Bigle

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Bigle
Wappe vo Bigle
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Bärn (BE)
Verwautigschreis: Bärn-Mittulandw
BFS-Nr.: 0603i1f3f4
Poschtleitzahl: 3507
Koordinate: 613562 / 19618946.9166627.616675739Koordinate 46° 55′ 0″ N, 7° 37′ 0″ O; CH1903: 613562 / 196189
Höchi: 739 m ü. M.
Flächi: 3,61 km²
Iiwohner: 1814 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.biglen.ch
Blick vo Rüttihubelbad uf s Moos vo Walkringe, Bigle und d Bärner Aupe

Blick vo Rüttihubelbad uf s Moos vo Walkringe, Bigle und d Bärner Aupe

Charte
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ww

Bigle (dütsch Biglen) isch ä politischi Gmeind im Verwaltigskreis Bärn-Mittuland im Kanton Bärn, Schwyz. Bis zum 31. Dezämber 2009 het d Gmeind zum Bezirk Chonufinge ghört.

D Gmeind ghört zur Region Ämmitau. Dr Biglebach wo zwar ir Nachbargmeind Arni entspringt fliesst bi Hasle i d Ämme. Bigle isch 361 ha gross. Dr höchscht Punkt isch 905 m ü. M. D Zau vo de Iwohner isch öpis me aus 1'700 Lüt.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Nach verschidene äutere Quelle söu Bigle scho 894 n. Chr. z erschte Mau ire Urkunde erwähnt wärde; das isch aber nid sicher. 1236 wird Bigle sicher z erschte Mau u ire Urkunde erwähnt, u zwar unger em Name «Biglun».

Bigle het nach 900 zum Stammguet vo de Freiherre vo Signou ghört. 1406 het d Stadt Bärn ds Landsgricht vo Chonolfinge überno u het di höchi Grichtsbarkeit usgüebt.

Dr gröscht Teil vor Ywohner het dennzumau vor Landwirtschaft gläbt.

Scho früech hei sech entlang vom Bach verschideni Gewärbbetribe agsidlet. Di oberi Mühli isch scho 1338 boue worde. Mit dr Zit si Ribe, Stampfe, Oele, Sägereie u Walke derzuecho. O Wule- u Linewäber, Blattmacher, Holzbödeler, Schmide u Zimmerlüte hei sech agsidlet.

Ab 1529 het dr Ort zur Landvogtei Signou ghört u vo 1798 bis 1803 zu Grosshöchstette.

1611 isch d Pest nach Bigle cho. Wüu ds Dorf mehreri Missärnte het gha, si d Lüüt bsungers afällig gsi. 330 Opfer si i Massengräber näbe dr Chiuche begrabe worde. Ä witeri Epidemi isch 1795 usbroche.

Ds Eländ isch aber no witer gange. Ändi 1797 si d Chriegsunruhe usbroche, wo schlussändlech zum Ungergang vom alte Bärn hei gfüert. Derbi isch e Teil vo de Bigler um z Läbe cho u es het sehr lang tuuret, bis sech z Dorf wider erhout het.

Siit 1630 hei d Ching vo Bigle chönne i d Schueu ga. Aber nume sehr wenigi richi Eltere hei sech das chönne leiste. Ungerrichtet isch nume im Winter worde. Ersch 1850 hets e gregleteri Schuel gä mit usbildete Lehrer.

Nach 1803 isch Bigle ä Gmeind vom Bezirk Chonufinge.

Ä Ufschwung für die ganzi Gägend het 1899 d Eröffnig vor Burgdorf–Thun–Bahn bracht.

Ywohner[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quäuue: Bundesamt für Statistik 2005[2]

Jahr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Ywohner 930 928 937 942 915 966 960 1097
Jahr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Ywohner 1117 1251 1299 1359 1542 1437 1638 1790

Dr Uusländeraateil isch 2010 bi 6,7 % gläge.[3]

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

81,9 % vo de Ywohner si evangelisch-reformiert, 8,9 % si römisch-katholisch (Stang 2000).[3]

Politik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi de Nationauraatswahle 2011 het s das Ergebnis ggää:[3] BDP 24,0 %, CVP 0,9 %, EVP 5,3 %, FDP 7,5 %, GLP 2,8 %, GP 7,3 %, SP 12,2 %, SVP 32,6 %, Suschtigi 7,4 %.

Gmeindspresidänt vo Bigle isch dr Peter Habegger (Stang 2013).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkeit isch im Jahr 2011 bi 1,4 % gläge.[3]

Sprach u Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bir Vouchszeuuig 2000 hei vo de 1790 Ywohner 94,9 % Dütsch aus Houptsprach aaggää, 0,5 % Französisch u 1,5 % Italienisch.[3]

Dr Dialäkt vo Bigle ghört zum Hochalemannisch.

Persönlechkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Regina Bühlmann: Kirche Biglen(= Schweizerische Kunstführer. Nr. 418). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, 1987, ISBN 3-85782-418-2, S. 24.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Bigle – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 2018-08-31. Abgrüeft am 2018-09-30.
  2. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012