Baden AG

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
S AG im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Aargau und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Baden vermyde, wo öppis anders meined.
Bade
Wappe vo Bade
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Aargau (AG)
Bezirk: Badew
BFS-Nr.: 4021i1f3f4
Poschtleitzahl: 5400
5405 (Dättwil)
5406 (Rütihof)
UN/LOCODE: CH BAD (Baden)
CH DWL (Dättwil)
Koordinate: 665248 / 25845347.473618.304171381Koordinaten: 47° 28′ 25″ N, 8° 18′ 15″ O; CH1903: 665248 / 258453
Höchi: 381 m ü. M.
Flächi: 13,17 km²
Iiwohner: i18'506 (31. Dezämber 2012)[1]
Website: www.baden.ch
Badener Altstadt

Badener Altstadt

Karte
Turgi Würenlos Deutschland Kanton Zürich Bezirk Bremgarten Bezirk Brugg Bezirk Laufenburg Bezirk Lenzburg Bezirk Zurzach Baden AG Baden AG Bellikon Bergdietikon Birmenstorf Ehrendingen Ennetbaden Fislisbach Freienwil Gebenstorf Killwangen Künten Mägenwil Mellingen AG Neuenhof AG Niederrohrdorf Oberrohrdorf Obersiggenthal Remetschwil Spreitenbach Stetten AG Turgi Untersiggenthal Wettingen Wohlenschwil Würenlingen WürenlosKarte von Bade
Iber des Bild
w
Dialäkt: Aargauerdüütsch

Bade isch e Gmeind im Kanton Aargau. S isch de Houptort vom Bezirk Bade i de Schwiiz. D Gmeind het es biz meh als 16.000 Iwohner und isch somit d Gmeind mit de zweitmeischte Iwohner im Kanton, nach Wettige, aber vor de Kantonshauptstadt Aarau. D Stadt isch scho i de Römerziit für ihri Thermalquelle bekannt und während de Ziit vo de Alte Eidgenosseschaft Tagsatzigsort gsi. Sit 1962 ghört au Dättwil zur Gmeind Bade.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Nachbargemeinde sind Obersiggetal im Norde, Ännetbade und Wettige im Oschte, Neuehof im Südoschte, Fislisbach im Süde, Birmischtorf und Gäbischtorf im Weschte und Turgi im Nordweschte. D Exklav Rütihof wird vo Birmischtorf, Fislisbach und Mellige umschlosse. D Gemeind Turgi het e chlini Enklav mit Wald und Wiese im Nordweschte vom Badener Stadtgebiet.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Scho in de Römerziit het's z Bade e Siidlig gäh. Römer hei bei de Thermalquellene am Limmatboge Bäder bauet un öppe im Johr 25 n. Chr isch direkt im Aaschluss an di Bäder de Ort Aquae Helveticae entschtande. A dere Schtell sin wichtigi Strooseverbindige zämecho, eini vo Augusta Raurica (Augscht) uf Vitudurum (Oberwinti) un witer uf Brigantium (Breagaz) un au e Schtroos Richtig Turicum (Züri)) het's gäh, wo dann witer über d Päss i de Alpe uf Itali gfüührt het. In de zweite Hälfti vom 3. Johrhundert het's erschti Überfäll vo de Alemanne gäh und us em 7. Johrhundert git's alemannischi Gräber. Noch vor em Johr 1000 isch d Burg Stein uf en Schlossbärg bauet worde. Des isch e schtrategisch wichtigi Schtell an de Klus vo de Limmat. Di erschti urkundlichi Erwähnig vo de Schtadt Bade isch us em Johr 1040. Di Siidlig het im 13. Johrhundert s Märträcht übercho und im Johr 1265 wird s «Niderhus» erwäänt. Es isch spöter s Landvogteischloss worde und het d Brugg über d Limmat gsicheret. Mit de Eroberig vom Aargau durch di alti Eidgnosseschaft im 1415i isch Bade de Sitz vom Landvogt vo de Grafschaft Bade worde und au vili Tagsatzige hei hiir schtattgfunde.

D Gmeindsversammlig vo Noiehof het, wi au de Iiwohnerrot vo Bade am 30. März 2010 de plante Fusion mit de Schtadt Bade zugschtimmt, wo uf de 1. Jänner 2012 het soll realisiirt werde. D Volksabstimmig het am 13. Juni 2010 schtattgfunde.[2] S Schtimmvolk vo Noiehof het de Fusion zwar dütlich zugschtumme[3], d Bevölkerig vo Bade het si aber knapp abglähnt.[4]

Sehenwürdigkeite[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Galerii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Otto Mittler: Geschichte der Stadt Baden, 2 Bände, Sauerländer, Aarau 1962/65
  • Robert Mächler: Baden, Paul Haupt (Schweizer Heimatbücher 67. Aargauische Reihe, 4. Band), Bern 1955
  • Thomas Bolt, Uli Münzel: Der Bäderbezirk von Baden und Ennetbaden (Schweizerische Kunstführer Nr. 399/400)
  • Silvia Siegenthaler: Die Villa Boveri in Baden (Schweizerische Kunstführer Nr. 658)
  • Carmela Kuonen Ackermann: Die Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt und die Sebastianskapelle in Baden (Schweizerische Kunstführer Nr. 703)
  • Hermann Hesse: Kurgast

Einzelnochwis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Bevölkerungsbestand per Ende Dezember 2012, Statistisches Amt des Kantons Aargau
  2. http://www.neuenhofundbaden.ch/dokumentframe.htm abgruefe am 14. April 2010
  3. http://www.neuenhof.ch/downloads/Abstimmungsresultate.pdf abgruefe am 13.06.2010 13:27 Uhr
  4. http://www.baden.ch/documents/Abstimmungsprotokoll_Baden_Neuenhof.pdf

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Baden – Sammlig vo witere Multimediadateie