Dossenheim
| Wappe | Dütschlandcharte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Württebärg | |
| Regierigsbezirk: | Charlsrue | |
| Chreis: | Rhy-Necker-Chrais | |
| Höchi: | 153 m ü. NHN | |
| Flächi: | 14,1 km² | |
| Iiwohner: |
12.690 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerigsdichti: | 897 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahle: | 69215–69221 | |
| Vorwahl: | 06221 | |
| Kfz-Chennzeiche: | HD | |
| Gmeischlüssel: | 08 2 26 012 | |
| LOCODE: | DE DSM | |
| Adress vo dr Gmeiverwaltig: |
Rathausplatz 1 69221 Dossenheim | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermeischter: | David Faulhaber (CDU) | |
| Lag vo vo dr Gmei Dossenheim im Rhy-Necker-Chrais | ||
Dossenheim (pfälzisch Dossene) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 12.690 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si ghert zue dr Metropolregion Rhy-Necker.
Geografi
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dossenheim lyt fimf Kilometer nerdli vu Heidelberg an dr Badische Bärgstroß am Fueß vum Odenwald. Dr Wyler Schwabenheim lyt am Necker. Dr Baan bstoht us 32,3 % Landwirtschaftsflechi, 44,2 % Wald, 17,2 % Sidligsflechi un 6,2 % sunschtiger Flechi.[2] Där Dail vum Baan, wu eschtli vu dr B 3 lyt, isch Dail vum Naturpark Neckerdal-Odewald.
Nochbergmaine vu Dossenheim sin Heidelberg, Ladenburg un Schriesheim.
Gmaigliderig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Zue Dossenheim ghere s glychnamig Dorf, dr Wyler Schwabenheim, d Ortschafte OEG Bahngebäude un Turmgasthaus zum „Weißen Stein“ un dr Wohnblatz Bärenstein. Uf em Baan lige d Wieschitge Bernhardteshusen[3] un Hillenbach[4].
Gschicht
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dossenheim isch zum erschte Mol im Lorscher Codex anne 766 gnännt wore as Dossenheim (786 Tossenheim, 1033 Dohssenheim, 1206 Dussinheim, 1273 Tussenheim, 1504 Dosanaw),[5] Schwabenheim anne 763 as Swaboheim. Dossenheim het zue dr Herrschaft Schauenburg ghert im Bsitz vum anne 764 grindete Chloschter Lorsch ghert. D Herrschaft isch um 1130 an s Hochstift Speyer gange. s Lääche hän d Herre vu Schauenburg ghaa, wu im spote 13. Jorhundert uusgstorbe sin. D Herrschaft isch druf an d Herre vu Magenheim gange, wu d Schauenburg anne 1303 an d Bfalzgrofe vu Haidelberch verchauft hän. Dr Bischof Siboto vu Speyer het s Lääche iber d Herrschaft aber 1320 an Kurmainz gee, was zuen ere Rivalitet zwische Kurmainz un dr Kurbfalz gfiert het. Anne 1460 het dr Friedrich dr Siigrych d Schauenburger Exklave gwaltsam eroberet, ändgiltig verzichtet het Kurmainz uf d Herrschaft Schauenburg erscht anne 1714.
Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Dossenheim an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade.
Ab 1803 het Dossenheim zum Bezirksamt Haidelberch ghert, ab 1938 Landchrais Haidelberch. Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Haidelberch ufglest wore un Dossenheim isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
Vor allem im 19. und 20. Jorhundert het me z Dossenheim in Staibrich Rhyolith, e Porphyrgstai, abböue. Dr letscht Staiburuch isch anne 2002 zuegmacht wore.
Yywohnerentwicklig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]| 1577 | 1727 | 1800 | 1818 | 1852 | 1905 | 1925 | 1950 | 1961 | 1965 | 1970 | 1991 | 1995 | 2000 | 2005 | 2010 | 2015 | 2020 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Dossenheim | 560 | 788 | 1.106 | 1.517 | 2.921 | |||||||||||||
| Schwabenheim | 91 | 126 | 102 | |||||||||||||||
| Gsamt | 757 | 1.197 | 1.643 | 3.023 | 3.839 | 5.847 | 6.661 | 7.826 | 8.612 | 10.962 | 11.507 | 11.640 | 11.663 | 12.507 | 12.504 | 12.574 |
Verwaltig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dossenheim ghert zue kainere Verwaltigsgmainschaft.
Burgermaischter vu Dossenheim:
- 1946–1948 Hermann Böhler
- 1950–1951 Georg Riedling
- 1951–1963 Karl Miltner
- 1963–1979 Heinrich Schumacher
- 1979–1995 Peter Denger
- 1995–2019 Hans Lorenz (CDU)
- syt 2019 David Faulhaber (CDU)
- Partnergmai
- Le Grau-du-Roi, Frankrych: syt 1982
Kultur un Böuwärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Ruine Schauenburg
- Kronenburg
- Burg Schwabeck
- Mauersechseck
- Evangelischi Chilche (15. Jh.)
- Katholischi Chilche St. Pankratius (neibarock, 1926)
- Haimetmuseum im Alte Rothuus (grindet 1978)
-
Luftufnahm
-
Rothuus
-
Schauenburg
-
Räscht vu dr Kronenburg
-
St. Pankratius
-
Evangelischi Chilche
-
Fridhofskapäll
-
Hofkapäll Schwabenheim
-
Uussichtsdurm Weißer Stein
-
Dossenheimer Chluuse
-
Mauersechseck
-
Haimetmuseum im Alte Rothuus
-
Staibrächer-Dänkmol
-
Staibrächeraalaag im Wärch Leferenz
-
Porphyr-Staibruch am Sporenberg
-
NSG Ölberg
-
Dubakschyre
Dialäkt
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Dr Dialäkt vu Dossenheim ghert zum Pfälzisch.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Rudolf Conzelmann: Dossenheim. Die Geschichte einer 1200jährigen Bergstraßengemeinde. Dossenheim 1966.
- Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
- Band 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
- Band 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968.
- Christoph Bühler: Burgen der Kurpfalz. Bergstraße und Neckartal. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1990, ISBN 3-89426-012-2, S. 61 ff.
- Sarah Leon: Dossenheimat. Reihe Sehenswürde. Fotobildband. DossenVerlag, Dossenheim 2011, ISBN 978-3-942909-02-0.
- Heimatverein Dossenheim (Hrsg.): Dossenheim. Eine traditionsreiche Bergstraßengemeinde im Wandel ihrer Geschichte. Dossenheim 2005.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu Dossenheim
- Dossenheim uf LEO-BW
- Dossenheim Altgemeinde uf LEO-BW
- Schwabenheim uf LEO-BW
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe. Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 348–350.
- ↑ Peter Sinn: Zur Landschaft und Geschichte von Heidelberg-Handschuhsheim. verlag regionalkultur, 2012, S. 155–157.
- ↑ Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 536, 28. Mai 766 – Reg. 53. In: Heidelberger historische Bestände - digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 191, abgruefen am 27. Januar 2016.
