Freiburg im Breisgau

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Wappe Ditschlandkart
Wappe vo de Stadt Friburg im Brisgau
Freiburg im Breisgau
Deutschlandkarte, Position vo de Stadt Friburg im Brisgau hervorghobe
47.9948287.849881278Koordinate: 48° 0′ N, 7° 51′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Nideralemannisch
(in menke Stadtdeile au
Hochalemannisch)
Regionalvariante: Oberrhialemannisch
(in hochalem. Stadtdeile au
Markgräflerisch)
Lokalvariante: Brisgauerisch
(In Stadtdeile mit Markgräfler
Dialekt d'Variante vu dr Markgrafschaft)
Verbreitig: stark verhochditscht,
grings Sozialprestige
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Friburg
Landkrais: Stadtkreis
Heh: 278 m ü. NN
Flech: 153,1 km²
Iiwohner: 217.548 (31. Dez. 2006)[1].
Bevelkerungsdicht: 1421 Iiwohner je km²
Boschtlaitzahle: 79098–79117
Vorwahl: 0761
Kfz-Kennzaiche: FR
Gemeindeschlüssel: 08 3 11 000
Stadtgliederung: 42 Stadtbezirke
Adress vun dr
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 2–4
79098 Freiburg im Breisgau
Webpräsenz: www.freiburg.de
Oberbürgermeister: Dieter Salomon (GRIENI)
Stadtbezirke vu Friburg im Brisgau
Kart

Friburg im Brisgau (Gsw-markgräflerisch-Fryybeg.ogg [ˈfʁiːb̥əg̊]  ;dytsch: Freiburg im Breisgau, frz.: Fribourg-en-Brisgau), südlichsti Grossstadt vu Dytschland, isch nooch Sturget, Manne un Karlsrue die virtgröscht Stadt in Bade-Württeberg. Die kreisfrei Stadt im glichnammige Regierigsbezirk isch Sitz vum Regionalverband Südlicher Oberrhi un vum Landkreis Brisgau-Hochschwarzwald, wo si nohzue ganz umgä isch drvu. Die Grossstädt, wo am nägschde liige, sin Mülhuse (Frankriich) guet 50 km südweschtlich, Basel (Schwyz) guet 60 km südlich un Züri (Schwiz) guet 90 km südöschtlich, Strossburg (Frankrich) guet 85 km und Charlsrue guet 140 km nördlich sowie Stueget, guet 140 km Luftlinie nordöschtlich vu Friburg. D'Iwohnerzahl vu dr Stadt Friburg im Brisgau het am Afang vu dr 1930er Johre d'Grenze vu 100.000 yberschritte. Dur des isch si zu ere Grossstadt worre. Hit läbe guet 220.000 Mensche in dr Stadt, dorunter eppe 30.000 Studänte vu dr Albert-Ludwigs-Universität, dr evangelisch Fachhochschuel z`Friburg, dr andere Fachhochschuele und dr Pädagogische Hochschuel.

Inhaltsverzeichnis

Geographi [ändere]

Friburg lit an dr Grenze zwische Schwarzwald un Oberrhigrabe. D'Verwerfig verlauft midde durs Stadtgebit. Die östliche Stadtdeiler lige ime Verbindigsdal zum Zartener Becke beziehigswis scho im Schwarzwald selber (Kappel, Günterschdal). Die westliche Stadtdeiler lige hauptsächlich uf eme Schwemmkegel, wo während dr letzte Iszit entstande isch. Im Süde lit dr Schimberg, wo zue dr Vorbergzone zellt, eme Deil vum e alde Gebirg, wo bim Ibräche vum Oberrhigrabe nur deilwis abgrutscht isch. Dur Friburg fliesst d'Dreiseme.

D Friburger Landschaft bim Schlossberg

D'Stadt lit im "Verdichtigsrüm Friburg", wo nebe dr Stadt Friburg im Brisgau d'Gmeinde Au (Breisgau), Betzige, Gundelfinge, Kilchzarte, March, Merzhuse un Umkilche im Landkreis Brisgau-Hochschwarzwald sowie d'Städt un Gemeinde Emmedinge, Denzlinge un Waldkilche im Landkreis Emmedinge umfasst.

Fer d'Region Südlicher Oberrhi bildet Friburg s'Oberzentrum. S'Oberzentrum Friburg übernimmt fer d'Gmeinde Au, Betzige, Buechebach, Ebringe, Eichstett, Glotterdal, Gottene, Gundelfinge, Haiwiler, Horbe, Kilchzarte, March, Merzhuse, Oberried, St. Märge, St. Peter, Schallsched, Sailede, Stäge, Umkilche un Wittnau d'Funktion vume Mittelberiich.

De Münschterplatz in Friburg mit em Alte Kaufhuus

Friburg isch klimatisch gsähne die wärmscht Grossstadt in Dytschland.

Noochbergmeinde [ändere]

Folgendi Städt un Gmeinde grenze an d'Stadt Friburg im Brisgau. Si werre agfange im Norde im Uhrzeigersinn ufzellt un lige alli, usser Vörstette, wo zum Landchreis Emmedinge ghert, im Landchreis Brisgau-Hochschwarzwald:

Vörstette, Gundelfinge, Glotterdal, Stäge, Kilchzarte, Oberried, Münschterdal (Schwarzwald), Bollschwil, Horbe, Au, Merzhuse, Ebringe, Schallsched, Bad Chrozige, Brisach am Rhi, Märdinge, Gottene, Umkilche un March.

Friburg vum Schlossberg us gsähe

Stadtgliderig [ändere]

S'Stadtgebit vu Friburg isch in 42 Stadtbezirke glideret. Sälli Ideilig dient zuenächst bloss statistische Zwecke. In dr Stadtdeil Ebnet, Hochdorf, Kappel, Lehe, Munzige, Obfige, Dienge un Walderschhoufe, wo erscht bi dr Gmeireform 1971-75 igliderte worre sin, isch d'Ortschaftsverfassig igfüehrt worre. Dodemit hänn e jeede vo dääne Orte e Ortschaftsrot, wo vo dr Iwohner glichzitig mit em Gmeirot gwählt wird, mit eme Ortsvorsteher an dr Spitz sowie e örtlichi Verwaltig. D'Ortschaftsrät mien zue allene wichtige Aglägeheite, wo d'Ortschaft betreffe, aghert werre. Die endgültig Entscheidig yber e Massnahm oblit aber im Gmeirot vu dr Gsamtstadt Friburg. Im Stadtdeil Sant Jerge git's e "Gmeisekretariat", wo fer verschidini Verwaltigsufgabe zueständig isch.

Lueg au: Freiburg (glichnamigi Städt) -- Zähringerstadt

Topographi [ändere]

Uffem Friburger Stadtgebit liige elf grösseri Seä un etlichi kleineri Weiher. Dr grösst See isch dr Obfiger See mit öppe 41 ha Flächi. Alli grössere Seä sin künstlich aglegt un bis uf dr Waldsee, wo ime östliche Stadtdeil dr Namme gä het, alli as Baggerseä entstande.

Verchehr [ändere]

ÖPNV [ändere]

ÖPNV-Netz vu Friburg im Mai 2010. Isebahn: Orange und grien, Stadtbahnlinie in rot, Buslinie rot. Es isch numme d'Kernstadt dargstellt

S'Ruckgrat vum innerstädtische Nohverchehr bildet s'Stadtbahnnetz, wo am 29. April 2006 mit dr Inbetriibnahm vu dr Stadtbahnlinie ins Quartier Vauban e Erwitterig erfahre het. Insgesamt viir Linie, wo alli yber s'Stadtzentrum am Bertoldsbrunne füehre, ybernämme d'Hauptlast vum innerstädtische ÖPNV. Am Hauptbahnhoft erfolgt d'Verknüpfig mit em regionale Schineverchehr, mit em Fernverchehr (ICE) un em regionale Busverchehr. An dr städtische Peripheri git's witteri Verchnüpfige mit Regionalbuslinie. D'Stadtverchehr Friburg isch im Tarifverbund vum Regio Verchehrsverbund Friburg, zämme mit dr Noochberlandchreise Brisgau-Hochschwarzwald un Emmedinge.

Ebbis aazluege [ändere]

Briefmarke 1970 vu Friburg us der Usgaab Fremdeverkehr

S Friburger Minschter (oder au Münster Unserer Lieben Frau) isch im romanische und bsunders im gotische Stil baut worre. Es isch d römisch-katholische Stadtkilche vu Friburg im Brisgau.

Dr Turm vum Münschter het a Höchi vun 116 Meter und isch anno 1330 fertig worre. Zue sällere Zit isch es dr höchscht Kilchturm nördlich vu dr Alpe gsi. Uff de Münschterturm kaa mer nuffkraxele, dees sind 331 Steckele und vo obbe hot mer e guete Ussicht uff de Märt und s Dächergwirr. Selli Kilche hett e ganz alti Glocke, dees isch d "Hosanna" usm Johr 1258. Die wigt so um die 5 Tonne und isch onne vu de älteschte Glocke wo's no gitt vu derre Gröss in Deutschland. (Die meischte Kilcheglocke, au vum Münschter, sin am End vum Zweite Wektkrieg igschmolze worre, wil mer im Volkssturm Stahl brucht het). Bsunders isch se onne vu de älteschte Angelusglocke vu Deutschland. Zsamme hott es Münschter 18 Glocke, wo lite.

S Historische Kaufhus isch us dr Renaissancezit und vu 1520 bis 1532 errichtet worre. D Vordersit isch ganz rot wie mit Ochsebluet aagmolt.


S Martinstor

D zwei Stadttore sind ibrig bliibe vu dr Stadtmuure. S ältere Martinstor isch 1901 ums Dreifache uf 60 Meter ufgstockt worre und mit em Dachufbau wie im 15. Johrhundert. S Schwobbedor isch im Johr 1901 uf fascht dr doppelte Höchi usbaut worre. Im Johr 1954 isches umgstaltet worre mit enem Pyramidedach und em Glocketürmli.

S Alte und Neue Roothuus.

Gmeinderot [ändere]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 9 Sitz 8 Sitz
CDU 10 Sitz 13 Sitz
FDP 4 Sitz 2 Sitz
Bündnis 90/Di Griene 12 Sitz 13 Sitz
Wehlervereinigunge 13 Sitz 12 Sitz
Gsamt 48 Sitz 48 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Alemannischi Sproch z'Friburg [ändere]

Z'Friburg gitts es alemannische Mundarttheater und e Friburger Mundartgrupp. Uff ihrene Internetsite stelle die sich it in alemannisch, die stelle sich uf hochdütsch vor, kei Wort uff alemannisch.

D'Sprochgrenz zwische niideralemannisch und hochalemannisch goht mitte durch dr Südweschte vu Friburg. Im alemannische heisst es "Friburg" grad eso wie bi dr Stadtgründig. D Umgangssproch hit isch e meh oder wäniger niideralemannisch un oberrhifränkisch beeiflussts Hochditsch. D'Umgangsproch diphthongiert greeschtedeils wie s Fränkisch oder s Schwäbisch un het demit e wesetliche Charakterzug vum Nideralemannische verlore.

Suschtiges [ändere]

Z' Friburg gits scheni Strossebächli un d'Männer wo si buzze, heisse Bächlibutzer. D'Friburger Bächli hän e Gsamtlängi vu 15,5 km, vu dene verlaufe 6,4 km underirdisch. D'Legände sait, dass jeder, wo inidabbt, e Friburger hirote wird.

Fueßnote [ändere]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand

Literatur [ändere]

  • (als/de) Anton Müller: Freiburger Mundart-ABC. 5. Auflage, Rombach Verlag KG, Freiburg 2004, ISBN 3-7930-9422-7
  • (de) Badisches Städtebuch; Band IV 2. Teilband us "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages", rsg. vu Erich Keyser, Sturget, 1959
  • (de) Geschichte der Stadt Freiburg, Rusgä im Uftrag vu de Stadt Friburg i.Br. vum Heiko Haumann un em Hans Schadek (ISBN 3-8062-1635-5)

Weblink [ändere]

 Allmänd (Commons): Freiburg – Sammlig vo witere Multimediadateie