Gimel VD

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
S VD im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Waadt und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Gimel vermyde, wo öppis anders meined.
Gimel
Wappe vo Gimel
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Morgesw
BFS-Nr.: 5428i1f3f4
Poschtleitzahl: 1188
Koordinate: 513353 / 15134546.5077936.30971730Koordinaten: 46° 30′ 28″ N, 6° 18′ 35″ O; CH1903: 513353 / 151345
Höchi: 730 m ü. M.
Flächi: 18.86 km²
Iiwohner: 1913 (31. Dezämber 2015)[1]
Website: www.gimel.ch
Gimel.jpeg

Charte
FrankreichGenferseeLac de JouxFrankreichFrankreichBezirk Gros-de-VaudBezirk Jura-Nord vaudoisBezirk LausanneBezirk NyonBezirk Ouest lausannoisAclensAllamanApplesAubonne VDBallensBerolleBièreBougy-VillarsBremblensBuchillonBussy-ChardonneyLa Chaux (Cossonay)Chavannes-le-VeyronChevilly VDChigny VDClarmontCossonayCottens VDCuarnensDenensDengesDizy VDEchandensEchichensEclépensEtoy VDFéchyFerreyresGimel VDGollionGrancyL’Isle VDLavigny VDLonayLully VDLussy-sur-MorgesMaurazMoiry VDMollens VDMontherodMont-la-VilleMontricher VDMorgesOrny VDPampignyPompaplesPréverengesReverolleRomanel-sur-MorgesSaint-LivresSaint-OyensSaint-PrexLa SarrazSaubrazSenarclensSéveryTolochenazVaux-sur-MorgesVillars-sous-YensVufflens-le-ChâteauVullierensYensCharte vo Gimel
Iber des Bild
w

Gimel (frankoprovenzalisch [a dzəˈmœː]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Morges im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gimel isch e Dorf am Jurafueß, an dr Stroß zum Col du Marchairuz. D Gmaiflechi umfasst 32,2 % landwirtschaftligi Flechi, 61,8 % Wald, 5,4 % Sidligsflechi un 0,6 % sunschtigi Flechi.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Gimel isch zum erschte Mol gnännt wore anne 979-993 as Gemella.

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 820 856 880 822 777 797 755 835
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 954 1055 1028 1091 1205 1176 1447 1449

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 20,9 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

54 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 24,6 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee: BDP 0,8 %, CVP 5,3 %, FDP 16,3 %, GLP 5,3 %, GP 8,3 %, SP 19,1 %, SVP 31,7 %, Sunschtigi 4,5 %.

D Burgermaischteri vu Gimel isch d Sylvie Judas (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 3,6 % gläge.

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 1449 Yywohner 88,7 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 2,7 % Dytsch, 2,4 % Italienisch un 6,2 % anderi Sproche.

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[2][3]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Gimel, Switzerland – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter.
  2. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  3. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176