Spechbach (Kraichgau)
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
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| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Charlsrue | |
| Chreis: | Rhy-Necker-Chrais | |
| Höchi: | 197 m ü. NHN | |
| Flächi: | 8,52 km² | |
| Iiwohner: |
1761 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 207 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 74937 | |
| Vorwahl: | 06226 | |
| Kfz-Chennzeiche: | HD | |
| Gmeischlüssel: | 08 2 26 086 | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Hauptstraße 35 74937 Spechbach | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Werner Braun | |
| Lag vo vo dr Gmei Spechbach im Rhy-Necker-Chrais | ||
Spechbach (sidfränkisch Schbeechbach) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 1761 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024).
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Spechbach lyt am glychnamige Bach am Ibergang vum Chlaine Odewald zum Kraichgau. Dr Baan bstoht us 51,3 % Landwirtschaftsflechi, 37 % Wald, 11 % Sidligsflechi un 0,7 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine vu Spechbach sin Epfenbach, Neidenstein, Eschelbronn, Meckesheim un Lobbach.
Gmaigliderig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Spechbach ghert näb em glychnamige Dorf no s Huus Neumühle. Uf em Baan lyt d Wieschtig Kleinspechbach.[3]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Anne 1246 wird zum erschte Mol e Haidelbärger Burger Conradus de Spehbach gnännt, s Ort sälber wird 1337 as Spechbach un 1349 as Spehsbach gnännt.
S Dorf het zerscht zum staufische Rychsland um Wimpfen ghert un isch mit dr Meckesheimer Zent 1330 an d Kurbfalz chuu. D Ortsherrschaft hän unter anderem d Herre vu Weinsberg, d Herre vu Venningen, d Herre vu Helmstatt, d Landschad vu Steinach, d Freiherre von Zandt, d Familie von Üxküll ghaa.
Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Spechbach an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische het Spechbach zum Amt Neckargemünd wore, ab 1857 zum Amt Eberbach, ab 1863 zum Bezirksamt Heidelberg, wu anne 1939 dr Landchrais Heidelberg drus woren isch.
Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un Spechbach isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Spechbach het sich mit dr Gmaine Eschelbronn, Lobbach, Mauer un Meckesheim zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Meckesheim zämmegschlosse.
- Burgermaischter vu Spechbach
- 1996 bis 2020: Guntram Zimmermann.
- syt 2020: Werner Braun
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Evangelischi Chilche (1776)
- Katholischi Chilche St. Martin (mittelalterlig, ab 1561 reformiert, ab 1699 Simultanchilche, 1707 wider katholisch, Langhuus 1767)
- Rothuus (1865, renoviert 1964)
- s katholisch Gmaihuus (1912)
- Gaschthuus zur Sonne (1796)
- Verschideni Fachwärchhyser
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Kath. Chilche
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Evang. Chilche
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Kath. Gmaihuus
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Rothuus
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Spechbach ghert zum Sidfränkisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
- Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
- Bd. 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968
- Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Kreis. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu Spechbach
- Spechbach uf LEO-BW
- Spechbach, Altgemeinde uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 362–363.
