Freiburg im Breisgau
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| Technische Yschränkung: Dr koräkt Titel wär: »Friburg im Brisgau« |
| Friburg im Brisgau (Freiburg im Breisgau) |
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| Wappe | Charte |
| Dialekt: Alemannisch | |
| Hauptvariante: | Nideralemannisch (in menke Stadtdeile au Hochalemannisch) |
| Regionalvariante: | Oberrhialemannisch (in hochalem. Stadtdeile au Markgräflerisch) |
| Lokalvariante: | Brisgauerisch (In Stadtdeile mit Markgräfler Dialekt d'Variante vu dr Markgrafschaft) |
| Verbreitig: | stark verhochditscht, grings Sozialprestige |
| Basisdate | |
| Staat: | Dütschland |
| Bundesland: | Bade-Württeberg |
| Regierigsbezirk: | Friburg |
| Chreis: | Stadtkreis |
| Geographischi Lag: | Hilfe zu Koordinaten |
| Höchi: | 278 m ü. NN |
| Flächi: | 153,07 km² |
| Iwohner: | 217.548 (31. Dez. 2006)[1] |
| Bevölcherigsdichti: | 1421 Iwohner je km² |
| Boschtleitzahle: | 79098–79117 (alt: 7800) |
| Vorwahl: | 0761 |
| Nummereschild: | FR |
| Gmeischlüssel: | 08 3 11 000 |
| Stadtgliderig: | 41 Stadtbezirke |
| Adress vu dr Stadtverwaltig: |
Rathausplatz 2–4 79098 Freiburg im Breisgau |
| Internetuftritt: | |
| Oberbürgermeister: | Dieter Salomon (GRIENI) |
| Stadtbezirke vu Friburg im Brisgau | |
| Topographi | |
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| Luftbild | |
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Friburg im Brisgau (frz.: Fribourg-en-Brisgau, dytsch: Freiburg im Breisgau), südlichsti Grossstadt vu Dytschland, isch nooch Sturget, Manne un Karlsrue die virtgröscht Stadt in Bade-Württeberg. Die kreisfrei Stadt im glichnammige Regierigsbezirk isch Sitz vum Regionalverband Südlicher Oberrhi un vum Landkreis Brisgau-Hochschwarzwald, vu dem si nohzue ganz umgä isch. Die nägscht glägene Grossstädt sin Mülhuse (Frankriich) guet 50 km südweschtlich, Basel (Schwyz) guet 60 km südlich un Züri (Schwiz) guet 90 km südöschtlich, Strossburg (Frankrich) guet 85 km und Charlsrue guet 140 km nördlich sowie Stueget, guet 140 km Luftlinie nordöschtlich vu Friburg. D'Iwohnerzahl vu dr Stadt Friburg im Brisgau het am Afang vu dr 1930er Johre d'Grenze vu 100.000 yberschritte, wodurch si zu ere Grossstadt worre isch. Hit läbe guet 220.000 Mensche in dr Stadt, dorunter eppe 30.000 Studierendi vu dr Albert-Ludwigs-Universität, dr evangelisch Fachhochschuel z`Friburg, dr andere Fachhochschuele und dr Pädagogische Hochschuel.
Inhaltsverzeichnis |
[ändere] Geographi
Friburg lit an dr Grenze zwische Schwarzwald un Oberrhigrabe. D'Verwerfig verlauft midde durs Stadtgebit. Die östliche Stadtdeiler lige ime Verbindigsdal zum Zartener Becke beziehigswis scho im Schwarzwald selber (Kappel, Günterschdal). Die westliche Stadtdeiler lige hauptsächlich uf eme Schwemmkegel, wo während dr letzte Iszit entstande isch. Im Süde lit dr Schimberg, wo zue dr Vorbergzone zellt, eme Deil vum e alde Gebirg, wo bim Ibräche vum Oberrhigrabe nur deilwis abgrutscht isch. Dur Friburg fliesst d'Dreiseme.
D'Stadt lit im "Verdichtigsrüm Friburg", wo nebe dr Stadt Friburg im Brisgau d'Gmeinde Au (Breisgau), Betzige, Gundelfinge, Kilchzarte, March, Merzhuse un Umkilche im Landkreis Brisgau-Hochschwarzwald sowie d'Städt un Gemeinde Emmedinge, Denzlinge un Waldkilche im Landkreis Emmedinge umfasst.
Fier d'Region Südlicher Oberrhi bildet Friburg s'Oberzentrum. S'Oberzentrum Friburg übernimmt fer d'Gmeinde Au, Betzige, Buechebach, Ebringe, Eichstett, Glotterdal, Gottene, Gundelfinge, Haiwiler, Horbe, Kilchzarte, March, Merzhuse, Oberried, St. Märge, St. Peter, Schallsched, Sailede, Stäge, Umkilche un Wittnau d'Funktion vume Mittelberiich.
Friburg isch klimatisch gsähne die wärmscht Grossstadt in Dytschland.
[ändere] Noochbergmeinde
Folgendi Städt un Gmeinde grenze an d'Stadt Friburg im Brisgau. Si werre agfange im Norde im Uhrzeigersinn ufzellt un lige alli, usser Vörstette, wo zum Landchreis Emmedinge ghert, im Landchreis Brisgau-Hochschwarzwald:
Vörstette, Gundelfinge, Glotterdal, Stäge, Kilchzarte, Oberried, Münschterdal (Schwarzwald), Bollschwil, Horbe, Au, Merzhuse, Ebringe, Schallsched, Bad Chrozige, Brisach am Rhi, Märdinge, Gottene, Umkilche un March.
[ändere] Stadtgliderig
S'Stadtgebit vu Friburg isch in 41 Stadtbezirke glideret. Sälli Ideilig dient zuenächst bloss statistische Zwecke. In dr erst bi dr Gmeireform 1971-75 igliderte Stadtdeile Ebnet, Hochdorf, Kappel, Lehe, Munzige, Obfige, Dienge un Waltershofen (Freiburg)|Walderschhoufe]] isch d'Ortschaftsverfassig igfüehrt worre. Dodemit hänn sälli Orte jewils e vu dr Bürgerschaft vu dr Ortschaft zitglich mit em Gmeirot z'wählende Ortschaftsrot mit eme Ortsvorsteher an dr Spitz sowie e örtlichi Verwaltig. D'Ortschaftsrät sin zue allene wichtige d'Ortschaft betreffende Aglägeheite azlose. Die endgültig Entschidig yber e Massnahm oblit aber im Gmeirot vu dr Gsamtstadt Friburg. Im Stadtdeil Sant Jerge git's e "Gmeisekretariat", wo fer verschidini Verwaltigsufgabe zueständig isch.
Lueg au: Freiburg (glichnamigi Städt) -- Zähringerstadt
[ändere] Topografi
Uffem Friburger Stadtgebit liige elf grösseri Seä un etlichi kleineri Weiher. Dr grösst See isch dr Obfiger See mit öppe 41 ha Flächi. Alli grössere Seä sin künstlich aglegt un bis uf dr Waldsee, wo ime östliche Stadtdeil dr Namme gä het, alli as Baggerseä entstande.
[ändere] Verchehr
[ändere] ÖPNV
S'Ruckgrat vum innerstädtische Nohverchehr bildet s'Stadtbahnnetz, wo am 29. April 2006 mit dr Inbetriibnahm vu dr Stadtbahnlinie ins Quartier Vauban e Erwitterig erfahre het. Insgesamt viir Linie, wo alli yber s'Stadtzentrum am Bertoldsbrunne füehre, ybernämme d'Hauptlast vum innerstädtische ÖPNV. Am Hauptbahnhoft erfolgt d'Verknüpfig mit em regionale Schineverchehr, mit em Fernverchehr (ICE) un em regionale Busverchehr. An dr städtische Peripheri git's witteri Verchnüpfige mit Regionalbuslinie. D'Stadtverchehr Friburg isch im Tarifverbund vum Regio Verchehrsverbund Friburg, zämme mit dr Noochberlandchreise Brisgau-Hochschwarzwald un Emmedinge.
[ändere] Ebbis aazluege
S Friburger Münschter (oder au Münster Unserer Lieben Frau) isch im romanische und bsunders im gotische Stil baut worre. Es isch d römisch-katholische Stadtkilche vu Friburg im Brisgau.
Dr Turm vum Münschter het a Höchi vun 116 Meter und isch anno 1330 fertig worre. Zue sällere Zit isch es dr höchscht Kilchturm nördlich vu dr Alpe gsi. Uff de Münschterturm kaa mer nufflaufe, dees sind 300 Treppestuefe und vo obbe hot mer e guete Ussicht uff de Markt und s Dächergwirr. Selli Kilche hett e ganz alti Glocke, dees isch d "Hosanna" usm Johr 1258. Die wigt so um die 5 Tonne und isch onne vu de älteschte Glocke wo's no gitt vu derre Gröss in Deutschland. (Die meischte Kilcheglocke, au vum Münschter, sin am End vum Zweite Wektkrieg igschmolze worre, wil mer im Volkssturm Stahl brucht het). Bsunders isch se onne vu de älteschte Angelusglocke vu Deutschland. Zsamme hott es Münschter 18 Glocke, wo lite.
S Historische Kaufhus isch us dr Renaissancezit und vu 1520 bis 1532 errichtet worre. D Vordersit isch ganz rot wie mit Ochsebluet aagmolt.
D zwei Stadttore sind ibrig bliibe vu dr Stadtmuure. S ältere Martinstor isch 1901 ums Dreifache uf 60 Meter ufgstockt worre und mit em Dachufbau wie im 15. Johrhundert. S Schwobbedor isch im Johr 1901 auf fascht dr doppelte Höchi usbaut worre. Im Johr 1954 isches umgstaltet worre mit enem Pyramidedach und em Glocketürmli.
S Alte und Neue Roothuus.
[ändere] Alemannischi Sproch z'Friburg
Z'Friburg gitts es alemannische Mundarttheater und e Friburger Mundartgrupp. Uff ihrene Internetsite stelle die sich it in alemannisch, die stelle sich uf hochdütsch vor, kei Wort uff alemannisch.
D'Sprochgrenz zwische niideralemannisch und hochalemannisch goht mitte durch dr Süde vu Friburg. Im alemannische hosst es Friburg grad eso wie bi de Stadtgründig. D Umgangssproch hit isch hochdütsch mit enem Aaklang vu niideralemannisch. Selli Umgangsproch diphthongiert ins Schwäbisch.
[ändere] Suschtiges
Z' Friburg gits scheni Strossebächli und d'Männer wo si buzze heisse Bächlibutzer.
[ändere] Literatur
- (als/de) Anton Müller: Freiburger Mundart-ABC. 5. Auflage, Rombach Verlag KG, Freiburg 2004, ISBN 3-7930-9422-7
- (de) Badisches Städtebuch; Band IV 2. Teilband us "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages", rsg. vu Erich Keyser, Sturget, 1959
- (de) Geschichte der Stadt Freiburg, Rusgä im Uftrag vu de Stadt Friburg i.Br. vu Heiko Haumann un Hans Schadek (ISBN 3-8062-1635-5)
[ändere] Webgleicher
- (de) Südbade un Friburg im Internet
- (de) Offizielli Internetsyte vu de Stadt
- (de) Friburg si französischi Gschicht in Zitate
- (de) Öffentlichi Verkehrsmittel Friburg
- Friburg im Open Directory Project
- Luftbildufnahme vu Friburg, ufgnumme bi Ballonfahrte
- Alles öko in de Umwelthauptschdadt?Ä BUND Information

