Villarzel VD

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S VD im Lemma isch s offiziell Chürzel vom Kanton Waadt und wird bruucht, zum Verwächslige mit Yträäg vom Name Villarzel vermyde, wo öppis anders meined.
Villarzel
Wappe vo Villarzel
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Broye-Vullyw
BFS-Nr.: 5830i1f3f4
Poschtleitzahl: 1555
Koordinate: 559796 / 17759646.7483376.912496622Koordinate 46° 44′ 54″ N, 6° 54′ 45″ O; CH1903: 559796 / 177596
Höchi: 622 m ü. M.
Flächi: 7.66 km²
Iiwohner: 416 (31. Dezämber 2017)[1]
Tour et église de Villarzel.JPG

Charte
GreyerzerseeBielerseeMurteseeNeueburgerseeSchiffeneseeKanton BernKanton BernKanton BernKanton FriburgKanton FriburgKanton FriburgKanton FriburgKanton NeueburgBezirk Gros-de-VaudBezirk Jura-Nord vaudoisBezirk LausanneBezirk Lavaux-OronAvenchesBrenlesBussy-sur-MoudonCarrouge VDChamptaurozChavannes-sur-MoudonChesalles-sur-MoudonChevroux VDCorcelles-le-JoratCorcelles-près-PayerneCreminCudrefinCurtillesDompierre VDFaougForel-sur-LucensGrandcourHenniez VDHermenchesLovatensLucensMissy VDMoudonPayernePrévonloupRoprazRossengesSarzensSyensTreyTreytorrens (Payerne)ValbroyeValbroyeVillars-BramardVillarzel VDVucherensVully-les-LacsVulliensCharte vo Villarzel
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w

Villarzel (frankoprovenzalisch [a vəlaˈziː]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Broye-Vully im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Villarzel lyt uf Hechine am rächte Stade vu dr Broye. D Gmaiflechi umfasst 71 % landwirtschaftligi Flechi, 24,3 % Wald un 4,7 % Sidligsflechi.[2]

Zue dr Gmai ghere La Ville (604 m ü. M.) un Sédeilles (688 m ü. M.) mit em Gheft Champs Paccot (694 m ü. M.), Rossens (721 m ü. M.) un e baar Ainzelhef. Nochbergmaine sin Valbroye un Henniez im Kanton Waadt un Châtonnaye, Villaz-Saint-Pierre, La Folliaz un Romont (FR) im Kanton Friburg.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Villarzel isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1228 as Vilarsel (1346-47 Villarse levesque, 1453 Villarsel Levesque). Im Johr 2006 sin Rossens un Sédeilles zue Villazel yygmaindet wore. Rossens isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1176 as Rossens, Sédeilles anne 1190 as Sideles (nit gsicheret) (1336 Sedilles), La Mothe im 14. Jh. as La Mottaz..

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quälle: Bundesamt für Statistik 2005[3]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Villarzel 358 341 352 300 301 296 267 258
Rossens (VD) 67 63 66 62 78 77 79 67
Sédeilles 195 192 195 187 201 214 211 196
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Villarzel 248 235 226 208 175 165 158 190
Rossens (VD) 61 63 59 59 51 50 51 46
Sédeilles 212 206 205 178 166 144 120 144

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 4,7 % gläge.[2]

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

64,5 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 21,3 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).[2]

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[2] BDP 2,9 %, CVP 4,6 %, FDP 21,9 %, GLP 3,7 %, GP 10,1 %, SP 18,3 %, SVP 31,5 %, Sunschtigi 0,5 %.

Dr Burgermaischter vu Villarzel isch dr Max Blaser (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 1,2 % gläge.[2]

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän 92,4 % vu dr Yywohner Franzesisch as Hauptsproch aagee, 5 % Dytsch un 2,6 % anderi Sproche.[2]

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[4][5]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Villarzel – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Bundesamt für Statistik: Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Mai 2012
  3. Bundesamt für Statistik: Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch, Date im Aahang (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.bfs.admin.ch)
  4. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  5. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176