Die Gliederung der Kulturlandschaft im Gebiet von Schriesheim – Bergstraße. Ein Beitrag zur Methodik der Kulturlandschaftsforschung. Berlin 1964
- Hans Huth: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen. München 1967
- Karl Kollnig: Die Zent Schriesheim. Ein Beitrag zur Geschichte der Zentverfassung in Kurpfalz. Heidelberg 1933
- Peter Löffelad: Die Flurnamen der Stadt Schriesheim mit Altenbach und Ursenbach. Ellwangen 2004
- Joachim Maier: Die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung und ’Euthanasie’ aus Schriesheim. verlag-regionalkultur, 2019. Ein Gedenkbuch, 720 S.
- Schriesheimer Jahrbücher: Zur Geschichte der Juden in Schriesheim: Ausgaben von 2002/2003/2004/2005/2006/2007/2008/2009/2012/2013/2015/2018 hrsg.vom Stadtarchiv Schriesheim
- Karl Schuhmann: Familienbuch Schriesheim 1650–1900. Odenwaldklub 2004 (= Badische Ortssippenbücher 107)
- Monika Stärker-Weineck: Gefallene Schriesheimer 1939–1945, in Jahrbuch 2005
- Monika Stärker-Weineck: "Für Führer, Volk und Vaterland", in Jahrbuch 2006
- Monika Stärker-Weineck: Die Gedenktafeln für die Gefallenen des I. Weltkrieges, in Jahrbuch 2008
- Monika Stärker-Weineck: Wenn sie unter Bewachung durch die Straßen marschierten, hörte man das Klappern ihrer Holzschuhe. Über französische Zwangsarbeiter in Schriesheim, in Jahrbuch 2010.
- Monika Stärker-Weineck, Der Schriesheimer Ehrenfriedhof, in Jahrbuch 2011
- Monika Stärker-Weineck: "Der Dank des Vaterlandes ist euch gewiss" und Ökumene zum Anfassen, 1250 Jahre Schriesheimer Geschichte, in Jahrbuch 2014
- Monika Stärker-Weineck, Eine "Brücke des Nicht-Vergessens" nach Argentinien, auch für Margot Fuld aus Schriesheim, in Jahrbuch 2019
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu Schriesheim
- Schriesheim uf LEO-BW
- Altenbach uf LEO-BW
- Schriesheim Altgemeinde uf LEO-BW
- Ursenbach uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 400–403
- ↑ Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 417, 12. April 766 – Reg. 42. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 132, abgruefen am 5. März 2016.
- ↑ Dirk Hecht: Schriesheim zur Zeit der Staufer. Schriesheimer Jahrbuch 2010, 2010, S. 19–44
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 477.
