Agiez

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Agiez
Wappe vo Agiez
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Jura-Nord vaudoisw
BFS-Nr.: 5742i1f3f4
Poschtleitzahl: 1352
Koordinate: 528792 / 17479746.7205616.507218526Koordinaten: 46° 43′ 14″ N, 6° 30′ 26″ O; CH1903: 528792 / 174797
Höchi: 526 m ü. M.
Flächi: 5.47 km²
Iiwohner: 310 (31. Dezämber 2015)[1]
Website: www.agiez.ch
Charte
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Iber des Bild
ww

Agiez (frankoprovenzalisch [a aːˈdzi]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Jura-Nord vaudois im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Agiez isch e Dorf uf eme Platoo iber dr Ebeni vu dr Orbe. D Gmaiflechi umfasst 63,8 % landwirtschaftligi Flechi, 31,4 % Wald, 4 % Sidligsflechi un 0,7 % sunschtigi Flechi.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Agiez isch zum erschte Mol gnännt wore anne 982 as in pago Atiaco (1011 in Aziaco).

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 344 369 344 360 290 279 369 347
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 298 274 249 201 185 200 214 224

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 13 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

64,7 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 14,3 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee: BDP 0,2 %, CVP 3,4 %, FDP 19,9 %, GLP 3,1 %, GP 14,0 %, SP 16,6 %, SVP 34,3 %, Sunschtigi 0,5 %.

Dr Burgermaischter vu Agiez isch dr Philippe Schwendimann (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 2,9 % gläge.

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 224 Yywohner 96,4 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 0,9 % Dytsch un 2,7 % anderi Sproche.

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[2][3]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Agiez – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter.
  2. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  3. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176