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Ruäscht

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Gmai Ruäscht
Rust (Baden)
Deutschlandkarte, Position vo de Gmai Ruäscht hervorghobe
Koordinate: 48° 16′ N,  44′ O
Basisdate
Bundesland:Bade-Wirttebärg
Regierungsbezirk:Friiburig
Krais:Ortenaugrais
Heh:169 m i. NHN
Flech:13,3 km²
Iiwohner:

4865 (31. Dez. 2024)[1]

Bevelkerungsdicht: 367 Iiwohner je km²
Boschtlaitzahl: 77977
Vorwahl: 07822
Kfz-Kennzaiche: OG
Gmeischlissel: 08 3 17 114
Adress vun dr
Gmaiverwaltung:
Fischerstraße 51
77977 Rust
Webpräsenz: www.rust.de
Burgermaischter: Kai-Achim Klare (SPD)
Lag vun vo de Gmai Ruäscht im Ortenaugrais
KarteIll (Elsass)Ill (Elsass)FrankreichLandkreis RastattBaden-BadenLandkreis CalwLandkreis EmmendingenLandkreis FreudenstadtRheinau (Baden)Lauf (Baden)SasbachLandkreis RastattLandkreis RottweilSchwarzwald-Baar-KreisAchernAchernAchernAppenweierBad Peterstal-GriesbachBerghauptenBiberach (Baden)DurbachEttenheimFischerbachFriesenheim (Baden)GengenbachGutach (Schwarzwaldbahn)Haslach im KinzigtalHausachHofstetten (Baden)HohbergHornbergKappel-GrafenhausenKappel-GrafenhausenKappelrodeckWillstättKehlKehlKippenheimKippenheimKippenheimLahr/SchwarzwaldLauf (Baden)Lauf (Baden)Lautenbach (Ortenaukreis)MahlbergMahlbergMahlbergMeißenheimMühlenbach (Schwarzwald)Neuried (Baden)NordrachOberharmersbachOberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)OberwolfachOffenburgOhlsbachOppenauOrtenberg (Baden)Ottenhöfen im SchwarzwaldRenchenRenchenRingsheimRingsheimRust (Baden)Rheinau (Baden)Rheinau (Baden)Rheinau (gemeindefreies Gebiet)SasbachSasbachSasbachSasbachwaldenSchuttertalSchutterwaldSchwanauSeebach (Baden)Seelbach (Schutter)Steinach (Ortenaukreis)WillstättWillstättWolfachZell am HarmersbachRhein
Karte

Ruäscht (dt. Rust) isch e Gmai im Ortenaugrais z Bade-Wirtteberig. Si het 4865 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Me kännt s Dorf vor allem fir dr Europa-Park.

Ruscht lit eschtlig vum Rhi zmittst in de Owerrhinische Diefebeni. Dur s Dorf fliesst di alt Elz, wu glich druf in Rhii mindet. Ruäscht het sit 2002 en aigne Aaschluss an d Autobahn A 5, wu vun Karlsrue her kunnt un witersch iwer Friburg im Brisgau uf Basel fiert. Dr Bann bstoht üs 59,5 % Landwirtschaftsflechi, 19,2 % Wald, 16,5 % Sidlungsflechi un 4,8 % sunschtiger Flechi.[2] Ruäscht gränzt an s Naturschutzgebiet Daubergieße. Nochbergmaine sin d Gmai Kabbl-Groffähüüsä im Norde, d Gmai Ringsä im Oschte, Rhiihüüse im Side un s gmaifrei Gebiet Rhinài bzw. uf dr franzesische Rhiisite d Gmai Rhinài im Weschte.

Gmaindsgliiderung

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Zue Ruäscht ghere kaini wittere Ortsdail. Uf em Bann lige d Wieschtunge Rohrburg un Tannenbuck.[3]

Ruäscht isch zum erschte Mol gnännt worre anne 762.

Iiwohnerentwicklung

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Quälle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg[4]

JohrIiwohner
18711.735
18801.795
18901.722
19001.768
19101.897
19251.779
19331.844
19391.797
19501.936
19652.475
19702.599
19752.595
JohrIiwohner
19802.632
19852.653
19902.751
19953.122
20003.391
20053.586
20103.736
20154.003
20204.317

D Iiwohner vu Ruäuscht sin anne 2011 zue 68 % remisch-kadolisch gsii un zue 14 % evangelisch. (Quälle: Zensus 2011[5])

Ruäscht het mit dr Stedt Äddene un Mohlburig un dr Gmaine Kabbl-Groffähüüsä un Ringsä e Verwaltungsgmainschaft verinbart.

Dr Burgermaischter vun Ruäscht isch sit 2014 dr Kai-Achim Klare (SPD).

Dr Dialäkt vu Ruäscht ghert zum Owerrhinalemannisch un innerhalb vum Owerrhinalemannisch wurd där Dialäkt de Sproochlandschaft vun de Ortenau zuegornet[6]

Bsunderheite im Dialäkt vu Ruäscht un sinne Noochberort kennen ich ne paar Wenkersätz üssem Wenkerboge vu Ruaschd gän.

Kültür un Boiwärk

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  • Schloss Balthasar (1442), do het friejer s Adelsgschlecht Böcklin von Böcklinsau gwohnt. S liit uf em Gländ vum Europa-Park.
  • Balzare-Schlessli, Herrehüüs üs dr Renaissance vun 1598, wu aü im Zämmehang mit dr Böcklin von Böcklinsau stoht.
  • Kirch Petri in Kette (St. Peter in de Kette), Langhüüs 1728 boie un iiwgeit, Durm un Khoor 1731 boie un 1737 iigweit. 1888 isch s Langhüüs verlengeret un d Sakrischtei aaboie un 1906/1907 sin di baide Sitteschiff aaboie wore.
  • di alt Sinagog, boie no 1852 un 1857 iiweit. In dr Richspogromnacht 1938 isch d Sinagog verwieschte wore, 1964 isch s Gebei mit Zuestimmung vum Owerrot vu dr Israelite z Karlsrue abgrisse wore. Sit 1999 het s do ne Mahnstätte.
  • s Alt Rothüüs, s urspringlig Gebei isch vu 1844 bis 1845 boie un 1892 um e Glogge- un Ührdurm erwiteret wore. 1989 isch s Gebei abrisse un nei boie wore.

Z Ruäscht lait dr Europa-Park. Mit iwer 4,5 Millione Bsuecher im Johr 2011 un iwer 100 Attraktione un Show isch er dr grescht Freizittpark z Ditschland un dr grescht saisonal Freizittpark in dr Wält. Im Europa-Park selwerscht schaffe bis zue 3000 Litt, derzue kumme nomol rund 8000 Arwetsblätz, vor allem in dr Region.

  • Albert Köbele] Ortssippenbuch Rust 1649–1900. Geschichte des Dorfes und seiner Familien. Grafenhausen: Koebele 1969 (= Badische Ortssippenbücher 21)
 Commons: Rust (Baden) – Sammlig vo Multimediadateie
  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg, Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 315–316
  4. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
  5. Zensus 2011: Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen und Religion. Abgruefen am 20. August 2020.
  6. Hubert Klausmann, Konrad Kunze, Renate Schrambke: Kleiner Dialektatlas. Alemannisch und Schwäbisch in Baden-Württemberg (= Themen der Landeskunde. H. 6). Konkordia-Verlag, Bühl/Baden 1993, ISBN 3-7826-0166-1 (3., durchgesehene und ergänzte Auflage. ebenda 1997).