Romainmôtier-Envy

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Romainmôtier-Envy
Wappe vo Romainmôtier-Envy
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Jura-Nord vaudoisw
BFS-Nr.: 5761i1f3f4
Poschtleitzahl: 1323
Koordinate: 525251 / 17181446.6933436.461391674Koordinaten: 46° 41′ 36″ N, 6° 27′ 41″ O; CH1903: 525251 / 171814
Höchi: 674 m ü. M.
Flächi: 7,01 km²
Iiwohner: 550 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.romainmotier.ch
Romainmôtier

Romainmôtier

Charte
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w

Romainmôtier-Envy (frankoprovenzalisch [a rəmɑ̃məˈti] [a ɛˈvi]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Jura-Nord vaudois im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Stedtle Romainmôtier lyt im Dal vum Nozon, s Dorf Envy in eme Sytedal vum Nozon. D Gmaiflechi umfasst 27,1 % landwirtschaftligi Flechi, 68 % Wald un 4,9 % Sidligsflechi.[2]

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Romainmôtier-Envy isch anne 1970 entstande dur d Fusion vu dr Gmaine Envy un Romainmôtier. Envy isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1216 as Envi, Romainmôtier im 7 Jh. as monasterio qui […] cognominatur Romanus. Romainmôtier hät 1581 s Stadträcht öberchoo.

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 434 508 538 460 462 480 431 427
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 331 361 377 331 352 342 428 435

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 15,2 % gläge.[2]

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

59,1 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 14,7 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).[2]

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[2] BDP 0,0 %, CVP 2,7 %, FDP 8,2 %, GLP 4,7 %, GP 22,6 %, SP 28,9 %, SVP 16,4 %, Sunschtigi 1,4 %.

Dr Burgermaischter vu Romainmôtier-Envy isch dr Fabrice de Icco (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 3,4 % gläge.[2]

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 435 Yywohner 91 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 5,3 % Dytsch, 2,1 % Italienisch un 1,6 % anderi Sproche.[2]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn.[4][5]

Sehenswürdikaite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im chlinne Städtli fallt as erschts de Uhrturm us em 14. Johrhundert uf. Wämmer dur em säbe sis Tor dure lauft, so stoht mer vor de romanische Cherche vom ehemolige Chloschter Romainmôtier. Rundume häts Hüser und Geböi, wo tailwys früener emol zum Chloster ghört händ. S Chloschter isch i de Mitti vom 5. Johrhundert gründet worde und gilt drum as erschti Chloschtergründig uf em Gebiet vo de hütige Schwiz. D Mönch händ noch de Regle vom Benedikt gläbt und s Chloschter isch en Abtei gsii, zitewys aber es Priorat vo Cluny, und 1536 ufghobe worde. Di ehemolig Chloschtercherche dienet sithär de Reformierte as Pfarrcherche.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Romainmôtier-Envy – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 2018-08-31. Abgrüeft am 2018-09-30.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch, Date im Aahang)
  4. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  5. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176