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Meckesheim

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Meckesheim
Meckesheim
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Meckesheim fürighobe
Koordinate: 49° 19′ N,  49′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Charlsrue
Chreis:Rhy-Necker-Chrais
Höchi:154 m ü. NHN
Flächi:16,3 km²
Iiwohner:

5298 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 324 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 74909
Vorwahl: 06226
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 049
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Friedrichstraße 10
74909 Meckesheim
Webpräsenz: www.meckesheim.de
Burgermeischter: Maik Brandt (CDU)
Lag vo vo dr Gmei Meckesheim im Rhy-Necker-Chrais
Karte
Karte

Meckesheim (sidfränkisch Meckse) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 5298 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si ghert zue dr Metropolregion Rhy-Necker.

Meckesheim lyt an dr Elsenz im nerdlige Kraichgau in dr Metropolregion Rhy-Necker. Dr Baan bstoht us 60,2 % Landwirtschaftsflechi, 19,5 % Wald, 18,1 % Sidligsflechi un 2,1 % sunschtiger Flechi.[2] Uf em Baan minde Lobbach, Schwarzbach un s Rohrbächle in d Elsenz. S unter Schwarzbachdal stoht syt 1997 unter Naturschutz. Großi Dail vum Baan ghere zum Landschaftsschutzbiet Unters un Mittlers Elsenzdal. S Biet im Norde vu Elsenz un Schwarzbach sin Dail vum Naturpark Neckerdal-Odewald.[3]

Nochbergmaine vu Meckesheim sin Mauer, Wiesenbach, Lobbach, Spechbach, Eschelbronn, Zuzenhausen, Dielheim un Wiesloch.

Zue Meckesheim ghere d Derfer Meckesheim (mit em Wyler Meckesheimer Hof) un Mönchzell.[4]

Meckesheim isch zum erschte Mol im Lorscher Codex anne 822 as Meckinesheim gnännt wore,[5], Mönchzell anne 1337 as Wylercellen (1354 Monchcelle).

S Dorf het zue dr Meckesheimer Zent ghert, wu 1295 zum erschte Mol noogwise isch. S Lääche hän d Grofe vu Katzenelnbogen ghaa, um 1325 isch Meckesheim as Rychslääche an d Herre vu Weinsberg gange. Anne isch s Dorf an d Bfalzgrofe chuu, wu s Meckesheimer Zentgericht 1346 uf Neckargemünd verlait hän. 1347 het dr Bfalzgrof Ruprecht I. s Dorf an dr Engelhard vu Hirschhorn verbfändet.

Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Meckesheim an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische het Meckesheim zum Amt Neckargemünd ghert un mit däm 1857 zum Amt Eberbach. Ab 1864 het s zum Bezirksamt Heidelberg ghert, wu 1939 Landchrais Heidelberg drus woren isch.

Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un Malsch isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu. Am 31. Dezämber 1973 isch s Nochberort Mönchzell yygmaindet wore.[6]

Yywohnerentwicklig

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Johr 14391577165017271744181818521865190519391961196519701975198019851990199520002005201020152020
Yywohner (bis 1970 ohni Mönchzell)[7][8] 32057010032940088410321078134216562779309433954509462847595116545253655386527850445172

Meckesheim het sich mit dr Gmaine Eschelbronn, Lobbach, Mauer un Spechbach zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Meckesheim zämmegschlosse.

Burgermaischter vu Meckesheim

Schultusse

  • 1574 bis 1601 Jörg Brückenweber
  • 1601 bis (?) Viniol Hoffmann
  • 1657 bis 1658 Hans Konrad Welcker
  • 1658 bis 1679 Georg Walter
  • 1679 bis 1680 Georg Fabian
  • 1680 bis 1685 Leonhard Allespach
  • 1685 bis 1688 Andreas Keller
  • 1688 bis 1690 Hans Beutelsack
  • 1690 bis 1691 Hans Kolb
  • 1691 bis 1692 Hans Müller
  • 1692 bis 1698 Andreas Zimmermann
  • 1698 bis 1699 Martin Welcker
  • 1699 bis 1710 Georg Bauer
  • 1701 bis 1726 Bartel Schäfer
  • 1726 bis 1749 Balthasar Fabian
  • 1749 bis 1770 (?) Kilian
  • 1770 bis 1780 Georg Welker
  • 1780 bis 1781 (?) Kilian
  • 1781 bis 1814 Georg Peter Maurer]
  • 1814 bis 1828 Jakob Friedrich Rausmüller
  • 1828 bis 1833 (?) Wesch

Burgermaischter

  • 1833 bis 1846 (?) Wesch
  • 1846 bis 1847 Georg Kirsch
  • 1847 bis 1856 (?) Glock
  • 1856 bis 1868 Johann Adam Kilian
  • 1868 bis 1870 (?) Kilian
  • 1870 bis 1871 (?) Fabian
  • 1871 bis 1883 H. Rothenhöfer
  • 1883 bis 1884 Johann Georg Welcker
  • 1884 bis 1893 Jakob Stoll
  • 1893 bis 1905 Georg Barther
  • 1905 bis 1919 Peter Welker
  • 1919 bis 1920 Georg Welker
  • 1920 bis 1945 August Kirsch
  • 1945 bis 1948 Heinrich Dellinger
  • 1948 bis 1962 Georg Ludwig
  • 1964 bis 1982 Friedrich Soine
  • 1982 bis 2000 Manfred Koch
  • 2000 bis 2016 Hans-Jürgen Moos
  • syt 2016 Maik Brandt
Partnergmaine

Kultur un Böuwärch

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  • Ruine vu dr Chilche St. Martin
  • Evangelischi Bfarrchilche (1847–49)
  • Katholischi Chilche St. Antonius von Padua (neiromanisch, 1904, 1962 bis 2012 as Wilhelm-Baden-Huus Begegnigstätt, hit privat)
  • Katholischi Chilche St. Martin in der Au (1962)
  • Neiaposchtolischi Chilche (1958)
  • Jidische Fridhof
  • s alt Rothuus (1729)
  • di alt Schuel (1824, erwyteret 1850 un 1904)
  • s Wachthuus (1818)
  • s Elektrizitetswärch (friejer Mihli, böue 1719, anne 1908 im Jugendstil zum Elektrizitetswärch umböue)
  • Dänkmol fir dr Kurfirscht Carl Theodor (1782)

Dr Dialäkt vu Meckesheim ghert zum Sidfränkisch.

  • Friedrich Zimmermann: Ortsgeschichte des Kraichgaudorfes Meckesheim. 1937 (Hrsg.): Gemeinde Meckesheim.
  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u. d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
 Commons: Meckesheim – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 358–359.
  5. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2627, Jahr 822 – Reg. 3172. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 189, abgruefen am 11. Februar 2016.
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 487.
  7. Kreisbeschreibung Band 2, S. 681: Meckesheim ohne Mönchzell.
  8. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Bevölkerungszahl Meckesheim. Abgruefen am 4. Juli 2020.