Österreich

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Republik Österreich
Flagge Österreichs
Österreichisches Wappen
Flagge Wappen
Amtspraach Dütsch

Regionali Amtsschbrooche: Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch
Anerkennt: östriichischi Gebärdeschbrooch

Hauptschtadt Wien
Schtaatsform Parlamentarischi Republik
Schtaatsoberhaupt Bundespräsident Heinz Fischer
Regierigschef Bundeskanzler Werner Faymann
Flächi (112.) 83.871[1] km²
Iiwohnerzahl (89.) 8.334.325 (1. Jan. 2008)[2]
Bevölkerigsdichti (78.) 99 Iiwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt

Total (Nominal)
Total (PPP)
BIP/Einw. (Nominal)
BIP/Einw. (PPP)

2006

(26.) $322 Mrd.
(35.) $267 Mrd.
(12.) $37.117
(9.) $34.600

Human Development Index (15.) 0,948[3]
Währig Euro (€) 1 Euro = 100 Cent
Gründig Herzogtum: 1156
Kaisertum: 1804
Republik: 1918

2. Republik: 1945 (souverän ab 1955)

Nationalhymne Land der Berge, Land am Strome
Nationalfiirtig 26. Oktober (Beschluss vom Neutralitätsgsetz)
Ziitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März - Oktober)
Kfz-Kennzeiche A
Internet-TLD .at
Vorwahl +43
EU-Austria.svg
Austria-map-cia-wfb.png
Blick uf dr Großglockner, dr hescght Bärg vu Eschtrych
Dr Neusiedler See bildet mit dr ungarische Syte ne UNESCO-Welterbe
Gletscher im Ötztal

Eschtrych (amtli Republik Österreich) isch e mitteleuropäische Binnestaat mit rund 8,5 Millionen Yywohner.

Geografy[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Eschtrych gränzt an Dytschland un Tschechien im Norde, Slowenien un Italien im Side, d Slowakei un Ungarn im Oschten un d Schwyz un Liechtestaa im Weschte.

Geografisch yygränzt wird s Land vu dr Behmische Masse un dr Thaya im Norde, dr Karawanken un em Steirische Higelland im Side, dr Pannonische Diefebeni im Oschten un em Rhy un em Bodesee im Weschte. Iber 62 Brozänt vu dr Landfleichi ghere zue dr Alpe.

Bolitischi Gliderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Eschtrych isch e demokratische un federale Bundesstaat. Vum bolitische Sischtem här isch s e semibresidiälli Republik. Entstanden isch d Republik Eschtrych noch em Erschte Wältchrieg.

S Land het nyyn Bundesländer: Burgeland, Kärnte, Nidereschtrych, Obereschtrych, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg un Wien. Wien isch au d Bundeshauptstadt. Eschtrych isch Grindigsmitglid vu dr Organisation fir wirtschaftligi Zämmenarbet un Entwicklig (OECD) un syter anne 1995 vu dr Europäischen Union.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Name Eschtrych wird zum erschte Mol gnännt anne 996 as Ostarrichi. 1156 isch Eschtrych im Hailige Remische Rych en aigeständig Herzogtum. Wu d Babenberger anne 1246 uusgstorbe sin, het si s Huus Habsburg im Kampf um d Herrschaft z Eschtrych duregsetzt. S Biet, wu mer Eschtrych nännt, het syterhär di ganz Habsburgermonarchy un speter s 1804 konschtituiert Chaisertum Eschtrych un di eschtrychisch Rychshelfti vu dr 1867 yygrichtete Doppelmonarchy Eschtrych-Ungarn umfasst.

Di hitig Republik isch ab 1918 entstande, noch em fir Eschtrych-Ungarn verlorene Erschte Wältchrieg, wu d Sigermächt d Verainigung vu Dytscheschtrych mit dr Weimarer Republik verhinderet ghaa hän. Ab em sognännten „Aaschluss“ anne 1938, em Wächsel vu dr Ständestaatsdiktatur in di nationalsozialistisch, isch Eschtrych bis 1945 Dail vum Dytsche Rych gsii. Vu dr Siger vum Zweete Wältchrieg isch Eschtrych wider as aigeständige Staat ufgrichtet wore, anne 1955 het Eschtrych derno noch em Änd vu dr Bsatzig sy duurendi Neutralität verchindet un isch dr Verainte Natione bydrätte. Anne 1995 isch Eschtrych Mitglid vu dr Europäischen Union wore.

Dialäkt-Infos[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Di Dialäkte in Öschtrych ghöre zum Bairische, u das isch en oberdütschi Dialäktgruppe genau so wi ds Alemannische. Der Unterschid zwüsche de bairischen u den alemannische Dialäkten isch das ds Bairische di aute Lengine [i:, y:, u:] zu [aɪ, ɔɪ, aʊ] het diftongiert, aber ds Alemannische nid, z.B. i Wörter wi wyß, Müüs, Muus (abgsäha vom Schwäbischa). Die Diftongierig isch aus nöihochdütschi Diftongierig bekannt u het in Öschtriich aagfange.

Im Bundesland Vorarlbärg rede si aber nid e bairische Dialäkt, sondern en alemannische. Bis nach Innschbruck im Tirol und au im Vinschgau isch dr Dialäkt alemannisch-bairisch gmischt (typischi Gutturaal).

Ds Bairisch u Alemannisch in Öschtriich hets öppen insgesamt ca. 8 Milione Lüt, wo auwisamt viale vaschiadene Dialäkte rede, aagfangen im Weschten mit Alemannisch, bis i Süde zu de Kärntner mit irer herte Sprach, wytter zu de Steirer, wo ou e ganz en interessanti Sprach hei. Wytter ganz i Oschte zu de Burgeländer. D Wiener sy aune bekannt. De fähle nume no die im Norden, auso d Nider- u d Oberöschtrycher.

Im Aalut ungerscheide teil Öschtrycher nid zwüsche Fortis u Lenis, uf au Fäu z Linz nid, ir Houptstadt vo Oberöschtrych, wo ne "Doschnrechna" e "dechnische Glumpad" isch u ds "Trama" sech uf der Büni abspiut. Ds glyche passiert ou i viunen alemannische Dialäkte.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Österreichische Nationalbibliothek: Österreichische Bibliographie: Verzeichnis der österreichischen Neuerscheinungen. Wien 1946–2002. Seit 2003 Online-Uusgab.
  • Ingeborg Auer u. a.: ÖKLIM – Digitaler Klimaatlas Österreichs. In: Christa Hammerl u. a. (Hrsg.): Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik 1851–2001. Leykam, Wien 2001, ISBN 3-7011-7437-7.
  • Richard und Maria Bamberger, Ernst Bruckmüller, Karl Gutkas (Hrsg.): Österreich-Lexikon. Verlagsgemeinschaft Österreich-Lexikon, Wien 2004, ISBN 3-85498-385-9 – Wytergfiert as Online-Uusgab.
  • Peter Berger: Kurze Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert. 2. verb. Auflage. Facultas Universitätsverlag, Wien 2008, ISBN 978-3-7089-0354-5.
  • Ernst Bruckmüller: Sozialgeschichte Österreichs. Oldenbourg, Wien 2000.
  • Harald Fidler: Österreichs Medienwelt von A–Z. Das komplette Lexikon mit 1000 Stichwörtern von Abzockfernsehen bis Zeitungssterben. Falter, Wien 2008, ISBN 978-3-85439-415-0.
  • Friedrich Heer: Der Kampf um die österreichische Identität. Böhlau, Wien 2001, ISBN 3-205-99333-0.
  • Erwin Ringel: Die österreichische Seele: Zehn Reden über Medizin, Politik, Kunst und Religion. Neuauflage. Kremayr & Scheriau, Wien 2005, ISBN 3-218-00761-5.
  • Robert und Melita Sedlaczek: Das österreichische Deutsch. Ueberreuter 2004, ISBN 3-8000-7075-8.
  • Helmut Seel, Josef Scheipl: Das österreichische Bildungswesen am Übergang ins 21. Jahrhundert. Leykam, Graz 2004, ISBN 3-7011-7388-5.
  • Karl Vocelka: Geschichte Österreichs. Kultur – Gesellschaft – Politik. Heyne, München 2002, ISBN 3-453-21622-9.
  • Herwig Wolfram (Hrsg.): Österreichische Geschichte. 14 Bände. Ueberreuter, Wien 1994–2006.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Öschtriich – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. www.statistik.at
  2. [1]
  3. Human Development Reports