Solothurn
| Solothurn | |
|---|---|
| Basisdate | |
| Staat: | Schwiiz |
| Kanton: | Soledurn (SO) |
| Bezirk: | Solothurn |
| BFS-Nr.: | 2601 |
| Poschtleitzahl: | 4500 |
| UN/LOCODE: | CH SOO |
| Koordinate: | 607492 / 22860447.2083317.537513430Koordinate: 47° 12′ 30″ N, 7° 32′ 15″ O; CH1903: 607492 / 228604 |
| Höchi: | 430 m ü. M. |
| Flächi: | 6.29 km² |
| Iiwohner: | 16'311 (31. Dezämber 2011)[1] |
| Stadtpräsident: | Kurt Fluri (FDP) |
| Website: | www.stadt-solothurn.ch |
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Solothurn a dr Aare |
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| Karte | |
Soledurn (dytsch Solothurn, franzöösisch Soleure, italiänisch Soletta, rätoromanisch Soloturn, lat.-kelt. Salodurum) isch d Houptstadt vom Kanton Soledurn, und isch e eigene Bezirk.
Soledurn bhauptet vo sich, es sig die schönschti Barockstadt vor Schwiiz. D Altstadt isch zwüsche 1530 und 1792 baut worde und isch wäge däm e Mischig vo Archtiektur-Stil us verschidene Ziite. Im Johr 2010 het Soledurn e chli meh as 16 duusig Iwohner gha.
Soledurn isch ar Aare und am Jurasüdfuess.
Sehenswürdigkeite z Soledurn si d Altstadt, dr Zitgloggedurm, d St.-Urse-Kathedrale und d Jesuitechile.
Ganz ir Nöchi vo Soledurn isch d Verenaschlucht mit dr Einsiedelei und s Schloss Waldegg. Dr Gipfel vum Husbärg Wisseschtei erreicht me am bequemschte mit dr Sässelbahn.
Inhaltsverzeichnis |
Gschicht [ändere]
- ca. 14–37: Neu-Gründig vom wohl ehemols keltische Salodurum ir Ziit vom römische Kaiser Tiberius. Es isch e Marktfläcke im Bereich vom hütige Stalde bis ca. Juden-/Schaalgass. Um 300 muess wäge de Alemanne-Ifäll ä Befeschtigungs-Muur drum ume baut wärde. Überräschte dervo gits no z.B. uf em Friedhofplatz. Bi dr hütige St. Urse-Kathedrale schteit damals ä heidnische Tämpel.
- 932: Gründig vom geischtleche St.-Urse-Stift dür d' Burgunder-Königin Bertha
- ca. 1033: Soledurn isch zur Richsstadt worde
- 1218: Solothurn isch e freji Richsstadt, es cha jetz si Schultheiss säuber wähle. D Schtadt-Feschtig isch mittlerwile usbaut worde: Nach Norde und vor allem Oschte, aber au d' Vorschtadt isch entschtande. Dr hütig Zytglogge-Turm isch no ne simple Beobachtigs-Turm; si unter Teil isch aber s' öutischte no exischtierende Bauwärk vo dr Stadt.
- 1318 het d Schtadt-Befeschtigung anere Belagerig vom habsburgisch Herzog Leopold I. standghalte, und au d Gugler hei 1375 nume zwöi benachbarti Dörfer chönne brandschatze.
- 1481 isch Soledurn dr Eidgenosseschaft biträte. Ungfähr glichzitig isch dr Chrumm Turm im Weschte baut worde.
- 1523–1533: Reformations-Wirre, Soledurn blibt aber letschtlech katholisch. I die Zit fallt dr Bau vom Baseltor.
- 1530–1792 het die französischi Botschaft bir Eidgenosseschaft in Soledurn residiert. I die Zit vom adlige Ancien Régime fallt dr Bau vo de Schanze, wo hüt z.T. no exischtiere und vo de vile Schlössli und Landsitze i dr Stadt und Umgäbig; au vo dr St Urse-Kathedrale vo 1776.
- Um 1800 si bim Kapuziner-Chloschter zwe Linde pflanzt worde. Das si hüt zäme mit einige wenige Bäum uf dr Schanze die öutischte Bäum i dr Schtadt.[2]
- Dr gross Usbau und s Wachstum vo dr Stadt erfolgt nach dr liberale Revolution ab em 19. Johrhundert, mit dr Induschtrialisierig.
Bevöukerig [ändere]
| Johr | 1850 | 1860 | 1870 | 1880 | 1888 | 1900 | 1910 | 1920 |
| Iiwohner | 5370 | 5916 | 7008 | 7534 | 7534 | 10025 | 11688 | 13065 |
| Johr | 1930 | 1941 | 1950 | 1960 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 |
| Iiwohner | 13734 | 15414 | 16743 | 18394 | 17708 | 15778 | 15748 | 15489 |
De Uusländeraateil isch 2010 bi 20,5 % gläge.
Religion [ändere]
29,6 % vo dr Iiwooner si im Johr 2000 evangelisch-reformiert gsii, 35,3 % römisch-katholisch.
Politik [ändere]
Bi dr Nationalrootswaale 2011 hät s das Ergebnis gää: BDP 3,1 %, CVP 14,1 %, EDU 0,2 %, EVP 1,0 %, FDP 21,7 %. GLP 6,4 %, GP 15,5 %, SP 22,4 %, SVP 12,8 %, Suschtigi 2,9 %.
Gmeindspresidänt isch dr Kurt Fluri (Stand 2012).
Wirtschaft [ändere]
D Arbetslosigkeit isch im Johr 2011 bi 3,1 % gläge.
Sproch und Dialäkt [ändere]
Bi dr Voukszellig 2000 hei vo dr 15489 Iiwohner 85,7 % Dütsch aus Hauptsproch aagää, 1,2 % Französisch, 3 % Italienisch und 10,1 % angeri Sproche.
Dr hochalemannisch Dialäkt vo Soledurn ghört zue dr Dialäkt vo dr Region Soledurn, wo ähnlich si zum Bärndütsch.
Soledurn und d 11 [ändere]
Soledurn het e spezielli Beziehig zur Zahl öuf: ir St.-Urse-Kathedrale hets öuf Altär und öuf Glogge, und zur Kathedrale ufe füert e Stäge mit 11 Stufe pro Abschnitt. E Soledurner Brauerei heisst Öufi-Bier.
Anderersits gits au vüu Mythe ums 11. Zum Bischspüu isch Soledurn nid dr öuft Kanton gsi, wo dr Altä Eidgenosseschaft biträtä isch, sondern dr zäht.[3]
Fuessnote [ändere]
- ↑ www.so.ch
- ↑ G. Kaufmann et al. (Pro Natura Solothurn): 50 Bäume für 50 Jahre, 2010
- ↑ B. Amiet: Solothurnische Geschichte, 1952, S. 352–362
