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Schönbrunn

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy


Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Schönbrunn
Schönbrunn (Baden)
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Schönbrunn fürighobe
Koordinate: 49° 25′ N, 8° 56′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Charlsrue
Chreis: Rhy-Necker-Chrais
Höchi: 398 m ü. NHN
Flächi: 34,5 km²
Iiwohner:

2901 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 84 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 69436
Vorwahle: 06272, 06262, 06271
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 081
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Herdestraße 2
69436 Schönbrunn
Webpräsenz: www.gemeinde-schoenbrunn.de
Burgermeischter: Jan Frey
Lag vo vo dr Gmei Schönbrunn im Rhy-Necker-Chrais
KarteBayernHessenRheinland-PfalzHeidelbergHeilbronnLandkreis HeilbronnLandkreis KarlsruheMannheimNeckar-Odenwald-KreisEberbachAltlußheimAngelbachtalBammentalBrühl (Baden)DielheimDossenheimEberbachEberbachEberbachEdingen-NeckarhausenEdingen-NeckarhausenEpfenbachEppelheimEschelbronnGaibergHeddesbachHeddesheimHeiligkreuzsteinachHelmstadt-BargenHemsbachHirschberg an der BergstraßeHockenheimIlvesheimKetschLadenburgLaudenbach (Bergstraße)Leimen (Baden)Leimen (Baden)LobbachMalsch (bei Wiesloch)Mauer (Baden)MeckesheimMühlhausen (Kraichgau)NeckarbischofsheimNeckargemündNeidensteinNeulußheimNußlochOftersheimPlankstadtRauenbergReichartshausenReilingenSandhausenSt. Leon-RotSchönau (Odenwald)Schönbrunn (Baden)SchriesheimSchwetzingenSchwetzingenSinsheimSpechbach (Kraichgau)WaibstadtWalldorf (Baden)WeinheimWeinheimWiesenbach (Baden)WieslochWilhelmsfeldZuzenhausen
Karte

Schönbrunn (pfälzisch Schääbrunn) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 2901 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si ghert zue dr Metropolregion Rhy-Necker.

Schönbrunn lyt im Chlaine Odewald sidli vum Neckerdal. Dr Baan bstoht us 27,2 % Landwirtschaftsflechi, 65,2 % Wald, 6,6 % Sidligsflechi un 0,9 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine vu Schönbrunn sin Eberbach, Neunkirchen, Schwarzach, Aglasterhausen, Reichartshausen, Lobbach, Neckargemünd un Hirschhorn.

Zue Schönbrunn ghere d Gmaidail Allemühl, Haag (mit em glychnamige Dorf un em Huus Haager Mühle), Moosbrunn, Schönbrunn (mit dr Derfer Oberschönbrunn un Unterschönbrunn un em Ort Oberallemühl) un Schwanheim (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Unterallemühl).[3] Auch Allemühl entstand aus Ober- und Unter-Allemühl.

Schönbrunn isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1262, Allemühl im pfälzische Zinsregischter vu 1369 as Allemüllen, Haag anne 1416, Moosbrunn anne 1319 as Mosbrunne un Schwanheim im pfälzische Zinsregischter vu 1369 as Schwanden. D Gegnig het im Mittelalter urspringli zum Hochstift Worms ghert un isch derno an d Stüber Zent chuu un mit däre anne 1380 zur Kurbfalz. D Ortsherrschaft in dr Derfer hän verschideni Adelsfamilie ghaa.

Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Schönau an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische hän d Derfer zum Amt Neckarschwarzach ghert, ab 1813 zum Amt Neckargemünd un ab 1857 zum Amt Eberbach. Anne 1863 sin si zum Bezirksamt Heidelberg chuu, wu anne 1939 dr Landchrais Heidelberg drus woren isch.

Di hitig Gmai Schönbrunn isch entstande zum 1. Jänner 1972 dur dr Zämmeschluss vu dr Gmaine Haag, Moosbrunn, Schönbrunn mit Oberallemühl un Schwanheim mit Unterallemühl.[4] Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un Schönbrunn isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.

Yywohnerentwicklig

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Johr 1871 1910 1939 1950 1961 1970 1980 1990 1995 2001 2005 2010 2015 2020
Yywohner (alli Derfer zäme)[5] 1209 1361 1270 1708 1592 1921 2468 2853 3041 3103 3045 2941 2842 2870

Schönbrunn het e Verwaltigsgmainschaft veryybart mit dr Stadt Eberbach

Burgermaischter vu Schönbrunn
  • 1986 bis 2008: Roland Schilling
  • syt 2008: Jan Frey

Kultur un Böuwärch

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  • Burg Stolzeneck
  • Chilche Oberschönbrunn (1839–41) mit Bfarrhuus (1815)
  • s alt Schuel- un Rothuus, Allemühl (1902)
  • Jesus-Christus-Chilche am Bärg, Allemühl (1958)
  • Alti Mihli, Allemühl
  • Chilche St. Lambert, Haag (Dorhuus un Portal 1740 bis 1751, Chordurm 1753)
  • s alt Rothuus, Haag (1877)
  • s alt Schuelhuus, Haag (1859)
  • Chilche Moosbrunn (1926/27)
  • Chilche Schwanheim (1821/22, Gloggedurm 1952)
  • s alt Rothuus, Schwanheim (1838)
  • s alt Schuelhuus, Schwanheim (1834)

Dr Dialäkt vu Schönbrunn ghert zum Pfälzisch.

  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
    • Bd. 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968.
  • Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Kreis. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3.
  • Schönbrunn und seine Ortsteile – vorgestern, gestern, heute, Bürgermeisteramt Schönbrunn 1986.
  • Gertrud Seisler: Allemühl im Kleinen Odenwald in Vergangenheit und Gegenwart, Allemühl 2001.
 Commons: Schönbrunn (Baden) – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 354–356.
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 475.
  5. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg