Merdingen

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Märdinge
(Merdingen)
Wappe Karte
Wappe vu dr Gmei Märdinge
Markierung
Ditschlandkarte, Position vu Märdinge hervorghobe
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante Nideralemannisch
Regionalvariante Oberrhialemannisch
Lokalvariante: Kaiserstuehl
Verbreitig:  ?
Basisdate
Staat: Ditschland
Bundesland: [[Bade-Wirttebärg]]
Regierungsbezirk]: Friburg
Greis: Brisgau-Hochschwarzwald
Geographischi Lag: 48° 1′ N, 7° 41′ O
Höchi: 251 m ü. NN
Flächi: 14,39 km²
Iwohner: 2.558 (31. Dezember 2010) [1]
Bevölkerungsdichti: 178 Iwohner je km²
Boschtleitzahl: 79291
Vorwahl: 07668
Nummereschild: FR
Gmeischlüssel: 08315072
Adress vu dr
Gmeiverwaltig:
Kirchgasse 2
79291 Merdingen
Internetuftritt:
Bürgermeister: Eckart Escher
Lag vu dr Gmei Märdinge im Landkreis Brisgau-Hochschwarzwald
Karte


Luftbild
Luftbild
Dialäkt: Kaiserstuhl-Tuniberg (Merdinge)

Märdinge isch e Wiidorf im Landkreis Brisgau-Hochschwarzwald z Bade-Wirtteberg.

Inhaltsverzeichnis

[ändere] Geographi

Märdinge lit an de westliche Stiilkante vum Tuniberg, eme flache Bergrucke in de oberrhinische Ebeni. E üsgsproche mildes Klima un fruchtbari Leesbede biete im Abau vu Wi, Obst un Spargle hervorragendi Bedingige.

[ändere] Politik

[ändere] Gmeindrot

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 3 Sitz 2 Sitz
CDU 4 Sitz 5 Sitz
Wehlervereinigunge 5 Sitz 5 Sitz
Gsamt 12 Sitz 12 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

[ändere] Gmeindpartnerschafte

Die franzesisch Partnergmeind Sainte Croix en Plaine, uf alemannisch Heiligkriz, lit 7 km sidlich vu Colmar im benoochberte Elsiss.

[ändere] Kultur un Aluegenswirdigkeite

[ändere] Theater

Fir d'ertlich Landjügend schribbt dr Tobias Landmann fascht jedes Johr ä Schwank, wu deno au konsequent inszeniert un in de Fäschthalle gschpielt wird. Mitem Bernd Kolarik macht de Merdinger Gitarrischt Frank-Roland Pohl ebefalls Inszenierige.

[ändere] Museen

's Märdinger Kunschtforum e.V. macht regelmäßig im Hüs am Stockbrunne un im Summer au in de Zehntschiire Kunstüsschtellunge. Denäbe gits au immer wieder ä Skulpturewäg mit zitgnessische Plaschdike ("SkulpTour").

[ändere] Musik

De ertlich Müsikverein beschtoht scho sit 1881 und het nebem Hauptorchester au ä Jugendkapelle (Juka). Denäbe gits e Männergsangverein, ä Kirchechor un ä Akkordeonclub. 's ertlich Kunschtforum veranschtaltet 's ganz Johr Konzerte vu Klassik bis Dschäss. 's Trio "Songriders" spielt Coverversione. Iberhaupt het's e Hüffe Müsiker, wu vu klassisch bis volkstimlich Müsik mache: De Fritz Mühlhölzer mit de Lüte zum Bischpiil, d' Bärbel Mühlhölzer mit de Giige und de Bratsche, wu au underrichde döt; de David Wendeborn uf de klassische Gidarre, wu au bi de Songriders mitmacht und underrichdet, d' Sopranischtin un Querfletischtin Katharina Kirchgässner, wu underrichdet; d' Mezzosopranischtin Beate Landmann, wu Klassik un liichti Muse fir alli Aläss parat het un am Friburger Theater mitschafft; de Mike Schäfer, wu au zu de Songriders gheert un Gidarre schpielt un underrichdet; e singende Wirt, Erich Keller, wu nochem Koche de Schurz üsziegt un mid Gidarre un Tuba fir d'Lit Gaudi macht.

[ändere] Bauwercher

Aluegenswert isch d'Pfarrkirche St. Remigius, erbout vum Johann Caspar Bagnato, wu au d'Schlosskirche uf de Mainau bout het, mit Freske und Altarblätter vum Franz Joseph Spiegler un ere Madonna vum Johann Christian Wentzinger. An de zentrale Krizung stoht ä sechseckige Stockbrunne mit ere Figur vum Hl. Wendelinus vum Barockbildhauer Johann Baptist Sellinger. Selli Figur het de Merdinger Bildhauer Alois Landmann reschdauriert, wu e so ä paar Latschari si mit eme Maiebaum kapüttgmacht gha henn. Grad gegenüber isch d' "Sunne", s "Gasthaus zur Sonne", wu de J. B. Sellinger am 30.8.1714 uf d'Wält kumme isch.

[ändere] Naturdenkmäler

Als Naturdenkmäler zelle am Kaiserschdöhl un Tüniberg vor allem d'Kinzige, sell sinn Hohlweg, wu vu de Fuhrwerker in de Berg iigfurcht woure sin. Erwähnenswert isch zum Bischpil d' "Eltrotte-Kinz" am nerdliche Ortsrand Richtung Walterschoufe, wu sich au mitem Verlauf vu de alte vordereschderriichische Landschdrouss Friburg - Briisach deckt.

[ändere] Regelmäßige Veranstaltungen

Alli zwei Johr am zweite Wucheend im September gits ä groußes Gassewiifäscht, wu vu allene Verei gschtaltet wird. In de Dreisithef rund um d'Dorfmitti gits verschideni Schpezialitäte un zoube au Leif-Müsik. 2011 isch's au wieder so wit.

In dr 1970er Johr het als am 1. Mai dr "Maiwandertag" gää, wu üs allne Ortschaft am Dunibärg d Litt zem Märdinger Attilafelse gwanderet sin, wu derno ne groß Fescht gfiirt wore isch.

[ändere] Fasnet

D Fasnet isch z Merdinge bessa unterm Namme "Zwulcher-Fasnet" aaztreffe. S greschd Fäschd vu däre Fsanet isch de "groß Umzug" am Sundig vor de eigendliche Fasnet. Mit meischdens iba 100 Gruppe wu mitmache un mehrere 1000 Bsöcher isch s eina vu de greschde in un um Friburg rum. Am Schmutzige Dunschdig wird d Schöl vu de Müsik, de Narrezunft un de Rekrüde bfreit vum ehlend. Hindaher gits Suppe bi de Narrezunft. Z'Middag isch deno de Hemdglunkerumzug fir di kleine. Zobe am 6i isch de groß Hemdglunki, mitm Müsikvurein un de Rekrüde. Do krege d Wirtschafte ä andere Namme un de Mann wird iba d Haupstroß ghängt! Fridig un Samschdig sin dann d Zunftobend. Am Fasnet Sundig isch dann de kleine Umzug. Un Zischdig, "Hexezischdig" wird a z'Merdinge gnennt isch dann de Hexlisdag. We s im Fasnetsled heißt: "...do sin alli Hexe uf de Stroß". S wird sich mit alde Kleider azoge un s Gsicht (ursprinlich) mit Röß üsm Ofe schwarzgmacht. D' Rekrüde vuzelle wer sich im ledschde Johr ebis bleds gleischded het. S' git Wii un Heißi un im ganze Dorf wird gsunge, trunke, danzt un weiß de Geier was.

Zobe am 6i wenn d Hex' vubrennd wird heißts no widda "S' got degege!"

Am 12i z'naachd usse bim Fiirwehrhisli isch dann d'Mann vubrennung. D'Rekrüde hänge de Mann am Rothüüs ab un bringe ne an s Fiir. Wenn er brennt un de Schellebaum au ufm Fiir liegt heißt's deno : "Lehn d Rekrüde ällei am Fiir!" un somit isch d Fasnet endgilig ferdig fir s Johr.

De Fasnetsröf fu Merdinge isch: "Zwulchi - Zwulcho"

[ändere] Wyylag

D Wyylag vu Märdinge isch dr "Attilafelsen". Dr Name goht uf e regionali Sag zruck, wu s heißt am Dunibärg sej dr Hunnekinig Attila begrabe. Am 1. April 1955 het dr domolig Vorstand vu dr Winzergnosseschaft, dr Otto Fischer vu Unterrimsinge, verkindet, z Märdinge sej s Grab vum Hunnekinig Attila gfunde wore. Mit däm Aprilscherz isch d Wyylag Dunibärg bekannt wore un dä Name wird hit no fir d Wyygroßlag brucht.

[ändere] Persenlichkeite

Märdinge het gresseri Ufmerksamkeit kriegt, wu de Radsportler Jan Ullrich fir einigi Zitt dert gwohnt het (inzwische wohnt numme si kleini Dochter dert).

De Alt-Schuelrektor Hermann Brommer het di barock Kunschgschichde vu Merdinge in mährere Püblikazione dargschtellt un isch dodefir üszeichnet worre.

Merdinge het au ä richdige literarische Autor, de Andreas Kirchgässner, wu Reiseromane iber Afrika gschriibe het un vor allem Kinderbiecher. Dezö machd de Kirchgässner au no Seminare zum Kinderbiecher- un Drähböchschriibe un macht nadirlich immer Läsunge fir Kinder.

[ändere] Weblink

Commons Allmänd (Commons): Merdingen — Witeri Mulitimediadateie zum Artikel

[ändere] Nachwis


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