Kehl

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Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Stadt Kähl
Kehl
Deutschlandkarte, Position vo de Stadt Kähl hervorghobe
48.5711111111117.8088888888889139Koordinaten: 48° 34′ N, 7° 49′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Nideralemannisch
Regionalvariante: Oberrhinalemannnisch
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierungsbezirk: Friburg
Krais: Ortenaukrais
Heh: 139 m i. NHN
Flech: 75,1 km²
Iiwohner:

35.032 (31. Dez. 2015)[1]

Bevelkerungsdicht: 467 Iiwohner je km²
Boschtlaitzahle: 77671–77694
Vorwahl: 07851
Kfz-Kennzaiche: OG
Gmeischlissel: 08 3 17 057
Stadtgliderung: Kernstadt und 10 Stadtteile
Adress vun dr
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 85
77694 Kehl
Webpräsenz: www.kehl.de
Oberburrimeeschter: Toni Vetrano (CDU)
Lag vo de Stadt Kähl im Ortenaukrais
Ill (Elsass) Ill (Elsass) Frankreich Landkreis Rastatt Baden-Baden Landkreis Calw Landkreis Emmendingen Landkreis Freudenstadt Rheinau (Baden) Lauf (Baden) Sasbach Landkreis Rastatt Landkreis Rottweil Schwarzwald-Baar-Kreis Achern Achern Achern Appenweier Bad Peterstal-Griesbach Berghaupten Biberach (Baden) Durbach Ettenheim Fischerbach Friesenheim (Baden) Gengenbach Gutach (Schwarzwaldbahn) Haslach im Kinzigtal Hausach Hofstetten (Baden) Hohberg Hornberg Kappel-Grafenhausen Kappel-Grafenhausen Kappelrodeck Willstätt Kehl Kehl Kippenheim Kippenheim Kippenheim Lahr/Schwarzwald Lauf (Baden) Lauf (Baden) Lautenbach (Ortenaukreis) Mahlberg Mahlberg Mahlberg Meißenheim Mühlenbach (Schwarzwald) Neuried (Baden) Nordrach Oberharmersbach Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberwolfach Offenburg Ohlsbach Oppenau Ortenberg (Baden) Ottenhöfen im Schwarzwald Renchen Renchen Ringsheim Ringsheim Rust (Baden) Rheinau (Baden) Rheinau (Baden) Rheinau (gemeindefreies Gebiet) Sasbach Sasbach Sasbach Sasbachwalden Schuttertal Schutterwald Schwanau Seebach (Baden) Seelbach (Schutter) Steinach (Ortenaukreis) Willstätt Willstätt Wolfach Zell am Harmersbach RheinKarte
Iber des Bild

Kaal (dt. Kehl) isch e Großi Kreisstadt im Ortenaukreis z Bade-Württeberg und e Nochberstadt vo Stroßburg.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Kaal litt am Zämmefluss vom Rhy und de Kinzig, drum hät d Stadt scho immer e Bedütig als Hafestadt gha, was au im Anker vom Stadtwappe z seh isch. Als ehemolige Bruckekopf zu de Gebiet links vom Rhy isch Kehl öfters Ort vo kriegerische Handlige und vylmols völlig zerstört worde. An de hüttige Struktur vo de Stadt und e baar Gebäude isch aber immer no d Handschrift vom Friedrich Wybrenner z seh. Dr Bann bstoht us 52,5 % Landwirtschaftsflechi, 14,5 % Wald, 22,6 % Sidlungsflechi un 10,4 % sunschtiger Flechi.

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wäge de nydrige Bauhöchi vo de hüttige Rhybruck isch Kehl s Änd vo de Seeschifffahrt uff em Rhy. Über 29 000 Schiff laufe im Johr de Kehler Hafe a, mit me Umschlagsvolume vo über drei Millione Tonne.

Z Kehl sin di Badische Schdoolwärk aagsidlet.

Verkehr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Durch d Gränzlag kömme im Johr ungfähr 20 Millione Mensche durch Kehl. Des entweder per Audo oder mit de Bahn. D Stadt wird vo de Bundesstroße B28 (vo Stroßburg über de Schwarzwald uff Ulm) und de B36 (vo Lohr uff Mannhe) durchzoge.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

1038 isch Kehl zum erschte Mol erwähnt worre. 1333 isch mit em Bau vo de Rhybruck zwüsche Kehl und Stroßburg agfange, 1683 e neui Festig durch de französische Militär-Architekt Vauban agfange worre. 1774 hät d Gmeind Kehl vom Karl Friedrich von Baden, em dörtmolige Markgraf, d Stadtrechte verliehe kriegt. Noch mehrere Wechsel zwüsche Frankrych, Bade und Östrych sin d Festigsalage 1815 bi de Ruckgab an Bade zruckbaut worre. Während em Dytsch-Französische Krieg 1870/71 isch d Stadt widder Zyl vo französische Agriffe gsi und hät Zerstörige erlyde mieße.

Zwüsche 1842 und 1847 sin di erschte Hafebecke vo de Badische Staatsisebahnverwaltig aglegt worre.

Durch de Bau vo de Ysebahnbruck vo 1861 isch es zum erschte Mol möglich, diräkt vo Paris uff Wien z fahre. De nötig Zugwechsel isch z Kehl durchgfiehrt worre.

Am Änd vom 19. Johrhundert isch zur Verteidigung vo Stroßburg gege Frankrych e Netz uss zwölf Festige aglegt worre. S Fort Blumenthal z Auene (nördlich vo Kehl) isch im Erschte Wältkrieg zerstört worre. Di zwei andere Kehler Forts, Bose und Kirchbach, sin noch em Zweite Wältkrieg gsprengt worre.

Während em Zweite Wältkrieg isch Kehl uff Stroßburg ygmeindet gsi. Kehl isch dänn in 42 Etappe noch em Abkomme vo Washington in de Zit vom 29. Juli 1949 bis zum 8. April 1953 freige worre.

Kehl isch bis End 1971 Sitz vom ehemolige Landkreis Kehl gsi. Am 4. April 2009 hänn sich die NATO Regierungsscheffs in Kääl uff dr "Passerelle des deux rives", uff de Mimrambrugg zum e Bildl getroffe. Sidder dem wurd Kääl nimme mit Kiel verwexlt. Für d Sicherheit vunn de Schdaadsgäschd isch d Insel, des isch e Wohngebiet in Kääl grad am Rhin, zuem e Hochsicherheitstrakt gworre. S isch aber alles gued gange.

Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In Kaal babblet mr ne Dialäkt, wu zuem owerrhinalemannische gheart unn innerhalb vu där zuer Sproochlandschaft vun de Ortenau zuegeordnet wurd.[2] Er hett spezielli Eigeheide, wu im Hanauerland verbreitet sinn und Ähnlichkeite mit nem Elsässische uff de linke Rhiinsidde hänn.

Bsunderheite im Dialäkt im Hanauerland kennen ich ne paar Wenkersätz üssem Wenkerboge vu Kaal gän.

Wahle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vun dr Landdagswahle 2006 un 2011:

Johr CDU SPD FDP Griene Linke1 Sonschtige
2011 35,1 % 26,8 % 4,7 % 23,8 % 4,9 % 4,7 %
2006 39,7 % 28,5 % 11 % 11,8 % 4,4 % 4,6 %

1 2006: WASG, 2011: Die Linke

Städtepartnerschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Kehl hät Partnerschafte mit Montmorency z Frankrych und Kotor z Montenegro.

Stadtdeile[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Blick uf Kahl vum Wissdannedurm

Im 20. Johrhundert sin folgendi Ortschafte uf Kaal ygmeindet worde:

  • 1. Jänner 1910: s Dorf Kaal (dt. 'Kehl'), Sunde (dt. 'Sundheim')
  • 1. Juli 1971: Näijmiihl (dt. 'Neumühl'), Oodlshoffe (dt. 'Odelshofen')
  • 1. Dezember 1971: Gollschiier (dt. 'Goldscheuer') mit Marle (dt. 'Marlen') un Kitterschburig (dt. 'Kittersburg'), Korik (dt. 'Kork'), Quärrbach (dt. 'Querbach')
  • 1. Jänner 1973: Huhnerscht (dt. 'Hohnhurst')
  • 1. Jänner 1975: Bodderschwiier (dt. 'Bodersweier'), Litze (dt. 'Leutesheim'), Ouwennä (dt. 'Auenheim'), Zierrlsheffe (dt. 'Zierolshofen')

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Kehl – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Hilfe dazu)
  2. Hubert Klausmann, Konrad Kunze, Renate Schrambke: Kleiner Dialektatlas. Alemannisch und Schwäbisch in Baden-Württemberg (= Themen der Landeskunde. H. 6). Konkordia-Verlag, Bühl/Baden 1993, ISBN 3-7826-0166-1 (3., durchgesehene und ergänzte Auflage. ebenda 1997).