Endingen AG
| Wappe | |
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| Basisdate | |
| Kanton: | Aargau |
| Bezirk: | Zurzach |
| BFS-Nr.: | 4305 |
| PLZ: | 5304 |
| Koordinate: | 47.538887 n. Br. 8.290278 ö. L. |
| Höchi: | 383 m ü. M. |
| Flächi: | 8.46 km² |
| Iwohner: | 2.009 (31. Dezämber 2010) [1] |
| Website: | www.endingen.ch |
| Karte | |
Ändige isch en Iiwohnergmeind im Zurzibiet im Schwiizer Kanton Aargau. S Dorf ligt im Surbtal.
[ändere] Geographii
De Gmeindsbann het e Flächi vo 846 Hektare, dodervo sind 384 Hektare Wald und 77 Hektare überbaut. Di höchschti Stell isch uf 593 Meter, di tüfschti uf 380 Meter.
[ändere] Gschicht
S erschti Mol taucht Entingas in ere Urkund us em Johr 798 uf. D Freiherre vo Tägerfälde hei im Mittelalter im Uftrag vo de Freiherre vo Rägeschbärg und em Bischof vo Konschtanz d Herrschaft im Dorf gha. Schpöteschtens ab em 1239 sind d Ritter vo Endige belegt, wo d Nachfolg vo de Tägerfälder gha hei. Mindescht an em 1305 hei d Habsburger di höchi Grichtsbarkeit und dodermit d Landesherrschaft usgüebt. S Nidergicht isch bim Chloschter St. Blasie gsi. Wo d Eidgnosse im 1415 de Aargau eroberet hei, isch Endige zu eme Teil vom Siggeamt vo de Grafschaft Bade worde, ere gmeine Herrschaft. Im 1678 sind zum erschte Mol Jude uf Endige züglet. Si sind direkt em Landvogt z Bade unterschtellt gsi, hei keis Handwärch dürfe usüebe und nöd dürfe buure. Ab em 1696 hei si alli 16 Johr en Schutz- und Schirmbrief müsse chaufe und ab em 1776 hei alli Jude vo de Schwiiz numme noch z Endige oder im Nachbardorf Lengnau dürfe wohne. Will si über Nacht hei müesse dihei si, hei si ihri Handelstätigkeit uf d Umgebig müesse beschränke. Im März 1798 sin d Franzose in d Schwiiz iimarschiirt und hei di Helvetisch Republik usgruefe. Endige isch e Gmeind im noie Kanton Bade worde. De noii Schtaat isch bi de Bevölkerig verhasst gsi und Wuet het sich am 21. September 1802 im sognannte «Zwetschgechrieg» gäge d Jude entlade, wil me si zu de Aahänger vom Liberalismus und dodermit vo de noie Ordning zählt het. Öppe 800 Bewohner vo de Nachbarört sind plündernd durch Endige und Lengnau zoge. Sit em 1803 ghört Endige zum Kanton Aargau. In de Gmeind sind in dere Zit 45% vo de Iiwohner Jude gsi, im 1850 soger meh wi 50%. Erscht im 1874 hei d Jude d volle Gliichberechtigung übercho. Di meischte sind dann in di grosse Schtädt zügelt, bsunders uf Züri. Hüt gits z Endige kaum noch jüdischi Iiwohner, aber noch vili Spure vom jüdische Läbe.