Stühlingen

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Stüelinge
Stühlingen
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Stüelinge fürighobe
47.7452777777788.4458333333333501Koordinate: 47° 45′ N, 8° 27′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Oberalemannisch
Regionalvariante: Stüelingerdütsch
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierigsbezirk: Fryburg
Landkreis: Waldshüet
Höchi: 501 m ü. NN
Flächi: 93,2 km²
Iiwohner:

5156 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerigsdichti: 55 Iiwohner je km²
Poschtleitzahle: 79778–79780
Vorwahlen: 07703, 07709, 07743, 07744
Kfz-Chennzeiche: WT
Gmeischlüssel|Gmeischlüssel: 08 3 37 106
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Schlossstraße 9
79780 Stühlingen
Webpräsenz: www.stuehlingen.de
Bürgermeischteri: Isolde Schäfer
Lag vo dr Stadt Stüelinge im Waldshüet
Charte
Dialäkt: Hotzewälderisch (Stüelinge)

Stüelinge (dütsch Stühlingen) isch e Stadt im Landchreis Waldshuet, Bade-Württeberg.

Inhaltsverzeichnis

[ändere] Geografy

[ändere] Geografischi Lag

De Luftkurort Stüelinge lit a de Wuete am Südrand vum Schwarzwald uff ere Höchi vu 449 bis 601 Meter. diräkt a de Grenz zu de Schwyz (Gmeind Schlaate). Stüelinge isch Teil vum Naturpark Südschwarzwald. Nochborort vu Stüelinge sin (im Uhrzeigersinn) Wuete, Blumberg, Schlaate (CH), Oberhallau (CH), Hallau (CH), Egginge, Üehlige-Birkedorf un Boahdorf im Schwarzwald.

Städt i de Umgebig vu Stüelinge sin Schafuse (Schwyz), Boahdorf im Schwarzwald, Blumberg, Staa am Rhy (Schwyz), Waldshuet-Düenge, Singe (Hoetwyl) un Donaueschinge.

[ändere] Stadtgliderig

Roothuus Stüelinge

Zu de Stadt Stüelinge mit de Gmeinde Bettmaringe, Blumegg, Eberfinge, Grimmelzofe, Luuse, Muuche, Oberwange, Schwaninge, Sparreberg, Underwange und Wize ghöre d'Stadt Stüelinge und no 32 Dörfer, Wyler, Zinke, Höf und Hüser.

Im Gebiet vu de ehemolige Gmeind Bettmaringe lige d'Wüeschtige Ottwange und Tandlekofe. Im Gebiet vo de ehemolige Gmeind Blumegg lige d'Burgruine Blumegg und Vorburg und d'Wüeschtig Huuse. Im Gebiet vu de Gmeind Luuse lige d'Rest vo-n-re Burg, wo in keinere Urkund gnännt wörd. Im Gebiet vu de ehemolige Gmeind lit d'Wüeschtig Burgstell.[2]

→ Lueg au: Liste der Orte im Landkreis Waldshut

Panorama Stüelinge

[ändere] Gschicht

Schloss Hohelupfe im Winter

Stüelinge war Sitz vu de Landgrafschaft Stüelinge un em Fürschtedum Füerschteberg.

Wie Fünd us de römische Zit uss de unmittelbare Noochberschaft vu Stüelinge zeige, war de Dalbode bi Stüelinge schu lang bsidelet. Diä Grundfescht vum Schloss Hohelupfe söllet zue sellere Zyt als Fundament für en römische Signaldurm dient ha. Wyterhin sin by de Ziegelhütte Münze us römischer Zyt gfunde worre, die mit de Insignie vu de XI. un XXI. Legion vum römischen Heer voseh sin. Im Oberdorf, am Fueß vum Galgebuck, isch ein Mosaikfueßbode vo römischer Herchunft entdeckt worre. Zämme mit de Uusgrabunge by Juliomagus (Schlaate) im benochborte Schlaate ergit sich s Bild vu nem römische Lager, wo sich zu jenere Zyt a de Stroß vu Schaffhuuse noch Fryburg bfunde hät, wo d Wuete überquert worre isch.[3]

[ändere] Verleihung vu de Stadt- un Märkträcht

En markante Zytpunkt isch s Johr 1262 gsy, wo de oval, befeschtigte Ort uff eme Bergschporn hoch überm Wuetedal vum Graf Eberhard I. vo Lupfe (Grafe zu Lupfe) d Stadträcht griègt hät, un syther darf si sich (au hütt no) Stadt Stüelinge nänne. D'Stadt hät dodenoch au s Märkträcht griègt un isch de Sitz vom Gricht gsy. Märkt sin innerhalb vo de ovale Stadtmuure gsy, vor allem aber uff em Blatz bim Obere Dor, wo hütt no Marktblatz heiße duet.

[ändere] Schwyzerchrieg

Im Schwyzerchrieg isch au d'Statthalterschaft vu de Lupfener Grafe vo uffständische eidgnössische Buure nit verschont blibe; si hän d'Stadt im Johr 1499 brandschatzt. Vu sällem Ereignis chunnt d'Legände vum Stühlinger Männle, wo ageblich de letscht gsy isch, wo s Massaker überläbt hät. S Männli isch syther uff em Wappe vo de Stadt Stüehlinge z säh.

[ändere] Buerechrieg

D'Stüelinger Bure hän im Johr 1524 e Uffstand gege d'Herrschaft uff em Hochelupfe verahschtaltet. Es git d'Legände, dass sälle Uffschtand e Initialzündig (Dütsche Buerechrieg) gsy isch. Es isch verbrieft, dass de südbadisch Rädelsführer, de Hans Müller vo Bulgebach, uss eme Wyler in de Nöchi cho isch.

[ändere] Unteres un Oberes Dor

I de Mitti vom 19. Johrhundert sinn di beide Stadtdor abgrisse worre.

[ändere] Landgricht

1864 isch de Grichtsbezirk Stüelinge uffglöst worre un a des Amtsgricht nach Bonndorf volegt worre. S Abhaalte vo Landgricht isch syt Johrhunderte ä Rächt vu de Stüelinger gsy, well de Landgraf do sin Grafeschtuehl plaziert hät. Item häts d Stüehinger härt troffe, wo si dem Recht b'raubt worre sin.

[ändere] Aberkennung des Stadtrechts

Ahfang vum 20. Johrhundert isch s Gricht z Stüelinge uffghobe worre. Während em Dritte Rych isch Stüelinge durch di Dütschi Gmeindordnig s Stadträcht aberkännt worre. Noch em Zweite Wältchrieg sin si widder hergstellt worre. Wäge de Verleihig vom Stadträcht isch im Judewinkel e Linde pflanzt worre, di sognännti Stadtlinde.

[ändere] Stüelinger Schwimmbad

1960 isch z Stüelinge e Schwimmbad uffgmacht worre, wo syt de Saison vo 2006 de Verein „Schwimmfreunde Stühlingen“ bedrybt.

[ändere] 700 Johr Fyèr

Im Johr 1962 isch s 700-Johr-Jubiläum vo de Stadträcht-Verleihig (1262) gfyret worre.

[ändere] Gmeindsreform

Zwische 1973 un 1975 hät sich d Stadt Stüelinge vu 1746 uff 5176 Iwohner (Stand 1970) dank de Gmeindsreform in Bade-Württeberg vogrößeret. Dodurch isch Stüelinge zu nere Flächegmeind mit enere Flächi vo urschprünglich 1670 ha uff 9340 ha aagwachse. Am 1. Januar 1975 isch d Reform faktisch in Kraft trätte.

[ändere] Bolitik

[ändere] Gmeindroot

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
CDU 9 Sitz 10 Sitz
Wehlervereinigunge 12 Sitz 8 Sitz
Gsamt 21 Sitz 18 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Wie durch d'Gmeindeordnig vom Land Bade-Württeberg bstimmt, hän alli Ortsdeil e gwählte Ortschaftsroot mit jewyls einem Ortsvorsteher. Di einzigi Usnahm bildet de Chernort Stüelinge. Uss de Bürgerschaft hät sich drum e "APO" bildet, s "Offene Bürgerforum Stüehlinge" (OBS).

[ändere] Wappe

D'Blasonyrig vom Wappe : I me Schild, wo vo Silber und Blau gspaalte wird, s armlos Stadtmännli vu Stüelinge mit eme bruune Bart, blauer Chopfbedeckig und eneme gschlossene Wams mit drei Chnöpf.

[ändere] Städtepartnerschafte

Stüelinge bedrybt sit 1980 partnerschaftlichi Bezièhige zu de Gmeind Bellême im Département Orne. Für d'Ahlige vu de Partnerschaft isch en Förderverein mit eme 12-chöpfige Komitee zueschtändig; eins vu de 12 Mitglider isch vu Amts wege s Stadtoberhaupt. D'Partnerschaft mit Bellême isch zimlich intensiv; de Uusduusch findet bi Vorein un Schüeler statt. S git jedes Johr i beide Ort e Schüeler- odder Jugenduusdusch.

[ändere] Einzelnochwys

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg. Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 1022–1028.
  3. Gschichte der Stadt und der vormaligen Landgrafschaft Stühlilngen, Autor Hans Brandeck, Verlag der Stadtgemeinde Stühlingen

[ändere] Extärni Syte

 Allmänd (Commons): Stüehlinge – Sammlig vo witere Multimediadateie