Badenweiler

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Gmei Badewiler
Badenweiler
Dütschladcharte, Position vo dr Gmei Badewiler fürighobe
47.8016666666677.6719444444444425Koordinate: 47° 48′ N, 7° 40′ O
Basisdate
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Hochalemannisch
Regionalvariante: Markgräflerisch
Lokalvariante: Ruum Mülle
Verbreitig:  ?
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Friburg
Landkreis: Breisgau-Hochschwarzwald
Höchi: 425 m ü. NHN
Flächi: 13 km²
Iiwohner:

3937 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 302 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 79410
Vorwahl: 07632
Kfz-Chennzeiche: FR
Gmeischlüssel: 08 3 15 007
Gmeigliderig: 3 Ortsteile
Adress vo dr
Gmeiverwaltig:
Luisenstraße 5
79410 Badewiler
Webpräsenz: http://www.gemeinde-badenweiler.de
Burgermeischter: Karl-Eugen Engler
Lag vo dr Gmei Badewiler im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Charte

Badewiler (amtlich Badenweiler) befindet sich im Markgräflerland, ebba 30 Kilometer südlich vu Friburg, 30 km nördlich vu Basel un 30 km östlich vu Milhuse entfernt in dr erste Hüegle vum Südschwarzwald.

Mit Mülle zämme bildet dr im Landchreis Brisgau-Hochschwarzwald gläge Ort e Verwaltigsgmeinschaft,

Geographi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gmeigliderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Nebenem Hauptort ghöre au d'Ortsdeile Schweighof un Lipburg/Sehringe zue Badewiler.

Gschichte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Ort isch us ere Besidlig dur d'Römer entstande, wo ebba anno 70 d'Therme Aquae Villae baut hän. Guet erhalde sin noch d'Badealage, wo 1783 under em Markgraf Karl Friedrich wiiderentdeckt, usgrabe un konserviert worre un im Schutz vu ere moderne gläserne Hallekonstruktion z'besichtige sin. Die bereits vu dr Römer gnutzte Thermalquellen, dere ihri wärmsti e Temperatur vu 26,4 °C het, hän de Ruef vu Badewiler als Kurort begründet.

Badewiler isch bis ins 15. Johrhundert Sitz vu dr gliichnammige Herrschaft gsi. Ursprünglich in dr Zähringer zueghörig, isch d'Herrschaft 1147 dur Hirot vu Clementia vo Zähringe mit Heinrich dem Löwe an d'Welfe chu. 1444 isch d'Herrschaft Badewiler mit dr Herrschafte Röttele un Suseberg zue dr Markgrafeschaft Bade zämmegschlosse worre. Badenweiler isch Sitz vu dr Markgrafe worre.

Religione[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In Badenwiler - vu dr Reformation bis wit ins 19. Johrhundert fast vollständig evangelisch - git's je e römisch-katholischi un e evangelischi Chilchegmei.

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gmeirot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 6 Sitz 3 Sitz
CDU 4 Sitz 5 Sitz
FDP 2 Sitz 1 Sitz
Wehlervereinigunge 3 Sitz 3 Sitz
Gsamt 15 Sitz 12 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Gmeipartnerschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wirtschaft un Infrastruktur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Verkehr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zwischenem 15. Februar 1896 un em 22. Mai 1955 isch d'Stadt dur d'Lokalbahn Mülle-Badewiler mit dr Noochberstadt Mülle verbunde gsi.

Derzitt betribt die Südwestdytsch Verchehrs AG e Buslinie nooch Mülle.

Bildig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In Badewiler git's näbe dr René Schickele-Grund- un -Hauptschuel au e Chinderschuel.

Kultur un Sähneswürdigkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Cassiopeia-Therme (ehemols Markgrafebad)
  • Churpark
  • Römischi Badruine
  • Burgruine Bade

Regelmässigi Veranstaltige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Yberregionali Bedütig im Beriich vu dr Avantgarde-Müsik hän die jährlich stattfindende Römerbad-Müsikdäg.

Persönlichkeiten[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Söhn un Döchter vu dr Gmei[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Naturforscher un Botaniker Karl Christian Gmelin (1762-1837) isch z'Badewiler uf d'Welt chu.

Witteri Persönlichkeite, wo mit dr Gmei in Verbindig sten[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zue dr Persönlichkeite, wo sich z'Badewiler zum Chure ufghalde hän, zelle dr Stephen Crane, dr Anton Tschechow, dr Hermann Hesse, Theodor Heuss un dr Johannes Rau.

D'Schriftstelleri Annette Kolb, dr Schriftsteller René Schickele, dr Landschaftsmoler Emil Bizer un dr Moler Oskar Schlemmer hän sich in Badewiler niiderglo un e Moler- un Dichterkoloni bildet. Si sin vu ihrene Fründe Thomas Mann, Bruno Walter un Hermann Kesten oft bsuecht worre.

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Schneider, Maritta: Badenweiler, Sanitas per aquam; in: Kult-Bäder und Bäderkultur in Baden-Württemberg, rg. v. W. Niess, S. Lorenz, Filderstadt 2004. (ISBN 3-935129-16-5)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Badenweiler – Sammlig vo witere Multimediadateie



Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Badenweiler“ vu de dütsche Wikipedia.

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