Israel

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מדינת ישראל Medinat Jisra'el (hebr.)

دولة إسرائيل Daulat Isrāʾīl (arab.)

Staat Israel

Fahne vo Israel
Wappe vo Israel
Fahne Emblem
Amtspraach Neuhebräisch (Ivrit), Arabesch
Hauptschtadt Jerusalem
Schtaatsform Parlamentarischi Republik
Regierigssyschtem Parlamentarischi Demokratie
Schtaatsoberhaupt Präsident
Reuven Rivlin
Regierigschef Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu
Flächi Kernland 22.380 km²
bsetzti Gebiet 6.831 km²
Iiwohnerzahl 8.134.100 (2013)[1]
Bevölkerigsdichti 381,22 Iiwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (nominal)
  • Total (KKP)
  • BIP/Einw. (nominal)
  • BIP/Einw. (KKP)
2013[1]
  • $ 242,8 Milliarde (41.)
  • $ 235,2 Milliarde (51.)
  • $ 31.986 (28.)
  • $ 30.975 (27.)
Human Development Index 0,900 (16.) (2012)[2]
Währig 1 Noie Israelische Schekel (₪/NIS) = 100 Agorot
Unabhängigkeit 14. Mai 1948 – 5. Ijjar 5708
Nationalhymne HaTikwa (als.: „d Hoffnig“)
Nationalfiirtig 5. Ijjar (Tag vo de Unabhänigikeit)
Zitzone UTC+2
UTC+3 (Sommerzit)
Kfz-Kennzeiche IL
ISO 3166 IL, ISR, 376
Internet-TLD .il
Vorwahl +972
Israel on the globe (de-facto) (Europe centered).svg
Israel in its region (de-facto).svg

Israel (hebräisch ‏ מדינת ישראל?/iMedinat Jisra'el, arabisch دولة إسرائيل‎, DMG Daulat Isrāʾīl) isch en Staat in Vorderasie a de südöstliche Mittelmeerchüste, wo a de Libanon, Syrie, Jordanie, as Westjordanland, Ägypte und de Gazastreife gränzt. Israel isch en jüdische, freiheitlich-demokratische Rächtsstaat. Hauptstadt isch Jerusalem. Administrativ isch s Land in sächs Bezirk iidäilt.

Völkerrächtlich isch Israel dur e Resolution vo de Generalversammlig vo de Vereinte Natione us em Joor 1947 legitimiert und isch nach m Ändi vom britische Mandat über Palästina am 14. Mai 1948 als repräsentativi Demokratie mit eme parlamentarische Regierigssystem proklamiert worde. De Ministerpräsident dient als Regierigschef und d Knesset als Eikammereparlämant. D Politik und d Geschicht vo Israel sind dur de Noochostkonflikt bestimmt, wo i Teil bis hüt aduret.

Israel ghört zu de dichter besiedelte Länder vo Asie und isch de einzigi Staat uf der Wält, wo d Jude d Bevölkerigsmehrheit bilde. Die israelischi Bevölkerig wird uf über 8,1 Millione Mänsche gschätzt (Stand 2014), drunter sind öpe 6,1 Millione Jude und 1,7 Millione Araber. D jüdischi Bevölkerig bestaht unter anderem us Aschkenasim, Misrachim, Sephardim, jemenitische Jude und äthiopische Jude. Die meiste arabische Israelis sind sesshafti Muslime, es git aber au en geringe Anteil a Beduine, Christe und Druse. Zu de Minderheite in Israel ghöret Samaritaner, Armenier, Tscherkesse und Roma. Sit de 2000er Jahr läbet in Israel auch mehreri Tusig asiatischi Gastarbeiter und Asylbewerber us Afrika.

Israel isch en Industriistaat und Mitgliid vo de OECD. Nach sim Bruttoinlandprodukt isch es die 41-grössti Volkswirtschaft uf de Wält (Stand 2013). Israel hät de höchsti Läbesstandard im Nöche Oschte und de dritthöchsti in Asie.[3] D Läbeserwärtig isch äini vo de höchste uf de Wält.

Israel het die stärchst Armee im Nöche Oste und es wird aagnoo, as es en Atommacht isch.

Name[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D ägyptischi Merenptah-Stele – d ältesti Beleg für s Wort „Israel“

De ältesti Beleg für s Wort „Israel“ isch d ägyptischi Merenptah-Stele, wo sich hüt im Ägyptische Museum vo Kairo befindet. Si beschribt en ägyptische Fäldzug gäge s Volk Israel im Land Kanaan und wird ufs Johr 1211 v. Chr. datiert.

D Volksetymologii vom Alte Tästament dütet „Israel“ als „Gottesstriter“ (Gen 32,29 EU). De Jakob hät dise neui Name übercho, nachdem er mit eme gheimnisvolle Gägner grunge hätt. Sini Nachkomme, di zwölf Stämm, werded darum als „Chinder vo Israel“, „Israelite“ oder churz „Israel“ bezeichnet. De Name entspricht enere wit verbreitete semitische Namensform, wo es Verb im Imperfekt und s theophore Element El als Subjekt enthaltet.

De offizielli Name vo Israel isch Staat Israel Medinat Jisra'el. Anderi Namensvorschläg für de neui Staat sind Eretz Israel, Zion, Judäa und Neu Judäa ksi.

Geographi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Israel ligt uf enere Landbrück zwüsche Asie und Afrika am östliche Rand vom Mittelmeer. Damit zählt es geographisch zu Vorderasie, geologisch aber zu Afrika, da es uf de afrikanische Kontinentalplatte ligt. Im Oschte ligt d Arabischi Platte und d Gränze dazue bildet s Jordanland, wo Teil vom Grosse Afrikanische Grabebruch isch. Im Norde gränzt Israel an de Libanon, im Nordoste a Syrie, im Oste as Westjordanland und Jordanie, im Südweste an de Gazastreife und Ägypte und im Süde as Rote Meer.

Flächi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Gebiet vo Israel innerhalb vo de sogenannte Grüne Linie, de Waffestillstandslinie vo 1949, betreit 20.991 km², davo sind 20.551 km² Land und 440 km² Wasser.[4] Das entspricht öpe de Grössi vo Hesse. Durchs Jerusalemgsetz 1980 und d Annexion vo de Golanhöchi 1981 hät Israel e Flächi von 22.380 km² und isch demit öpe doppelt so gross wie de Libanon. In de Längi misst s Land vom Norde bis Süde 470 km. A sinere breiteste Stell misst s Land 135 km, a de schmalste nur öpe 15 km.

D Gebiet, wo Israel im Sächstagechrieg 1967 eroberet het, händ e Flächi vo über 67.000 km², wobi rund 60.000 km² uf d Sinai-Halbinsel entfalle, wo 1982 a Ägypte zrückgä worde isch. D Flächi vom Golan, wo vo Israel de facto annektiert worde isch, betreit 1150 km², die vo Oschtjerusalem und de Umgäbig 70 km². S Westjordanland, wo in Israel amtlich als Judäa und Samaria bezeichnet wird, umfasst 5879 km², devo sind 220 km² Wasser, und de Gazastreife misst 360 km².[4]

Landschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Har Meron in Galiläa
E Dattelpalme in de Arava

Israel lat sich i vier Regione iteile: D Mittelmeerküste, d Hügellandschaft im Zentrum, s Jordantal und d Negev-Wüesti.

S Tote Meer isch mit 418 m unter em Meeresspiegel de niedrigsti Punkt Israels und vo de Erde, de höchsti Punkt vom Land isch de Berg Hermon mit ere 2.248 m.

D Küsteäbeni verlauft vo de libanesische Gränze nach Gaza im Süde, si wird nur vom Karmelkap i de Bucht vo Haifa unterbroche. Um Gaza isch sie öpe 40 km breit, wird gäge Norde immer schmaler und hät a de libanesische Gränze nur no e Breiti vo fünf Kilometer. Si isch fruchtbar und wird für de Aabau vo Wi und Zitrusfrücht gnützt. De Teil, wo am dichteste bevölkeret isch, zwüsche Tel Aviv und Haifa heisst Scharonebeni. D Ebeni wird vo mehrere kurze Flüss durchzoge, vo dene nur zwei, de Jarkon und der Kischon, ganzjährig Wasser führe dünd.

Östlich vo de Küste, im Zentrum vom Land, dud sich e Hügellandschaft aschlüsse. Im Norden lieget d Berge und Hügel vom obere und untere Galiläa, witer im Süde schlüsset sich im politisch umstrittene Westjordanland d Hügel vom biblische Samaria mit ihre fruchtbare Täler a, die südlich vo Jerusalem vom judäische Bergland mit sinere rächt unfruchtbare Hügel abgelöst werdet. S Hügelland liegt im Durchschnitt 610 Meter über em Meeresspiegel und erreicht in Galiläa mit em Berg Meron (1208 m) sin höchste Punkt. Vili Täler durchschnidet d Landschaft in Oscht-West-Richtig. Das grösste isch d Jesreelebene (biblisch als Tal Esdrelon bezeichnet), weles sich vo Haifa us 48 km in südöstlichi Richtig bis zum Jordantal erstreckt. Es isch a sinere breiteste Stelle 19 km wit.

Östlich vo de Hügellandschaft ligt s Jordantal, wo en kurze Abschnitt vom 6500 km lange Grosse Afrikanische Grabebruch bildet. De Jordan isch mit 322 km de längsti Fluss vo Israel und wird us de Quellflüss Dan, Banijas und Hazbani im Norde gspiist. De Jordan flüsst südlich dur d Huleebeni i de See Genezareth (hebräisch ‏ים כנרתJam Kineret). De See hät e Flächi vo 165 km² und ligt öpe uf 213 m unter em Meeresspiegel. Mit em Spiichervermöge vo drü Kubikkilometer isch er s wichtigste Wasserreservoir vom National Water Carrier. De Jordan flüsst im Süde vom See Genezareth ab und ändet schließlich im Tote Meer, wo en extrem salzhaltige und abflusslose See isch.

Negev hät ä Flächi vo ca. 12.000 km², macht also meh als d Hälfti vo dr Landflächi vo Israel us. Geographisch ghört er zur Sinai-Wüeschti. D Wüeschtiregion fangt im Norde öppe uf dä Höchi vo Be’er Scheva aa und ended bi Eilat, dä südlichschte Stadt vo Israel. D Arava-Senki bilded d Grenze zu Jordanie.

Chlima[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schnee in Jerusalem

Isr​ael het e milds Klima, wo sich dur sehr vil Sunneschin uszeichnet; Räge dud nur i de Monate November bis April falle. De Gesamtniiderschlag im Jahr betreit 500–750 mm im Norde und ungfähr 30 mm in de südliche Wüestegebiet. Regional variiere d klimatischi Bedingige beträchtlich: heissi, füechti Summer und mildi, nassi Winter in de Küstenebene, trocheni, aagenehm warmi Summer und mäßig kalti Winter mit Rege und glegentlichem Schneefall in de gebirgige Gebiet, heissi, trocheni Summer und mildi Winter im Jordantal und es ganzjährigs halbtrochnes Klima mit warme bis heisse Tag und küele Nächt im Süde.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Vorgschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Urgschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Urgeschicht vo Israel reicht vo de älteste menschliche Spure bis a de Aafang von ere breitere schriftliche Überlieferig. Einigi Verträter vom Homo erectus händ Afrika vor rund zwei Millione Jahr verla. Die älteste Spure in Israel, wo als gsicheret gälte, lönd sich uf 1,4 Millione Jahr datiere und sind südlich vom See Genezareth uf israelischem und uf jordanischem Gebiet entdeckt worde. Einige witeri Wanderigswälle si vor öpe 600.000 Jahr bassiert. Vor mindestens 250.000 Jahr hät de Neandertaler und de archaischi Homo sapiens döt gläbt. Dä gilt als direkti Vorfahr vom hütige Mänsch und hät vor 110.000 Jahr da gläbt. Doch vor 80.000 Jahr sinds wider us Israel verschwunde, vor 50.000 Jahr aber döt wider uftaucht. Vor 45.000 bis 28.000 Jahr isch defür de Neandertaler komplett verschwunde. Im Jordantal isch glichzitig vor 70.000 Jahr en 200 km lange, 2000 km² grosse See, wo bis 12.000 v. Chr. existiert hät, enstande. D Mänsche händ nachdem vorallem döt gläbt.

Um 18.000 v. Chr. sind dän die erste Läbensmittel wie Gerste apflanzt worde. Um 12.000 v. Chr. sind die erste Hüser us Lehm baut und um 11000 v. Chr. isch Getreide apflanzt worde. Mer hät au Höhlezeichnige entdeckt, wo die ältiste z Asie sind.

In de Epoche zwüsche 9500 und 8800 v. Chr. isch zwar Landbau betriibe worde, doch d Herstellig vo Tongfäss isch nonig bekannt ksi. D wichtigsti Fundort isch Jericho, wo die ältischti Stadt vo Israel isch. Um 7000 v. Chr häi sich s Klima und d Wohnbedingige veschlächtert. Spöter het e bronzezitlichi Epoche aagfange, wo als „früeurban“ bezeichnet wird, und es sind Handelsbezieige mit Ägypte entstande. Dur d Bekanntheit vo de Region hät s antike Ägypte versuecht, d Region z erobere. Dis isch nie ganz glunge. Um 3000 v. Chr händ die erste Hebräer döt gläbt.

Entwicklig bis zum 20. Jahrhundert[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schätz us em Jerusalemer Tempel, drunter au d Menorah, werdet nach de Belagerig vo Jerusalem im jüdische Chrieg nach Rom bracht (Darstellig uf de Innesite vom Titusboge z Rom)

Die erste archäologisch nachgwiisene Spure von enere früe- oder protoisraelitische Besiidlig vo de Region Palästina gönd uf d Zit zwüschen em 12. und em 11. Jahrhundert v. Chr. zruck. Jerusalem isch nach de biblische Überlieferig öpe 1000 v. Chr. als Hauptstadt vom David sim Königriich gründet worde; dises isch nach em Tod vo sim Thronfolger Salomo i zwei Riich verbroche. S Nordriich Israel isch 722 v. Chr. im Kampf gäge d Assyrer untergange, s Südriich Juda isch 587 v. Chr. vo Babylon erobert worde. S Land isch isch spöter Teil vom Perserriich worde.

De Ufstand vo de Makkabäer 165 v. Chr. hät Israel no eimal für öpe 100 Jahre staatlichi Unabhängigkeit bracht. 63 v. Chr. hät d Zit vo de römische Oberherrschaft aagfange. D Römer händ s Gebiet i zwei Provinze ufteilt: Syria im Norde, Judäa im Süde. Im Jüdische Chrieg sind Jerusalem und de Jerusalemer Tempel 70 n. Chr. vollkomme zerstört worde. De letzti jüdischi Ufstand in Israel gäge die römischi Herrschaft isch 135 n. Chr. niidergschlage worde. D Jude sind über die ganzi antiki Wält verstreut ksi. S Land isch sitdem „Palästina“ gnännt worde. Dise Name hät d Region uf Erlass von Kaiser Hadrian übercho.

Im Zug vo de Islamische Expansion isch s Gebiet 636 unter arabischi Herrschaft grate. Sit diser Zit isch Palästina mehrheitlich vo Araber bewohnt ksi. D Chrüzfahrer händ s Land eroberet und vo 1099 bis 1291 s „Latiinische Königriich Jerusalem“ errichdet. Vo 1517 bis 1918 hät s zum osmanische Riich ghöört.

De Theodor Herzl z Basel, 1897

Während disere Herrschaft isch Palästina nur dünn bevölkert ksi und isch i drü Regione teilt ksi.[5] Um 1880 sind die erste Jude und einigi Araber in Palästina igwanderet. De Theodor Herzl, wo als de Begründer vom politische Zionismus gältet, hät 1897 de ersti Zionistekongress z Basel igruefe und hät bi dise Glägeheit i sim Tagebuech gschriibe: „In Basel habe ich den Judenstaat gegründet… Vielleicht in fünf Jahren, jedenfalls in fünfzig wird es Jeder einsehen.“

Nach Aagabe vo de „Jewish Colonization Association“ händ im Jahr 1898 5.200 Jude in Palästina in landwirtschaftliche Mustersiidlige gläbt.[6]. 1909 isch Tel Aviv gründet worde, die ersti moderni jüdischi Stadt in Palästina.[7][8]

Mandatszit und Teilig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dur de Siig vo de Brite im Erste Wältchrieg isch 1917 d osmanischi Herrschaft über Palestina beendet worde. Im Aschluss a d Konferenz vo Sanremo 1920 hät de Völkerbund 1922 em Vereinigte Königriich s Mandat für Palästina übertreit. Im Juli 1922 händ d Brite Palästina in zwei Verwaltigsbezirk, Palästina und Transjordanie, teilt. Während de britische Herrschaft sind vili Jude igwanderet. Zwüsche 1924 und 1932 isch die vierti Iwanderigswälle choo und die fünfti zwüsche 1933 bis 1939.

Jüdischi Siidlige 1947
D Teiligsplan vo de UN vo 1947

1937 hät d britischi Peel-Kommission en erste Teiligsplan vorgschlage. Will d Jude a de Küstegebiet und in Galiläa d Bevölkerigsmerheit usgmacht händ, were die Gebiet Däil vom jüdische Staat worde. De Plan isch aber gschiteret, wil d Araber in abgleent häi.

Während em zweite Wältchrieg händ die Dütsche plant, Palästina z erobere, d Brite z vertriibe und d Jude uszrotte.[9]

Im Jahr 1946 isch Transjordanie unabhängig worde. Am 29. November 1947 hät d Generalversammlig vo de Vereinte Natione mit ere Zweidrittelmehrheit für de UN.Teiligsplan für Palestina gschtimmt. Dä hät sölle s Gebiet i en jüdische und en arabische Staat iteile, wobi de Grossruum Jerusalem unter internationali Kontrolle gstellt hät werde sölle.

D Jude und vor allem d Überläbende vom Holocaust händ em Plan zuegschtimmt, für dass si ändlig en äigene Staat wurde ha. D Araber hingäge händ en aber abglehnt.

Gründig vom Staat Israel[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D David Ben Gurion proklamiert am 14. Mai 1948 de Staat Israel

Da s britische Mandat für Palästina am 14. Mai 1948, eme Fritig, z Nacht am Zwölfi hät sölle ände, hät sich de Jüdischi Nationalrat im Stadtmuseum vo Tel Aviv am vieri am Nachmiddag no vor em Sunnenuntergang und eso vor em Aafang vom Sabbat, versammlet. Unter em Porträt vom Begründer vo de zionistische Bewägig, vom Theodor Herzl, hät d David Ben Gurion in de Unabhängigkeitserklärig „uf Grund vom natürliche und historische Rächt vom jüdische Volk und ufgrund vom Beschluss vo dr UNO-Vollversammlig“ d Errichtig vom Staat Israel verkündet. Ölf Minute später händ die Vereinigte Staate von Amerika de neui Staat äerkännt, d Sowjetunion isch am 16. Mai gfolgt.

De Jahrestag vo de Staatsgründig, Jom haAtzma'ut, wird nach em jüdische Kalender am 5. Ijjar (öpe zwüschen em 20. April und em 20. Mai nach em gregorianische Kalender) gfiiret.

Nach de Unabhängigkeit[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De israelischi Unabhängigkeitschrieg 1948/49[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Israelischi Soldate hisset d Tinte Flagge in Eilat während em Unabhängigkeitschrieg

No in de Gründigsnacht händ Ägypte, Saudi-Arabie, Jordanie, de Libanon, de Irak und Syrie, wo de neui Staat nit anerkennt häi, ooni Chriegserklärig Israel aagrife und de Israelischi Unabhängigkeitschrieg (Ersti Arabisch-Israelischi-Chrieg), wo vom Mai 1948 bis Juli 1949 duret hät, isch usbroche. 1949 hät Israel mit jedem vo de arabische Agriferstaate e Waffestillstandsabkomme unterschriibe. D Gebiet, wo nach em Teiligsplan für d Palästinenser vorgseh und vo arabische Armeä bsetzt gsi sind, sind entweder unter jordanischi (Westjordanland) beziehigswiis unter ägyptischi Verwaltig (Gazastreife) grate.

D Sueskrise 1956[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hauptardikel: D Sueskrise

Nach de Nationalisierig vom Sueskanal, wo Ägypte gäge bestahends Rächt durchfüert hät, händ Frankriich, Grossbritannie und Israel 1956 d Sues-Kampagne durchgfüert. De Plan isch gsi, dass nach eme israelische Agriff die beide ehemalige Grossmächt als schinbar neutrali Kräft wurde interveniere und s Kanalgebiet wurde bsetze. Am 29. Oktober 1956 sind israelischi Truppe in de Gazastreife und de Sinai vorgstosse und am 5. November händ die europäische Truppen agfange mit em Lande, doch d Kampagne hät müesse beendet werde wägen em Druck vo dr internationale Gmeinschaft. Israel, Frankriich und Grossbritannie händ iiri Truppe zruckzoge und de Kanal isch internationalisiert worde.

De Sächstagechrieg 1967[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hauptardikel: De Sächstagechrieg

1966 isch d Zahl vo de Aagriff vo arabische Terroriste uf 41 gestiige, und scho i de erste vier Monet vom Jahr 1967 isch es zu 37 Aagriff cho.[10] D ägyptischi Armee hät am 15. Mai 1967 (am Jahrestag vo de israelische Unabhängigkeitserklärig) die demilitarisierti Zone vom Sinai bsetzt. Unterstützt worde sind si debi vo Exil-palästinensische Kampfeinheite. Am 16. Mai hät de ägyptischi Staatspräsident Gamal Abdel Nasser d UN-Truppe, wo sit 1956 dört stationiert gsi sin, ufgforderet, s Gränzgebiet zu Israel z verla. Disere Forderig isch de UN-Generalsekretär Sithu U Thant ooni Widerstand gfolgt. Am 18. Mai händ sich die syrische Truppe uf Kampfhandlige uf de Golanhöhe vorbereitet.

Am 22. Mai hät die ägyptischi Armee d Strass vo Tiran (de Zuegang zum Golf vo Akaba) für d israelischi Schifffahrt gsperrt. Am 30. Mai hät au Jordanie mit Ägypte en Militärpakt gschlosse.

Es ägyptischs Flugzüg, wo im Sächstagechrieg vo Israel zerstört worde isch

Am 4. Juni isch de Irak unter em Präsident Abdur Rahman Aref[11] em Militärbündnis vo Ägypte, Jordanie und Syrie biträte.

Am 5. Juni 1967 hät de Sächstagechrieg aagfange. Israel isch em plante Agriff vo Ägypte, Syrie und Jordanie dur en Präventivschlag zvorcho und hät de Gazastreif] und d Sinai-Halbinsle, s Westjordanland und Ostjerusalem und schliesslich d Golanhöche bsetzt. Am 11. Juni isch de Waffestillstand unterschriibe worde. Am 19. Juni hät d israelischi Regierig beschlosse, die Gebiet i Friidensverhandlige zrückzgä, aber am 1. September händ die arabische Staate d Khartum-Resolution verabschiidet, wo din festgleit ksi isch, nöd mit Israel z verhandle. In de UN-Resolution 242 vom Sicherheitsrat vom 22. November 1967 isch Israel ufgforderet worde, sich us de Gebiet zruckzieh, wo s im Sächstagechrieg eroberet hät. Im Gägezug hät Israel territoriali Unversehrtheit garantiert werde sölle.

Mehr als 175.000 Palästinenser sind nach em Chrieg us ihrere Heimat gflüchdet. Nach em Chrieg hät Israel mit em Bau vo jüdische Siidlige agfange.

Zwüsche 1968 und 1970 hät de Abnutzigschrieg zwüsche Israel und Ägypte stattgfunde. Vo 1969 bis 1974 hät Golda Meir as ersti Frau s Amt vom israelische Ministerpräsident bsetzt.

De Jom-Kippur-Chrieg 1973[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Golda Meir, Premierministerin vo Israel vo 1969 bis 1974

1973 am Jom Kippur, em jüdische Versöhnigstag, isch wider en Chrieg usbroche, wo als Jom-Kippur-Chrieg bekannt isch. Ägypte und Syrie sind vo de Sowjetunion usgrüstet worde und händ Israel agriffe. Disi Tag isch vo de Agrifer usegläse worde, wil si glaubt häi, ass si am höchste jüdische Fiirtig, wo s öffentliche Läbe in Israel witgehend stillstaht, grossi Erfolg chönnte erziile. Am Aafang händ si au Erfolg ghaa, aber schliesslig isch die syrischi Armee vo Israel vernichtend gschlage worde und die ägyptischi im Sinai iikesslet gsi und vor dr Vernichtig gstande. D USA händ vermittlet und e Waffestillstand isch underschriibe worde. Mit eme Ölembargo gege d USA händ d Araber brobiert, politisch Druck uszüebe, und eso d Ölkrise vo 1973 usglöst.

De Friidensprozess mit Ägypte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Am 9. November 1977 hät de ägyptischi Präsident Anwar as-Sadat im ägyptische Parlament wie scho 1971 e Friidensinitiative aakündet. Dis isch de Afang vom Friidensprozess im Nöche Oste ksi. 1979 häi Israel und Ägypte en Friidensvertrag unterschriibe, wo unter anderem d Rückgab vo de Sinai-Halbinsel bis 1982 gräglet hät.

Scho direkt nach em Sächstagechrieg 1967 isch d israelischi Gsetzgäbig au uf de Ostteil vo Jerusalem usgwitet worde. Am 30. Juli 1980 hät d Knesset s Jerusalemgsetz verabschiidet und hät demit Jerusalem zur ewige und unteilbare Hauptstadt vo Israel erklärt. D Annexion vo Ostjerusalem wie au d Annektierung vo de Golanhöhe im Jaar 1981 händ s israelische Staatsgebiet um 2000 Quadratkilometer erwitert.

D Menachem Begin mit em ägyptische Präsident Anwar Sadat im Camp David 1978

Die andere arabische Staate und d Palestinenser[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Juni 1981 hät Israel in de irakisch-iranische Konflikt igriffe: Israelischi Flugzüg händ de Atomreaktor Osirak in de Nöchi vo Bagdad zerstört.

Sit de 1980er Jahr nähmet d Spannige zwüsche Israelis und Palästinenser immer mehr zue.

Im Juni 1982 hät de erschti Libanonchrieg wäge Aschläg vo de Palästinensische Befreiigsorganisation (PLO) gäge Israel aagfange. De israelischi Regierigschef Menachem Begin hät de Libanon durch d israelischi Armee la agrife, da d PLO ihri Aktione us Beirut koordiniert hät. Nach de Bsetzig vo Beirut dur d Israelis hät sich d PLO us em Libanon müesse zruckzie. De Chrieg hät im September vom gliche Jahr gändet, nach Schätzige sind öpe 10.000 Mensche ums Läbe cho. Israel hät de Südlibanon bis 1985 bsetzt und bis 2000 dört e Sicherheitszone kha. Syrie hät de Libanon bis 2005 bsetzt.

Im Jahr 1987 sind gewalttätigi Unruhe zwüsche Palästinenser und Israelis usbroche, die so genannti Erschti Intifada. Im so genannte „Chrieg vo de Stäi“, wo bis 1991 duurt het, het s immer wider Zämmestööss zwüsche dr israelische Armee und ufständische Palestinenser gee. Israel het in dere ganze Zit käi richdigi Antwort gfunde, wie mä d Palestinenser, wo de Soldate Stäi aagheit häi, chönnt behandle, ooni ass d Reakzioon z hert wurd usfalle aber immer no wirksam wurd si.

Dr Oslo-Friidensbrozäss 1993[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Es het immer wider Iniziative gee, dr Friidensbrozäss voraazbringe. 1991 isch dr reakzionäär israelisch Ministerbresidänt Itzchak Schamir an d Madrider Konferenz gange und isch mit de Palestinenser am gliiche Disch gsässe, was wenigstens für iin e groosse Schritt gsi isch. 1992 isch dr Jitzhak Rabin vo dr Arbetsbardei Brömieeminister worde und 1993 isch s Oslo-Abkomme (Oslo I) mit dr PLO abgschlosse worde, won en Abzuug vo dr israelische Armee us em Westjordanland und em Gasasträife vorgsee het und e palestinensischi Sälbstverwaltig in dene Gebiet. Denn hätte no mee Verhandlige sötte choo zum dr Status vo de palestinensische Gebiet festzleege. Zum Vorwärtschoo het mä broblematischi Pünkt wie d Jerusalemfroog oder s Flüchtlingsbrobleem usklammeret. Noch em Gasa-Jericho-Abkomme und Oslo II isch dr Oslo-Friidensbrozäss aber stecke bliibe. In Camp David het dr israelisch Brömieeminister Barak im Juli 2000 em Schef vo dr PLO Arafat abote, nüün Zääntel vom Westjordanland de Palestinenser z überloo, dr ganz Gasasträife und Ostjerusalem as Hauptstadt vom ene nöije palestinensische Staat und für s Land, wo entäignet worde isch, hätt s sölle Entschädigunge gee. Dr Arafat het aber mee welle und het verlangt, ass alli Flüchtling uf s Land chönne zruggchoo, wo ne vor 1967 ghöört het. Israel het das abgleent.[12]

Am 26. Juli 1994 häi dr Köönig Hussein vo Jordanie, dr israelisch Ministerbresidänt Jitzchak Rabin und dr amerikanisch Bresidänt Bill Clinton z Washington dr israelisch-jordanisch Friidensverdraag abgschlosse.

Gägewart[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ab d 2000er Jahr isch d Gwalt in de Gebiet vo dr Autonomiibehörde isch wider waggse. Wo dr Ariel Scharon im Septämber 2000 e Bsuech uf em Tämpelbärg gmacht het, het dr zwäit palestinensisch Ufstand aagfange, d al-Aqsa-Intifada. Im Geegesatz zur erste Intifada isch die zwäiti vo Aafang aa e bewaffnete Ufstand gsi mit vile Sälbstmordattentat uf israelischi Ziviliste. As Reakzioon het die israelischi Armee Vergältigsschleeg usgfüert und drbii groossi Däil vo dr Infrastruktur in de palestinensische Gebiet zerstöört.

Wäärend dere Intifada het s 20'406 Aaschleeg gege Israelis gee, von ene si 138 Sälbstmordaaschleeg gsi, 13'730 Schiessüberfäll und 460 Aagriff mit Qassam-Rageete. D Zitig Jedi’ot Acharonot het gschriibe, ass 1036 Israelis umchoo sige, 715 von ene Ziviliste, und 7054 si verletzt worde. Bi de Palestinenser het s 3592 (palestinensischi Kwelle sääge 3336) Dooti gee, 985 von ene Ziviliste. Israel het 959 vo de Palestinänser, wo umchoo si, as Terroriste bezäichnet, 208 si ziilt döödet worde; mee as 600 si Mitgliider vo de Sicherhäitsdienst vo dr Autonomiibehörde gsi.

Noch drei Joor Aaschleeg het d Regierig vom Ariel Scharon in Speraalaage um dr Gasasträife und um s Westjordanland die äinzigi Mööglikäit gsee, d Sälbstmordattentaat z stoppe und het 2003 aagfange, d Gränze zwüsche Israel und de israelische Siidligszoone uf dr äinte Site und em palestinensisch bewoonte Westjordanland und Gasasträife uf dr andere Site mit Heeg und Muure abzsichere. Dr Verlauf vo de Speeraalaage isch an meerere Stelle umstritte. D Aaschleeg si druf noch israelische Kwelle stark zrugggange.

Am 8. Februar 2005 häi dr palestinensisch Füerer Mahmud Abbas und dr Ariel Scharon in Scharm-el-Scheich e Waffestillstand abgschlosse.

Im August 2005 het Israel alli 21 jüüdische Siidlige im Gasasträife (Gusch Katif) und vier witeri im Westjordanland gruumt und öbbe 8000 jüüdischi Siidler umgsiidlet. Sust si aber d Siidlige im Westjordanland witer usbaut worde. Im Januar 2006 het d Hamas d Waale in de Palestinensische Autonomiigebiet gwunne. Dr israelisch Ministerbresidänt Ehud Olmert het in sim Konwergänz-Blaan de Palestinänser churz druf en äigene Staat aabote, si hätte allerdings uf gwüssi Gebiet müesse verzichte, es isch aber nüt drus worde. Extremistischi Palestinänser häi vom Gasasträife us Israel mit Kassam-Rageete afo beschiesse israelisches Gebiet ab, und d Ufforderig vom Abbas, dr Waffestillstand iizhalte, het nüt gnützt. Am 25. Juni 2006 isch die israelischi Armee as Reakzioon uf d Entfüerig vom Soldat Gilad Schalit in dr Gasasträife iimarschiert und het s zentrale Kraftwärk und anderi Iirichdige zerstöört. Mee as 280 Palestinänser, vili von ene Ziviliste si drbii umchoo.[13]

D libanesischi Stadt Tyros nach em israelische Luftagriff 2006

Au noch em Abzuug im Joor 2000 vo dr israelische Armee us Südlibanon, het d Hisbollah Israel witer aaggriffe. Ändi Mai 2006 het die israelischi Luftwaffe zwäi Stützpünkt vo militante Palestinänser im Libanon aagriffe. Am 12. Juli 2006 het d Hisbolla zwäi israelischi Soldate entfüert. Am Daag druf häi israelischi Kampfflugzüüg dr internazional Flughaafe z Beirut, Infrastruktuuraalaage aber au Woonört, wo as Hisbolla-Hoochburge bezäichnet worde si, bombardiert. D Hisbolla het drfür Israel mit Rageete beschosse. Nochdäm 43 israelischi Ziviliste und mee as duusig libanesischi umchoo si, het dr UN-Wältsicherhäitsroot am 12. August 2006 d Resolution 1701 beschlosse. Dr Waffestillstand isch am Boode witgehend iighalte worde, in dr Luft häi israelischi Fluugzüüg aber witer Erkundigsflüüg undernoo. Noch dr Resoluzioon hätte d Hisbollah und anderi bewaffneti Grubbe vo UN-Sicherhäitsdrubbe müesse entwaffnet wärde, was aber nie bassiert isch.[14][15]

D Hamas het noch eme palestinensische Bürgerchrieg d Kontrolle über e Gasasträife übernoo, und sit denn si die Palestinensische Autonomiigebiet de facto in zwäi däilt, und Israel het e Blockade über e Gasasträife verhängt. D Hamas, wo s Existänzrächt vo Israel kategorisch ableent, schafft sit denn am Ufbau vom ene fundamental-islamistische Gottesstaat. Wil d Hamas sit 2007 in ere Äihäisregierig mit dr Fatah sitzt, het Israel au d Verhandlige mit de Palestinänser nid witergfüert. Israelischs Gebiet isch immer wider us em Gasasträife mit Rageete beschosse worde. Am 27. Dezämber 2008 het denn die israelischi Armee im Gaaasträife d Operazioon Gossnigs Blei aagfange, wo am 18. Januar 2009 z Änd gange isch.

D Operazion isch vor allem gege Waffelaager, Schmuggeldunnel und Usbildigslaager grichdet gsi, aber bim Kampf in ere urbane Umgääbig mit ere groosse zivile Bevölkerig si au hunderti vo Ziviliste under de Opfer gsi.

Es het aber immer wider Rageeteaagriff vo Gasa us uf Israel gee, und am 14. Novämber 2012 het die israelischi Armee as Reakzioon druf mit dr Operazioon Wulkesüüle aagfange, zum d d Hamas und andere extremistischi Grubbe milidäärisch z schweche.[16].

Im Juli 2014, noch em Mord an drei jüdische Schüeler und em Rachemord am ene palestinensische Teenager isch e Raggeetechrieg zwüsche Gasa und Israel usbroche.

Bevölkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

2014 zählt Israel 8.180.300 Iwohner, rund 6.135.000 (rund 75,0 %) davo Jude und 1.694.000 (20,7 %) Araber. Anderi Iwohner sind rund 351.000 (4,3 %).[17]

Uf d Iwohnerzahl bezoge staht Israel 2014 a 96. Stell vo alle Länder glich nach Österrich und vor de Schwiz.[18]

Öpe 91 % vo de Bevölkerig läbet i urbane Gebiet, 25 % i einer vo de Grossstädt vom Land. D Bevölkerig wachst um 1,8 % pro Jahr, rund 70 % sind im Land gebore, 30 % sind jünger als 14 Jahr alt. D Bevölkerigsdichti betreit rund 380 Persone pro km².[19]

D Staatsaghörigkeit wird dur Geburt oder Ibürgerig erworbe. Durs Rückkehrgsetz chönd grundsätzlich alli Jude, wo nach Israel wänd iwandere, d israelischi Staatsbürgerschaft erlange, wobi e doppelti Staatsaghörigkeit möglich isch.

Bevölkerigsgruppe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die israelischi Statistik unterscheidet zwüsche „Jude“ und „Araber“, und zu dene chunnt sit 1995 no d Gruppe „Anderi“ drzue.

Die jüdischi Bevölkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Arabischi Minderheit in Israel (2000).

2014 sind guet 75 % vo de israelische Bevölkerig nach em israelische Inneministerium Jude gsi. Unter de jüdische israelische Bevölkerig händ 2001 26 % wenigstens e Eltereteil ghaa, wo in Israel gebore isch, 37 % sind Israelis vo de erste Generation, 34,8 % Iwanderer und deren iiri direkti Nachkomme us Europa und Nordamerika und 25,3 % Iwanderer und dere iiri Nachkomme us Asie oder Afrika, hauptsächlich us de muslimische Länder.[20] Nach de Uflösig vo de Sowjetunion sind über ei Million sowjetischi Jude nach Israel igwanderet (es Sächstel vo de Bevölkerig), devo allei i de Zit vo 1989 bis 1999 me als 750.000.

Innerhalb vo de jüdische Bevölkerig wird unterschiide zwüsche

Die arabischi Bevölkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

20,7 % vo de israelische Bevölkerig sind Araber. Die arabischi Bevölkerig läbt zum Teil i gmischte arabisch-jüdische Städt wie Haifa, Jerusalem, Akko und Ramle. De grösser Teil läbt i arabische Ort in Galiläa, in de östliche Landesäbeni sowie im nördliche Teil vom Negev. 10 % sind Beduine, vili mit festem Wohnsitz, witeri 10 % sind Druse, wo d Dörfer von ene in Galiläa, uf em Karmel und em Golan liget.[19]

Anderi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Bevölkerig, wo vom Inneministerium als „Anderi“ bezeichnet wird, zellt 322.000 (4,4 %) Persone und umfasst unter anderem nödjüdischi Iwanderer, d Bahai, wo sich nöd nur als eigeni Religionsgmeinschaft bezeichnet sondern au als eigeni Bevölkerigsgruppe, d Alawite, d Ahmadi, d Samaritaner und zwei Dörfer mit Tscherkesse.

Sit de 2000er Jahr läbet in Israel au mehreri Tusig asiatischi Gastarbeiter und Asylbewerber us Afrika. In Israel git es no e chlini Minderheit vo europäische Christe; disi bestaht vor allem us Russe, Ukrainer und Pole.

Israelis i de bsetzte Gebiet[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Israelis in de bsetzte Gebiet läbet vor allem im Westjordanland. In de Golanhöchi, wo 1981 annektiert worde si, und in Ostjerusalem gits aber au e grossi Zahl vo israelische Siidlige, wo me Juude läbe as Araber in dr noche Umgäbig.

Mitti 2012 hät es rund 250 israelischi Siidlige und Usseposte mit im Ganze über 600.000 Iwohner gä. Davo läbet rund 350.000 i de Siidlige im Westjordanland, öpe 300.000 in und um Ostjerusalem und rund 20.000 in de 33 Siidlige uf de Golanhöchi.[21][22] Bis August 2005 händ ungfähr 7500 Israelis i de Siidlunge vom Gazastreife gläbt.

Zuenahm vo de jüdische Bevölkerig i de bsetzte Gebiet 1948 1966 1972 1983 1993 2004 2006
Westjordanland 480 0 1.182 22.800 111.600 234.487 282.400
Ostjerusalem1 2.300 0 8.649 76.095 152.800 181.587 184.057 2
Golanhöchi1 0 0 900 6.800 12.600 17.265 18.105
Gasa 30 0 700 3 900 4.800 7.826 0
Summe 2.810 0 11.231 106.595 281.800 441.165 484.562

1 isch de facto Teil vo Israel
2 2005
3 mit de Sinai-Halbinsle

Religione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Nazareth, Synagogechile
D Bahai-Gärte in Haifa

Die Unabhängigkeitserklärig vom Staat vo 1948, wo aber in keim Gsetz verankeret isch, garantiert d Religionsfreiheit. D Religionsgmeinschafte dünd ihri religiöse und heilige Stätte sälbst verwalte, gsetzlichi Regelige söllet de freii Zugang garantiere und vor Entweihig schütze. Anerkannti Religionsgmeinschafte sind die jüdischi, die islamischi, die verschiidene christliche Chilegmeinden und die vo de Druse und de Bahai. Die staatlich anerkannte Religionsgmeinschafte händ es Recht uf interni Autonomii und uf staatlichi Finanzierig vo ihre Gebetshüüser und vo de Ghälter vo de religiöse Amtsträger.[19]

Guet 75 % vo de Bevölkerig vo Israel sind Jude. Damit isch Israel de einzigi Staat uf de Welt, wo d Jude e Bevölkerigsmerheit bilde. Nach ere Umfrag us em Jahr 2009 händ sich

D Mehrheit vo de israelische Araber sind sunnitischi Muslime. Im Jahr 2001 sind es 1.004.600 ksi, rund 17 % vo de Bevölkerig. De Teil vo de Christe a de Bevölkerig hät öpe 2,1 % betreit, devo 113.100 arabischi Christe und 25.400 nöd-arabischi Christe. Die meiste sind Ahänger vo de griechisch-orthodoxe Chile, vo de insgsamt 138.500 Christe sind circa 75.000 Katholike. D Druse händ mit 106.300 1,7 % vo de Bevölkerig usgmacht.

Die wältwit einzigi Gmeind vo Samaritaner zählt 751 Persone (Ändi 2011). Öpe drü Viertel vo ihne läbet in Israel, de Rest im Westjordanland.

In Israel läbet au nach eigene Aagabe öpe 25.000 Karäer und e nöd bekannti Zahl vo messianische Jude, wo gwüssi Element vo de jüdische Religion überno händ, jedoch d Jesus vo Nazaret als Messias agsänd und em Christetum zuegrächnet werdet.

Schließlich läbet no einigi hundert Bahai in Haifa und de Umgäbig, wo sich ihri zentrale Heiligtümer befindet, wo s Bahai-Wältzentrum bildet. Sit 2008 zählt es zum UNESCO Wältkulturerbe.[24]

Zsämmeläbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Au wänn sich im öffentliche und im Gschäftsläbe die einzelne Mensche mit verschidnigem ethnischem und religiösem Hintergründ vermische und mit wenig Riibige zsämme schaffe, sobald s ums Zsämmeläbe goht, git s Broblem. D Araber läbe zum gröschte Deil in ihren eigene Dörfer und Schtädt und dräffe sich gsellschaftlich wenig mit Jude. Will si aber zu verschidene Grossfamiliene, Religione und Ethnie ghöre, git s immer wider Usenandersetzige, zem Bischbil het dr Bau von erä Moschee z Nazareth im Johr 2002 bi de arabische Christe dört vil böses Bluet gschafft und isch denn vo dr Regierig aghalte worde.[25]

Sprache[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die mäiste Lüt schwätze Nöihebräisch, d Araber reede under sich e sürisch-palestinensische Dialäkt vom Arabische, wo vor allem im Wortschatz stark vom Hebräische beiiflusst isch. Vo de Sprooche, wo d Iiwanderer mit sich brocht häi, wie Russisch, Dütsch, Polnisch, Marokkanisch, Jiddisch, Ladino und e Hufe anderi, spiilt im öffentlige Lääbe nume Russisch non e Rolle wäge dr groosse Zaal vo Iiwanderer, wo in de letschte Joorzäänt vom 20. Joorhundert us dr Sowjetunion uf Israel choo si, und wil d Russe iiri Muetersprooch witer pflääge. Die mäiste jüüdische Israelis leere Änglisch as ersti Fremdsprooch. Für die israelische Araber isch Hebräisch an dr Schuel obligatorisch.

D Amtssprooche si Hebräisch und Arabisch. Stroosseschilder si im Allgemäine uf Hebräisch und Änglisch, in arabische Siidligsgebiet chunnt no Arabisch drzue.[26]

D Lääbeserwartig und d Zaal vo de Chinder bro Familie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Lääbeserwartig z Israel ghöört zu de höggste uf dr ganze Wält und isch im Joor 2011 uf 81,07 Joor gstande, 83,36 Joor für Fraue und 78,88 Joor für Manne. Israel het e Fertilidäätsroote vo 2,67 und das isch die höggsti under de Industriistaate.[27] Groossi Familie häi vor allem die Ultrareligiööse und d Beduine. Die muslimische Araber häi fast zwäimol so vil Chinder wie dr israelisch Durchschnitt, wäärend die christlige Araber e chli weeniger Chinder as dr Durchschnitt häi.

Bevölkerigswachstum[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bevölkerigsentwicklig vo Israel sit 1949

Nach de Gründig vom Staat Israel im Jahr 1948 händ uf em israelische Gebiet öpe 806.000 Mänsche gläbt. In de duruffolgende Jahr isch d Bevölkerigszahl starch gstige. De Zuewachs isch de Immigration vo de Jude us Europa und einige arabische Staate z verdanke ksi.

D Gesamtbevölkerig vo Israel isch im Lauf vo de Geschicht vom Staat nie gsunke. Trotz em Konflikt im Nöche Oste und de arabisch-israelische Chrieg wachst d Bevölkerig witerhin. Nur dur de Jom-Kippur-Chrieg sind über 130'000 Israelis us Israel emigriert. Disi Bevölkerigsverlust hät chönne dur die hohi Geburteate vo jüdische Familie wieder ufgfange werde. Nach dem Zerfall vo de Sowjetunion sind über 700.000 sowjetischi Jude nach Israel igwanderet, was en Bevölkerigszuwwachs vo über 20 % bedütet hät. Ab 1996 hät s Wachstum vo de Bevölkerig sich afa z verlangsame, als d Regierig e strafferi Steuer- und Gältpolitik verfolgt hät. Sit de 2000er Jahr nimmt d Bevölkerig wieder starch zue.

S aktuelle Bevölkerigswachstun liegt bi öpe 1.8 Prozent pro Jahr und überstigt damit s Bevölkerigswachstum vo Indie und China. Lut israelische Prognose wird d Bevölkerig aber no stärcher zuneh und Israel chönti 2016 bereits nün Millione Iwohner ha.

Iwohnerzahl vo Israel vo 1948 bis 2014[28]
Jahr Einwohner
1948 806.000
1950 1.370.000
1955 1.789.000
1960 2.150.000
1965 2.598.000
1970 3.022.000
1975 3.493.000
1980 3.922.000
1985 4.266.000
1990 4.822.000
1995 6.289.000
2000 6.289.000
2005 7.116.000
2010 7.695.000
2014 8.180.000
Bevölkerigsdichti vo Israel 2008

Bevölkerigsdichti[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Israel wist e Bevölkerigsdichti vo öpe 381 Iwohner pro Quadratkilometer uf. D Bevölkerigsdichti isch jedoch unglich verteilt. Lebensfeindlichi Gebiet wie d Negev-Wüsti händ e geringi Bevölkerigsdichti; d Golanhöhe sind ebefalls eher schwach besiedelt. I Arava, dem am dünnste besiedelte Teil vom Land, läbet uf eim Quadratkilometer durchschnittlich nur 20 bis 30 Mänsche.

De bi witem grössti Teil vo de Bevölkerig läbt i de Grossstädt wie Tel Aviv-Jaffa, Haifa, Rischon LeZion und Haifa a de Küstenregione im Weste vom Land. Mit über 3000 Mänsche pro Quadratkilometer sind dies die am dichteste besiedelte Ort vo Israel. Witeri dicht besiedelti Ort sind Jerusalem und s Umland vo de Stadt. Israel isch das am 33. dichtiste besiedelte Land vo de Erde und de am dichteste besiedelti Staat im Nöche Oste.

Urbanisierig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi de Gründung 1948 händ nur öpe 30 Prozänt vo de Iwohner in Städt gläbt, wobi de Unterschied zwüsche de Araber und Jude gross ksi isch; öpe 75 Prozänt vo de israelische Jude händ damals in Städt gläbt. Im Jahr 2013 hat de Urbansierigsgrad nach Angabe vo de israelische Regierig über 78 Prozänt erreicht. Damit isch de Urbansierigsgrad witus höcher als im Verglich zu andere Industriestaate. Dies hät sini Ursach vor allem darin, dass d Städte bis i d 1950er Jahr de fast einzigi besiedelbari Wohnraum in Israel ksi sind. Zudem hät es bis zum Sächstagechireg 1967 immer wieder arabischi Terroraschläg uf jüdischi Siedlunge im Grenzland gä, bi dene zahlrichi Mänsche gstorbe sind und vili Familie gflüchtet sind. Ermöglicht durs Besiedle vo läbensfeindliche Zone vom Staatsgebiet dud sit Mitti vo de 80er Jahr de Urbansierigsgrad vo Israel wieder sinke.

Emigration[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sit einige Jahre gits keini genauereri Date, die sich mit de israelische Uswanderig befasset.

I de letzte Jahrzehnt hätt d Emigration us Israel dütlich zuegno. Bis 1990 sind öpe acht Prozänt vo de jüdische Bevölkerig vo Israel usgwanderet. Vo 1990 bis 2005 sind 230.000 Israelis usgwanderet. Die meiste sind zuvor nach Israel igwanderet. Bis 2005 sind wieder 15 Prozänt igwandert. 2007 sind 21.500 Israelis usgwanderet, dies isch die letzti grossi Uswanderigswälle us Israel ksi. Sit 2008 gaht de Emigrationsgrad zuruck, und 73 Prozänt vo de usgwanderte Jude und 4 Prozent vo de Araber sind bis 2013 wieder nach Israel zruckkehrt.

Lut em israelische Central Bureau of Statistics läbet hüt wältwit 650.000 emigrierti Israelis im Usland.

S bolitischi Syschtem[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Israel isch ä parlamentarischi Republik mit indiräkter Demokratii. Alli erwachsene israelische Schtaatsbürger hai s aktive und s passive Wahlrecht wenn si sich in de Wählerlischte hai lo iischriibe.

D Knesset[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Lueg dr Hauptartikel Knesset

S israelische Parlament, d Knesset, het 120 Mitgliider. Wahle finde alli vier Johr statt, usser wenn s Parlament es Gsetz zur Uflösig vom Parlament und früeji Neuwahle verabschiidet. Gwählt wärde Lischte, wo vo de Bardeie uffgschtellt wärde. Dr Wähler het bim Abschdimme kai Iifluss uf ihri Zsämmesetzig. Für zum die Abgeordnete z schütze vor möglige Verschtöss gegen ihri Unabhängigkeit dur d Regierig, cha nur d Knesset sälber d Immunitet vom ä Knessetmitgliid ufhebe.

Dr Schtaatsbresidänt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Schtaatsbresidänt wird vo dr Knesset in gheimer Abschtimmig gwählt. Si wichtigschti bolitische Rolle isch si Wahl vom Premierminischter, wo im allgemeine ä gwählte Knessetabgeordnete isch. Dr Schtaatsbresidänt het au s Rächt Begnadigunge z erdeile. Suscht isch si Rolle meischtens nur representativ.

D Regierig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Premierminischter wird vom Schdaatspresident ernennt und muess si Regierig vo dr Knesset lo guetheisse. Die wichtigschte Minischterie si s Minischterium vom Premierminischter, s Usseminischterium, s Verdeidigungsminischterium, s Inneminischterium, s Erziehigsminischterium, s Juschtizminischterium und s Finanzminischterium.

Juschtiz[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Es git drei Inschtanze: s Friidensgricht (Beit Mischpat haSchalom), s Bezirksgricht (Beit Mischpat mehozi) und s Oberschte Gricht (Beit haMischpat haelion), wo au as en Art Verfassigsgricht (Beit Din gavoah leZedeq, abkürzt Bagaz) fungiert. Wil Israel kai gschriibeni Verfassig het, het s Oberschte Gricht in de letschte Johrzehnt a schtarke Aktivismus afo zeige, und in Frooge, wo d Gsetz kai Antwort gä hai, neui Richtlinie gsetzt, anschtatt d Lösig vo de Broblem im bolitische Brozäss z überlo.

Usserdäm git s d Arbedsgricht, d Verchehrsgricht, und die religiöse Gricht, wo über Scheidig und anderi Aaglegeheite entscheide wo dr Schtaat de religiöse Inschtanze überloh het.

D Armee het ihri eigene Gricht, wo nit vo de zivile Gricht abhänge, usser em Oberschte Gricht, wo in jedem Fall die högschti Inschtanz isch.

Innebolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die israelisch Innebolitik isch schtark vom israelisch-arabische Konflikt beiiflusst. Uf dr einte Site hai d Jude Angscht vor Terroraschleg, Ragetenagriff und offnigem Chrieg und si dorum barat, vili drängendi soziali Brobleem uf die langi Bank z schiebe, während die israelischen Araber Gliichberächtigung verlange, vilmol ohni barat z si, Milidär- oder nit-sektoriale Zivildienscht z leischte.[29]

Bardeie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die israelische Bardeie chönne in sächs Gruppe iiteilt wärde, wobii rächts und linggs mängisch weniger soziali, als uussebolitischi Definitione si:

  1. Die draditionelle Linggsbardeie Arbeitsbardei und Meretz und die Nöiji Kommunistischi Liste, wo hützudags vor allem arabisch-nationalistischi Inträsse verdritt.
  2. Die draditionelle rächte Bardeie (Likud)
  3. Die religiöse Bardeie, wo im allgemeine sich für sektorielli Interesse iisetze, usser dr national-religiöse Bardei, wo in de letzschte Johrzähnt zun erä rächtsradikale Bardei worden isch.
  4. Die arabische Bardeie, wo wägen ihrer Uussebolitik no nie an dr Regierig deilgnoh hei, und wäge däm wenig Iifluss hei und d Interesse vo ihrne arabische Wehler nit guet chönne verträtte.
  5. Die rächtsradikale Bardeie, wo dr Iifluss vo de Religiöse im Allgemeine sehr schtark isch, au wenn si sich nit konfessionell gän, usser in dr Bardei "Unsri Heimet Israel", wo vor allem vo russische Iiwanderer gwehlt wird.
  6. D Bardeie wo in dr bolitische Mitti si, verschwinden im allgemeine nach ei, zwei Wahle und wärde vo andere ersetzt.

D Bardeie wärde vom Schtaat finanziell underschtützt, je nach dr Zahl vo ihre Abgeordnete in dr Knesset. Si setze d Lischte vo ihre Kandidate zsämme noch verschiidnige Syschdem: diräkti Abschtimmige vo de iigschriibnige Bardeimitgliider, Wahle an Bardeikongräss, Uusläse vo de Kandidate dur d Bardeifüehrig usw.

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,0 1,1 Latest Data. Central Bureau of Statistics, 2. Februar 2014. Abgrüeft am 2014-02-03.
  2. Israel – Country Profile: Human Development Indicators. In: International Human Development Indicators. Human Development Report Office, 2013-00-00. Abgrüeft am 2013-07-23.
  3. Angabe vom Human Development indices, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Abgrüeft am 4. November 2010.
  4. 4,0 4,1 The World Factbook: Israel. CIA. Abgrüeft am 5. Juli 2012. (en)
  5. Instruktiv dazu isch de Reisebricht vom Mark Twain Die Arglosen im Ausland vo 1867.
  6. Altneuland. Berlin 1.1904,11, S. 339.
  7. Theodor Herzl: Tagebücher 1895–1904, Band 1, Berlin 1922, S,318f
  8. Isaak Markus Jost in: Ismar Schorsch: From Text to Context: the Turn to History in Modern Judaism, Hannover 1994, S. 238.
  9. Klaus-Michael Mallmann, Martin Cüppers: Halbmond und Hakenkreuz. Das Dritte Reich, die Araber und Palästina. WBG, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-19729-1.
  10. Netanel Lorch: One Long War. Keter, Jerusalem 1976, S. 110.
  11. Friedrich Schreiber, Michael Wolffsohn: Nahost. Leske + Budrich, Opladen 1993, S. 196.
  12. Mosab Hassan Yousef mit Ron Brackin, Sohn der Hamas – Mein Leben als Terrorist, SCM Hässler Verlag, 1. Uflaag 2010, S. 138
  13. Deutsche Welle Israel setzt Angriffe auf Gazastreifen fort, 3. November 2006
  14. Keine Entwaffnung der Hisbollah, Spiegel Online, 22. August 2006
  15. Wieland Schneider: „Neuer Libanon-Krieg wäre schwierig“, Die Presse, 8. Juli 2007
  16. Operation Pillar of Defense - Selected statements. Mfa.gov.il. Abgrüeft am 20. November 2012.
  17. Israel's Population on the Eve of Independence Day (Hebrew only). The State of Israel, Central Bureau of Statistics. Abgrüeft am 12. Juni 2014.
  18. List of countries by population. in de engl. Wikipedia
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  26. Bernard Spolsky, Elana Shohamy: The Languages of Israel. Policy, Ideology and Practice. Multilingual Matters 1999, S. 118f.
  27. The World Factbook: Israel. CIA, abgrüeft am 5. Juli 2012 (änglisch).
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  29. Dr Sheich Salach, än Afüehrer vo dr islamische Bewegig in Israel: "Dr Zivildienscht wurd uns zerschtöre" (Hebräisch)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Israel – Sammlig vo Multimediadateie
Wikiatlas Wikimedia-Atlas: Israel – geographischi un historischi Charte

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