Chile

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Di historistisch evangelisch Matthyskiirche z Basel.

Unter ere Chile wird es Bauwerk verstande, wo dur e christlichi Glaubensgmeinschaft für Gebät, Adacht und Gottesdienst bruucht wird. S Wort chunt vom griechische kyriake „em Herr khörig“, drum sind Chile Gotteshüser. I anderne Religione haissed entsprächendi Gebäüde Synagoge, Moschee oder Tämpel. Si wärded, wie Chile und Kapälle, zämegfasst under em Begriff Sakralbaute.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

I dr christliche Tradizion gits Klosterchile, Stiftschile, Kathedrale, Dom, Münster, Basilike und Kapälle.

Scho im Urchrischtetum sind Chilche entschtande. Langi Zyt über sind sii z Nordeuropa no uus Holz baut worde (lueg au Stabchilche), vor me am Ändi vom Früehmittelalter konsequenter zur Schteibauwiis choo isch (Boukunscht vo de Karolinger).

E Bluescht vom Chilchebau isch denn s Hochmittelalter mit der Romanik und s Spätmittelalter mit de meischterhafte gotische Kathedrale gsii, e wyteri d Zyt vom Barock, denn die us em Historismus und zletscht die vo der modärne Chilchenarchitektur.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ralf van Bühren Kirchenbau in Renaissance und Barock. Liturgiereformen und ihre Folgen für Raumordnung, liturgische Disposition und Bildausstattung nach dem Trienter Konzil, in: Operation am lebenden Objekt. Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II, hrsg. von Stefan Heid, Berlin 2014, S. 93-119 Volltext online
  • Ralf van Bühren: Kunst und Kirche im 20. Jahrhundert. Die Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils. (Konziliengeschichte, Reihe B: Untersuchungen), Ferdinand Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76388-4.
  • Johann Hinrich Claussen: Gottes Häuser oder die Kunst, Kirchen zu bauen und zu verstehen. Vom frühen Christentum bis heute. C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60718-9.
  • Renate Dürr (Hrsg.): Kirchen, Märkte und Tavernen. Erfahrungs- und Handlungsräume in der Frühen Neuzeit. Klostermann, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-465-03413-9.
  • Emanuel Gebauer: Fritz Schaller. Der Architekt und sein Beitrag zum Sakralbau im 20. Jahrhundert. (= Stadtspuren 28), Köln 2000, ISBN 3-7616-1355-5.
  • Ludwig Klasen: Grundriss-Vorbilder von Gebäuden aller Art. Abth. XI. Kirchliche Gebäude. Baumgartner, Leipzig 1889.
  • Edward R. Norman: Das Haus Gottes. Die Geschichte der christlichen Kirchen. Bassermann, München 2005, ISBN 3-8094-1822-6.
  • Hugo Schnell (Hrsg.): Das Münster. Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft. Schnell + Steiner, München/Regensburg 1947–, ISSN 0027-299X
  • Ernst Seidl (Hg.): Lexikon der Bautypen. Funktionen und Formen der Architektur. Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-15-010572-2.
  • Peter Wick: Die urchristlichen Gottesdienste. Entstehung und Entwicklung im Rahmen der frühjüdischen Tempel-, Synagogen- und Hausfrömmigkeit. 2. Aufl. Stuttgart 2003, ISBN 3-17-018107-6.
  • Kerstin Wittmann-Englert: Zelt, Schiff und Wohnung. Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne. Lindenberg 2006, ISBN 3-89870-263-4.
  • Martin Schieder: L’architecture religieuse catholique en Europe centrale, in: "Le XVIIIe siècle, hrsg. von Thomas W. Gaehtgens und Krzysztof Pomian, L’Histoire artistique de l’Europe", hrsg. von Georges Duby, Michel Laclotte und Philippe Sénéchal, Paris 1998, S. 219–225.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Chille – Sammlig vo Multimediadateie