Zum Inhalt springen

Spechbach (Kraichgau)

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Spechbach
Spechbach (Kraichgau)
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Spechbach fürighobe
Koordinate: 49° 21′ N, 8° 53′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Charlsrue
Chreis: Rhy-Necker-Chrais
Höchi: 197 m ü. NHN
Flächi: 8,52 km²
Iiwohner:

1761 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 207 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 74937
Vorwahl: 06226
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 086
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Hauptstraße 35
74937 Spechbach
Webpräsenz: www.spechbach.de
Burgermeischter: Werner Braun
Lag vo vo dr Gmei Spechbach im Rhy-Necker-Chrais
KarteBayernHessenRheinland-PfalzHeidelbergHeilbronnLandkreis HeilbronnLandkreis KarlsruheMannheimNeckar-Odenwald-KreisEberbachAltlußheimAngelbachtalBammentalBrühl (Baden)DielheimDossenheimEberbachEberbachEberbachEdingen-NeckarhausenEdingen-NeckarhausenEpfenbachEppelheimEschelbronnGaibergHeddesbachHeddesheimHeiligkreuzsteinachHelmstadt-BargenHemsbachHirschberg an der BergstraßeHockenheimIlvesheimKetschLadenburgLaudenbach (Bergstraße)Leimen (Baden)Leimen (Baden)LobbachMalsch (bei Wiesloch)Mauer (Baden)MeckesheimMühlhausen (Kraichgau)NeckarbischofsheimNeckargemündNeidensteinNeulußheimNußlochOftersheimPlankstadtRauenbergReichartshausenReilingenSandhausenSt. Leon-RotSchönau (Odenwald)Schönbrunn (Baden)SchriesheimSchwetzingenSchwetzingenSinsheimSpechbach (Kraichgau)WaibstadtWalldorf (Baden)WeinheimWeinheimWiesenbach (Baden)WieslochWilhelmsfeldZuzenhausen
Karte

Spechbach (sidfränkisch Schbeechbach) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 1761 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024).

Spechbach lyt am glychnamige Bach am Ibergang vum Chlaine Odewald zum Kraichgau. Dr Baan bstoht us 51,3 % Landwirtschaftsflechi, 37 % Wald, 11 % Sidligsflechi un 0,7 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine vu Spechbach sin Epfenbach, Neidenstein, Eschelbronn, Meckesheim un Lobbach.

Zue Spechbach ghert näb em glychnamige Dorf no s Huus Neumühle. Uf em Baan lyt d Wieschtig Kleinspechbach.[3]

Anne 1246 wird zum erschte Mol e Haidelbärger Burger Conradus de Spehbach gnännt, s Ort sälber wird 1337 as Spechbach un 1349 as Spehsbach gnännt.

S Dorf het zerscht zum staufische Rychsland um Wimpfen ghert un isch mit dr Meckesheimer Zent 1330 an d Kurbfalz chuu. D Ortsherrschaft hän unter anderem d Herre vu Weinsberg, d Herre vu Venningen, d Herre vu Helmstatt, d Landschad vu Steinach, d Freiherre von Zandt, d Familie von Üxküll ghaa.

Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Spechbach an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische het Spechbach zum Amt Neckargemünd wore, ab 1857 zum Amt Eberbach, ab 1863 zum Bezirksamt Heidelberg, wu anne 1939 dr Landchrais Heidelberg drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un Spechbach isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.

Spechbach het sich mit dr Gmaine Eschelbronn, Lobbach, Mauer un Meckesheim zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Meckesheim zämmegschlosse.

Burgermaischter vu Spechbach
  • 1996 bis 2020: Guntram Zimmermann.
  • syt 2020: Werner Braun

Kultur un Böuwärch

[ändere | Quälltäxt bearbeite]
  • Evangelischi Chilche (1776)
  • Katholischi Chilche St. Martin (mittelalterlig, ab 1561 reformiert, ab 1699 Simultanchilche, 1707 wider katholisch, Langhuus 1767)
  • Rothuus (1865, renoviert 1964)
  • s katholisch Gmaihuus (1912)
  • Gaschthuus zur Sonne (1796)
  • Verschideni Fachwärchhyser

Dr Dialäkt vu Spechbach ghert zum Sidfränkisch.

  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
    • Bd. 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968
  • Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Kreis. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3.
 Commons: Spechbach (Kraichgau) – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 362–363.