Eidgenossenschaft
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Eidgenosseschaft isch de offizielli Name für de Schwiizerischi Bundesstaat vo 1848. Er berueht uf de Ideeä vom 19. Jahrhundert über de Rütlischwur, luut em Bundesbrief en Eid, wo 1291 die drüü Urkantön gleischtet händ, mitem Inhalt, dass si sich gäge d Habsburger biischtaa händ welle und en eigeni Grichtsbarkeit underhalte.
Eidgenosse isch die konventionelli Übersetzig vom latinische Begriff conspiratores (eigentlich "Verschwörer") im Bundesbrief worde, und de Begriff Eidgenosseschaft wird speziell uf de alti Bund, vo 1353 bis 1501 "acht-ortig", und vo 1513 bis zum Iimarsch vo de Franzose 1798 13-ortig.
De offizielli Name Schweizerische Eidgenossenschaft isch nach 1848 ehner äs nostalgisches Relikt, und i de andere Bundes-Spraache heisst d'Schwiiz eifach "Schwiizerbund" (und uf Latiinisch, Confoederatio Helvetica "Helvetische Bund", au en ehner anachronistische Name, wo vor allem dur d'Romantik erchlärt isch). Eidgenoss als ä Bezeichnig für en Schwiizer wird dementsprächend au fascht nume no ironisch pruucht.
Übrigens chunnt s franzeesisch Wort Huguenot vo "Idgenoot/Idgenoos"(Eidgenoss), wo urschprünglich die franzeesische Proteschtante bezeichnet het (d Hugenotte).
[ändere] Die Alti Eidgenosseschaft
[ändere] Die drizäh souveräne Kantön
D Reihenfolge undenoch isch draditionell. S Johr vom Biidritt isch in Chlammere
VIII Ort
Stadt Züri (1351)
Stadt Bärn (1353)
Stadt Luzern (1332)
Land Uri (1291)
Land Schwyz (1291)
Land Unterwalde (Obwalde und Nidwalde) (1291)
Land Glarus (1352/86)
Stadt und Land Zug (1352)
X Ort
XII Ort
Stadt Basel (1501)
Stadt Schaffhuuse (1501), sit 1454 Zuegewandte Ort
XIII Ort
Land Appezell (1513), sit 1411 Zuegewandte Ort
[ändere] Die Zuegewandten Ort
Noch der Johreszahl vom Bündniss si d Näme vo de eidgenössischen Ort, wo s Bündniss abgschlosse hai.
Die «ängere Zuegwandte»
Stadt Biel (1353); Bärn, Freiburg, Solodurn, nominell under der Oberhoheit vom Fürstbistum Basel.
Fürstabtei St. Gallen (1451); Züri, Luzern, Glarus und Schwyz.
Stadt St. Gallen (1454); Züri, Bärn, Luzern, Schwyz, Zug, Glarus.
Die «Ewige Mitverbündete»
Republik Wallis (1416/17); Luzern, Uri, Unterwalden; 1475 Bärn; 1529 Schwyz, Zug, Freiburg; 1533 Solodurn.

Freistaat vo de Drei Bünd (1497/99); Züri, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalde, Zug, Glarus; 1600 Wallis; 1602 Bärn; nach 1618 eigentlig nume no Bärn und Züri.
Die evangelische Zugewandte
Stadt Mülhuuse (1515/86); XII Orte; 1586 nume no Züri, Bärn, Glarus, Schaffhuuse, Basel.
Stadt Gämf (1519/36); Bärn, Freiburg; 1558 nume no Bärn; 1584 Züri, Bärn.
Anderi Verbündeti
Grafschaft Neueburg (1406/1529); Bärn, Solodurn; 1495 Freiburg; 1501 Luzern.
Talschaft Ursere (1317–1410); Uri; 1410 zu Uri
Weggis (1332–1380); Uri, Schwyz, Unterwalden, Luzern; 1480 zu Luzern
Stadt Murte (1353–1475); Bärn; 1475 Gmeini Herrschaft
Stadt Payerne (1353–1536); Bärn; 1536 zu Bärn- Talschaften Saane und Château-d'Œx (1403–1555) (Hochgreyerz, Deil vo der Grafschaft Greyerz); Bärn; 1555 zu Bärn
Bellinzona (1407–1419); Uri, Obwalden; 1419–22 Gmeini Herrschaft
Grafschaft Sargans (1437–1483); Schwyz, Glarus; 1483 Gmeini Herrschaft
Freiherrschaft Sax-Forstegg (1458–1615); Züri; 1615 zu Züri
Stadt Schdei am Rhii (1459–1484) Züri, Schaffhuuse; 1484 zu Züri
Grafschaft Greyerz (Niedergreyerz) (1475–1555); 1555 zu Freiburg
Grafschaft Werdeberg (1493–1517); Luzern; 1517 zu Glarus
Stadt Rottwiil (1519–1689); XIII Orte; nach 1632 nume no Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug, Solodurn, Freiburg
Fürstbistum Basel (1579–1735); Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalde, Zug, Solodurn, Freiburg,

