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Dossenheim

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Dossenheim
Dossenheim
Dütschlandcharte, Position vo dr Gmei Dossenheim fürighobe
Koordinate: 49° 27′ N,  40′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Württebärg
Regierigsbezirk:Charlsrue
Chreis:Rhy-Necker-Chrais
Höchi:153 m ü. NHN
Flächi:14,1 km²
Iiwohner:

12.690 (31. Dez. 2024)[1]

Bevölkerigsdichti: 897 Iiwohner je km²
Poschtleitzahle: 69215–69221
Vorwahl: 06221
Kfz-Chennzeiche: HD
Gmeischlüssel: 08 2 26 012
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Rathausplatz 1
69221 Dossenheim
Webpräsenz: www.dossenheim.de
Burgermeischter: David Faulhaber (CDU)
Lag vo vo dr Gmei Dossenheim im Rhy-Necker-Chrais
KarteBayernHessenRheinland-PfalzHeidelbergHeilbronnLandkreis HeilbronnLandkreis KarlsruheMannheimNeckar-Odenwald-KreisEberbachAltlußheimAngelbachtalBammentalBrühl (Baden)DielheimDossenheimEberbachEberbachEberbachEdingen-NeckarhausenEdingen-NeckarhausenEpfenbachEppelheimEschelbronnGaibergHeddesbachHeddesheimHeiligkreuzsteinachHelmstadt-BargenHemsbachHirschberg an der BergstraßeHockenheimIlvesheimKetschLadenburgLaudenbach (Bergstraße)Leimen (Baden)Leimen (Baden)LobbachMalsch (bei Wiesloch)Mauer (Baden)MeckesheimMühlhausen (Kraichgau)NeckarbischofsheimNeckargemündNeidensteinNeulußheimNußlochOftersheimPlankstadtRauenbergReichartshausenReilingenSandhausenSt. Leon-RotSchönau (Odenwald)Schönbrunn (Baden)SchriesheimSchwetzingenSchwetzingenSinsheimSpechbach (Kraichgau)WaibstadtWalldorf (Baden)WeinheimWeinheimWiesenbach (Baden)WieslochWilhelmsfeldZuzenhausen
Karte

Dossenheim (pfälzisch Dossene) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 12.690 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si ghert zue dr Metropolregion Rhy-Necker.

Dossenheim lyt fimf Kilometer nerdli vu Heidelberg an dr Badische Bärgstroß am Fueß vum Odenwald. Dr Wyler Schwabenheim lyt am Necker. Dr Baan bstoht us 32,3 % Landwirtschaftsflechi, 44,2 % Wald, 17,2 % Sidligsflechi un 6,2 % sunschtiger Flechi.[2] Där Dail vum Baan, wu eschtli vu dr B 3 lyt, isch Dail vum Naturpark Neckerdal-Odewald.

Nochbergmaine vu Dossenheim sin Heidelberg, Ladenburg un Schriesheim.

Zue Dossenheim ghere s glychnamig Dorf, dr Wyler Schwabenheim, d Ortschafte OEG Bahngebäude un Turmgasthaus zum „Weißen Stein“ un dr Wohnblatz Bärenstein. Uf em Baan lige d Wieschitge Bernhardteshusen[3] un Hillenbach[4].

Dossenheim isch zum erschte Mol im Lorscher Codex anne 766 gnännt wore as Dossenheim (786 Tossenheim, 1033 Dohssenheim, 1206 Dussinheim, 1273 Tussenheim, 1504 Dosanaw),[5] Schwabenheim anne 763 as Swaboheim. Dossenheim het zue dr Herrschaft Schauenburg ghert im Bsitz vum anne 764 grindete Chloschter Lorsch ghert. D Herrschaft isch um 1130 an s Hochstift Speyer gange. s Lääche hän d Herre vu Schauenburg ghaa, wu im spote 13. Jorhundert uusgstorbe sin. D Herrschaft isch druf an d Herre vu Magenheim gange, wu d Schauenburg anne 1303 an d Bfalzgrofe vu Haidelberch verchauft hän. Dr Bischof Siboto vu Speyer het s Lääche iber d Herrschaft aber 1320 an Kurmainz gee, was zuen ere Rivalitet zwische Kurmainz un dr Kurbfalz gfiert het. Anne 1460 het dr Friedrich dr Siigrych d Schauenburger Exklave gwaltsam eroberet, ändgiltig verzichtet het Kurmainz uf d Herrschaft Schauenburg erscht anne 1714.

Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Dossenheim an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade.

Ab 1803 het Dossenheim zum Bezirksamt Haidelberch ghert, ab 1938 Landchrais Haidelberch. Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Haidelberch ufglest wore un Dossenheim isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.

Vor allem im 19. und 20. Jorhundert het me z Dossenheim in Staibrich Rhyolith, e Porphyrgstai, abböue. Dr letscht Staiburuch isch anne 2002 zuegmacht wore.

Yywohnerentwicklig

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157717271800181818521905192519501961196519701991199520002005201020152020
Dossenheim5607881.1061.5172.921
Schwabenheim91126102
Gsamt7571.1971.6433.0233.8395.8476.6617.8268.61210.96211.50711.64011.66312.50712.50412.574

Dossenheim ghert zue kainere Verwaltigsgmainschaft.

Burgermaischter vu Dossenheim:

  • 1946–1948 Hermann Böhler
  • 1950–1951 Georg Riedling
  • 1951–1963 Karl Miltner
  • 1963–1979 Heinrich Schumacher
  • 1979–1995 Peter Denger
  • 1995–2019 Hans Lorenz (CDU)
  • syt 2019 David Faulhaber (CDU)
Partnergmai

Kultur un Böuwärch

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Dr Dialäkt vu Dossenheim ghert zum Pfälzisch.

  • Rudolf Conzelmann: Dossenheim. Die Geschichte einer 1200jährigen Bergstraßengemeinde. Dossenheim 1966.
  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Band 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
    • Band 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968.
  • Christoph Bühler: Burgen der Kurpfalz. Bergstraße und Neckartal. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1990, ISBN 3-89426-012-2, S. 61 ff.
  • Sarah Leon: Dossenheimat. Reihe Sehenswürde. Fotobildband. DossenVerlag, Dossenheim 2011, ISBN 978-3-942909-02-0.
  • Heimatverein Dossenheim (Hrsg.): Dossenheim. Eine traditionsreiche Bergstraßengemeinde im Wandel ihrer Geschichte. Dossenheim 2005.
 Commons: Dossenheim – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe. Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 348–350.
  4. Peter Sinn: Zur Landschaft und Geschichte von Heidelberg-Handschuhsheim. verlag regionalkultur, 2012, S. 155–157.
  5. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 536, 28. Mai 766 – Reg. 53. In: Heidelberger historische Bestände - digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 191, abgruefen am 27. Januar 2016.