Freie Demokratische Partei

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Freie Demokratische Partei
s Logo vo dr FDP
Parteivorsitz Christian Lindner
Christian Lindner
Gene­ralse­kre­tärin Nicola Beer
Stell­ver­tretendi Vorsit­zendi Wolfgang Kubicki
Uwe Barth
Marie-Agnes Strack-Zimmermann
Bundes­gschäfts­füehrer Marco Buschmann
Bundes­schatz­meister Hermann Otto Solms
Ehre­vor­sit­zendi Walter Scheel
Hans-Dietrich Genscher
Gründig 12. Dezember 1948
Gründigs­ort Heppenheim (Bergstraße)
Haupt­sitz Thomas-Dehler-Haus
Reinhardtstraße 14
10117 Berlin
Uus­richtig Liberalismus
Bundestagsmandat
0/630
Sitz in Landdag
82/1844
Staatligi Zueschüss 14.072.257,67 €
(30. Januar 2013)[2]
Mitglii­derzahl 59.000[1]
Mindescht­alter 16 Jahre
Durch­schnitts­alter 53 Jahre
(Stand: 31. Dezember 2012)[3]
Fraue­aa­deil 23,0 Prozent
(Stand: 31. Dezember 2012)[3]
Farbe blau (HKS 43) – gelb (HKS 3)[4]
Websiite www.fdp.de
s Logo vo dr FDP (2013–2014)
FDP-Ergebniss in de Wahlkreis bi dr Bundestagswahl 2013

Die Freiji Demokratischi Partei (FDP bzw. 1968–2001 F.D.P.[5]) isch e liberali Partei z Dütschland. Si isch vo 1949 bis 1956, vo 1961 bis 1966, vo 1969 bis 1998 und vo 2009 bis 2013 an der Bundesregierig bedeiligt gsi. D Partei sich in sächs dütsche Landtag und im Europaparlament vertrete.

Bi de Bundestagswahl 2013 isch si a de Fümf-Prozent-Hurde hangeblibe und dodemit zum erschte Mol in ihre Gschicht us em Dütsche Bundestag uusgschide. Sit November 2014 isch d FDP zum erschte Mol sit dr Gründig vo dr Bundesrepublik an käinere Landesregierig meh bedeiligt.

Politischi Ziil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Leitlinie vo dr FDP si in de Wiesbadener Grundsetz verankeret. Für d FDP isch d „Stärkig vo dr Freiheit und Verantwortig vom Einzelne“ e zentrals Ziil.[6]

Wirtschafts- und Sozialpolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Vo allne Parteie, wo im Bundesdag verdräte si, verfolgt FDP am sterkste wirtschaftsliberali Ideä.

Ihr zentrals Ziil isch d Schaffig vo Arbetsplätz dur e Verbesserig vom Investitionsklima. Das söll erreicht wärde under andere mit eme Abbau vo dr Bürokratii, mit Privatisierige, Deregulierig, Abbau vo Subventione und ere Reform vom Tarifrächt. D Verschuldig vom Staat söll reduziert wärde. In der Globalisierig gseht d Partei vor allem Chance.

In dr Stüürpolitik forderet si en einfachs Stüürrächt. S Modäll vo dr Iikommenstüür gseht e Stuefetarif vor. Langfristig sott e sogenannti Flat Tax agsträbt wärde. Mit Stüürsänkige soll d Chaufchraft vo de Arbetsnähmer erhöht und d Wirtschaft beläbt wärde. D FDP het mit für d Erhöhig vo dr Mehrwärtsstüür gstimmt und stoht ere au hüt no kritisch gegenüber.

In der Sozialpolitik wird d Iiführig vom ene Bürgergäld agsträbt, wo alli stüürfinanzierte soziale Hilfe vom Staat drin zsämmegfasst wärde. D Sozialversicherige sölle vo kapitaldeckte System ergänzt oder ersetzt wärde, für zum so z. B. d Ränte vo de Arbetsnähmer z sichere.

In der Energiepolitik forderet d FDP e Mix us erneuerbare Energie, Chohle, Öl und Gas. Dr Usstiig us dr Nuklearenergii isch langi Zit kritisch gseh worde.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Lothar Albertin: Politischer Liberalismus in der Bundesrepublik. Sammlung Vandenhoeck, Göttingen 1980, ISBN 3-525-01324-8.
  • Jürgen Dittberner: FDP – Geschichte, Personen, Organisation, Perspektiven. Eine Einführung. 2. Auflage. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17494-5.
  • Wolfgang Gerhardt (Hrsg.): Die Kraft der Freiheit. Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Liberalismus. Hohenheim Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-89850-165-1.
  • Dieter Hein: Zwischen liberaler Milieupartei und nationaler Sammlungsbewegung. Gründung, Entwicklung und Struktur der Freien Demokratischen Partei 1945–1949. Droste Verlag, Düsseldorf 1985, ISBN 3-7700-5127-0.
  • Friedrich Henning: F.D.P. – Die Liberalen. Porträt einer Partei. Günter Olzog Verlag, München 1982, ISBN 3-7892-7134-9.
  • Reinhart Hübsch, Jürgen Frölich: Deutsch-deutscher Liberalismus im Kalten Krieg. Zur Deutschlandpolitik der Liberalen 1945–1970. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 1997, ISBN 3-930850-59-1.
  • Heino Kaack: Zur Geschichte und Programmatik der Freien Demokratischen Partei. Verlag Anton Hain, Meisenheim am Glan 1976, ISBN 3-445-01380-2.
  • Peter Lösche, Franz Walter: Die FDP. Richtungsstreit und Zukunftszweifel. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, ISBN 3-534-80195-4.
  • Udo Leuschner: Die Geschichte der FDP. Metamorphosen einer Partei zwischen rechts, liberal und neokonservativ. Monsenstein und Vannerdat, Münster 2010, ISBN 978-3-86991-049-9 (PDF; 2,8 MB).
  • Marco Michel: Die Bundestagswahlkämpfe der FDP 1949–2002. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-531-14180-5.
  • Wolfgang Mischnick (Hrsg.): Verantwortung für die Freiheit. 40 Jahre F.D.P. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1989, ISBN 3-421-06500-4.
  • Andreas Morgenstern: Die FDP in der parlamentarischen Opposition 1966–69. Wandel zu einer „Reformpartei“. Marburg, Tectum-Verlag, 2004, ISBN 3-8288-8670-1.
  • Theo Rütten: Der deutsche Liberalismus 1945 bis 1955. Deutschland- und Gesellschaftspolitik der ost- und westdeutschen Liberalen in der Entstehungsphase der beiden deutschen Staaten. Nomos Verlag, Baden-Baden 1984, ISBN 3-7890-1029-4.
  • Joachim Scholtyseck: Die FDP in der Wende. In: Historisch-Politische Mitteilungen. 19, 2013, ISSN 0943-691X, S. 197–220 (PDF; 71,7 KB).
  • Hans Vorländer: Freie Demokratische Partei (FDP). In: Frank Decker, Viola Neu (Hrsg.): Handbuch der deutschen Parteien. 2. Auflage. Springer VS, Wiesbaden 2013, ISBN 3-658-00962-4, S. 270−281.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Freie Demokratische Partei – Sammlig vo Multimediadateie

Nowiis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. FDP: Organisation und Gremien. FDP, 2013-02-07. Archiviert vom Original am 2013-12-02. Abgrüeft am 2013-12-01.
  2. Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2012. Deutscher Bundestag, 2013-01-30. Archiviert vom Original am 2013-05-18. Abgrüeft am 2013-09-27. (PDF; 145 KB)
  3. 3,0 3,1 Oskar Niedermayer: Parteimitglieder in Deutschland. Version 2013. In: Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum. Nr. 20, April 2013, abgerufen am 27. September 2013 (DOCX; 4,1 MB).
  4. CD Manual der FDP. FDP-Bundesgeschäftsstelle. Archiviert vom Original am 2011-07-19. Abgrüeft am 2013-09-27. (PDF; 485 KB)
  5. Was es mit den Pünktchen auf sich hat Archivlink (Memento vom 22. Jänner 2009 im Internet Archive)
  6. Bundessatzung in der Fassung vom 15. Mai 2011 Archivlink (Memento vom 4. Oktober 2011 im Internet Archive) abgrüeft am 12. August 2011 Zitat:„Verpflichtendes Ziel für alle Liberalen ist die Stärkung von Freiheit und Verantwortung des einzelnen.“
Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Freie_Demokratische_Partei“ vu de dütsche Wikipedia.

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