Waibstadt
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
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| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Karlsruhe | |
| Chreis: | Rhii-Neckar-Chreis | |
| Höchi: | 172 m ü. NHN | |
| Flächi: | 25,6 km² | |
| Iiwohner: |
5794 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 227 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahl: | 74915 | |
| Vorwahl: | 07263 | |
| Kfz-Chennzeiche: | HD | |
| Gmeischlüssel: | 08 2 26 091 | |
| LOCODE: | DE WBD | |
| Stadtgliderig: | 2 Stadtteil | |
| Adress vo dr Stadtverwaltig: |
Hauptstraße 31 74915 Waibschtadt | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | Boris Schmitt | |
| Lag vo vo dr Stadt Waibschtadt im Rhii-Neckar-Chreis | ||
Waibstadt (in de örtliche Mundart Waibscht) isch es Schtädtli mit öppe 5700 Iiwohner im hütige Bade-Württebärg und ghört zum Rhii-Neckar-Chreis. Au wenn Waibschtadt in de Region Kurpfalz ligt, hets politisch numme e kurzi Ziit zu de Kurpfalz ghört. Waibstadt isch Sitz und Mitglied im Gmeindsverwaltigsverband Waibstadt und de Tourismusregion Brunneregion.
Geographie
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Waibstadt ligt im Schwarzbachtal im nördliche Kraichgau, öppe 20 Kilometer südöschtlich vo Heidelbärg und 6 Kilometer nördlich vo Sinsheim. Zu de Gmeind Waibstadt ghört au s Dorf Daisbach, wo früehner e selbschtändigi Gmeind isch gsi. De Gmeindsbann umfasst 2557 Hektare. 29,6 % sind von Wald bewachse, 54,1 % landwirtschaftlich gnutzt und 15,1 % sind Sidligs- und Verkehrsflächene.[2]
Nachbargmeinde vo Waibstadt sind Neidenstein, Helmstadt-Barge, Neckarbischofsheim, Sinsheim, Zuzenhausen und Eschelbronn.
Stadtgliderig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Waibstadt ghere d Stadtdail Daisbach (mit em Gheft Ursenbacherhof) un Waibstadt (mit dr Sidlig Bernau).[3]
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Waibstadt isch zum erschte Mol anne 795 im Lorscher Codex as Weibestat gnännt wore.[4]
Um 1200 het Waibstadt vu dr Staufer d Stadträcht un s PRivileg vun ere Freie Rychsstadt iberchuu. Iber d Zyt isch d Stadt vu dr Chenig vylmol verbfändet gsii, zerscht vor 1330 an s Hochstift Speyer, 1382 an Worms, 1394 an d Herr vu Hirschhorn, 1427 an d Herre vu Helmstatt un wider an Speyer.
Wu s Hochstift Speyer anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Waibstadt an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische isch vu 1807 bis 1810 Sitz vun Oberamt Waibstadt gsii un isch druf zum Amt Neckarbischofsheim chuu un 1857 zum Bezirksamt Sinsheim.
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| Johr | 1871 | 1910 | 1939 | 1950 | 1961 | 1970 | 1980 | 1990 | 1995 | 2001 | 2005 | 2010 | 2015 | 2020 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Yywohner[5] | 2563 | 2554 | 2402 | 4002 | 3899 | 4696 | 4840 | 5268 | 5600 | 5751 | 5736 | 5723 | 5735 | 5644 |
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Waibstadt het sich mit dr Stadt Neckarbischofsheim un dr Gmaine Epfenbach, Helmstadt-Bargen, Neidenstein un Reichartshausen zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Waibstadt zämmegschlosse.
- Burgermaischter vu Waibstadt
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Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Stadtbfarrchilche „Unserer lieben Frau“ (neigotiosch, 1868)
- Mariekapäll „Maria, Rosenkranzkönigin“ (1884)
- Evangelischi Chilche (neigotisch, 1910)
- Antoniuskapäll (1906)
- Johanneskapäll, Bernau
- Mühlbergkapäll (1745)
- Schlossruine Daisbach
- Jidische Fridhof
- „Brunnenweible“, s Wohrzaiche vu dr Stadt
- Stadtbfarrchilche „Unserer lieben Frau“
- Mariekapäll
- Antoniuskapäll
- Johanneskapäll
- Mühlbergkapäll
- Evangelischi Chilche
- Jidische Fridhof
- Alti Schuel
- Bahnhof
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Waibstadt ghert zum Sidfränkisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Klaus Altschuh u. a.: 1200 Jahre Waibstadt: Beiträge zur Geschichte der ehemals freien Reichsstadt. Stadt Waibstadt, Waibstadt 1995.
- Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Kreis. Theiss, Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3.
- Alois Kimmelmann: Waibstadt. Geschichte einer verpfändeten, ehemals freien Reichsstadt. Macklot, Karlsruhe 1936.
- Ottmar Lehmann, Walter Schröpfer, Winfried Glasbrenner: Gelungene Integration in die neuen Heimatgemeinden Waibstadt und Daisbach. 70 Jahre, 1946–2016, Flucht – Vertreibung – Umsiedlung. Freundeskreis Waibstadter Geschichte, Waibstadt 2016.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Offizielli Internetpräsenz
- Offizielli Internetpräsenz vom Schtadtteil Daisbach
- Waibstadt uf LEO-BW
- Daisbach uf LEO-BW
- Waibstadt, Altgemeinde uf LEO-BW
Fuessnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistischs Landesamt Bade-Württebärg, Stand: 31. Dezember 2004
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 416–417.
- ↑ Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2590, 29. Mai 795 – Reg. 2509. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 178, abgruefen am 19. Februar 2016.
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
