Gängäbach

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Gmai Gängäbach
Gengenbach
Deutschlandkarte, Position vo de Gmai Gängäbach hervorghobe
Koordinate: 48° 24′ N, 8° 1′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Wirttebärg
Regierungsbezirk: Friiburig
Krais: Ortenaukrais
Heh: 175 m i. NHN
Flech: 61,9 km²
Iiwohner:

11.025 (31. Dez. 2019)[1]

Bevelkerungsdicht: 178 Iiwohner je km²
Boschtlaitzahl: 77723
Vorwahl: 07803
Kfz-Kennzaiche: OG
Gmeischlissel: 08 3 17 034
Adress vun dr
Gmaiverwaltung:
Victor-Kretz-Straße 2
77723 Gengenbach
Webpräsenz: www.stadt-gengenbach.de
Burgermaischter: Thorsten Erny
Lag vun vo de Gmai Gängäbach im Ortenaukrais
Ill (Elsass)Ill (Elsass)FrankreichLandkreis RastattBaden-BadenLandkreis CalwLandkreis EmmendingenLandkreis FreudenstadtRheinau (Baden)Lauf (Baden)SasbachLandkreis RastattLandkreis RottweilSchwarzwald-Baar-KreisAchernAchernAchernAppenweierBad Peterstal-GriesbachBerghauptenBiberach (Baden)DurbachEttenheimFischerbachFriesenheim (Baden)GengenbachGutach (Schwarzwaldbahn)Haslach im KinzigtalHausachHofstetten (Baden)HohbergHornbergKappel-GrafenhausenKappel-GrafenhausenKappelrodeckWillstättKehlKehlKippenheimKippenheimKippenheimLahr/SchwarzwaldLauf (Baden)Lauf (Baden)Lautenbach (Ortenaukreis)MahlbergMahlbergMahlbergMeißenheimMühlenbach (Schwarzwald)Neuried (Baden)NordrachOberharmersbachOberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)Oberkirch (Baden)OberwolfachOffenburgOhlsbachOppenauOrtenberg (Baden)Ottenhöfen im SchwarzwaldRenchenRenchenRingsheimRingsheimRust (Baden)Rheinau (Baden)Rheinau (Baden)Rheinau (gemeindefreies Gebiet)SasbachSasbachSasbachSasbachwaldenSchuttertalSchutterwaldSchwanauSeebach (Baden)Seelbach (Schutter)Steinach (Ortenaukreis)WillstättWillstättWolfachZell am HarmersbachRheinKarte
Iber des Bild

Gängäbach (dt. Gengenbach) isch e Stadt im Ortenaugrais z Bade-Wirtteberig. Si het 11.025 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2019).

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gengebach lit an dr Kinzig am Usgang vum Kinzigdal, am Rand vom Schwarzwald in 175 bis 875 Meter Hechi. Z Gängäbach mindet d Haigerach in d Kinzig. De hegscht Punkt isch de Mooskopf. Dr Bann bstoht us 28 % Landwirtschaftsflechi, 62,1 % Wald, 8,3 % Sidlungsflechi un 1,6 % sunschtiger Flechi.[2]

Nochbergmaine sin Durbach un Oberkirch im Norde, Nordrach im Oschte, Zell im Sidoschte,Biberach im Side, Friesenheim im Sidweschte un Hohberg, Berghaupten un Ohlsbach im Weschte.

Gmaindsgliiderung[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zue Gängäbach ghere d Ortsdail Bärmerschbach (dt. 'Bermersbach'), Richäbach (dt. 'Reichenbach'), Schwaibä (dt. 'Schwaibach').

Wappe vun dr Ortsdail[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gängäbach isch zum erschte Mol gnännt worre anne 1231. 1366 isch Gängäbach Reichsstadt wore. Im Johr 1803 isch d Stadt zum Kurfirschtedum Bade kumme.

Politik und Verwaltung[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gängäbach het mit dr Gmaine Berghoupdä un Ohlschbach e Verwaltungsgmainschaft verinbart.

Birgermaischter[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1810–1822: Leopold Wolf, Oberbürgermeister
  • 1822–1823: Karl Quintenz (Amtsverweser)
  • 1823–1832: Matthias Usländer
  • 1832–1838: Karl Schmidt
  • 1838–1838: Georg Kretz (Amtsverweser)
  • 1838–1845: Franz Wolf
  • 1845–1848: Ferdinand Erhard
  • 1848–1848: Franz Wolf
  • 1848–1849: Gregor Ernst (Amtsverweser)
  • 1849–1851: Franz Fidel Kaiser (Amtsverweser)
  • 1851–1863: Eduard Stein
  • 1863–1875: Franz Abel
  • 1875–1878: Josef Wetterer
  • 1878–1898: Josef Isenmann
  • 1898–1921: August Herb
  • 1921–1933: Eduard Mack
  • 1933–1939: Franz Geiger (NSDAP)
  • 1939–1945: Anton Hägele (NSDAP)
  • 1945–1945: Julius Bruder sen. (Amtsverweser)
  • 1945–1946: Eduard Mack
  • 1946–1971: Erhard Schrempp (CDU)
  • 1971–1980: Otto Fellhauer (SPD)
  • 1980–1996: Jürgen Eggs
  • 1996–2011: Michael Roschach
  • 2011 bis hit: Thorsten Erny

Gmaindsrot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ergebnis vun dr Kommunalwahl vum 26. Mai 2019:[3]

Bartei / Lischt Prozent Sitz Ergebnis 2014
CDU 32,1 7 41,0 %, 9 Sitz
Grüne Liste Gengenbach 32,8 7 26,7 %, 6 Sitz
SPD 14,5 3 16,8 %, 4 Sitz
Freie Wähler Gengenbach 20,5 5 15,5 %, 3 Sitz

Städtepartnerschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gengenbach hot mit de folgende Stadt e Städtepartnerschaft:

Vu de Städtepartnerschaft zwische Gengenbach und Obernai wird gsagt, dass es d älteschte Städtepartnerschaft zwische ennere badische und enner elsässische Stadt isch. De Partnerschaft hot de Pfarrer Fridolin Bigott vermittelt zwische em domalige Birgermoschter vu Obernai Marcel Gillmann und em domalige Gengebacher Birgermoschter Erhard Schrempp. Birgermoschter, Gmeinderat, Feuerwehrverein, Kirchegemeinde und -chöre, Schwarzwaldverein und Club Vosgien, musikalische Vereinigunge, Schuele und Kindergärte schaffet eng zsamme. Seit em Johr 2010 gitts de Freundeskreis der Partnerschaft zwischen Gengenbach und Obernai.[4]

Kultur un Bauwerk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Fleßerei- un Verkehrsmuseum[5]
  • Museum Haus Löwenberg
  • Narremuseum im Niggeldurm
  • Kunscht- un Paramentemuseum im Mueterhuus vu dr Franziskanerinne
  • Wehrgschichtlig Museum im Kinzigdor
  • Jakobuskapell („Bergle“)
  • Rescht vu dr Stadtmure: Schwededurm, Prälatedurm, Oberdor, Kinzigdor un Niggeldurm (14. bis 16. Johrhundert).
  • Stadtkirch mit REscht vum ehmolige Kloschter Gängäbach
  • Sankt Martinskirch
  • Alti Kanzlei (1699)
  • Löwenbergsches Huus
  • Huus vu dr Thurn und Taxissche Boscht
  • Rathaus (1784)
  • Kauf- un Kornhuus (1699)
  • Scheffelhuus
  • Färberhuus (1747)
  • Stadtbrunne mit Ritterfigur
  • Große Narrebrunne im Winzerhof vum Bildhauer Friedhelm Zilly

Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Dialäkt vun Gängäbach ghert zum Owerrhinalemannisch.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Christa Indruch: Gengenbach. Kleine Stadt mit großer Vergangenheit. Richter, Gengenbach 1999, ISBN 3-86134-652-4 (Bildband)
  • Manfred Liewald u. a.: Liebenswerte, alte Stadt, Gengenbach. 2. Auflage. Schillinger, Freiburg i. Br. 1987, ISBN 3-921340-47-0 (Bildband)
  • Berthold Schaaf: Gengenbach – ehemalige freie Reichsstadt. (= Die großen Kunstführer; 8). Schnell & Steiner, München 1971, ISBN 3-7954-0508-4
  • Paul Schaaf (Hrsg.): Gengenbach. Vergangenheit und Gegenwart. Thorbecke, Konstanz 1960
  • Stadt Gengenbach (Hrsg.): Heimatgeschichtliche Literatursammlung der Stadt Gengenbach: Verzeichnis der heimatkundlichen und stadtgeschichtlichen Literatur. Stadt Gengenbach, Gengenbach 1969 (49-seitige heimatkundliche Bibliographie)
  • Stadt Gengenbach (Hrsg.), Reinhard End (Bearb.): Das Gengenbach-Buch. Ein Streifzug durch Geschichte und Gegenwart von Gengenbach und den Ortschaften Bermersbach, Reichenbach und Schwaibach. Stadt Gengenbach, Gengenbach 1990

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Gengenbach – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2019 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
  3. Statistisches Landesamt, Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2019
  4. Felix Ockenfuß: 60 ans de Jumelage - 60 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Gengenbach und Obernai. In: Badische Heimat, Dezember 2018, S. 606- 614.
  5. Flößerei- und Verkehrsmuseum Gengenbach