Bernau im Schwarzwald

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Bernau im Schwarzwald
(Bernau im Schwarzwald)
Wappe Charte
Wappe vu dr Gmei Bernau im Schwarzwald
Markierung
Dütschlandcharte, Position vu Bernau im Schwarzwald hervorghobe
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante Hochalemannisch
Lokalvariante: Hotzewälderisch
Basisdate
Staat: Dütschland
Bundesland: Bade-Württeberg
Regierigsbezirk: Fryburg
Chreis: Waldshüet
Geographischi Lag: 47° 48′ N, 8° 2′ O
Höchi: 893 m ü. NN
Flächi: 38,04 km²
Iwohner: 1.898 (31. Dezember 2010) [1]
Bevölcherigsdichti: 50 Iwohner je km²
Boschtleitzahl: 79872
Vorwahl: 07675
Nummereschild: WT
Gmeischlüssel: 08337013
Adress vu dr
Gmeiverwaltig:
Rathausstraße 18
79872 Bernau im Schwarzwald
Internetuftritt:
Burgemeischter: Rolf Schmidt
Lag vu dr Gmei Bernau im Schwarzwald im Landchreis Waldshüet
Karte



Dialäkt: Markgräflerisch (Lörrach)

Bernau im Schwarzwald isch e Dorf im Landchreis Waldshüet z Bade-Württeberg.

Inhaltsverzeichnis

[ändere] Geografy

[ändere] Lag

Bernau litt i me Hochdal im Südschwarzwald, südlig vom Fäldberg und westlig vom Schluchsee. S Gmeindegebiet umfasst s Dal vo de Bernauer Alb, e Quällbach vo de Alb, und erstreckt sich vo 800 Meter über NN bis zum Herzogehorn uff 1415 Meter.

D Gmeind gränzt im Norde an d Gmeind Fäldberg, im Oste an Manzeschwand und an d Stadt St. Blasie, im Süde an Ybach, im Südweste an Todtmoos und im Weste an d Stadt Todtnau (Lkr. Lörrach).

Züe de Gmeind Bernau ghöre d Gmeindedeil Alterod, Bernau-Dorf mit Goldbach, Bernau-Hof, Bernau-Innerlehe, Bernau-Riggebach mit Schwendele, Gaß, Kaiserhus, Oberlehe und Underlehe.

[ändere] Chlima

BERNAU GOLDBACH nieder.svg

Pro Johr gheie 1919 Millimeter Schnee. De Nyderschlag litt im obere Drittel vo de Messstelle vom Dütsche Wätterdienscht. Über 99% zweige nydrigeri Wert a. De trochest Monet isch de Septämber; am meiste rägnet s im Dezämber. Im nyderschlagrychste Monet gheit ca. 1,9-mol meh Räge wie im trocheste Monet. Di johreszitlige Nyderschlagschwankige lyge im obere Drittel. In über 95 Prozänt vo allne Orte schwankt de monatlig Nyderschlag weniger.

[ändere] Gschicht

D Besydlig vom hüttige Gmeindegebiet hät im spote 11. Johrhundert mit Rodig und Bau vo Höf durch Laiebrieder vom Chloster St. Blasie agfange. Di erschti urkundligi Erwähnig isch im Johr 1157 gßi, wo e Kapelle im Ortsdeil hof ygweiht worre isch. Mit de Säkularisierig vom Chloster St. Blasie (1806) hän di johrhundertlangi Chlosterherrschaft und glychzitig d Züeghörigkeit züe Vorderöstrych gändet, de Ort isch zum neue Großherzogtum Bade cho.

1934 ßin vier selbständigi Gmeinde im Bernauer Dal, Bernau-Innerlehe (mit Riggebach und Schwendele), Hof, Bernau-Dorf mit Goldbach und Bernau-Usserlehe (mit Kaiserhus, Alterod, Oberlehe, Gaß, Underlehe und Weierle) züe de Gmeind Bernau vereinigt worre. Sither isch d Gmeind im Wesentlige unverändert blybe, au züe de Zit vo de bade-württebergische Gebietsreform in de 1970er-Johr. 1998 isch s Dorf züe Bernau im Schwarzwald umbenännt worre.

[ändere] Musee

  • S Hans-Thoma-Kunschtmuseum zeigt Gmälde, Grafike und anderi Arbete sowie Dokumänt vom Hans Thoma. Usserdem präsentiert s Werch vom jewylige Hans-Thoma-Prysträger.
  • S Heimetmuseum Resehof, ygrichtet i me Hochschwarzwälder Burehof uss em Johr 1789, vermittelt e Yblick in d Läbes- und Arbetswält vo de Mänsche im Bernauer Hochdal im 19. Johrhundert.

[ändere] Wirtschaft und Infrastruktur

Traditionäll hän d Bernauer vo de Land- und Forschtwirtschaft und de Holzverarbetig gläbt. Bsunders d Holzschnitzerei hät e langi Tradition. Vor allem in de Windermonet hät mer am Afang Gebruchsgegeständ wie Chochlöffel, Holzgfäß, Spanchörb und -schachtle hergstellt. Spöter ßin Holzspylzüg und au kunschtgwerbligi Gegeständ dezüecho.

Di deilwis extreme und erosionsgfährdete Hanglage hän d Landwirtschaft erschwert und si wenig ertragrych und praktisch nit mechanisierbar gmacht. Sällewäg hät scho in de 1930er-Johr de Strukturwandel ygsetzt, wo noch em Zweite Wältchrieg verstärkt witergange isch; mer isch vo de Landwirtschaft eweg- und zum Främdeverchehr hybewegt. Di schneesicheri Lag vom Südschwarzwald erlaubt e fast ganzjöhrigi Tourismus-Saison. 1960 isch de erscht Skilift in Betrieb gnoh worre, hütt hät s sechs Lift, devo zwei mit Flüetlicht und vier mit Beschneiigsalage.

[ändere] Gmeinderot

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
CDU 3 Sitz 4 Sitz
Wehlervereinigunge 7 Sitz 7 Sitz
Gsamt 10 Sitz 11 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

[ändere] Weblink


Dä Artikel basiert uff ere fräie Übbersetzig vum Artikel „Bernau_im_Schwarzwald“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.

Persönlichi Wärkzüg
Namensryym

Variante
Wievylmol agluegt
Aktione
Navigation
Mitarbet und Hilf
Wärchzügchäschtli
Drucke/exportiere
Anderi Sprooche