Montcherand

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Montcherand
Wappe vo Montcherand
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Jura-Nord vaudoisw
BFS-Nr.: 5756i1f3f4
Poschtleitzahl: 1354
Koordinate: 529063 / 17612246.7325086.510557556Koordinaten: 46° 43′ 57″ N, 6° 30′ 38″ O; CH1903: 529063 / 176122
Höchi: 556 m ü. M.
Flächi: 3.05 km²
Iiwohner: 474 (31. Dezämber 2015)[1]
Website: www.montcherand.ch
Ortsygang vo Montcherand

Ortsygang vo Montcherand

Charte
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w

Montcherand (frankoprovenzalisch [a mɔ̃tsəˈrɑ̃]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Jura-Nord vaudois im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Montcherand isch e Dorf im Norde vu dr Orbeschlucht. D Gmaiflechi umfasst 53,3 % landwirtschaftligi Flechi, 30,5 % Wald, 15,6 % Sidligsflechi un 0,7 % sunschtigi Flechi.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Montcherand isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1324 as Montcherant.

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 289 245 258 259 245 258 295 288
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 296 269 262 254 245 266 314 404

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 11,3 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

72 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 14,9 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee: BDP 0,8 %, CVP 3,9 %, FDP 22,4 %, GLP 2,7 %, GP 7,7 %, SP 17,9 %, SVP 31,1 %, Sunschtigi 3,5 %.

Dr Burgermaischter vu Montcherand isch dr Jean-Michel Reguin (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 3,2 % gläge.

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 404 Yywohner 95,3 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 0,7 % Dytsch, 1 % Italienisch un 3 % anderi Sproche.

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[2][3]

Bilder[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Montcherand – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter.
  2. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  3. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176