Waldshut-Tiengen
| Waldshuet-Düenge (Waldshut-Tiengen) |
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| Wappe | Charte | |
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| Dialekt: Alemannisch | ||
| Hauptvariante | Hochalemannisch | |
| Regionalvariante | Hotzewälderisch | |
| Basisdate | ||
| Staat: | Dütschland | |
| Bundesland: | Bade-Württeberg | |
| Regierigsbezirk: | Friburg | |
| Chreis: | Waldshuet | |
| Geographischi Lag: | 47° 37′ N, 8° 13′ O | |
| Höchi: | 341 m ü. NN | |
| Flächi: | 77,98 km² | |
| Iwohner: | 22.859 (31. Dezember 2010) [1] | |
| Bevölcherigsdichti: | 293 Iwohner je km² | |
| Boschtleitzahle: | 79741–79761 (alt: 7890) | |
| Vorwahle: | 07751, 07741 | |
| Nummereschild: | WT | |
| Gmeischlüssel: | 08 3 37 126 | |
| Stadtgliderig: | 2 Kernstädt un 10 Stadtdeile | |
| Adress vu dr Stadtverwaltig: |
Kaiserstraße 28-32 79761 Waldshut-Tiengen |
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| Internetuftritt: | ||
| Oberburgemeischter: | Martin Albers (CDU) | |
| Lag vu dr Stadt Waldshuet-Düenge im Landchreis Waldshuet | ||
Düenge un Waldshuet sin sit de 70er zämme (als Waldshuet-Düenge) Kreisstadt wore, voher sin s eigeni Gmeinde gsi. D Düengemer hän damols überlegt, ob sie mit Lauchringe zämmego sölle, wil wäge de Gmeindereform die chliinä Gmeindä hän sölle zu größere zämmeglegt wäre. Aber s hät gheisse, Waldshuet mit Gurtwiil und Albbruck allei isch z chlii für e Kreisstadt, und so sin Waldshuet un Düenge halt zämmegange, wiewohl si voher no nie zämmeghört hän. Hütt isch's e Großi Chreisstadt
Eigentlich isch d Schteina jo d Grenz zwischem Hotzewald unem Chleggau, un deretwäge lueget d Duengemer ehnder uf Schaffhuuse wie uf Waldshuet, aber des hät sich jetz wohl zimlich gä, dodurch dass es immer meh bebaute Flächi zwische de beide Ört git.
Inhaltsverzeichnis |
[ändere] Geografy [1]
Waldshüet-Düenge isch am Hochrhy; di nördlige Ortsdeil länge bis in de südlig Schwarzwald yne. D'Chärnstadt vo Waldshüet isch ca. 2 Kilometer westlig vo de Ymündig vo de Aare in de Rhy; si gränzt an de Kanton Aargau. Düenge litt noch bi de Ymündig vo de Wüetach in de Rhy, am Übergang in de Chlettgau. Usser de Wüetach git's no d'Flüss Steina und Schlücht nänneswärti Flüss, wo uff em Düengemer Gebiet in d'Wüetach münde. Sällewäg hät mer's friehner au "Vierdälerstadt" gnännt.
[ändere] Nochberstädt
Sälli Städt gränze an Waldshüet-Düenge (si werre im Uhrzeigersinn gnännt; es fangt im Weste a):
- Dogere, Albbruck, Dachsberg, St. Bläsi, Wylheim, Üehlige-Birkedorf, Öschige, Lauchringe, Küssaberg (alli im Landchreis Waldshüet-Düenge)
- Koblänz, Leuggere, Full-Reuedal (alli im Kanton Aargau)
[ändere] Stadtglyderig
S Stadtgebiet vo Waldshüet-Düenge bstoht uss de Chärnstädt vo Waldshüet und Düenge und de Gmeinde Aiche (mit Güeteburg), Breitefäld, Detzle, Äschbach, Gurtwyl, Indlekofe, Kränkige, Oberalpfe und Waldchirch (mit Gaiß und Schmitzige). Sälli Gmeinde ßin wäge de Gmeindereform in di beide ehemolige Städt yglydert bzw. mit ene zämmegschlosse worre.
Für alli nün friehner selbständige Gmeinde und züesätzlig für de Ortsdeil Schmitzige (z Waldchirch) ßin Ortschafte ygrichtet worre, wo de bade-württebergische Gmeindeordnig entspräche. Di Wahlberächtige wähle also bi jeder Kommunalwahl e neue Ortschaftsroot mit me Ortsvorsteher, wo de Vorsitzend isch. D'Näme vo de Ortschafte ßin di glyche wie sälli vo de ehemolige Gmeinde; dodevo abwyche dien Aiche-Güeteberg (für s Gebiet vo de ehemolige Gmeind Aiche), Gaiß-Waldchirch (für di beide Wohnbezirk vo de ehemolige Gmeind Waldchirch) und Schmitzige (wo friehner zu de Gmeind Waldchirch ghört hät). D'Zahl an Ortschaftsröt isch in allne Ortschafte sechs, z Gurtwyl ßin's aber zäh.
[ändere] Ruumblanig
Waldshüet-Düenge bildet e Mittelzändrum im Berych vom Oberzändrum Lörrach/Wyl am Rhy, wo di meiste Städt und Gmeinde im Landchreis Waldshüet zu sinem Mittelberych ghöre (e Usnahm bilde sybe Gmeinde im Ruum Bad Säckige). Usserdem git's internationali Verflächtige mit de Kantön Aargau, Schaffuse und Züri in de Schwiz.
[ändere] Gschicht
Di friehnere Städt Waldshüet und Düenge ßin am 1. Januar 1975 zämmeglegt worre.
[ändere] Waldshüet
Di erschte Erwähnige gönn uff d'Johr 1108 und 1125 zruck; sällemols hät de Ort Oppidum Walzhuet ghieße. Im 13. Johrhundert hät de Rudolf vo Habsburg e Festig baut zum sy Land schütze; wohrschints isch d'Stadt Waldshüet, wo denoch schnäll gwachse isch, im Johr 1249 gründet worre. Im Johr 1468 hän d'Eidgnosse Waldshüet sechs Wuche lang belagert, aber letschtändlig nüt vo de Stadt zerstört. In de Johr 1524 und 1525 isch d'Reformation ygfiehrt worre und d'Waldshüeter Bure hän am Burechrieg deilgnoh.
1611 hät d'Pest d'Bevölcherig uff 40 Brozänt reduziert.
Im Johr 1633 hät's schweri Zerstörige durch d'Schwede und d'Druppe vom Kaiser gee. Au zwüsche 1727 und '48 isch d'Stadt als Folg vo de Salpetererchrieg mehreri Mol vo Bure bsetzt worre. Sit 1803 ghört's nümmi zu Vorderöstrych, sondern zum Land Bade.[2] [3]
[ändere] Düenge
Im 9. Johrhundert hät Düenge als Vorort zum Albgau ghört; uss säller Zit, nämlig uss em Johr 858, chunnt di erschti Erwähnig. Dass es e Marktsydlig gßi isch, wird aber erscht ab 1112 belegt. 1241 hän s d'Stüehliger an s Bistum Chonschtanz verchauft; säll hän's an de Heinrich vo Krenkige witerverchauft. Vo ihm sinem Nochfolger, em Diethelm vo Krenkige, hät's sich s Bistum Chonschtanz aber im Johr 1431 zruckkauft.
Im Johr 1415 hän d'Schwizer versüecht, Düenge z bsetze; d'Düengener hän si aber chönne abwehre. Im Gegesatz dodezüe hän d'Schaffhusemer Düenge vo 1468 bis 1476 chönne bsetze; 1499 hän si's vollständig zerstört.
Es hät mehreri Verpfändige gee: vo 1429-43 an de Herrmann vo Hohenlandenburg und 1443-56 an de Bilgeri vo Heudort. Deno isch es im Johr 1482 zum Graf vo Sulz cho.
Wie d'Waldshüeter hän au d'Düengemer am Burechrieg deilgnoh. Si hän sich sällemols mit de Bure uss em Chleggi zämmedo.
Im Johr 1806 isch Düenge ans Großherzogtum Bade cho. E Ysebahn-Aschluss git's sit 1862.[2] [4]
[ändere] Kultur
[ändere] Waldshuet
D Hauptstroß vo Waldshuet isch d Kaiserschtroß, wo me i dem Bild links seht. Sie isch begrenzt vom Obere un vom Untere Tor - im Bild seht me s Untere Tor -, wo früener d Schtadttor gsi sin. Sit ungfähr 20 Johr isch jetz d Kaiserschtroß jetz Fueßgängerzone, un d Lüt sin zimlich zfride dämit. D Chafé chönnet d Schtüel useschtelle un im Summer machet si amet am Wocheend Freilichtkino.
[ändere] Schproch
D Waldshueter schwätze Hotzewälderisch.
[ändere] Schtadtfescht: Chilbi
D Chilbi fiiret d Waldshueter sit mehrere Jahrhunderte. Am Chilbisuntig findet dä Umzug mit em Chilbibock statt, wo vo dä Waldshueter Junggselleschaft uusgsuecht un tauft wird. Sälle Umzug söll a d Belagerig vo Waldshuet im 15. Jahrhundert erinnere, wo d Junggselle d Belagerer gfoppt hän, indem sie dä letscht Bock vorzeigt hän, wie wenn sie no en Huufe z Esse hätte.
[ändere] Düenge
Düenge hät e Schloß un e Barockchirche vom Peter Thumb un vili Gässli. D Hauptschtrooß isch Fueßgängerzone un s sin jetzt einigi Kaffi dött. Au d Brünnli söt mer erwähne, sie händ no Trinkwasser. Im Schtadtbächli chönnet d Chinder ohne Gfohr schpiile. S hät Hüüser vo ungfähr 1500 a uffwärts, und mängi sin bemolt.
S git au e Heimatmuseum döt, bi de Narre- un Bürgerzumpft, wo Rüüm im Schloß hät. Zum Bsichtige mueß me sich aamelde.
[ändere] Schproch
D Düängemer schwätze Duängemer Dütsch, en Chleggauer Dialekt.
[ändere] Schtadtfescht: Schwyzerdag
Au des Schtadtfescht isch eigentlich än Erinnerungsdag an e Belagerig. Zum Umzug were jedes Johr anderi Gruppe vo Ußerhalb iiglade.
[ändere] Gmeinderot
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[ändere] Quälle
- ↑ freii Übersetzig vom hochdütsche Artikel (Versionsgschicht)
- ↑ 2,0 2,1 www.waldshut-tiengen.de/Gschicht
- ↑ Zitdafle zu Waldshüet uff waldshut-tiengen.de
- ↑ Zitdafle zu Düenge uff waldshut-tiengen.de
[ändere] Weblinks
Allmänd (Commons): Waldshut-Tiengen — Witeri Mulitimediadateie zum Artikel