Grafenhausen

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Grafehuse
Grafenhausen
Dütschladcharte, Position vo dr Gmei Grafehuse fürighobe
47.7741666666678.2625895Koordinate: 47° 46′ N, 8° 16′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Hochalemannisch
Regionalvariante: Hotzewälderisch
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Fryburg
Landkreis: Waldshüet
Höchi: 895 m ü. NHN
Flächi: 48,6 km²
Iiwohner:

2189 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 45 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 79865
Vorwahl: 07748
Kfz-Chennzeiche: WT
Gmeischlüssel: 08 3 37 039
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Rathausplatz 1
79865 Grafehuse
Webpräsenz: www.grafenhausen.de
Burgermeischter: Christian Behringer
Lag vo dr Gmei Grafehuse im Waldshüet
Charte
Dialäkt: Markgräflerisch (Lörrach)

Grafehuse (amtlig Grafenhausen) isch e Gmeind im Landchreis Waldshüet z Bade-Württeberg. Si isch als Luftkurort staatlig aerkännt.

Geografy[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Grafehuse litt uff me Hochplateau im südlige Hochschwarzwald, südlig vom Schluchsee uff 800 bis 1100 Meter über de NN. Rund 62 Prozänt vom Gmeindegebiet sin bewaldet.

Grafehuse gränzt im Norde und Weste an d Gmeind Schluchsee im Landchreis Brysgau-Hochschwarzwald, im Oste an d Stadt Bonndorf im Schwarzwald und im Süde an Ühlige-Birkedorf.[2]

Gmeindeglyderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zu de Gmeind Grafehuse mit Metteberg und Staufe, bis in d 1970er-Johr selbständigi Gmeinde, ghöre 23 Dörfer, Wyler, Zinke, Höf und Hüser.

In de Gränze vo de Gmeindereform vo de 70er-Johr ghöre d Dörfer Grafehuse, Geroldshofstette und Rieppoldsrieg, d Wyler Amerschtfeld, Balzhuse, Dürrebühl, Eberschbach, Röteberg und Schaffhuser Sägi, d Zinke Brünlisbach, Roothus und Signau, d Höf Schlüchterseehof, Bleiche und Dannemiehli und d Hüser Holzhüsli und Schlüchtmiehli.

Zu de ehemolige Gmeind Metteberg ghöre s glychnamig Dorf, Buggeried und Seewange und d Hüser Kaßlett. Zu de ehemolige Gmeind Staufe ghöre s Dorf Staufe, de Wyler Bulgebach und d Hüser Heidemiehli und Chlausemiehli.

In de Gmeind Grafehuse in de Gränze vo vor de Gmeindereform vo de 1970er lyge d Wiestige Glashütte, Hettistal, Lanzefurt, Lantzehove und Scheuerhof. Im Gebiet vo de ehemolige Gmeind Staufe litt d Wiestig Bürgle.[2]

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Di erschti urkundligi Erwähnig vo Grafehuse hät im Gründigsjohr vom Chloster Allerheilige (Schaffhuse, 1050) stattgfunde, aber scho im 9. Johrhundert hän Mönch vo de Chlöster St. Blasie und Rhynau agfange, de Schwarzwald z rode.[3] 1096 isch e Zelle vo me Schaffhuser Mönch durch de Bischof vo Chonstanz ygweiht worre. Vo 1285 bis in's 16. Johrhundert hät Grafehuse Stadträcht gha. Im Johr 1525 isch's an's Chloster St. Blasie verschänkt worre, allerdings ghört bis hütt e chleis Waldstück zu Schaffhuse. 1791 isch di bekannti Bierbrauerei Rothus gründet worre.[4]

Wäge de Gmeindereform isch in de 70er-Johr d Gmeind Grafehuse uss vorher selbständige Gmeinde gründet worre.

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Gwerbegebiet vo Grafehuse, afänglig 10 Hektar groß, hät inzwüsche uff 16 Hektar vergrößert werre chönne. Dodemit hät mer's gschafft, d Betrieb vom Wohngebiet in's Gwerbegebiet umzsydle.

Wyl de Främdeverchehr zruckgange isch, werre im Momänt d Handwerchsbetrieb gfördert.[5]

Wichtigschtes und bechanntischtes Unternämme isch die Badisch Staatsbrauerei im Ortsdeil Rothus.

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Dorf ghört im Gmeindeverwaltigsverband Obers Schlüchtdal mit Sitz z Ühlige-Birkedorf a.

'S git sit 1973 partnerschaftligi Beziehige zu Combrit-Sainte Marine z Frankrych, sit 2004 au zu Pfaffroda, Sachse.

Quälle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  2. 2,0 2,1 freii Übersetzig vo de
  3. www.grafenhausen.de/Geschichte
  4. badische-seiten.de
  5. www.grafenhausen.de/Wirtschaft

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Grafenhausen – Sammlig vo witere Multimediadateie