Sauschwänzlebahn
| Lauchringe–Hintschinge | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Kursbuechstrecki (DB): | 743, 12737 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckelengi: | 61,7 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Minimale Radius: | 190 m | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Hegschtgschwindigkeit: | Lauchringe–Blummberg-Zollh.: 30 km/h Blummberg-Zollh.–Hintschinge: 80 km/h |
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Die Sauschwänzlebahn isch e überregional bekannti Ysebahnstrecki z Süddütschland. Sie verbindet Lauchringe a de Hochrhybahn mit Hintschinge a de Schwarzwaldbahn un führt durch de Naturpark Südschwarzwald. Wege irem kurvenreiche Volauf un speziell wegem Kreiskehrtunnel a de Stockhalde würd sie Sauschwänzlebahn gnannt. De Bau vo de Sauschwänzlebahn hätt maßgeblich s Milidär vorahtriebe. Diesell Strecki hät als strategische Bahn em allfällige witere Chrieg gege s 1870/1871 bsiigte Frankrych diene sölle. De Personevokehr isch zerscht zwische 1967 un 1976 abschnittswys ygschtellt worre. Hütt isch die Sauschwänzlebahn vo allem wege irem Museumsbahn-Betrieb sit 1977 überregional bekannt, bis 2006 sin über zwei Millione Fahrgäscht bförderet worre. Im nördliche Streckeabschnitt zwische Zollhuus und Hintschinge, wo noch em Bach Aitrach Aitrachtalbahn gnennt wörd, bschtoht sit 2004 mit em Ringzug widder è attraktivs Aagebot im Schinepersonenahvokehr.
Inhaltsverzeichnis |
Streckebeschrybig [ändere]
Geografy [ändere]
Die Streckí volauft am südöstliche Rand vom Schwarzwald beziehungswys em Nordwestrand vum Rande. De Südabschnitt folgt vo Lauchringe am Rand vom Chläggi bis zum Bahnhof Luuse-Blumegg em Lauf vo de Wuete. De Südabschnitt vodient deshalb z Rächt diè Bezeichnig Wuetedalbahn. Im Mittelabschnitt wendet sich die Strecki durch de Kehrtunnel Im Wyler um 180 Grad un volauft e bizzeli s Dal durab, um bim Grimmelshofner Tunnel in s Müllibachdal z wechsle. Em Müllibachdal folgt diè Strecki bis zum Füetzemer Dalkessel un passiert desell mit zwei offene Kehrschleife bis an Rand vo de Flühe. Vo dort weg füehrt die Strecki i s Kommedal um Epfehofe umè bis zum Buchbergdunnel, wo d Wasserscheide zwische de Yzugsgebièt vo Rhy un Donau passiert wörd. Für diè üsserscht uffwendigi Streckeführig hät zerscht emol dè Mittelabschnitt d Bezeichnig Sauschwänzlebahn vodient. Well de Mittelabschnitt de ganz Charakter vo dere Strecki prägt hät, wörd diè ganz Strecki ebeso bezeichnet. Ab em Bahnhof Zollhuus-Blummberg folgt die Strecki uff em Nordabschnitt em Bach Aitrach durab bis Hintschinge im Donaudal, wo sie i d Schwarzwaldbahn mündet. Wege dem Bach gebührt em Nordabschnitt diè Bezeichnig Aitrachtalbahn. Vo Lauchringe bis Grimmelzofe lyt sie im Landkreis Waldshuet, innerhalb vo de Gmeind Blummberg – des heißt vo Füetze bis Riedöschinge – im Schwarzwald-Baar-Chreis; de reschtlich Teil vo de Strecki bis zum Streckeendpunkt Hintschinge durchquert de Landkreis Tuttlingen. In Hintschinge mündet die Strecki i d Schwarzwaldbahn y. Die Personezüg vo de Sauschwänzlebahn wörret mindeschtens bis zum Ysebahnknote Immendingen durèbunde. Im Süde verkehret die Züg meischt über ihri Stammstrecki drüberuse uff d Hochrhybahn bis is 9,4 Kilometer entfernti Waldshuet.
Bahnhöf un Haltepunkt [ändere]
Im Lauf vo irer Gschicht hätts Umbenennige vo de Statione gäh :
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- dè süedlich Afangsbahnhof Lauchringen hèt früehner Oberlauchringen ghaiße.
- dè Bahnhof z Egginge hèt urschprünglich Untereggingen ghaiße.
- dè Bahnhof z Im Weiler isch umbenamst worre in Lausheim-Blumegg.
- dè Bahnhof Aulfingen isch 2004 abglöst worre vom Haltepunkt Geisingen-Aulfingen.
- dè Bahnhof Leipferdingen isch 2004 abglöst worre vom Haltepunkt Geisingen-Leipferdingen.
- dè Bahnhof Kirchen-Hausen isch 2004 abglöst worre vom Haltepunkt Geisingen-Hausen.
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Well die ahschwellendi Bevölkerigszahl vo Unterlauchringe zu de Eröffnung vom Haltepunkt Lauchringen-Wescht a de Hochrhybahn gfüehrt hätt, bietet sich de alt Name Oberlauchringe ah weg de gnauere Beschrybig, scho wel de hütige Bahnhof Lauchringen z Oberlauchringe stoht.
Ä Vorgab für die Strategischi Bahn Oberlauchringe-Immendinge isch d Yrichtig vo de Bahnhöf im Abschtand vo acht Kilometer gsi. Selleni Bahnhöf hänn em Überholle reschpektiv de Begegnung vo Züg dient, wo im übrige für milidärischi Zweck e hohes Zuggwicht beziehigswys Zuglängi erreiche hänn könne. Us sellere Vorgahb use sin unter anderem diè Bahnhöf Ofteringe un Grimmelzofe mit lange Uuswiichgleis entschtande, obwoll für en Lokalvokehr en Haltepunkt völlig uusgreicht hätti. Sit de Stilllegig vo de Strecki sin en Huufe Bahnhöf zruckbaut worre. No hütt exischtiered Byschpil für betriebsbedingti Bahnhöf wiè Grimmelzofe, Wize un Füetze. De Bahnhof Ofteringe isch uffghobe un die dörtige Weiche sin uusbaut worre. Die erschtellte Hochbaute entspröchet de dörtmols bi de Großherzoglich Badische Staatsysebahne üebliche Standards für Sekundärbahne. Byschpil dodefür sinn die Hochbaute z Horre, Egginge, Grimmelzofe, Füetze, Epfehofe un Zollhuus-Blummberg. Einigi Bahnhofsbaute sinn im Lauf vo de Zit vollschtändig abtrait worre, so gschäh z Stüelinge, Wize un Luuse-Blumegg.
Dè Haltepunkt z Öschinge isch trotz de Größi vom Ort nie zum Bahnhof uusbaut worre, well d Wuetedalbahn uff de Höhi vo Öschinge rechts vo de Wuete uff enem schmale Uferstreife volauft, somit fählt dört dè zum Uusbau notwendigi Blatz.
Als Uusnahm bschtätiget de Bahnhof vo Eberfinge d badischi Reggelbauform. Markant isch dodeby s Eberfinger Empfangsgebäudi, s bschtoht uss zwei Hauptgebäudi, wo mit enem Zwischendeil verbunde sin. D Gründ für diè Uusnahm sin nit überlieferet. Es git Spekulatione, bi dene mo de Hintergedanke ghegt hät, die ehemalig Eberfinger Ysevohüttig mit Köhlerei emol widder in Betrieb z nä.
È witeri Uusnahm isch es Empfangsgebäude z Stüelinge, welles sit de Streckeeröffnig 1875 als einschtöckiges Provisorium uusgführt gsy isch. Au do wörd über die Gründ noh bis hüt spekuliert, wohrschinlich war Stüelinge als Knotepunkt für d Aabindig vo de adenkte Strecki Boahdorf-(Wize)-Stüelinge un eventuell vo de Strossebahn Schaffhuuse-Schlaate vorgsäh. Intressant isch i dem Zämmehang de mittlere Abschnitt Wize-Blummberg wo d Bauleitig z Stüelinge blaziert gsi isch. Stüelinge isch by Streckeeröffnig de größte am Abschnitt Oberlauchringen-Blummberg glegne Ort gsy. Bis Ahfang vo de 1970er-Johr hätt mr de im Ort zuegewandti Teil vom Bahnhofsgebäude als Beiz gnutzt, im Volksmund s Bahnhöfle benamst. Hüt isch vo dem einschtige Provisorium nüt meh z säh, sell heißt alli Hochbaute un Gleisaalage sin zruckbaut, de Bahnhof Stüelinge isch noch de Betrybsverlegig vo de ZG Stüelinge quasi zum Haltepunkt degradirt worre. S git zwar noo Weiche, wo mo aber uusnahmslos voriglet un mit Gleisschperrsignal vosèh hèt. Sell Gebäude, wo weschtlich vum Haltepunkt Stüelinge stoht, isch ursprünglich als Wohngebäude für Bahnmitarbeiter gnutzt worre. Sit em Johr 2012 wörd es unter anderem für ene Spiilhalle gnutzt. A de Stell vonere Gewerbeimmobilie, wo nordöschtlich vo dem Wohngebäude errichtet worre isch, isch urschprünglich en Garte für d Bahnmitarbeiter glège.[1]
De Bahnhof vo Wize isch sit 1876 als Endpunkt vo de Wuetedalbahn etablirt gsy, us sellem Grund hätt mr ä Empfangsgebäude mit Güeter- un Lokschuppe un au èn Wasserkran un Wasserdurm für Dampflokomotive errichtet[2]. Des Empfangsgebäudi isch gege Ende vo de sibzger Johr vollschtändig abtrait worre. Circa 2005 isch de Wizemer Bahnhof mit Deil vo de ehemolige Bahnsteigüberdachig vom Bahnhof Bade-Bade uusgschtattet worre.[3]
De Haltepunkt Luuse-Blumegg hàt urschprünglich de Namè Im Weiler trait un isch am 1. August 1899 erschtellt worre. Grund dodefür isch die mangelndi Akzeptanz vom Bahnhof Grimmelzofe durch die örtlichi Bevölkerig gsy. Diè Station Lausheim-Blumegg isch als Bahnhof usglait worre un isch urschprünglich mit Empfangsgebäude, Güeterschuppe, Holzverladiplatz, Bruckewoog un Ladelehri usgschtattet gsy. È Uuswychgleis isch i sellem Bahnhof niene vorhande gsy. Vor em Zweite Weltchrièg isch dè Bahnhof für die Viehverladig gnutzt worre, wèg de gäche Zuefahrt vum Ort zum Bahnhof Grimmelzofe isch de Haltepunkt Luuse-Blumegg als geignetor aagluegt worre. Ußerdem isch de Haltepunkt im Wyler für d Pasagier un d Bvölkerig vo Grimmelzofe, Luuse un Blumegg eifacher z erreiche.
De Bahnhof Grimmelzofe isch wege sinere ortsfernè Lag ab 1923 nimmi bedient worre; die Bewohner vo Grimmelzofe hän statt dem dè Bahnhof im Wyler brucht, wo dütlich nöcher a Grimmelzofe z lige ko isch. De Grimmelzofner Bahnhof bschtoht nu us enem Uswychgleis, zum Zugkrüzige südlich vom Kreiskehrtunnel z ermögliche.
De zwische Füetze un Epfehofe glegni Haltepunkt Wutachblick isch erscht i de Zite vom Museumsbetryb errichtet worre un diènt vo allem em Tourismus, deshalb isch er in unmittelbarer Nöchi vo dè Wueteschlucht stationirt worre, glychzitig lyt er direkt vor em Südportal vum Tunnel am Achdorfer Wäg .[4]
By de Reaktivierig vom nördliche Streckeabschnitt mit em Ringzug-Konzept Endi 2004 isch de Bahnhalt entlang vo de Strecki zwecks besserer Orientierig de jewylige Gmeindsname voraagschtellt worre, well diè dörtige Ort durch diè bade-württebergischi Verwaltigsreform 1975 ihri Selbschtändigkeit verlore hän. Dodeby hän Geisinge-Huuse, Geisinge-Aulfinge un Geisinge-Lipferdinge neui Haltepünkt kriègt, wo meischt günschtiger zu de Sidlunge liget als diè Johrzehnte vohor uffgähni Statione. Die mit em Ringzug ygrichtete Halt Geisinge-Kirche un Immedinge-Zimmere hän dodegegè keini hischtorische Vorläufer, sie sin erscht 2004 neu eröffnet worre. Im nördliche Abschnitt zwische Hintschinge un Blummberg sin so nu die Haltepünkt Blummberg-Riedöschinge un Zollhuus-Blummberg a hischtorischor Stell widdererrichtet worre. Vo dè Reaktivierig vom ehemalige Bahnhof Hintschinge hän diè Ringzug-Planer 2004 abgsäh.
Die Empfangsgebäude sin i de Regel mit Güeterschuppe in Regelbauart versäh gsi. In Stüelinge hät mr de Schuppe noch de Johrtausenddwendi abgrisse, während s Wizemer Pendant ab- un i de Raingärte z Stüelinge widder uffbaut worre isch, um dodenoch bis 1979 als Turnhalle gnutzt z wörre. Dè Egginger Güeterschuppe würd gwerblich gnutzt. Im Schuppe vom Bahnhof Zollhuus befindet sich hüt e Ysebahmuseum.
Suschdigi Dienschtgebäude [ändere]
Sehr zahlrych erhaalte sin die Dienschtgebäude für d Strecke- beziehigsswys Schrankewärter. Ohni Uusnahm sin diselle i de Regelbauform für Sekundärbahne errichtet worre. Die Gebäude sin hüt in Privatbesitz un dementsprechend irer urschprüngliche Funktion beraubt. Als heruusragends Byschpil sei uff s Streckewärterhuus am Oschtportal vom Kehrtunnel im Wyler verwise.[5] Betrieblich interessanter isch es Wärterhuus nördlich vom obere Portal vom Sauschwänzle (Kreiskehrtunnel) a de Stockhaalde, vo wellem mo direkte Zuegang zu beide Portal vom Kreiskehrtunnel hät.
Baulichi Bsunderheite vo dere Strecki [ändere]
Da de Streckeabschnitt Oberlauchringe–Wize zimli parallel em Unterlauf vo de Wuete folget, hät sich de dörtige Bahnbau voglychswys unproblematisch gschtaaltet.
Uffgrund vo de schwierige geographische Verhältnis hät sell jedoch zwische Wize un Zollhuus-Blummberg anderscht uusgsäh. Für d Strategischi Bahn hät des Stygigsmaß nit grösser als 1:98 sy dürfe; sell bedütet nit meh als 10 Meter Aaschtyg uff e Längi vo 980 Meter. D Geografy vom Wuetedal hät s mit sich brocht, daß im mittlere Abschnitt vo Wize bis Blummberg en Aastyg vo über 230 Meter z bewältige war. De Mittelabschnitt hät deshalb yschliesslich vo de ebene Gleis im Bahnhofsberych mit ere Länge vo über 25 Kilometer uusgführt wörre müese, obwohl d Entfernig nu 9,6 km Luftlinie betrait hèt. Dodemit hèt die Strecki mit mehrere offene Kehre und enem Kehrtunnel sowie em einzige dütsche Sauschwänzledunnel usgschtattet wörre müese. Vor allem desell Streckeabschnitt hät dere Bahnlinie im Volksmund iren Name Sauschwänzlebahn ybrocht.
Dunnel [ändere]
Vo dè sechs Dunnel [6] dienet zwei dè Streckeverlängerig, drei wyteri unterqueret en Bergschporn un nu ein isch en echte Gebirgstunnel.
De Kehrtunnel im Wyler isch 1.205 Meter lang. Desell Kehrdunnel isch notwendig, um einersits diè 180 Gred - Kehri i de Wutachflüehe z realisiere, un anderersits de Höhegwinn für de Übergang vom Wuete- ys Müllibachdal z erzylè (unter Yhaltig vo de Maximalstygig).
De Grimmelszofner Dunnel isch 225 Meter lang un unterquert de Bergschporn a de Mündig vom Müllibach- is Wuetedal un befindet sich süedweschtlich vom Grimmelzofner Bahnhof.
De Kline Stockhalde-Dunnel isch 86 Meter lang un de kürzeschte Dunnel vo dere Strecki. Dodemit hät mo en Bergschporn nördöschtlich vom Bahnhof Grimmelzofe überwunde.
De Große Stockhalde-Kehrdunnel isch 1.700 Meter lang un weltwit dè einzige Kreiskehrdunnel in enem Mittelgebirge. Witerhin isch sell Bauwerk noch em 2.296 Meter lange, in Italie a de Simplonbahn glegne, Varzo-Elicoidale-Dunnel de zweitlängschte Kreiskehrdunnel in Europa. De Kreiskehrdunnel diènt usschliesslich em Höhegwinn vo 12 Meter zwische de beide Portal, woby diè Maximalschtygig yghaalte worre isch.
De Dunnel am Achdorfer Wäg hat e Längi vo 540 Meter un unterquert en Bergschporn oberhalb un weschtlich vom Dorf Füetze. De Haltepunkt Wueteblick befindet sich unmittelbar vor em Süedportal vo dem Dunnel.
De Buchbergdunnel mit 805 Meter Längi vobindet a de högschste Stell vo dere Strecki s Kommedal mit em Aitrachdal, idem de Buechberg by Blummberg unterquert wörd.
Bruggene [ändere]
Für diè Strecki hän insgsamt vier grossi Viadukt un Bruggene für d Überquerig vo de Querdäler in dere Gegend müese baut wörre. Diè Bauwerch hän durchwäg e Höchi vo bis zu 30 Meter un e Längi vo 100 bis 250 Meter. Für die statischi Bemessig vo de Brugge sin die domols schwerschte Kanone vo de Friedrich Krupp AG mit enem Gwicht vo 140 Tonne maßgèbend gsy.
Diè Wuetebrugg by Grimmelzofe, de Dalübergang vo Füetze un d Donaubrugg z Hintschinge sin mit Fischbauchträger uff Muerwerkspfyler usgführt worre, de Epfenhofner Viadukt isch è Pendelpfylerbrugg un de Biesenbachviadukt e Gerüschtpfylerbrugg.
Diè Wuetebrugg isch erforderlich, um diè Kehri im Wyler a diè link Talsite vo de Wuete hy witerzführe, glychzitig isch sell dè einzige Übergang vo dere Bahnstrecki über d Wuete. Dié beide Talübergäng by Füetze un Epfenhofe sin notwendig, um für offeni Kehrschleife d Dalsite z wechsle. S Biesebach-Viadukt überwindet dè Dobel vom Biesenbach zwische Epfehofe un em Buechbergdunnel. Kurz vor em End erreicht dié Strecki dié rechti Site vom Donaudal, d Donau mue dört überquert wörre, um dè Aaschluss a diè linkssitig volaufende Schwarzwaldbahn herzschtelle. Für Wägübergäng sin meischt klyneri Bruggene baut worre un sin zahlrych vorhande. Als Byschpil möget diè Brugge über d B314 a de südliche Ortsyfahrt vo Grimmelzofe oder de aalte B314 nördlich vo Füetze diène.
Zweigleisige Uusbau [ändere]
Die Aaforderige als strategischi Bahn umfasset nit nu e gringi Stygig, sondern au die Vorbereitig für en zweigleisige Uusbau. Dütlich z erkenne isch sell no a de Widderlager un Pfyler vo de Brugge, wo d Breiti für zwei Gleis uusglegt worre isch, aber nu von em ußermittig agordnete eingleisige Überbau gnutzt wörd. Die zweischpurig dimensionierte Tunnel sin ebefalls nu einschpurig uusbaut. S Gleis isch i de Tunnel urschprünglich ebenfalls ußermittig glege, aber i de Sechzger-Johr im Zug vo de NATO-Renovierung i d Tunnelmitti verschobe worre.
De kleinschte Radius vo de Gleis betrait 300 Meter un isch nu by de Umfahrig vom Dorf Epfehofe uusgführt worre.
Hischtorie [ändere]
D Strecki als europäische Magischtrale [ändere]
Die erschte Überlegunge, e Bahnlinie durchs Wuetedal z baue, gönn ys Johr 1857 zruck. Bim Bau vo de Badische Hauptbahn vo Mannem bis noch Konschtanz hätt mo sich am Lauf vom Rhy orientiert, so dass mo dodezu zwunge war, die Strecki zweimol, nämlich by Basel un by Schaffhuuse, über Schwyzer Gebiet laufe z loh. Es hätt aber au Beschtrebige gäh, d Linie entlang vo de Wuete um de Schwizer Kanton Schaffhuuse herumzführe, die sich allerdings letschten Endes nitt hätt könne durresetze.
Die Gmeinde entlang vo der Wuete hänn dennoch hartnäckig en Ahschluss a s Ysebahnnetz vofochte, wa znächscht aber erfolglos blibe isch. Erscht als es Großherzogtum Baden in Erwägig zoge hätt, en Ahschluss zu de Gotthardbahn herzschtelle, wa de Bau vo nere Bahnstrecki entlang de Wuete wider e Thema. Diesell hett dodeby auch de erschte dütsch-schwizerische Grenzübergang für d Ysebahn zwischen Waldshuet un Koblenz im Aargau nutze sölle. Erschti Planunge zfolg hett die Strecki vo Oberlauchringe ahfangend entlang de Wuete bis nach Donaueschinge führe sölle. Dodefür isch im mittlere Bauabschnitt zwische Wize un Berringe e Streckenführig durch die Wueteflüehe bis Achdorf (Blumberg) un ahschließend flußuffwärts a de linke Talwange vo de Wuete ahschtygend bis Berringe blant gsy isch. Die Bahn sött sowohl Ahschluss a d Schwarzwaldbahn Offeburg–Konschtanz als au a die oberi Neckerbahn Villinge–Stuegett erhalte. Für letschteri hätt mo sogar e Streckenführung über Trossingen projektiert. Die in Erwägig zogni Variante Engen–Thayngen un Donaueschingen–Schaffhuuse sinn vo Bade vo vorneye abglähnt worre, da Bade die Strecki nitt über Schwizer Gebiet führe loh hätt welle. In em am 16. April 1870 erlohenem Gsetz sinn Oberlauchringn und Donaueschinge schliäßlich als Ahfangs- bzw. Endpunkt beschtimmt worre.
En erschtes Teilschtuck isch am 16. April 1875 zwische Oberlauchringe un Stüelinge eröffnet worre; sechs Dag später isch de offizielle Betrieb uffgenoh worre. Urschprünglich isch die Inbetriebnahm bereits zum Johreswechsel 1870/1871 blant gsy, allerdings isch sie durch des geologisch sehr inschtabili Gelände verzögeret worre. So wared während em Bahnbau unter anderem die Erdmasse immer widder grutscht. E Johr spöter, am 15. Oktober 1876, isch die Strecki bis nach Wize verlängeret worre. De Witerbau in Richtung Donaueschinge hät gschtocket einersitts wege geologische Problem i de immer noh inschtabile Wueteschlucht, well die projektierende Inscheniör festgschellt hän, dass d Witerführig vo dere Bahn durch die erscht 20.000 Johr alti Schlucht uhmöglich gsy isch. Usserdem hät die Wirtschaftsgries vo 1873 (Eisenbahnkrise) für e drohendes Liquiditätsproblem vo de Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen gführt. Y de Projektplanungsphase sin bereits Berechnunge bezüglich de Rentabilität vo derre strategische Bahn ahgschtellt worre, die selle Ergebnis bsunders die eigentlich Sauschwänzlebahn als dauerhaft defizitär uuswise hän. Unter Berücksichtigung vo dene Umschtänd hät des Projekt als gscheiteret golte.
Die Strecki als strategische Ysebahn [ändere]
Einigi Johr später hät mr agfange, sich vo neuem für d Wuetedalbahn z interessiere, dermol vo militärischer Syte uus: Im Dütsch-Französische Chrieg 1870/1871 hätt die Ysebahn in Europa erschtmals e bedütendi Roll gschpilt. De dütschi Generalschtab hät sich deshalb i de 1880er Johre überlait, wie mo im Fall vonem witere Chrieg gegen Frankrych die Logischtik mit Hilfi vo de Ysebahn am beschte organisiert, d. h. Truppe un Gerät schnell mit de Ysebahn verlege könnt. Im Süde vom Dütsche Rych war us milidärischer Sicht bsunders folgendes Problem augefällig: Hät mo vo de Bundesfeschtung Ulm i s südliche Elsass welle und so an e möglichi Front mit Frankrych, so hät mr dodefür die Hochrhybahn nutze müese, die mehfach durch schwizerisches Gebiet bi Schaffhuuse un Basell gführt hät. Bim Bau vo sellere Strecki war e Nutzung durch s Milidär in em Staatsvotrag zwische Dütschland un de Schwyz explizit uusgschlosse worre.
Um sell Problem z löse, hät de Generalschtab Überlegunge agschtellt, ob im Donaudal zwische Inzigkofe un Duttlinge sowie in Südbade neui Ysebahnstrecke baut wörre könnet, die weder größeri Stygige uffwyset noh über Schwizer Territorium führe dörfet: Im Kontext vo strategische Umgehigsbahne, die sich vo Inzigkofe im Nordoschte bis noch Wyl am Rhy im Südweschte ziehe söttet, war au de Witerbau vo de Wuetedalbahn vorgsäh: Die Donautalbahn, die sit 1878 Ulm un Inzigkofe verbunden hät, het durch des enge Donaudal vo Inzigkofen bis Duttlinge verlängeret wörre solle. Zwische Duttlingen un dem klyne Dorf Hintschinge bi Immedinge sin zu dem Zitpunkt bereits scho Gleis gläge. Vo Hintschinge bis Stüelinge hett die Sauschwänzlebahn fertiggschtellt wörre sölle, um so de Kanton Schaffhuuse z umgoh un die Strecki witter nach Süedweschte z verlängere. Ab Stüelinge war mit de 1875 fertiggschtellte südliche Wuetedalbahn widerum e Anschlussstrecki vorhande un die ab Lauchringe witerführendi Hochrhybahn in sellem Streckeabschnitt unproblematisch, well disell zwische Lauchringe un Säckinge stellewys zwar in Sichtwiti zu de Schwyzer Grenz verloffe isch, aber ebe immer noh uff dütschem Hoheitsgebiet verloffe isch. Um d Stadt Basel z umfahre, isch es für e militärischi Nutzig aber notwendig gsy, vo Säckinge bis Schopfe erneut e strategischi Bahn – d Wehratalbahn – vorzsäh. Ab Schopfe war mit de Wiisedalbahn wider e milidärisch nutzbari Trasse bis Lörrach vorhande, vo wo mit enere witere Verbindigsbahn bis Wyl am Rhy e letschtes Stück Schwyzer Territorium umfahre wörre het müese. Vo Wyl am Rhy führt sit 1872 e Ysebahnstrecki über de Rhy nach Sankcht Ludwig, dem hütige Saint Louis, un so an e möglichi dütsch-französischi Front.
Trotz absehbar hoher Koschte vo nem solche strategische Bahnbau un gringem zivile Nutze vo de hauptsächlich durch dünn bsiedelets Gebiet führende Neubaustrecke isch es ab 1887 zu de Durchführig vo sellem doch abendüerliche Ysebahnbau-Vorhabe cho. Ab 1887 hat mr au mit em Witerbau vo de eingleisige Wuetedalbahn vo Hintschingen nach Südwesten ahgfange. Well die Strecki de Ahschprüch an e eventuelli milidärischi Nutzig gnüge het müese, het die Stigig vo de Bahn de Wert vo zehn Promille nit überstyge dürfe; sell heißt, s Trassee darf uff einem Kilometer Fahrstrecki nit meh als zehn Meter astyge.
Die Geografie vom Wuetedal het s aber au mit sich brocht, dass im mittlere Abschnitt vo Wize bis Blummberg en Astieg vo über 230 Meter z bewältige gsi isch. Die Strecki het doher ischließlich de ebene Gleis a de Bahnhöf über 25 Kilometer lang uusgführt wörre müese, obwol die z überwindendi Entfernig nu 9,6 km Luftlinie betrait, um die gforderti maximale Stygig vo (10 Promille) nit z überschrite. Dodemit war die Bahn nu durch e künschtlichi Verlängerig z verwirkliche, ähnlich wie mo s im Hochgebirge vo de Gotthardbahn oder de Albulabahn her kennt.
Während de Spitzezite vom Streckebau i de Johre 1889 un 1890 wared bis zu 3.700 Büezer bschäftiget. Dä immense Bedarf a Arbetskräft isch durch Awerbig im Ausland deckt worre, speziell z Italie. Uffgrund em müehsame Bau vom Sauschwänzledunnel hèt sich dè Bedarf a Arbetskräft uff d Stockhalde konzentriert. Unterbrocht wared d Büetzer übrigens in em Lager dalabwärts vom Füetzener Steibruch.
Eröffnig un Betriebsjohr bis zum Zweite Weltchrieg [ändere]
Am 20. Mai 1890 isch die Sauschwänzlebahn em Verkehr übergäh worre. Während em Baue hen sich immer widder geologische Schwierigkeite ergäh, die des Projekt vertüert hen. So het beischpilswys de stählerni Biesenbach-Viadukt verlängerert wörre müese, well an sim Widerlager de bereits aufgschüttete Damm immer widder abgrutscht isch.
Die Bahnhöf a de Strecki sin wege dem z erwartende geringe Verkehrsuffkomme in em einheitliche Stil baut worre, um a dere Stell die Baukoschte reduziere z könne. Die Uswych- un Überholgleis a de Bahnhöf hen dodegege e Überlängi, um auch de längschte Milidärtransport über die Strecki führe z könne.
I de Anfangsjohr hen uf dere Strecki drei Personenzugpaare verkehrt un zuesätzlich noh eins als kombinierte Güeter- un Personezug, des bis noch Waldshuet a de Hochrhybahn durrebunde worre isch. E bar Züg hen au nu einzelni Streckeabschnitt befahre. Uffgrund de topografische Verhältnis het die Durchschnittsgschwindigkeit zunächscht au nu 26 Kilometer pro Stund betrait. Erscht zum Summerfahrplan vom Johr 1927 isch sie uff öpe 50 Kilometer pro Stund ahghobe worre.
De intensivschte Betriäb het die Sauschwänzlebahn zwische em 5. un 12. Dezember 1923 uffgrund de französische Bsetzig vo Offeburg erlebt, wodurch die Oberrhystrecki un die Schwarzwaldbahn unterbroche un witräumige Umleitige über die Hochrhystrecki, Sauschwänzlebahn un Gäubahn erforderlich worre sin.
1937 isch am Ostkopf vom Bahnhof Blummberg-Zollhuus en Verladebahnhof vo de Doggererz AG ygrichtet worre, wo im Volauf vo de nationalsozialistische Autarkiepolitik e Erzlagerschtätti im Raum Blummberg abbaut worre isch. Bis zu de Ynstellig vom Bergbau 1942 hen Güeterzüg meist a d Saar vokehrt, selte a d Ruhr. Im Summer 1944 sin ußerdem mehreri Lazarettzüg über d Sauschwänzlebahn gführt worre.
Die Nutzung vo de Sauschwänzlebahn war aber insgsamt betrachtet sowoll i Fridenss- als au in Chriegszite mäßig. Zum eine het die künschtlichi Entwicklig i de Längi jedi Fahrkarte un die Güetertarif verdüeret. Die Fahrplän un die Kursbüecher wyset während de gsamte Betrybszit vo de Strecki nit meh als fühf Personenzüg un ein Güeterzug uus. Zum andere war des Milidär in beide Weltchrieg nit uff die Strecki ahgwise, obwoll die Strecki oft vo Milidärzüg befahren worre isch.
Stilllegung [ändere]
Noch em Zweite Weltchrieg het die Sauschwänzlebahn d Kursbuechnummer 304f erhaalte. Allerdings stellt die Strecki mit irer schlechte Uuslastig un irem immense Inschtandhaltigsuffwand für d finanziell ageschlagni Dütschi Bundesbahn e ernschthaftes Problem dar. Deshalb isch de durchgehendi Vokehr zwische de Bahnhöf Luuse-Blumegg un Zollhuus-Blummberg am 22. Mai 1955 ygschtell worre un fortan mit Omnibüs un Laschter abgwicklet worre. Bereits zu sellem Zitpunkt hets erschti Bestrebige vo Site von Ferdinand Mollet, dem domolige Präsident vo EUROVAPOR ghä, die Sauschwänzlebahn in e Museumsysebahn umzwandle, die abber trotz sinere Hartnäckigkeit vorerscht erfolglos blibe isch.
Vo 1962 bis 1965 isch die Strecki uff Koschte vo de NATO durchgehend saniert worre, byschpilswys sin die Tunnel gege s ydringende Wasser neu abdichtet worre un die Signal a de Bahnhöf erneueret worre. Trotz sellem Uffwand in Millionenhöchi wörd die Strecki nimmi befahre, obwoll des Verteidigungsminischterium ab em Zitraum bis 1974 Johr für Johr 50.000 Dütschi Mark für de Unterhalt vo dere Strecki zalt.
De Personevokehr uff dem 15 Kilometer lange Abschnitt Zollhuus-Blummberg – Hintschinge isch am 28. Mai 1967 ygschtellt worre, die insgsamt 24 Kilometer langi Strecki Oberlauchringe – Luuse-Blumegg isch am 25. September 1971 gfolgt. Am 1. Januar 1976 het die Deutsche Bundesbahn|Dütschi Bundesbahn de gsamte Abschnitt zwische Wize un Zollhuus-Blummberg stillglait, was normalerwys e Entwidmung durchs Ysebahnbundesamt noch sich zoge het. Bi de Strecki Lenzkirch-Boahdorf het mr im Ahschluss a d Stilllegig vo sellere Strecki 1967 gsäh: D Gleis sin komplett abbaut worre, de Oberbau wörd sit 2008 als Bähnleradweg gnutzt. Sell Schicksal isch de Sauschwänzlebahn zum Glück erschpart blibe, da es Visionäre gäh het, die direkt nach de Stillegig entschlosse ghandlet hen.
Betriäb als Museumsysebahn [ändere]
Ab 1976 het sich en Vorein mit Sitz in Blummberg konschtituiert. Bereits am 21. Mai 1977 isch uff de Strecki en Museumsysebahnbetriäb ygrichtet worre, de abber nu im mittlere Streckeabschnitt zwische Wize un Zollhuus-Blummberg vokehrt. Desell erwies sich vo Ahfang a als ußerordentlich erfolgrych un sogar koschtedeckend. Dodemit het die Strecki vor em endgültige Vofall bewahrt wörre könne. 1988 het die Strecki de Rang von em technische Denkmal vo nationaler Bedütig erhaalte. Durch umfangrychi Renovierungsmaßname a de Tunnel un Bruggene i de deruffolgende Johr isch iren witere Beschtand z Beginn vom 21. Johrhundert gesicheret worre.
Im Johr 1992 het die Sendereihe vom Süedweschtfunk Ysebahn-Romantik in irer erschte Folge über die Sauschwänzlebahn brichtet. Während de Dreharbette isch die Dampflok 38 1772 a de untere Yfahrwyche vom Bahnhof Epfehofe entgleist. 1987 het sich de einzige bekannte tödliche Ufall uff de Museumsysebahn ereignet, als e Frau versucht het, uff de bereits rollende Zug noh uffzschpringe. Mehfach het die Sauschwänzlebahn als Filmkulisse dient, byspilswys in Heinrich der Säger, Der Transport, Viehjud Levi oder Brass Target (dütsche Titel: Verstecktes Ziel).
War zvor die EUROVAPOR für de Betriäb zueständig, het dere iri 1997 gegründeti Tochtergsellschaft Wutachtalbahn (WTB) e. V. im selbe Johr de Betriäb übernoh . Disell Uusgliderig isch vo site EUROVAPOR us Flexibilitätsgründ bschlosse worre. Um die Johrtusigwendi herum isch ußerdem s Wagematrial vo de Strecki saniert worre; ebeso sin zusätzlichi Personenwäge kauft worre. Nochdem bereits vo 2008 bis 2010 457.000 Euro a Tourismusmittel vom Land Bade-Württemberg gflosse sin, het de Wirtschaftsuusschuss vom Land im Oktober 2010 witere 162.500 Euro us em Programm Tourismusinfraschtruktur freigäh. Sell Geld soll d Sanierig vo de Gleisanlage im Johr 2011 ermögliche.[7]
Reaktivierunge, wo in Erwägung zoge un durregfüert worre sin [ändere]
Lauchringe–Wize [ändere]
In de Folge vo de Bahnreform un de dodemit verbundene Regionalisierig vom Schinevokehr isch es Mitti vo de 1990er Johr zu Überlegige ko, zmindescht Teile vo de Sauschwänzlebahn widder für de Regelbetriäb z reaktiviere. E 1998 erstellti Studie het empfolle, de süedliche Abschnitt vo de Sauschwänzlebahn vo Wize bis Lauchringen z reaktiviere un desell umschteigefrei über die Hochrhybahn mit Basl Badische Bahnhof z verbinde. Die Fahrgaschtprognose isch bi sellem Modell vo 3.000 Fahrgäscht täglich uff de süedliche Sauschwänzlebahn uusgange. Die DB het im Lauf vo de Evaluierung en Kostenvorahschlag vo 20 Millionen Deutsche Mark für die Renovierig vom Oberbau usegäh. Uffgrund vo de Koschteprognose un mangelnde bolitische Unterstützig isch die Reaktivierig vom südliche Sauschwänzlebahn-Abschnitt abber bis zum hütige Dag nit witervofolgt woore. Die Fahrgaschtprognose, verbunde mit de im Verglych zum mittlere Abschnitt unproblematische Streckeführig, nähret witerhi die geringn Uussichte uff e Reaktivierig vom Süedabschnitt.
Ringzug-Konzept [ändere]
Die ab 1995 vorahtriebne Überlegige i de Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, de Schinenohvokehr i de Region neu z organisiere, hen die Sauschwänzlebahn znägscht no nit ygschlosse. Die Studie vom Verkehrsplaner Gerd Hickmann, die vorgschlage het, i de Landkreis Duttlinge, Rottwyl un Schwarzwald-Baar mit enem Ringzug de öffentliche Vokehr vo de Stroß zruck uff d Schine z volagere, hen e Reaktivierig vo de Aitrachdalbahn no nit mit is Spiel brocht. Zu niedrig isch des Fahrgaschtpotential erschine vo de noch Geisinge ygmeindete Dörfer Kirche-Huuse (1.128 Ywoner), Aulfingen (595 Ywoner) un Lipferdinge (829 Ywoner). Z Blummberg isch de Bahnhof im Stadtdeil Zollhuus glege, dodrüber use auch recht wit vo de Stadt emfernt. Des urschprünglich Ringzug-Konzept het uch vorgsäh, daß de Zug en Ring vo Donau, Villingen, Rottwyl un Duttlinge zruck noch Donau befahre duet. De Ringzug het also im Chreis fahre un die Sauschwänzlebahn nit mit yschließe sölle. Die Sauschwänzlebahn isch erscht für e Reaktivierig is Spiel ko, wo s urschprüngliche Konzept von eme gschlossne Ring sich als nit durreführbar erwise het. Endi vo de 1990er Johr hen die InterRegio-Züg vo de Relation Konschtanz–Hamburg genau zu dene Zite die Trasse vo dem Schwarzwaldbahn-Abschnitt zwische Donaueschinge un Immendinge belait, zu dene de Ringzug sebi benötigt hätti. Die Vokehrsplaner hen deshalb ire urschprünglichs Konzept vonem gschlossne Ring uffgäb, un sich an Alternative dragmacht, wie mo trotz gschperrter Strecki zwische Immendinge un Donau no für en Ringzug intressanti Umläuf organisiere könnt. I dem Zämmehang het sich die urschprünglich nit vorgsähni Reaktivierig vo de Aitrachdalbahn als wirtschaftlichschti Option durregsetzt, well trotz de dünne Bsiedlig vo dem Gebiet die fehlende Schuelä entlang dere Strecki uff verhältnismäßig hohi Schüelerbförderigszahle uff de Aitrachdalbahn hen schließe loh. De Endi 2003 geschtarteti Ringzug-Betriäb het die Aitrachdalbahn znächscht abber noh nit mit i des Streckenetz ygschlosse, well am Wuetedalbahn-Abzwyg in Hintschinge zvor d Stellwerkstechnik umgeschtellt wörre het müese. Aber e Johr spöter, am 12. Dezember 2004, isch d Airrachdalbahn vo Immedingen bis Zollhuus-Blummberg nach fascht 40 Johr ohne regelmäßige ÖPNV reaktiviert worre.
Betriäb [ändere]
Sitdem die Deutsche Bundesbahn 1955 di erscht Etappe im Wuetedal zwische Luuse-Blumegg un Zollhuus-Blummberg stillglegt hätt, wörd die Sauschwänzlebahn nimmi durchgängig vo Lauchringe noch Immedinge befahre. Au die Museumsbahn un de Ringzug nutze nuh einzelni Abschnitt vo de Gsamtstrecki. Vo de urschprüngliche Idee, mit de Sauschwänzlebahn en Teil vonere überregionale Vobindung vo Ulm ys Elsass z schaffe, sin so nuh regionali Inselverkehre übrig blibe. Sit de Uuswitig vom Ringzug-Betrieb uff de Aitrachtalbahn 2004 isch es erschtmols noch fascht 50 Johr widder möglich, mit zweimoligem Umschtyge die gsamti Strecki vo de Sauschwänzlebahn vo Oberlauchringe bis Immendinge z bereise: im nördliche Deil vo Immendinge noch Blummberg mit em Ringzug, im Mitteldeil vo Blummberg noch Wize mit de Museumsbahn un im südliche Deil mit em Zuebringervokehr vo Wize noch Waldshuet. Sell mag au de Grund gsi sy für d Ytrag vo dè Sauschwänzlebahn als Kursbuechstrecki 743 in irrer ganze Längi als Einheit im Kursbuech vo de Dütsche Bahn sit em Fahrplanwechsel im Dezember 2005. Innerhalb vo de Blummberger Stadtdeil, also zwische Blummberg-Riedöschinge un Füetze volauft desell Vokehr innerhalb vom Verkehrsvobund Schwarzwald-Baar (VSB). Im nördliche Streckeabschnitt zwische Geisingen-Lipferdinge un Immendinge im Berych vom Verkehrsvobund TUTicket un im südliche Deil vo de Strecki zwische Grimmelzofe un Lauchringe im Waldshueter Tarifvobund. Uff de Museumsbahn gilt allerdings en gsonderte Tarif. Vobundfahrschy wörred dört nit anerkannt.
Ringzug zwische Immedinge un Zollhuus-Blummberg [ändere]
Im nördliche Abschnitt zwische Immendinge un Blummberg herrscht hütt en so attraktive Personevokehr wie nie zvor i de Gschicht vo de Sauschwänzlebahn. Es fahret die Stadler-Regio-Shuttles vom Ringzug, welli vo Rottwyl kömmet un über die Gäubahn bis Duttlinger Bahnhof fahret. Vo Duttlingen uus fahrt de Ringzug denn witter über die Donaudalbahn bis Immendingen-Hintschinge. In Hintschinge wechselt de Ringzug uff die Aitrachdalbahn und fahrt dört bis Geisinge-Lipferdinge odder Blummberg. Einzelni Züg fahret au vo Fridinge a de Donau über die Donaudalbahn bis Hintschinge und denn witter Richtung Blummberg.
Werktigs fahret die Züg vo de Hohenzollerische Landesbahn in em annähernde Stunde-Takt. An Werchtig fahret die meischte Ringzüg abber nit bis Blummberg durre, sondern startet und höret z Lipferdinge uff. Sell hätt sinni Begründig i de fehlende Begegnungsmöglichkeite vo de Züg uff de eingleisige Strecki, en Stundentakt bis Blummberg nu mit Züg zfahre isch deshalb uumöglich. Deshalb bschtoht z Lipferdinge Busahschluss vo un noch Blummberg. Am Wochenend bschtoht abber nuh en Zwei-Stunde-Takt. Die Züg startet un endet abber am Wochenend anderscht als unter de Woch in Blummberg. A de Wocheend vo Mai bis Oktober wörret sit em Johr 2006 einzelni Ringzüg durch de Naturpark-Express ersetzt, welle Gammertingen und Sigmaringen über Duttlinge und Immendinge mit Zollhuus-Blummberg verbindet un uff die Fahrtzite vo de Museumsbahn abgschtimmt isch. Selle Radwanderzug zielet vo allem uff de touristische Märkt, un soll de Naturpark Obere Donau mit em Wuetetal un de Museumsbahn verbinde.
Museumsbahn zwische Zollhuus-Blummberg un Wize [ändere]
Zurzitt sin uff de Sauschwänzlebahn drei Dampflokomotiven un uhgfähr zwölf Personenwage stationiert. Die Museumszüg verkehret sit 1997 hauptsächlich mit de Dampflok 86 333, welli vohor im Ysebahnmuseum vo Nördlingen unterbrocht gsy isch. E witeri Dampflok chunnt glegentlich zum Ysatz, dodeby handlets sich um die 1943 bauti un 2003 renovierti 50 2988. Ußerdem sin noh die 52 8012 un die 105 uusgschtellt, welli aber nit betriebsfähig gsy sin. Bi Letschdoror handelt s sich um e so gnannti „Werksdampflok“. Sie isch 1952 baut worre un sit 2002 in Blummberg stationiert.
Sit Aafang 1989 wird e kleineri Diesellokomotiv, e sogenannti Köf ygsetzt, welli sowoll zum Rangiere als auch für Arbetszüg vo de Bahnmeischterei verwendet worre isch. Gelegentlich wörd sie au für Sonderfahrte benutzt. Sit Endi 2003 isch uff dere Strecki no e zweiti nahezu identischi Köf stationiert. Ebeso wörd sit 1995 en Esslinger Dieseltriebwage ygsetzt.
D Waggons stammt hauptsächlich vo de Schweizerischen Industriegesellschaft (SIG) beziehungswys vo de AW Karlsruhe; baut worre sin zwische de erschte Johr vom Zwanzigschte Johrhundert un de fuffzger Johr. Sie bietet durchweg die zweiti Klass.
Die Museumsbahn fahrt uusschließlich zwische April un Oktober nach feschtem Fahrplan. Desell Plandampf-Vokehr findet während de Saison jeweils am Samschtig, Sunn- und Fyrtig sowie mittwochs un seltner au dunschtigs statt. Die Museumsbahn fahrt eimol, zu de Spitzezite im Summer fahrplanmäßig mitunter au zweimol däglich vo Blummberg nach Wize un zruck.
Süedabscnnitt Wize–Lauchringe [ändere]
Uff em südliche Abschnitt zwische Lauchringe un Wize findet sitt 2003 wider a de Wocheende Personenverkehr statt. Die Dütsche Bahn richtet en uff die Fahrtzite vo de Museumsbahn abgschtimmte Zuebringervokehr y, welle als Wize-Pendel bezeichnet wörd, vo Waldshuet-Düenge an de Hochrhybahn nach Wize y. Desell wörd us Richtung Lauchringe mit Dieseltriebwage vo Baureihe 641 betribbe. Die Strecki zwische Oberlauchringen un Wize wörd vo de Stadt Blummberg pachtet un betriebsfähig instand gsetzt. Im Johr 2011 war de Oberbau uff sellem Abschnitt besunders zwische dem (ehemalige) Bahnhof Ofteringe und em Haltepunkt Stüelinge in em schlechte Zueschtand, wa zu uusdehntè Langsamfahrschtelle (Vmax= 15 km/h ) gführt hèt. De Haltepunkt Öschinge isch 2011 betrieblich gsäh schlecht ygrichtet gsy, so isch en betriebliche Halt erscht noch em BÜ Wutöschinge möglich, abber de Bahnschteig für die BR 641 vill z kurz aaglegt gsy.
Güetervokehr [ändere]
Sit de Ystellig vom Güetervokehr zwische Immedinge un Zollhuus-Blummberg am 31. Oktober 1995 un zwische Lauchringe un Wize im Jahr 2001 dient die Sauschwänzlebahn nummemeh uusschließlich dem Persone- bezyhigswys Museumsvokehr.
De Güetervokehr het bis Mitti 2001 de Rohstoffahlieferig vo de Firma Sto in Wize dient. Disell Leischtig isch vo de Dütsche Bahn uff de Relation Oberlauchringe-Wize erbrocht worre. Bis zu de frühe 1990er Johr sin Streckedieselloks vo de Baureihe 212 zum Ysatz cho. Bis zu de Ystellig vo sellere Leischtig het mo ahschliessend Rangierdiesellokomotive vo de Baureihe 290 ygsetzt. Des für die Alieferig notwendige Industrieaschlussgleis isch über die südlichi Uusfahrt vom Bahnhof Wize a des Streckenetz agbunde worre. Bis zum Neubau vo dem Abschnitt Grimmelzofe-Stüelinge vo de B 314 het sell Aschlussgleis die B 314 mittels vonnem unbeschrankte Bahnübergang mit Lichtzeiche krüzt. Die Güterwäge sin durch e Tor durre uff des Betriebsgländ vo de Firma Sto rangiert worre, wo e kleini Drehschybe es erlaubt het, einzelni Waggons uff e quer dezue agordnetes Abschtellgleis zu rangiere. Diselle Rangiermanöver sin mit em Unimog duregführt worre, wellè über klappbari Radsätz i de Normalspur verfügt hèt. De Inhalt vo dene Güterwage isch zumeischt über Schlüch direkt i die Silos vo de Produktionsahlag Sto 80 pumpt worre. Zum Ysatz sin i de Regel die Wagengattige Tdgs, seltè die Gattige Z un U ko.[8]
Landwirtschaftlichi Güeter sin über vieli Bahnhöf a de Strecki umgschlage worre, dementschprechend verfügte die Bahnhöf über 1-2 Freiladegleis. De letschte Kund für Agrargüeter uff em Süedabschnitt war d ZG Raiffeisen in Stüelinge. Zu de Belieferig vo de ZG isch vor em BÜ am Nordend vom Bahnhof Stüelinge e Handweiche ybaut gsi.[9] Holzverladig war e witere Güeterschparte vo dere Lokalbahn. Zu sellem Zweck het s e Holzverladeschtelle a viele Bahnhöf vo de Sauschwänzlebahn gäh. Im Mai 2012 noh guet z erkenne isch diesell a de Norduusfahrt vom ehemalige Bahnhof in Stüelinge. De Stückgutvokehr spielt bis zum End vom 2. Weltchrieg e untergordneti Rolle, hinnenoch gar keine meh.
Die Durchschnittsgschwindigkeit isch uffgrund vom überholungsbedürftige Oberbau sehr bescheide gsy (byspylswys uff em Abschnitt Äberfinge–Stüelinge 30 km/h).
Rollmatrial [ändere]
Generell wörret die zivile Züg uff de Wuetedalbahn mit gringwertigem Rollmatrial bediènt, was au de Ystufig als Sekundär- bzw. Nebebahn entsproche hèt. A de Stygig vo dere Strecki ka sell nit glegè hah, da sie e maximali Stygig vo 10 Promille hèt. Des Fahrgaschtuffkoh uff de Strecki Oberlauchringe-Immedinge isch jedoch scho vor de Inbetrybnahm vom erschte Abschnitt Oberlauchringe-Stüelinge als sehr gring ygschtuft worre.
Bis zu de Gründig vo de Dütschi Rychsbahn (DR) sin uff de Sauschwänzlebahn uusschliesslich folgendi Lokomotvgattige vo de Großherzoglich Badische Staatsysebahnen zum Ysatz :
| Ic | Ie | VIIa | III | IIIa | IVc |
| IVd | IVe | VI | VIb | IVe | VI |
Selli Gattige hét mo bis etwa 1959 uff de Sauschwänzlebahn beobachte könne.
Ab 1920 hèn diè preußische Gattige G10 un G12 für Güeter- un Personezüg Yzug ghaalte. De Ysatz vo de in Villingen beheimatete P8 uff de Sauschwänzlebahn im Regelzugverkehr isch nit belait. Ab 1936 isch die DR-Baureihe 64 vom Bw Waldshuet uff dere Bahn ygsetzt worre.
Während em 2. Weltchrieg hèt sich e vielfältigers Bild uff de Strategische Bahn im Wuetedal ergäh. Nebe de DR-Baureihe 58 (ex G12) hèt die DR-Baureihe 50 ab 1940 ihr neues Ysatzgebièt uff de strategische Bahn in Süedbade eroberet. Sit 1943 hét s Bw Villinge die DR-Baureihe 86 is Aitrachtal gschickt. Ab 1944 sin denn no vo Villinge her die DR-Baureihe 42 un die Preußische T 14 dezue ko. Exote wi die SNCF-Gattig 140 un die SBB C 5/6 (als Mietlok) waret ebefalls längs vo de Wuete im Ysatz.
Während de französische Bsatzig ab 1945 sin die Loktype G12, BR 42 sowie die DR-Baureihe 44 zu dere Ehr ko, Reparationsleischtige in Form vo Schwarzwälder Holz über s Wuete- und Hochrhytal noch Frankrych z spediere.
Noch de Wideruffnahm vom Reglzugdienscht hèt wider die VIb, VIc, die G10 un die BR 50 zwische Oberlauchringe un Immendinge vor Persone- un Güterzüg iren Dienscht übrenoh. Letztgnannti Baureihe hèt im Johr 1968 s End vo de Dampflokära uff de Sauschwänzlebahn mit yglütet. Die zunehmendi Vodieselung vo de süedbadische Sekundärbahn hét im Johr 1953 aagfange un folgendi Triebfahrzüggattige uff die Strecki brocht:
| BR 795 | BR 798 | BR 212 | BR 220 | BR 261 | BR 332 | BR 290 |
Schweri Personenzüg uff dem Süedabschnitt sin bis 1968 vo de BR 50 zoge worre, denn hèt bis 1971 die BR 212 die Leischtige übernoh. Kurz vor Betrièbsystellig vom planmäßige Personevokehr uff dem Süedabschnitt isch sporadisch au diè BR 216 zum Ysatz ko. Intressant isch au de Ysatz vo de BR 220 i de 1970er Johr vor Güeterzüg uff em Nordabschnitt. Dodeby hèt de einschtig Diesellokschtar vo de DB uß de Fuffzger Johr si Gnadebrot im Aitrachdal gfrischtet hèt.[10]
È kurzes Gastschpiel hèt i de Fuffzger Johr im Wuetedal de Schienen-Straßen-Omnibus (Schi-Stra-Bus) gäh, e lauffähigs Fahrzüg, womer uff de Stroß un au uff de Schine ysetze ka. Mit dem Bus sin während em Inschtandsetzigsbüez a dere Strecki de aufwändigi Teil vo dere Strecki ( Hp. Luuse-Blumegg - Bhf. Zollhuus-Blummberg ) mit sine ortsferne Bahnhöf auf de Stroß umfahre un die örtliche Sidlunge bedient worre, während die wenniger problematische Deil vo dere Strecki noch wie vor vo de Schine uus bedient worre sin.[11] Des nit uusgreifte Konzept vo de Fahrzüg hèt Verspötige provoziert; vo allem de Aatrieb vo de gummibereifte Räder a de Hinterachs hèn uff de Schine großi Problem verursacht un hèn e dauerhafti Yführig vo dene Fahrzüg verhinderet, so dass de Schi-Stra-Bus rasch wider uss em Wuetedal verschwunde isch.[12]
Bahnbetrièbswerk [ändere]
D Sauschwänzlebahn isch vo 1882-1994 de badische Bahndirektion z Karlsrueh unterschtellt gsi. S Rollmatrial isch vo 1875-1894 durch s Bahnbetriebswerk (Bw) vo Waldshut gschtellt worre. Im Zitraum 1894-1911 hèt s Bw z Villinge die Uffgab übernoh. Ab 1911 hèn die Werk z Villinge un z Waldshuet s Bereitschtelle vom rollende Matrial übernoh. Bis 1964 war fürs Rollmatrial im süedliche Abschnitt bis Luuse-Blumegg s Bahnbetriebswerk z Waldshuet zuescjtändig. Denoch hèt s Bw Haltingen de Unter- un Vorhalt vom Rollmatrial für de Abschnitt Oberlauchringe - Luuse-Blumegg übernoh. Für d Aitrachtalbahn Zollhaus-Blummberg - Immedinge war nach de Auflösig vom Bw Villingen 1967 des Bw Radolfzell zueschtändig.[13] Mit de Yführig vom Museumsfahrbetryb uff em Mittelabschnitt sin die Grenze zwische de Bahnbetriebsswerk 1977 vom Bf Luuse-Blumegg hy zum Bf Zollhuus-Blummberg verlegt worre, wodurch des Bw Haltinge bis hüt für s Rollmatrial uff Site vo de Dütsche Bahn für de Abschnitt Oberlauchringe - Zollhuus-Blumberg zueschtändig isch. Die Museumsbahn nutzt ihri Aalage z Füetze für s Abschtelle un Unterhalte vom Rollmterial.
Sauschwänzlebahn-Museum un Ysebahn-Lehrpfad [ändere]
Sit 1992 git s im ehemalige Güeterschuppe vom Bahnhof Zollhuus-Blummberg e Ysebahnmuseum, wo die ußergwöhnlichi Geschicht vo de Sauschwänzlebahn in ere Daueruusstellig dokumentiert. Des Museum wörd vo Ehrenamtliche betrybe un isch stundenwys a de Betrybsdäg vo de Museumsbahn für s Publikum göffnet.[14]
Parallel zu de Museumsstrecki Wize – Zollhuus-Blumberg isch ußerdem en so gnannte Ysenbahn-Lehrpfad ygrichtet worre mit ere Längi vo 19 Kilometer un em Höheunterschyd vo rund dreihundert Meter. Desell Lehrpfad bindet au en Vierbahneblick y, bi dem die schleifeartigi Streckeführig vo de Sauschwänzlebahn bsunders guet z säh isch.[15][16][17]
Literatur [ändere]
- Ulrich Müller: Die Wutachtalbahn, Strategische Umgehungsbahn, (Sauschwänzlebahn). Ferrovia, Grenzach-Wyhlen 1981, ISBN 3-88275-020-0.
- Interessengemeinschaft zur Erhaltung der Museumsbahn Wutachtal e. V. (IG WTB e. V.): Die Museumsbahn Wutachtal. Markorplan Agentur und Verlag, Bonn 2002, ISBN 3-933356-08-3.
- Hans-Wolfgang Scharf: Die Eisenbahn am Hochrhein. Bd 3. Die Strategischen Bahnen in Südbaden. EK-Verlag, Freiburg 1993, ISBN 3-88255-757-5.
- Zweckverband Ringzug Schwarzwald-Baar-Heuberg (Hrsg.): Der 3er Ringzug. Eine Investition für die Zukunft der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Broschüre. Villingen-Schwenningen 2006. (Info beim Zweckverband Ringzug)
- Klaus-Peter Ziegler: Pioniere der Eisenbahn. Tatsachenroman über den Bau berühmter Bahnstrecken, Verlag Carl Ueberreuter, Wien/Stuttgart 1982, ISBN 3-8000-3178-7.
- S. Pletscher: Führer auf der strategischen Wutach-Randen-Donaubahn. Nachdruck als Broschüre in Leimbindung, Verlag J.A. Binder's Nachfahren, Bonndorf 1890.
- Naturforschende Gesellschaft Schaffhausen: Der Wutach entlang. Neujahrsblatt 52/2000 der als Autor genannten Gesellschaft mit Beiträgen div. Verfasser, im Verlag der Naturforschenden Gesellschaft SH, Schaffhausen 1999, ISBN 3-9520515-6-x.
Einzelnochwys [ändere]
- ↑ http://www.vergessenebahnen.de/Ex308d_1.htm
- ↑ Scharf: Die Eisenbahn am Hochrhein. Bd 3. Die Strategischen Bahnen in Südbaden. Freiburg 1993, S. 59
- ↑ http://www.vergessenebahnen.de/Ex308d_1.htm
- ↑ http://www.vergessenebahnen.de/Ex308d_3.htm
- ↑ http://www.vergessenebahnen.de/Ex308d_2.htm
- ↑ http://www.eisenbahn-tunnelportale.de/lb/inhalt/tunnelportale/4403.html
- ↑ Schwarzwälder Bote: Blumberg: Museumsbahn 2011 unter Volldampf, Zuegriff am 22. Oktober 2010
- ↑ http://www.vergessene-bahnen.de/Ex308d_1b.htm
- ↑ http://www.vergessene-bahnen.de/Ex308d_1a.htm
- ↑ Scharf: Die Eisenbahn am Hochrhein. Bd 3. Die Strategischen Bahnen in Südbaden. Freiburg 1993, S. 314-325
- ↑ http://www.wehratalbahn.de/Suedbadenbahn/SchiStra/schistrabus.htm
- ↑ http://www.suedbadenbahn.de/_SchiStraBus/schistrabusfr.html
- ↑ Scharf: Die Eisenbahn am Hochrhein. Bd 3. Die Strategischen Bahnen in Südbaden. Freiburg 1993
- ↑ http://www.ig-wtb.de/museum/museum.htm
- ↑ http://www.sauschwaenzlebahn.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=46
- ↑ http://www.horem.de/2009/06/03/eisenbahn-lehrpfad-blumberg-weizen/
- ↑ http://www.tipptausch.com/reise_ausg_print.php?idr=882754001297431695
Weblinks [ändere]
- Die Seite zum Verein Wutachtalbahn e.V.
- Die Seite zum Verein Interessengemeinschaft Wutachtalbahn
- Eine weitere Seite, diesmal unter dem Namen Sauschwänzlebahn
- Webseite speziell zum Stockhaldetunnel
- Fahrplan im Kursbuch 1944/45
- Fotoseite mit Ringzügen, Dampfloks und Naturpark-Express
- Bilder aller 12 Tunnelportale
- Wutachtalbahn Bilder und Sonstiges
- Eisenbahnromantik Folge 1: Die Sauschwänzlebahn
- Beschreibung der Strategischen Bahn Oberlauchringen-Hintschingen
- Kurzbeschreibung Wutachtalbahn mit Bilddokumentation
47.837878.55641Koordinate: 47° 50′ 16″ N, 8° 33′ 23″ O
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