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Waibstadt

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Waibschtadt
Waibstadt
Dütschlandcharte, Position vo dr Stadt Waibschtadt fürighobe
Koordinate: 49° 18′ N,  55′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Karlsruhe
Chreis:Rhii-Neckar-Chreis
Höchi:172 m ü. NHN
Flächi:25,6 km²
Iiwohner:

5794 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 227 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 74915
Vorwahl: 07263
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 091
Stadtgliderig:2 Stadtteil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Hauptstraße 31
74915 Waibschtadt
Webpräsenz: www.waibstadt.de
Burgermeischter: Boris Schmitt
Lag vo vo dr Stadt Waibschtadt im Rhii-Neckar-Chreis
Karte
Karte

Waibstadt (in de örtliche Mundart Waibscht) isch es Schtädtli mit öppe 5700 Iiwohner im hütige Bade-Württebärg und ghört zum Rhii-Neckar-Chreis. Au wenn Waibschtadt in de Region Kurpfalz ligt, hets politisch numme e kurzi Ziit zu de Kurpfalz ghört. Waibstadt isch Sitz und Mitglied im Gmeindsverwaltigsverband Waibstadt und de Tourismusregion Brunneregion.

Waibstadt ligt im Schwarzbachtal im nördliche Kraichgau, öppe 20 Kilometer südöschtlich vo Heidelbärg und 6 Kilometer nördlich vo Sinsheim. Zu de Gmeind Waibstadt ghört au s Dorf Daisbach, wo früehner e selbschtändigi Gmeind isch gsi. De Gmeindsbann umfasst 2557 Hektare. 29,6 % sind von Wald bewachse, 54,1 % landwirtschaftlich gnutzt und 15,1 % sind Sidligs- und Verkehrsflächene.[2]

Nachbargmeinde vo Waibstadt sind Neidenstein, Helmstadt-Barge, Neckarbischofsheim, Sinsheim, Zuzenhausen und Eschelbronn.

Zue Waibstadt ghere d Stadtdail Daisbach (mit em Gheft Ursenbacherhof) un Waibstadt (mit dr Sidlig Bernau).[3]

Waibstadt isch zum erschte Mol anne 795 im Lorscher Codex as Weibestat gnännt wore.[4]

Um 1200 het Waibstadt vu dr Staufer d Stadträcht un s PRivileg vun ere Freie Rychsstadt iberchuu. Iber d Zyt isch d Stadt vu dr Chenig vylmol verbfändet gsii, zerscht vor 1330 an s Hochstift Speyer, 1382 an Worms, 1394 an d Herr vu Hirschhorn, 1427 an d Herre vu Helmstatt un wider an Speyer.

Wu s Hochstift Speyer anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Waibstadt an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische isch vu 1807 bis 1810 Sitz vun Oberamt Waibstadt gsii un isch druf zum Amt Neckarbischofsheim chuu un 1857 zum Bezirksamt Sinsheim.

Yywohnerentwicklig

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Johr18711910193919501961197019801990199520012005201020152020
Yywohner[5]25632554240240023899469648405268560057515736572357355644

Waibstadt het sich mit dr Stadt Neckarbischofsheim un dr Gmaine Epfenbach, Helmstadt-Bargen, Neidenstein un Reichartshausen zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Waibstadt zämmegschlosse.

Burgermaischter vu Waibstadt
  • 1867–1893: Carl Ludwig Völker
  • 1893–1899: Karl Wittmann
  • 1899–1926: August Wacker
  • 1926–1936: Karl Spiegel
  • 1936–1945: Eugen Laule
  • April 1945: Josef Fehl (kummissarisch)
  • Mai 1945-Augschte 1945: Karl Burger (kummissarisch)
  • 1945–1946: Eduard Spiegel
  • 1948–1958: Karl Spiegel
  • 1958–1978: Karl Eiermann
  • 1978–1985: Gerhard Epp
  • 1985–2009: Hans Wolfgang Riedel
  • 2009–2025: Joachim Locher
  • syt 2025: Boris Schmitt

Kultur un Böuwärch

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  • Stadtbfarrchilche „Unserer lieben Frau“ (neigotiosch, 1868)
  • Mariekapäll „Maria, Rosenkranzkönigin“ (1884)
  • Evangelischi Chilche (neigotisch, 1910)
  • Antoniuskapäll (1906)
  • Johanneskapäll, Bernau
  • Mühlbergkapäll (1745)
  • Schlossruine Daisbach
  • Jidische Fridhof

Dr Dialäkt vu Waibstadt ghert zum Sidfränkisch.

  • Klaus Altschuh u. a.: 1200 Jahre Waibstadt: Beiträge zur Geschichte der ehemals freien Reichsstadt. Stadt Waibstadt, Waibstadt 1995.
  • Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Kreis. Theiss, Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3.
  • Alois Kimmelmann: Waibstadt. Geschichte einer verpfändeten, ehemals freien Reichsstadt. Macklot, Karlsruhe 1936.
  • Ottmar Lehmann, Walter Schröpfer, Winfried Glasbrenner: Gelungene Integration in die neuen Heimatgemeinden Waibstadt und Daisbach. 70 Jahre, 1946–2016, Flucht – Vertreibung – Umsiedlung. Freundeskreis Waibstadter Geschichte, Waibstadt 2016.
 Commons: Waibstadt – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistischs Landesamt Bade-Württebärg, Stand: 31. Dezember 2004
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 416–417.
  4. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2590, 29. Mai 795 – Reg. 2509. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 178, abgruefen am 19. Februar 2016.
  5. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg