Montricher VD

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S VD im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Waadt und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Montricher vermyde, wo öppis anders meined.
Montricher
Wappe vo Montricher
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Morgesw
BFS-Nr.: 5492i1f3f4
Poschtleitzahl: 1147
Koordinate: 518609 / 16155546.6002896.376381752Koordinaten: 46° 36′ 1″ N, 6° 22′ 35″ O; CH1903: 518609 / 161555
Höchi: 752 m ü. M.
Flächi: 25.94 km²
Iiwohner: 986 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.montricher.ch
Montricher.jpeg

Charte
FrankreichGenferseeLac de JouxFrankreichFrankreichBezirk Gros-de-VaudBezirk Jura-Nord vaudoisBezirk LausanneBezirk NyonBezirk Ouest lausannoisAclensAllamanApplesAubonne VDBallensBerolleBièreBougy-VillarsBremblensBuchillonBussy-ChardonneyLa Chaux (Cossonay)Chavannes-le-VeyronChevilly VDChigny VDClarmontCossonayCottens VDCuarnensDenensDengesDizy VDEchandensEchichensEclépensEtoy VDFéchyFerreyresGimel VDGollionGrancyL’Isle VDLavigny VDLonayLully VDLussy-sur-MorgesMaurazMoiry VDMollens VDMontherodMont-la-VilleMontricher VDMorgesOrny VDPampignyPompaplesPréverengesReverolleRomanel-sur-MorgesSaint-LivresSaint-OyensSaint-PrexLa SarrazSaubrazSenarclensSéveryTolochenazVaux-sur-MorgesVillars-sous-YensVufflens-le-ChâteauVullierensYensCharte vo Montricher
Iber des Bild
w

Montricher (frankoprovenzalisch [murˈtsi]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Morges im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Montricher lyt am Fueß vum Jura. Zum Bann vu dr Gmai ghert au dr Mont-Tendre, dr hgscht Schwyzer Juragipfel (1679 m). D Gmaiflechi umfasst 38,5 % landwirtschaftligi Flechi, 57,5 % Wald, 3,3 % Sidligsflechi un 0,8 % sunschtigi Flechi.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Montricher isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1049 as Mons Richarius (1301 Montricher).

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 695 745 785 733 730 727 742 749
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 658 658 619 543 499 581 669 696

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 10,7 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

63,8 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 14,2 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee: BDP 0,3 %, CVP 2,4 %, FDP 18,3 %, GLP 4,1 %, GP 11,8 %, SP 21,5 %, SVP 30,1 %, Sunschtigi 4,3 %.

Dr Burgermaischter vu Montricher isch dr Didier Amez-Droz (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 3,4 % gläge.

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 696 Yywohner 92,2 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 3,6 % Dytsch, 0,9 % Italienisch un 3,3 % anderi Sproche.

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[2][3]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Montricher – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 2018-08-31. Abgrüeft am 2018-09-30.
  2. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  3. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176