Sozialdemokratische Partei der Schweiz

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Basisdate
Gründigsdatum: 21. Oktober 1888
Präsidium: Christian Levrat
Vizepräsidium: Jacqueline Fehr,
Pascale Bruderer,
Stéphane Rossini,
Marina Carobbio,
Silvia Schenker
Generalsekretär: Thomas Christen
Fraktionschefin: Ursula Wyss
Mitgliider im Bundesroot: Alain Berset
Simonetta Sommaruga
Mitgliider: 34'000
(Stand: 2008)
Fraueaadeil: im Nationalroot: 41,9 %
im Ständeroot: 55,6 %
Wähleraadeil: 19,5 % [1]
(Stand: NR-Wahle 2007)
Nationalroot: 43 Sitz (21,5 %)
Ständeroot: 9 Sitz (19,6 %)
Kantonali Parlament: 531 Sitz (20,2 %)
(Stand: April 2007)
Kantonali Regierige: 30 Sitz (18,5 %)
Parteigliiderig: 26 Kantonali Parteie (Zwei im Kanton Wallis, keini im Kanton Appezäll Inneroode)
Gruppierige: SP-Fraue
JungsozialistInne (JUSO)
Website: www.sp-ps.ch
Dr Presidänt vo dr SP, dr Christian Levrat

Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP; franzöösisch: Parti socialiste suisse PS), wa politisch links steiht, isch eini va de vier Bundesratsparteie va der Schwiz. Si isch Mitgliid va der Sozialistische Internationale und assoziierts Mitgliid va der Sozialdemokratische Partei va Europa. Ihr Präsident isch sit em Merz 2008 dr Christian Levrat.

Inhaltligs Profil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S aktuelle Parteiprogramm vo der SP goht uf e Parteidag vom 12. bis 14. Novämber 1982 z Lugano zrugg. S sogenannte «Luganer-Parteiprogramm» isch s sächste Parteiprogramm in der Gschicht vo der Sozialdemokratische Partei, und isch in eme sächsjöhrige Prozäss vo 1976 bis 1982 erstellt worde. Zur Zit schaffe d Sozialdemokrate an ihrem sibte Parteiprogramm. Das wird am 30. und 31. Oktober 2010 am ordentlige Parteitag z Lausanne de Mitgliider zur Abstimmig vorgleit.

D SP verdrättet in ihrer aktuelle Politik klassisch sozialdemokratischi Positione. Dodrzue ghört ihr Iidräte für e starke Staat und dr Service public, gege wiitgehendi wirtschaftligi, aber für gsellschaftligi Liberalisierige, für meh Umwelt- und Klimaschutz, für en ussepolitischi Öffnig vo der Schwiiz und e Sicherheitspolitik, wo uf em Pazifismus beruhet. Allgemein isch aber z bemerke, ass d Sektione über grossi Autonomie verfüege und so hüfig vo de Positione vo der SP Schwiiz chönne abwiiche.

So lehnt d SP in der Wirtschafts-, Finanz-, und Sozialpolitik wirtschaftsliberali Aaliige wie d Deregulierig, d Sänkig vo de Stüüre für Wohlhabendi und d Chürzig vo de Staatsusgoobe uf Chöste vo der Grundversorgig und bsundrigs vo der SozialversicherigSozialabbau») in der Regel klar ab, und kämpft vehemänt gegen e allfälligi Erhöhig vom Pensionierigsalter. Drfür duet d SP in gwüsse Beriich für en Usbau vo de staatlige Sozialleistige iidräte, z. B. in dr Form vom ene öffentlig finanzierte Mueter- und Vaterschaftsurlaub, ere staatlige Eiheitschrankekasse oder eme flexible Pensionierigsalter. In der Stüürpolitik wehrt sich d SP gege «Stüürgschänk an die Riiche» und sträbt noch ere vergrösserete Umverdeilig vo obe uf unde mit ihrer Forderig noch ere schwiizwiite Harmonisierig vo de Stüürsetz. Si isch skeptisch bis ablehnend gegenüber der Privatisierig vo Betriib, wo öffentlig-rächtlig si oder vom Staat drait wärde, und der Abschaffig vo de staatlige Monopol, wo s no git (Swisscom, Post, SRG SSR, Strommärt etc.). Im Beriich vo der Landwirtschaft und vo de Parallelimport isch d SP aber für meh Wettbewärb.

In gesellschaftlige Frooge befürwortet d SP meh Gliichstellig und Öffnig. So setzt si sich z. B. drfür ii, ass d Fraue Familie und Bruefsdätigkeit besser under ei Huet chönni bringe (z. B. mit dr Forderig noch meh extärne Bedreuigsaagebot für Chinder und noch meh Deilzitstelle), si wett e schnälli faktischi Verwirklichung vo der Lohngliichstellig vo Frau und Ma, befürwortet d Iifüehrig vo der iidraite Partnerschaft für Homosexuelli und vo der Fristereglig bi Abdriibige. In der Justiz und bi der Migration wehrt si sich gege Massnahme, wo allzu restriktiv si, und plädiert für e Politik vo der Humanität. So lehnte si d Verscherfig vo de Asyl- und Usländergsetz sit de 1980er-Johr immer ab. Drfür befürwortet si d Förderig vo der Integration vo de Migrante. In ihrem Positionspapier zur Migrationspolitik forderet d SP «Integration vo der erste Stund», wo Migrante sich sofort noch ihrer Iireis müesse verpflichte sich z integriere. D SP isch au für e liberali Drogepolitik und befürwortet die kontrollierti Heroinabgoob und d Entkriminalisierig vom Cannabis-Konsum. Drgege isch si für e Rauchverbot au in Restaurant und Bare.

In der Usse- und Sicherheitspolitik setzt sich d SP für e versterkti Mitarbeit vo der Schwiiz in internationale Organisatione ii. Si befürwortet im Gegesatz zu de bürgerlige Parteie SVP, FDP und CVP, wo uf e reine Bilateralismus setze, grundsätzlig e Vollbiidritt vo der Schwiiz zur EU. D SP isch für e weniger strikti, «aktivi» Neutralitet und für e versterkte internationale Iisatz für Friide und Menscherächt, aber au für s Bhalte vo der militärische Neutralitet und gegen e NATO-Biidritt. Ihri pazifistischi Haltig chunnt au in der Armeefroog zum Usdruck: Si forderet e Professionalisierig und e dütligi Verchliinerig vo der Schwiizer Milizarmee und d Abschaffig vo der Wehrpflicht. E wiiteri Forderig isch, ass me d Dradition vom Ufbewahre vo der persönlige Armeewaffe deheim wurd ufgee.

Zsämme mit der Grüene Partei deilt d SP schliesslig s ökologische Gedankeguet, wo sich in Fordrige noch ökologische Stüürreforme und Länkigsabgoobe, im Iisatz für Energiisparmassnahme und erneuerbare Energie, für Umwält- und Landschaftsschutz, (gegen e Bau vo neue Stroosse, Verlagerig vom Güeterverchehr vo der Strooss uf d Schiine, d Iifüehrig von ere Alpetransitbörse) und für en Usbau vom öffentlige Verchehr und in der Ablehnig vo der Chärnenergii zeigt.

Bundesrat[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Di SP het 2 Bundesrät, der Alain Berset und d Simonetta Sommaruga.

Schtänderat[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Ständerat sind nach dr Wahl vom Jahr 2003 9 Sitz va dr SP bsetzt.

Nationalrat[ändere | Quälltäxt bearbeite]

I der Wahl vam Jahr 2007 het d'SP 43 Sitza gwunne. Si isch di 2. gröschti Partei im Nationalrat, nach der SVP mit 62 Sitze.

Quälle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. http://www.politik-stat.ch/nrw2007CH_de.html

Ekschterne Syte[ändere | Quälltäxt bearbeite]