Lörrach
| Dä Artikel handelt vo de Stadt Lörrach. Für de glychnamig Landkreis lüeg bi Landchreis Lörrach. |
| Wappe | Dütschlandcharte | |
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| Basisdate | ||
| Dialekt: | Alemannisch | |
| Hauptvariante: | Hochalemannisch | |
| Regionalvariante: | Wiisedälerisch | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierigsbezirk: | Friburg | |
| Landkreis: | Lörrach | |
| Höchi: | 294 m ü. NN | |
| Flächi: | 39,4 km² | |
| Iiwohner: |
48.626 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerigsdichti: | 1234 Iiwohner je km² | |
| Poschtleitzahle: | 79539–79541 | |
| Vorwahl: | 07621 | |
| Kfz-Chennzeiche: | LÖ | |
| Gmeischlüssel|Gmeischlüssel: | 08 3 36 050 | |
| Stadtgliderig: | Kernstadt sowie 3 Stadt- un 3 Ortsdeile | |
| Adress vo dr Stadtverwaltig: |
Luisenstraße 16 79539 Lörrach |
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| Webpräsenz: | ||
| Oberburgemeischteri: | Gudrun Heute-Bluhm (CDU) | |
| Lag vo dr Stadt Lörrach im Lörrach | ||
Lörrach (['lœʁax], älter Löörech ['løːʀəx][2]) isch e Großi Chreisstadt im südliche Bade-Württeberg. Sie isch d' Chreisstadt vom Landkreis Lörrach. In dr nöchere Umgebig lige dr Schwarzwald, d' Vogese, s'Rhiidal un d'Städt Wiil am Rhii un Basel.
Mit Wiil zämme bildet Lörrach e Oberzentrum als dytscher Deil vu dr Trinationale Agglomeration Basel.
Inhaltsverzeichnis |
Geografy [ändere]
Lag [ändere]
D Stadt Lörrach litt im Landchreis Lörrach im Südweste vo Dütschland z Bade-Württeberg. S isch noch Basel di gröschti Stadt vom Dreiländereck Dütschland-Schwiz-Frankrych.
S Stadtzentrum litt uff 294 Meter über em Meer, anderi Gebiet wie z.B. Tüllinge sin uff bis zu 460 Meter. Höchster Punkt z Lörrach isch mit 570 Meter de Röttler Wald.
Vom Stadtzäntrum (Roothus) us sin s ca. vierzäh Kilometer bis uff Rhyfälde, sybe uff Wyl am Rhy und 15 uff Schopfe (Referänze sin di jewylige Roothüser). D Schwizer Gränze isch zwei, di französischi drizäh Kilometer vo Lörrach entfernt. Bis uff Berlin sin s e bitz weniger wie 900 Kilometer.
Gränze [ändere]
D Stadt wird im Weste durch de Tüllinger Berg vo de Stadt Wyl am Rhy abgränzt. Im Süde isch än kompliziärte Gränzverlauf zu de Gmeind Riäche i dä Schwiz. D Abgränzig vo Rhyfälde wird durch de Salzert und de Rührberg gmacht.
Stadtglyderig [ändere]
Hauptartikel: Lörrach-Brombach, Lörrach-Haage, Lörrach-Hauge, Lörrach-Stette, Lörrach-Düllinge, Lörrach-Tumringe
Lörrach wird in d Chernstadt (s Stadtzentrum), d drei Ortsdeil (Haage, Brombach und Hauge) und d drei Stadtdeil (Tüllinge, Stette und Tumringe) underdeilt. Tüllinge isch im Weste vo de Stadt uff em Tüllinger Berg und wird mit zwei Brucke über d Wiese (e großi und e chleini) ziemli diräkt mit em Stadtzentrum verbunde. Tumringe litt zwei Kilometer nördlig und Stette e halbe Kilometer südlich vo de große Wiesebruck. Deil vom Stadtzentrum östlich vo Tüllinge und nördlich vo Stette isch au d "Nordstadt", wo aber kei Stadtdeil isch. Sie isch de nördlig Deil vom Stadtzentrum (nit vom ganze Ort Lörrach).
D Ortsdeil Haage, Hauge und Brombach im Norde vo de Stadt sin 1975 (Haage 1974) ygmeindet worre und mache insgsamt rund 40 Prozent vo de Flächi us.
Klima [ändere]
Z'Lörrach herrscht e ziemlig milds Klima. Säll chummt doher, wil in de Region vum Markgräflerland mediterrani Luft vu Südweschte her iber die sogenennt Burgundisch Pforte iströme cha. Lut Erhebige vum Dütsche Wetterdienscht fir d'Johre 1961 bis 1990 isch die durchschnittlich Sunneschinduur ca. 1700 Stunde im Johr gsi. Säller Wert lit im bundeswite Vergliich (Middelwert fir Dütschland lit bi 1541 Stunde) im obre Drittel. Dodur ghört Lörrach zue dr sunnigschte Gegend vo Dütschland. D'Winter sin z'Lörrach normalerwiis rächt schneearm, grösseri Schneehöchene träte in dr Regel numme bi grossrümige Extremwetterlage uf. So isch am 5. März 2006 nooch eme Winteribruch in dr Lörracher Innestadt guet 42 Zentimeter Nejschnee gmesse worre, e Wert, wo devor sit 1962 nimmi ufträtte isch.
Gschicht [ändere]
Lörrach findet me im Johr 1102 erschtmols als Siedlig Lorracho erwähnt. 1403 het de Ort durch de Chönig Ruprecht III. vo dr Pfalz s'Märträcht griegt (1452 vum Chaiser Friedrich III. bschdedigt).
Im Johr 1678 hen d'Franzose s'Röttler Schloss abebrännt. S'Stadtrecht het Lörrach 1682 vom Friedrich Magnus vo Baden-Durlach griegt.
1702 Schlacht bim Chäferholz gege d'Franzose.
1756 het's mit de Erneuerig vom Stadträcht s'erschti Roothus geh.
1783 het de Johann Peter Hebel als Lehrer am Pädagogium gschafft. Selli Arbet het er bis 1791 gha.
Vo 1808 ewäg hän si zahlrichi chlassizischdische Bauwärch errichtet, drunter d'Synagog, d'Stadtchilche un d'Fridolinschilche. Nochdäm 1835 Bade m'Dütsche Zollverein biträte isch, het 1848 de Gustav Struve z'Lörrach die Dütschi Republik usgrüefe.
1862 het d' Wiesedalbahn zwüsche Basel, Lörrach un Schopfe ufg'macht. E Bahnaaschluss uf Wiil un Säckige het Lörrach denn im Johr 1890 griegt.
1863 isch Lörrach Kreishauptstadt worde. Die erschti Volchsschüel (noch'em Johann Peter Hebel gnennt) het im Johr 1871 ufgmacht.
1882 isch d'Schoggladfabrik Suchard uf Lörrach cho.
1908 het me de Ortsdeil Stette iig'meindet, spöter au Düllige un Dumrige (1935), Haage (1974), Brombach un Hauige (1975).
E witere Usbau vom Nochhvechehr isch 1919 mit'em Trämli uf Basel cho, wo bis 1967 in Betriib gsi isch.
Lörrach schließt hüt nohtlos uf Basel a un ghört zu sellere Agglomeration.
Wirtschaft [ändere]
Asässigi Unternehme [ändere]
S gröschti Unternehme am Ort isch d'Schogglaadi vo de Kraft Foods Dütschland GmbH, wo Schogglad wie d Milka/Suchard broduziert. Dezüe chunnt s'Pharmaunternehme GABA, wo überwiegend Zahnpflägproduggt härschdellt wie zum Bischpiil d'Marge "Aronal" un "Elmex". D Stoffdruckerei Koechlin, Baumgartner & Cie. (KBC) dürft jetzt ihr 200jährigs Jubiläum fiire.
Universidäde, Fachhochschüele, B'rüefsakademie [ändere]
Z'Lörrach isch e B'rüefsakademie deheim. D'Studiegäng sin zurzit:
Fachbriich Technig [ändere]
- Elektrotechnig
- Informationstechnig
- Maschiinebau
- Trinazionelli Inscheniörsusbildig
- Finanzdienschtleischtige
Fachbreich Wirtschaft [ändere]
- Finanzdienschtleischtige
- Handel & Dienschtleischtigsmenedschment
- Induschtrie
- Schpedition, Transport & Logischtig
- Inderneschnell Bissnissmenedschment
- Wirtschaftsinformatig
Bolitik [ändere]
De Gmeinderoot vo Lörrach bstoht uss 32 ehreamtlig dätige Ortschaftsröt. D'Sitzverdeilig isch sit de Kommunalwahl[3]:
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D'Oberbürgermeisterin isch sit 2003 d'Gudrun Heute-Bluhm (CDU). Ihri Stellverdrätterin isch d'Bürgermeisterin Marion Dammann.
Ortschftsröt vo de Ortsdeil [ändere]
D'Ortsdeil Haage (sit 1974), Hauge und Brombach (sit 1976) hän e Ortschaftsroot mit me Ortsvorsteher, wo alli fümf Johr gwählt werre. D'Sitzverdeilige sin:
- Brombach (12 Sitz): Freii Wähler 5 Sitz, CDU 4 Sitz, SPD 3 Sitz; Ortsvorsteher: Lutz Schmiedlin (Freii Wähler)
- Haage (8 Sitz): SPD 3 Sitz, CDU 2 Sitz, Freii Wähler/KUL 3 Sitz; Ortsvorsteher: Wolfgang Krämer.
- Hauge (8 Sitz): CDU 3 Sitz, SPD 3 Sitz, Freii Wähler 2 Sitz; Ortsvorsteher: Günter Schlecht
Städtpartnerschafte [ändere]
Lörrach hät sit 1966 partnerschaftligi Beziehige zu Sens z Frankrych; s Motiv dodevo isch vor allem d'Ussöhnig noch em Zweite Wältchrieg gsi. Senigallia (Idalie) isch vor allem drum züe-n-re Partnerstadt worre, wyl's sit 1981[4] scho Parnterschafte zu Sens gha hät. Sit 1990 isch Meerane (Sachse) Partnerstadt; sälli Partnerschaft isch mit em Zyl, de Stadt züe-n-re Marktwirtschaft und kommunale Selbschtverwaltig z verhälfe, gschlosse worre. Chester, wo d'Partnerschaft im Johr 2002 gschlosse worre isch, hät vorher au scho Beziehige zu Senigallia und Sens (sit 1994[5]) gha. Witeri Verbindige git's zu Wischgorod (Ukraine) sit 1999 und zu Lubliniec (Pole) und Edirne (Türkei) sit 2006. D'Partnerschafte vo Lörrach werre als güet glunge und vorbildlig bezeichnet; d'Stadt hät für d'Arbet an de Partnerschafte d'Europafahne (1979), de Dütsch-Französisch Brys (1983) und d'Ehreblakätte vom Europaroot griegt.[6]
Ig'meindige [ändere]
Sit längere Zit ghöre Dumrige, Düllige (sit 1935) un Stette (Stette sit 1908) zu de Stadt Lörrach, witeri Gmeinde sin spööter gfolgt:
- 1974 Haage
- 1975 Brombach un Hauige
Kultur un Sehenswürdigkeite [ändere]
Theater un Muusik [ändere]
- d' Burghof
- s' Nellie Nashorn http://www.nellie-nashorn.de/
- s' Alti Wasserwerk http://www.alteswasserwerk.de/
Musee [ändere]
- Museum am Burghof
- Dr römisch Guetshof z'Brombach
- Bildhauer-Rudolf-Scheurer-Stiftig
Bauwärch [ändere]
- Röttler Schloss
- Stettemer Schlössle
- Brombacher Schloss
Kino [ändere]
- s' Metropolis
- s' Union
- s' schnucklige Free Cinema http://freecinema.de/
Dialäkt [ändere]
De Lörracher Dialäkt ghört zum Alemannische und dört zum Hochalemannische, bzw. noch andere Ydeilige zum Westalemannische. Es handelt sich um südligs Markgräflerisch, wo (vor allem vo de Lexik her, während's in de Phonetik merkligi Underschyd git) äng mit em Baseldütsche verwandt isch. Östlig vo Lörrach wird Dinkelbergisch gschwätzt; sälle Dialäkt hät anstell vum markgräflerische <gg>, de Affrikata <kch>.
E Merkmol vom Dialäkt isch d Palatalisierig vom Diphthong /ue/ (us mhd. uo) zue /üe/ (Ussproch: /ʏə̯/): Schüel, güet, Schüeh statt Schuel, guet, Schueh. Mhd. üe wird degege entrundet zue <ie> (Ussproch: /ɪə̯/): grien, wiest, fiehre statt grüen, wüest, füehre. Sälli Eigeschaft hän aber au sälli Dialäkt in de nöchere Umgebig vo Lörrach, wo uff dütschem Bode gschwätzt werre; Baseldütsch z. B. kännt e <ue>.
Phonology [ändere]
- Vokal
| vorne | zändral | hinde | |||
|---|---|---|---|---|---|
| züe | i(ː), y(ː) | u(ː) | |||
| fast züe | ɪ(ː), ʏ(ː) | ʊ(ː) | |||
| halb züe | eː, øː | o(ː) | |||
| mittel | ə | ||||
| halboffe | ɛ, œ | ɔ | |||
| fast offe | æ(ː) | ||||
| offe | ɑ(ː) |
Diphthong: /aɪ̯, aʊ̯, ɛɪ̯, øy, oʊ̯, ɪə̯, ʏə̯/
- Konsonante
- Plosiv: /b, d, g, p, t, k, ʔ/
- Nasal: /m, n, ŋ/
- Vibrante: /ʀ/
- Frikativ: /f, v, s, ʃ, x, h/
- Approximante: /j/
- Laterali Approximante: /l/
Persönligkeite [ändere]
Ehrebürger [ändere]
- 1930, 15. August Hans Unterseh † 3. August 2006, Generaldirektor vo dr KBC (Stoffdruckerei).
Söhn un Töchter vo de Stadt [ändere]
- 1949, 12. Jänner, dr Ottmar Hitzfeld, Fueßballträner
- 1958, 15. Juli, dr Jörg Kachelmann, Dä Wettermään
- 1980, 5. Jänner, dr Sebastian Deisler, Fueßballnationalspieler
Witeri Persönligkeite, wo z'Lörrach gwirkt hen [ändere]
Literatur [ändere]
1783 het de Johann Peter Hebel si Arbet als Lehrer am Pädagogium aagfange. Selli Stellig het'r bis 1791 bhalte. Hebel isch ein vo de bekannteschti Dichter uf Alemannisch.
Sunschtigs [ändere]
Regelmäßigi Veraastaltige [ändere]
- Stimmen-Festival - meh dezüe uf www.stimmen.com
Weblink [ändere]
Quelle [ändere]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011
- ↑ Ernst Beck, Lautlehre der oberen Markgräfler Mundart. Halle (Saale) 1926
- ↑ www.loerrach.de
- ↑ www.sens.de
- ↑ www.sens.de
- ↑ www.loerrach.de