Le Lieu

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Le Lieu
Wappe vo Le Lieu
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Jura-Nord vaudoisw
BFS-Nr.: 5873i1f3f4
Poschtleitzahl: 1345 Le Lieu
1343 Les Charbonnières
UN/LOCODE: CH LLU
Koordinate: 511451 / 16690646.6475096.2819441043Koordinaten: 46° 38′ 51″ N, 6° 16′ 55″ O; CH1903: 511451 / 166906
Höchi: 1'043 m ü. M.
Flächi: 32.57 km²
Iiwohner: 857 (31. Dezämber 2015)[1]
Website: www.lelieu.ch
00 le lieu.jpg

Charte
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w

Le Lieu (frankoprovenzalisch [lu ʎø, o lø, lu ʎœ]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Jura-Nord vaudois im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Le Lieu lyt am Oschstade vum Lac de Joux. Zue dr Gmai ghere d Derfer Le Lieu, Les Charbonnières, Le Séchey un e baar Wyler. D Gmaiflechi umfasst 34,6 % landwirtschaftligi Flechi, 60,1 % Wald, 2,7 % Sidligsflechi un 2,7 % sunschtigi Flechi.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Le Lieu Le Liei isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1155 as loco dompni Poncii heremite (1408 le Lieu Poncet), Les Charbonnières anne 1489 as Les Charbonnières, Le Séchey anne 1489 as Le Séchey..

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 999 1024 1108 1003 989 1161 1037 981
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 917 940 1020 970 924 703 750 795

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 14,2 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

54,1 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 22,6 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee: BDP 0,5 %, CVP 2,6 %, FDP 8,3 %, GLP 3,5 %, GP 10,3 %, SP 29,3 %, SVP 16,7 %, Sunschtigi 4,6 %.

Dr Burgermaischter vu Le Lieu isch dr Jean-Pierre Rochat (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 4,8 % gläge.

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 795 Yywohner 88,4 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 3,5 % Dytsch, 2,5 % Italienisch un 5,6 % anderi Sproche.

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[2][3]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Le Lieu – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter.
  2. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  3. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176