Weilheim (Baden)

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Wyle
(Weilheim)
Wappe Charte
Wappe vu dr Gmei Wyle(Weilheim)
Markierung
Dütschlandcharte, Position vu Wyle(Weilheim) hervorghobe
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante Hochalemannisch
Regionalvariante Hotzewälderisch
Basisdate
Staat: Dütschland
Bundesland: Bade-Württeberg
Regierigsbezirk: Fryburg
Chreis: Waldshüet
Geographischi Lag: 47° 40′ N, 8° 14′ O
Höchi: 517 m ü. NN
Flächi: 35,64 km²
Iwohner: 3.067 (31. Dezember 2010) [1]
Bevölcherigsdichti: 86 Iwohner je km²
Boschtleitzahl: 79809
Vorwahl: 07741
Nummereschild: WT
Gmeischlüssel: 08337118
Adress vu dr
Gmeiverwaltig:
Badener Platz 1
79809 Weilheim
Internetuftritt:
Burgemeischter: Roland Arzner
Lag vu dr Gmei Wyle
(Weilheim) im Landchreis Waldshüet
Karte



Wyle (uff Hochdütsch Weilheim) isch e Gmeind im Landchreis Waldshüet, Bade-Württebärg, Dütschland.

Inhaltsverzeichnis

[ändere] Geografy

Wyle gränzt im Weschde an Görwihl und Albbruck, im Süde an de waldshüet-düengemer Stadtdeil Düenge, im Oste an Wüetöschige und im Norde an Höcheschwand und Üehlige.

[ändere] Gmeindeglyderig

Zu de Gmeind Wyle ghöred Bannholz, Bierbrunne, Nöggeschwyl und Remetschwyl. Si ßin früener selbständigi Gmeide gßi.

Zu de ehemolige Gmeind Bannholz ghöre s glychnamig Dorf, d'Wyler Aisperg und Ay, de Zinke Usser Ay (Außer Ay) und s Ghöft Uff em Hof. Zu de ehemolige Gmeind Bierbrunne ghöre d'Dörfer Under- und Oberbierbrunne und Rohr, de Wyler Heubach und s Ghöft Löchlimiehli. Zu de ehemolige Gmeind Remetschwyl ghöre s glychnamig Dorf, usserdem s Dorf Brunnodere und de Wohnblatz Waldhus. Zu de Gmeind Wyle in de Gränze vo 1974 ghöre d'Dörfer Wyle, Bürgle und Dietlige und de Wyler Schnörrige.

Uff em Bode vo de ehemolige Gmeind Bierbrunne lyge d'Wiestige Wislange und Oberwyl, usserdem zwei abgangeni Burge, wo 1279 erwähnt werre. Au d'Ortschaft Haselbach wird sällemols erwähnt; si isch mittlerwyli in de Dörfer Wyle und Indlekofe uffgange. Im Gebiet vo de hüttige Gmeind Wyle ghöre au di abgangene Burge Güetränkige und Isnegg.

[ändere] Gschicht

De Ort Bannholz isch im Johr 871 zum erschte Mol i-n-re Urkunde erwähnt worre, Aisperg 19 Johr spöter. Wyle findet mer 929 als "Wilhaim" zum erschte Mol.

Vom Mittelalter bis in s letscht Johrhundert isch z Wyle und drum umme Wy abaut worre. D'Mönch vo St. Bläsi hän 1351 vier Wygärte im hüttige Wyle gha. 1383 wird e Chlosterhof z Nöggeschwyl erwähnt, wo au e größere Räbgarte dezüeghört hät.

Hütt werre degege Rose vyl meh züchtet. De Ortsdeil Nöggeschwyl, 1279 zum erschte Mol erwähnt, wird wäge sine über 20'000 Rosestöck sit 1970 mit "Rosedorf im Schwarzwald" betitelt. Es hät1965 de bundeswit Wättbewärb Unser Dorf soll schöner werden gwunne. De Tourismus isch dodure agstyge.

Bannholz isch no älter; es wird 871 zum erschte Mol i-n-re Urkunde vom Chloster Rhynau gnännt und isch im Mittelalter Vogteisitz gßi. Vom Gupfe (780 Meter) cha mer d'Alpekätte seh. S Dorf Wyle-Remetschwyl soll no älter ßy; es isch lut Vermüetige uff de Fundamänt vo-n-re römische Sydlig baut worre.

Im 18. Johrhundert ßin vyli Ywohner uff Ungarn usgwandert, im 19. Johrhundert in d'USA.

In de Nöchi vo de Gmeind Wyle ßin d'Reste vo de Turmhügelburg Güet-Kränkige uss em 12. Johrhundert.

Sit 1992 hät Wyle partnerschaftligi Beziehige zu Baden in de Bretagne (Frankrych).

[ändere] Gmeinderot

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
CDU 3 Sitz 3 Sitz
Wehlervereinigunge 9 Sitz 10 Sitz
Gsamt 12 Sitz 13 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

[ändere] Kultur und Seheswürdigkeite

De Tourismus wird durch d'Lag vo Wyle adrybe: de wällig Hotzewald mit em Hochrhy im Süde und de landschaftlig Kondrast zu de Großschluchte vo de Schwarza und de Schlücht.

De Ober Wasserfall vom Haselbach östlig vo Indlekofe stürzt vom Bode vo-n-re Schlucht fast zwölf Meter wit abe in e fast runds Fälsbecke. De glych Bach stürzt am Undere Wasserfall nün Meter wit in de Düfelskässel, churz bevor er in d'Schlücht mündet.

Vom Hochfluhfälse östlig vo Nöggeschwyl cha mer diräkt in d'Diefe vom Schwarzadal mit em Bannwald vo de Berauer Halde (Üehlige-Birkedorf) und em Stausee Witznau. Au s Schlüchtdal isch vo dört us z seh.

Nöcheri Zyl ßin d'Altstädt vo Waldshüet und Düenge, witer eweg ßin de Schluchsee, St. Bläsi oder d'Museumsbahn Wüetachdal (Sauschwänzlibahn).

[ändere] Extärni Site

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