Wehr (Baden)

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Wäär
(Wehr)
Wappe Charte
Wappe vu dr Stadt Wäär
Markierung
Dütschlandcharte, Position vu Wäär hervorghobe
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante Hochalemannisch
Regionalvariante Dinkelbergisch
Verbreitig:  ?
Basisdate
Staat: Dütschland
Bundesland: Bade-Württeberg
Regierigsbezirk: Friburg
Chreis: Waldshuet
Geographischi Lag: 47° 38′ N, 7° 54′ O
Höchi: 366 m ü. NN
Flächi: 35,66 km²
Iwohner: 12.771 (31. Dezember 2010) [1]
Bevölcherigsdichti: 358 Iwohner je km²
Boschtleitzahl: 79664
Vorwahl: 07762
Nummereschild: WT
Gmeischlüssel: 08 3 37 116
Adress vu dr
Stadtverwaltig:
Hauptstraße 16
79664 Wehr
Internetuftritt:
Burgemeischter: Michael Thater
Lag vu dr Stadt Wäär im Landchreis Waldshuet
Karte
Topographi
Topographi


D'Chlaistadt Wäär [væ:r] lit im Süde vu Bade-Württeberg im Landchrais Waldshuet. Dert lit si zwische Schopfe un Bad Säckinge an de Wehra und zwar numme wänig underhalb vum Wehrastausee un vum wildromantische Wehradal. Numme wänig südlich vu de Stadt fließt de Rhi. Nooch Basel, wo witter westlich am Rhichnick lit, sin's Luftlinie nummenu etwa 25 km flussabwärts. Zu dä Iiwohner vo Wäär seit mer mangmol au "abgrutschti Hotzeweldler". Im 1972 iigmeindete Ortsteil Öflinge (un im sunschtige Umland) sait me amme: „Vo Währ chunt nüt rächts här!“.

Inhaltsverzeichnis

[ändere] Geografy

[ändere] Geografischi Lag

Wehr isch öbbe fümf bis sechs Kilometer nördlig vom Hochrhy an sinem rächte Näbefluss, de Wehra. Nördlig und östlig vo Wehr isch de südligst Deil vom Schwarzwald; uff de westlige Site fangt de Dinkelberg a. S Sydligsgebiet längt vom Chärnort, wo diräkt dört lit, wo d'Wehra uss em Schwarzwald usechunnt, bis witer im Süde, de undere Wehra entlang, über Öflige bis uff Brennet am Rhy, wo do d'Gränze zu de Schwiz bildet. Wehr hät im Weste e Verbindig zu Schopfe (Eichener Höhi) und im Süde eini zu Bad Säckige. Witer im Norde chunnt mer zum Wehrastausee und witer durch s dief, wild Wehradal uff Dodtmis. Z Brennet hät Wehr e Aschluss an d'Bahnsträcki vo Basel uff Singe und an d'B34, wo paraläll zu de Bahn verlauft.

[ändere] Ort in de Umgäbig

[ändere] Stadtglyderig

Zu de Stadt Wehr ghöre d'Stadtdeil Öflige und Wehr. D'Stadtdeil stimme vo de Flächi her mit denne vo de friehnere Gmeinde mit de glyche Näme überei; ihri offiziälle Bezeichnige hän de Name vo de Stadt und e Bindestrich vor em Name vom Stadtdeil. Di beide Stadtdeil ßin au Wohnbezirk noch de bade-württebärgische Gmeindordnig.

Zum Stadtdeil Öflige ghöre s glychnamig Dorf mit em Ober- und em Mitteldorf, de Gmeinddeil Brennet und de Wyler Günnebach. Zum Stadtdeil Wehr ghöre d'Stadt Wehr, s Ghöft Meierhof und dHüser Uff Steig, Hemmet, Im Juch, Chrüzmatt und Ochsematt.

Im Stadtdeil Öflige lyge d'Wiestige Wyhler und Obere Wyhler. D'Ortschafte Änkedorf und Flienke ßin in Wehr uffgange. Usserdem lyge d'Burgruine Bärefäls oder Steinegg und d'Wiestig Steinegghöf im Stadtdeil Wehr.

[ändere] Gschicht

Wehr isch 1092 zum erschte Mol durch de Adalgötz vo Werrach erwähnt worre; es hät 1363 s Markträcht griegt. Bevor di vorderöstrychischi Herrschaft agfange hät, isch Wehr de Schönauer gßi, wo näbe de Burge Steinegg und Werrach di beide Schlösser baut hän, wo im Momänt s Roothus dinne isch. Vom em 13. Johrhundert bis 1805 hät Wehr zu Vorderöstrych ghört. E hochentwickelti Ysebroduktion hät's scho im Mittelalter gee; si isch bis ins 19. Johrhundert bedrybe worre. Grundlage defür ßin Holzkohle uss em Schwarzwald und Wasserchraft gßi; di letschti hät's im Wehradal gnüeg zur Verfiegig gha. Spöter hät sich au d'Tekschtilindustry agsydelt.

Im Zweite Wältchrieg isch Wehr de Hauptsitz vo de dütsche Niderlassig vu dr Schwyzer Ciba AG worre, wo si au hüt no isch. Mittlerwiili ghört d CIBA zue dr BASF.

1950 hät Wehr s Stadträcht griegt. D'Gmeind Öflige isch 1972 wäge de Gmeindereform ygmeindet worre; si isch vorher selbständig gßi.

1997 ßin z Wehr und in sinem Nochberort Bad Säckige d'Heimetdäg Bade-Württeberg gßi.

[ändere] Gmeinderot

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 4 Sitz 4 Sitz
CDU 8 Sitz 9 Sitz
FDP 2 Sitz 1 Sitz
Bündnis 90/Di Griene 2 Sitz 2 Sitz
Wehlervereinigunge 8 Sitz 7 Sitz
Anderi Partäie 1 Sitz 1 Sitz
Gsamt 25 Sitz 24 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

[ändere] Religione

  • evangelischi Chille z Wäär und z Öflinge
  • katholischi Chille z Wäär und z Öflinge Seelsorgeinheit Wehr
  • m'Jehova siini Züüge
  • Neuapostolischi Chille z Wäär

[ändere] Öffentlichi Irichtige

[ändere] Mediathek

D'Mediathek isch ä öffentlichi Bibliothek vu de Stadt Wäär. Im Bestand vu de Mediathek findet mer ä umfangrichi Uswahl vu Chinder-, Jugend un Sachbüecher, Romane un Zittschrifte. Die Mediathek legt bsunders Wert auf ihri Sammlig vu audiovisuelle Medie wie CDs, CD-ROMs, MCs, Videos un DVDs. Zuesätzlich sten vier Internet-Arbetsplätz zuer Verfüegig.

[ändere] Bildigsirichtige

  • Talschule Wehr – Grund- un Hauptschuel
  • Dorfschule Öflingen – Grund- un Hauptschuel
  • Zelgschule Wehr – Grund-, Haupt- un Werchrealschuel
  • Realschuel Wehr

[ändere] Frizitt- un Sportanlage

  • Liichtathelthikzentrum und Fueßballplatz Frankematt, ä moderni Alag mit hervorragender Laufbahn.
  • Hans-Walcher-Sportplatz z Öflinge-Brennet
  • Sportplatz vu de Spilverainigig Wäär im Juch
  • Seebodehalle (moderni Großsporthalle)
  • dri Schuelsporthalle z Öflinge un z Wäär
  • städtischs Park- un Hallebad
  • Minigolf- un Friziitalag
  • Tennishalle Wehratal GmbH
  • Tennisplätz (Sand) vum Tennisclub Wäär
  • Schießsportalag „Vogtsbode“: Sportschütze mit KK, Luftgwehr un Pistolealag; Wurfdübegsellschaft mit Dondübeschießalag, Chraisjäger mit 100-Meter-Stand (beweglichi Zilobjekte)
  • Segelflugplatz-Hütte
  • Basketballchörb an folgende Orte: Talschuelplatz, Zelg/Realschuel, Schuel Öflinge
  • Boulefeld im Ludingarte
  • Chegle in de Gasthüser „Zur Sägi“, „Zur frohe Ikehr“, Hotel „Chlosterhof“
  • Bootsalegestelle fer Motor- un Segelboot. Anlegestell in Brennet am Rhi
  • Ponyritte in de Ponyrittschuel Odebach
  • Startplatz fer Drache- un Glitschirmflieger zwische Hütte un Bergalinge

[ändere] Persönlichkaite

[ändere] Städtpartnerschafte

[ändere] Literatur

  • Bruno Schäuble: Wäärerdütsch - Mundart in Wehr. Drey-Verlag. 2002

[ändere] Netzgleicher (Weblinks)



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