St. Blasien

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St. Bläsi
(St. Blasien)
Wappe Charte
Wappe vu dr Stadt St. Bläsi
Markierung
Dütschlandcharte, Position vu St. Bläsi hervorghobe
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante Hochalemannisch
Regionalvariante Hotzewälderisch
Basisdate
Staat: Dütschland
Bundesland: Bade-Württeberg
Regierigsbezirk: Fryburg
Chreis: Waldshüet
Geographischi Lag: 47° 46′ N, 8° 8′ O
Höchi: 770 m ü. NN
Flächi: 54,36 km²
Iwohner: 3.923 (31. Dezember 2010) [1]
Bevölcherigsdichti: 72 Iwohner je km²
Boschtleitzahl: 79837
Vorwahl: 07672
Nummereschild: WT
Gmeischlüssel: 08337097
Adress vu dr
Stadtverwaltig:
Am Kurgarten 11
79837 St. Blasien
Internetuftritt:
Burgemeischter: Rainer Fritz
Lag vu dr Stadt St. Bläsi im Landchreis Waldshüet
Karte



De Dom St. Blasius uss em Friehklassizismus

St. Bläsi isch e Stadt im Landchreis Waldshüet, Bade-Württeberg.

Inhaltsverzeichnis

[ändere] Geografy

[ändere] Geografischi Lag

De heilchlimatisch und Kneipp-Kurort St. Bläsi isch im Südschwarzwald südlig vom Schluchsee im Albdal. De diefst Punkt isch uff 600 Meter über em NN, de höchst uff 1349 uff em Spießhorn, wo zum Fäldberg ghört.

[ändere] Flächenutzig

Öbbe 77 Brozänt vo de Gmeindflächi bstönn uss Wald, 16 Brozänt werre landwirtschaftlig gnutzt, de Rest isch Sydligs- und Verchehrsflächi.

[ändere] Nochbergmeinde

St. Bläsi gränzt im Norde an d'Gmeinde Fäldberg und Schluchsee (Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald), im Oste an Hüsere und Höcheschwand, im Süde an Dachsberg und im Weste an Ibach und Bernau im Schwarzwald (Landchreis Waldshüet).

[ändere] Stadtglyderig

Zu de Stadt St. Bläsi ghöre d'Ortschafte Immeneich, Mänzeschwand und Schlagete, wo friehner selbständig gßi und in de 1970er-Johr ygmeindet worre ßin. Zu de ehemolige Gmeind Immeneich ghöre d'Dörfer Immeneich und Nydermiehli (Niedermühle). Zu de ehemolige Gmeind Mänzeschwand ghöre d'Dörfer Mänzeschwand-Hinderdorf und Mänzeschwand-Vorderdorf. Zu de Stadt St. Bläsi in de Gränze vo de 1970er-Johr, also vo de Gmeindereform, ghöre d'Stadt St. Bläsi, d'Höf Glashof, Windberghof und Wolfsbode und d'Hüser In der Schmelze, Im Hüttlebuck und Glashofsäge. Zu de ehemolige Gmeind Schlagete ghöre s glychnamig Dorf, d'Wyler Eckartschwand, Lehewys, Luchle, Nydlige und Underbildstei und d'Zinke Balleberg und Underkutterau.

[ändere] Gschicht

St. Bläsi im Johr 1906

Im Johr 858 isch zum erschte Mol e Benediktinerchloster im hüttige St. Bläsi erwähnt worre (Chloster St. Bläsi). D'Gschicht vo de Stadt hät äng mit derre vom Chloster z düe. S Chloster isch ab em spote Mittelalter eins vo de wichtigste im Schwarzwald gßi, bis es im Johr 1806 säkularisiert worre isch. Di letschte Mönch ßin (uff Umwäg) zum Stift St. Paul im Lavanttal (Kärnte) übergsydelt. Deno isch in de Chlostergebäude eini vo de erschte Maschinefabrike vo Dütschland (Spinnereimaschine) uffbaut worre. Im Chloster isch vo 1934 bis 1939 s Kolleg St. Bläsi mit me Internat underbrocht gßi; 1946 hät mer's widder ygrichtet. Es wird vo Jesuite gleitet. Während em Chrieg vo 1939 bis 1945 ßin d'Gebäude als Lazarätt gnutzt worre.

1882 hät de Lungearzt Dr. Haufe s Sanatorium St. Bläsi mit de Schwindsucht (Tuberkulose) als Behandligsschwerpunkt uffgmacht. Obwohl's Widerständ au vo de asässige Bevölcherig gee hät, wo d'Angscht und dodemit s Furtblybe vo de Summergäst, also e Gwinnusfall befürchtet hät, hät d'Klinik bis hütt ihr Rüef als Spezialklinig chönne bhalte und witer usbaue. Durch di ärztlige Bemiehige und dodemit em Rüef vo de Klinik isch St. Bläsi zum ganzjöhrige Kurort worre.

[ändere] Bolitik

D'Stadt isch de Sitz vom Gmeindeverwaltigsverband St. Bläsi, wo au d'Gmeinde Bernau, Dachsberg, Hüsere, Höcheschwand, Ibach und Todtmoos dezüe ghöre.

[ändere] Wappe

S Wappe enthaltet e Hirsch, wo noch links springt.

D'Wappe vo de Stadtdeil:

[ändere] Städtpartnerschafte

St. Bläsi hät partnerschaftligi Beziehige zu

[ändere] Kultur und Seheswürdigkeite

S Kolleg z St. Bläsi

[ändere] Bauwerk

Noch re Brandkatastroph im Johr 1768 hät de Architäkt Pierre Michel d'Ixnard (1768-1781) e neui Abdeichirch im friehchlassizisdische Styl baut. De Kuppelbau hät e Durchmässe vo 36 Meter und isch 62 Meter hoch; dodemit isch er de gröscht vo derre Art z Europa.

1892 isch s Sanatorium St. Bläsi baut worre, wo sich in de Johrzähnt denoch zu einem vo de bekannteste Lungeheilastalte vo Dütschland entwickelt hät. Hütt no kännt mer d'Lungefachklinik St. Bläsi au usserhalb vo de Gränze vom Landchreis Waldshüet. Behandelt werre Patiänte mit allne Forme vo Lungechrankhete wie chronischi Bronchitis, Asthma bronchiale, Lungetumor, Schlofmedizin und Beatmigsmedizin. Au Tuberkulosechranki werre do behandelt. Z seh ßin do näbem hisdorische große Spyssaal und em hisdorische Chrankezimmer di einzelne Kämmizimmer und de Wandelgarte.

[ändere] Regelmäßigi Verastaltige

Di internationale Summerkonzärt im Dom finde jewyls vo Änd Juni bis Afang Septämber mit beriehmte und bekannte Chör, Musikensembles und Organiste statt. Usserdem d'Chlosterkonzärt im Festsaal vom Kolleg und de International Holzbildhauerwättbewärb.

[ändere] Extärni Site

Commons Allmänd (Commons): St. Blasien — Witeri Mulitimediadateie zum Artikel



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