Druuse

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Druuse im jordanische Dorf Umm el-Quttein an dr Gränze zu Sürie.

D Druuse (arabisch دروز‎, DMG Durūz), offiziell mäistens Madhhab at-Tauhīd (arabisch مذهب التوحيد‎, DMG maḏhab at-tauḥīd ‚Leerrichdig vo dr göttlige Äihäit‘) si e Religioonsgmäinschaft im Nooche Oste. Druuse lääbe hüt vor allem in Sürie (öbbe 700'000), im Libanon (öbbe 280'000), in Israel (125'300, also 1,63 % vo dr Bevölkerig im Joor 2004) und e Hämpfeli au z Jordanie.[1]

D Religioonsgmäinschaft isch im früeje 11. Joorhundert in Egüpte entstande, wo si sich vo dr ismailitische Schia abgspaltet häi. Iire Gründer isch dr messianistisch Missionäär Hamza ibn Ali ibn Ahmad, us Ostiran gsi, wo die koranisch Offebaarig und iiri ismailitisch Dütig abgleent het. S Bekenntnis vo dr Äinzighäit vo Gott (tauhīd) wurd alli gottesdienstlige Handlige überflüssig mache.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Général Andrea: La révolte Druze et l'Insurrection de Damas. 1925-1926. Bibliothèque historique. Payot, Paris 1937.
  • Paul-Jacques Callebaut: Les mystérieux Druzes du Mont-Liban. La Renaissance du livre, Tournai 2000, ISBN 2-8046-0333-4.
  • Kais M. Firro: The Druzes in the Jewish State. A Brief History. Social, economic and political studies of the Middle East and Asia Bd 64. Brill, Leiden u. a. 1999, ISBN 90-04-11251-0.
  • Abbas El-Halabi: Les Druzes. Vivre avec l'avenir. 2. Ausgabe. Editions Dar an-Nahar, Beyrouth 2005, ISBN 9953-74-042-9.
  • Jad Hatem: Dieu en guise d'Homme dans le Druzisme. Librairie de l’Orient, Paris 2006, ISBN 2-84161-302-X.
  • Georges Dagher, Isabelle Rivoal: Les Maîtres du Secret. Ordre mondain et ordre religieux dans la Communauté Druze en Israël. Recherches d'histoire et de sciences sociales. Bd 88. Éditions de l'École des hautes études en sciences sociales, Paris 2000, ISBN 2-7132-1338-X.
  • Fuad Khoury: Being a Druze. Druze Heritage Foundation, London 2004, ISBN 1-904850-00-6.
  • Peggy Klein: Die Drusen in Israel. Diss. Universität Hannover. Tectum, Marburg 2001, ISBN 3-8288-8305-2. (GoogleBooks)
  • Louis Périllier: Les Druzes. Courants universels. Editions Publisud, Paris 1986, ISBN 2-86600-252-0.
  • Bernadette Schenk: Tendenzen und Entwicklungen in der modernen drusischen Gemeinschaft des Libanon. Versuche einer historischen, politischen und religiösen Standortbestimmung. Islamkundliche Untersuchungen. Bd 245. Schwarz, Berlin 2002, ISBN 3-87997-298-2.
  • Werner Schmucker: Krise und Erneuerung im libanesischen Drusentum. Studien zum Minderheitenproblem im Islam. Bd 3. Orientalischen Seminars der Universität, Bonn 1979, ISBN 3-447-02058-X.
  • Sehabeddin Tekindag: Duruz. In: Encyclopaedia of Islam. Bd 2. Leiden 1991, S. 631, ISBN 90-04-07026-5.
  • Philipp Wolff: Die Drusen und ihre Vorläufer. Vogel, Leipzig 1845

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Druse – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistical abstract of Israel – Population by religion. 2010
Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Drusen“ vu de dütsche Wikipedia.

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