Schleitheim
| Schlaate | |
|---|---|
| Basisdate | |
| Staat: | Schwiiz |
| Kanton: | Schaffuuse (SH) |
| Bezirk: | Schleitheim |
| BFS-Nr.: | 2952 |
| Poschtleitzahl: | 8226 |
| Koordinate: | 678336 / 28923147.748968.4832467Koordinate: 47° 44′ 56″ N, 8° 29′ 0″ O; CH1903: 678336 / 289231 |
| Höchi: | 467 m ü. M. |
| Flächi: | 21.63 km² |
| Iiwohner: | 1695 (31. Dezämber 2011)[1] |
| Website: | www.schleitheim.ch |
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Schleitheim |
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| Karte | |
Schlaate isch e politischi Gmaand vom Kanton Schaffhuuse i de Schwyz.
Inhaltsverzeichnis |
Geography [ändere]
Schlaate lyt direkcht a dè Grenz zu Dütschland, i dè Nöchi vo Stüelinge, un am weschtliche Rand vom Rande.
Hischtorie [ändere]
Schlaate isch zum erschte Mol gnennt worde im Johr 995 als Sleitheim.
D Gegnig isch scho i de römische Zit bsiedelt gsy un hèt dodmol dè Name Juliomagus trait. Historischi Bedütig hèt Schlaate unter anderem als Abfassigsort vo dè Schlaatemer Artikel vo 1527 unter dè Führig vom Michael Sattler chriegt, dem älteschte Glaubensbekenntnis vo dè reformatorische Düfer.
Bevölkerig [ändere]
| Johr | 1850 | 1860 | 1870 | 1880 | 1888 | 1900 | 1910 | 1920 |
| Iiwohner | 2476 | 2450 | 2331 | 2363 | 2258 | 1893 | 1755 | 1773 |
| Johr | 1930 | 1941 | 1950 | 1960 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 |
| Iiwohner | 1585 | 1480 | 1529 | 1494 | 1544 | 1570 | 1689 | 1779 |
De Uusländeraateil isch 2010 bi 11,3 % gläge.
Religion [ändere]
69,4 % vo de Iiwooner sind evangelisch-reformiert, 13,3 % sind römisch-katholisch (Stand 2000).
Politikch [ändere]
Dè Gemaandspräsi isch dè Hansruedi Stamm (Stand 2010).
Bi de Nationalrootswaale 2011 het s da Ergebnis gee: CVP 4,4 %, FDP 13,2 %, SP 21,7 %, SVP 52,2 %, Sustigi 8,4 %.
Würtschaft [ändere]
Diè Gemaand lebt vom Gwerb un dè Buurorei.
Vokehr [ändere]
Diè a Dütschland (Gmaand Stüelinge) grenzendi Gmaand war dè Endpunkcht vo dè ehemolige Strossebah Schaffhuuse-Schlaate.
Strossevobindige exischtiere noch Oberwiese – Staatsgrenz reschpektiv Schaffhuuse sowie Ortsverbindige noch Begginge un Hallau.
Im öffentliche Nohvokehr wörd Schlaathe durch diè Autobus vom Regionalvokehr Schaffhuuse (RVSH) bediènt. Sell Unternemmè firmiert unter SchaffhausenBus un isch uss dè frühere Gsellschaft Autoverbindig Schaffhuuse-Schlaatei (ASS) hervor gange. Des widerum isch noch dè Gsellschaft Strassenbahn Schaffhausen-Schleitheim (StSS) gfolget.
En Radweg führt durch ein vo dè wenige Wynberg noch Oberwiese un em Grenzübergang a dè Wuete. Für d Mountainbiker intressant isch dè Wäg uff dè Schlossrande vo Schlaate über dè Strickchhof bis zum Schlaatemer Randeturm.
Wappe [ändere]
- Schwarze Stierkopf uff rotem Grund.
1569 findet sich als Schlaatemer Wappe èn ganze, rote Muni uff wyssem Hintergrund. Kurzi Zit spöter cha mo èn wysse Stier mit gelbe Hörner in rot finde. Dè Muni als Wappedier stammt vom Ludwig Ochs, dem erschte Obervogt (1559-1569) vo Schlaate. Vermuetlich wörd es uss fèhlendem Wisse über d Hèrkumpft vo dem Wappe als Gemaandswappe interpretiert, well es uff dè amtliche Dokument z finde war. Uff em Sigel 1792 findet sich erschtmols dè Stierkopf uff rot schraffiertem Grund. Bim Berynige 1949 isch dè Gemaandsvosammlig beidi Variante, ganze Muni, bzw. nur sin Chopf, vorgschlage worre, woby s letschtere sich durregsetzt hèt. Für d Tinkture sin diejenige us em 16. Johrhundert gwählt worre. [2]
Sproch und Dialekt [ändere]
Bi de Volkszellig 2000 hend vo de 1779 Iiwohner 93,9 % Dütsch als Hauptsproch aagee, 0,3 % Französisch und 1,1 % Italienisch.
De hochalemannisch Dialekt vo Schlaate ghört zue de Nordoschtschwizer Dialekt.
Schöni Ort [ändere]
- Gipsmuseum Oberwiese
- Ortsmuseum Schlaate
- Therme-Museum Juliomagus
- Schlaatemer Randeturm
Fuessnote [ändere]
- ↑ www.pxweb.bfs.admin.ch
- ↑ Bruckner-Herbstreit, Berty: Die Hoheitszeichen des Standes Schaffhausen und seiner Gemeinden, Reinach-Basel 1951, S.271-274
Weblinks [ändere]
- Offizielle Website der Gemeinde Schleitheim
- Infos zum Gipsmuseum Schleitheim
- Artikel Schleitheim im Historische Lexikon vo dr Schwiiz
- Artikel Iuliomagus im Historische Lexikon vo dr Schwiiz
