Christlich Demokratische Union Deutschlands

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Christlich Demokratische Union Deutschlands
Logo vo de CDU
Parteivorsitz Angela Merkel (Bundeskanzleri)
Angela Merkel
Gene­ral­sekre­tär Peter Tauber
Stell­ver­tretendi Vorsit­zendi Volker Bouffier
Ursula von der Leyen
Julia Klöckner
Armin Laschet
Thomas Strobl
Bundes­gschäfts­füehrer Klaus Schüler
Bundes­schatz­meister Helmut Linssen
Ehre­vor­sit­zendi Konrad Adenauer
Jakob Kaiser
Ludwig Erhard
Kurt G. Kiesinger
Helmut Kohl
(nidergleit am 17. Jänner 2000)
Gründig 26. Juni 1945 bzw.
20. bis 22. Oktober 1950
(1. Bundesparteitag)
Gründigs­ort Berlin und Rhiiland bzw. Goslar
Haupt­sitz Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Bundestagsmandat
255/631
Staatligi Zueschüss 46.435.135,82 Euro (2012)[2]
Mitglii­derzahl 469.575
(Stand: August 2013)[1]
Mindest­alter 16 Jahre
Durch­schnitts­alter 59 Jahr
(Stand: 31. Dezember 2012)[3]
Fraue­a­deil 25,6 Prozent
(Stand: 31. Dezember 2012)[3]
Farbe schwarz, blau
Websiite www.cdu.de

D Christlich Demokratische Union Deutschlands (churz CDU) isch e dütschi Partei, wo uff chrischtliche un demokratische Grundwerte zehlt.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D CDU het ihri Wurzle vor allem in dr früehere, katholische Zentrumspartei. Nachem Zsämmebruch vo de NS-Diktatur hän sich in Ditschland mehreri chrischtlich orientirti Ortsverband zämetue und 1945 d CDU gründet, wo aber im Gegesatz zum Zentrum iberkonfessionell aglegt worre isch. D CDU isch zerscht numme uf Länderebene organisiert gsi, wil die Allierte e ditschlandwitti Zsämmearbet verbotte gha hän.

D CDU in dr Sowjetzone isch aber politisch mit dr SED glichgschaltet worre, so dass dr Kooperation vu dr Wescht-CDU igstellt worre isch. D Oscht-CDU isch aber nooch dr ditsche Wiidervereinigung 1990 dr Wescht-CDU biträtte. Mit Usnahm vu Bayere, wo sich dr Landesverband Chrischtlich Soziali Union (CSU) gnennt het, hän sich die weschtditsche CDU-Landesverbänd 1950 zue dr Bundes-CDU zsämmegschlosse. Mit dr CSU het mer sither im Bundestag e Fraktionsgmeinschaft.

D Gschicht vu dr Chrischtdemokrate (wie au vu dr Sozialdemokrate) im Saarland isch e besundere Fall, wil sich alli Parteie iber s Saarstatut in sich zerstritte hän. Zwische 1953 un 1960 het es dorum dert bis zue vier chrischtlich-konservativi (un zwei sozialdemokratische Parteie) gä, wo sich vor allem in ihrer Haltig zue dr Zuekumft vom Saarland (Europastatut oder ditsches Bundesland) underschiide het. Zitwiis het es in sällere Zit au Versueche gä, im Saarland e CSU-Landesverband z etabliere. 1976 und bi dr Wiidervereinigung 1990 (DSU) het es noch emol Versueche gä, d CSU iber Bayern usz'dähne.

Aktuell[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Noch de Bundesdagswahle 2005 het CDU under dr Angela Merkel e Koalition mit dr SPD bildet. D Merkel isch Bundeskanzleri worde und demit die erschti Frau in dem Amt. Sit de Bundestagswahl 2009 regiert d Union mit de FDP.

Europa[ändere | Quälltäxt bearbeite]

CDU un CSU sin Mitglid vu dr Europäische Volkspartei (EVP) un ihri Abgordnete im Europaparlament Miglider vu dr EVP-Fraktion.

Quälle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Mitgliederzahlen: SPD baut Vorsprung gegenüber CDU aus. spiegel.de, 16. August 2013. Abgrüeft am 2013-08-16.
  2. bundestag.de: Festsetzung der staatlichen Teilfinanzierung für das Jahr 2012 gemäß §§ 18 ff. PartG (PDF; 132 kB)
  3. 3,0 3,1 Oskar Niedermayer: Parteimitglieder in Deutschland: Version 2013, Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum, Nr. 20; online abrufbar hier (docx; 4,10MB)

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Die Politische Meinung 422 (2005): Sechzig Jahre CDU.
  • Winfried Becker (Hg.): Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland. Schöningh, Paderborn 2002, ISBN 3-506-70779-5.
  • Hans-Otto Kleinmann: Geschichte der CDU. 1945–1982. Herausgegeben von Günter Buchstab, DVA, Stuttgart 1993, ISBN 3-421-06541-1.
  • Ehrhart Neubert: Ein politischer Zweikampf in Deutschland – Die CDU im Visier der Stasi. Herder, Freiburg 2002, ISBN 3-451-28016-7.
  • Frank Bösch: Macht und Machtverlust. Die Geschichte der CDU. DVA, Stuttgart u. a. 2002, ISBN 3-421-05601-3.
  • Christian v. Ditfurth: Blockflöten – Wie die CDU ihre realsozialistische Vergangenheit verdrängt. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1991, ISBN 3-462-02179-6.
  • Matthias Deiß: Die Führungsfrage – CDU und CSU im zwischenparteilichen Machtkampf. Forschungsgruppe Deutschland, München 2003, ISBN 3-933456-27-4.
  • Josef Schmid: Die CDU. Organisationsstrukturen, Politiken und Funktionsweisen einer Partei im Föderalismus. Leske&Budrich, Opladen 1990, ISBN 3-8100-0829-X.
  • Hans-Peter Schwarz (Hrsg.): Die Fraktion als Machtfaktor. CDU/CSU im Deutschen Bundestag 1949 bis heute. Pantheon, München 2009, ISBN 978-3-570-55107-3.
  • Helmut Kohl: Berichte zur Lage 1989 – 1998. Der Kanzler und Parteivorsitzende im Bundesvorstand der CDU Deutschlands. Bearbeitet von Günter Buchstab und Hans-Otto Kleinmann, Droste Verlag, Düsseldorf 2012.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Christlich Demokratische Union Deutschlands – Sammlig vo witere Multimediadateie