Moudon

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Moudon
Wappe vo Moudon
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Waadt (VD)
Bezirk: Broye-Vullyw
BFS-Nr.: 5678i1f3f4
Poschtleitzahl: 1510
UN/LOCODE: CH MOU
Koordinate: 550895 / 16886146.6691686.79695510Koordinaten: 46° 40′ 9″ N, 6° 47′ 49″ O; CH1903: 550895 / 168861
Höchi: 510 m ü. M.
Flächi: 15.68 km²
Iiwohner: 6187 (31. Dezämber 2017)[1]
Website: www.moudon.ch
Altstadt vu Moudon

Altstadt vu Moudon

Charte
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w

Moudon (frankoprovenzalisch Modon [a mɔːˈdɔ̃], dytsch veraltet Milden ) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Broye-Vully im Kanton Waadt, Schwyz.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Moudon lyt am Zämmefluss vu Mérine und Broye. Zue dr Gmai ghere au no d Wyler Plan un Villaret un dr nordeschtli Dail vu Bressonnaz-Dessous. D Gmaiflechi umfasst 48,4 % landwirtschaftligi Flechi, 35,1 % Wald, 14,3 % Sidligsflechi un 2,2 % sunschtigi Flechi.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Moudon isch zum erschte Mol gnännt wore in dr Remerzyt as Minnodunum/Minnidunum (um 1000 Meldun, 1167 Meldunum, 1161 Moudon).

Bevelkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 2443 2329 2372 2402 2608 2683 2702 2652
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 2478 2338 2476 2806 3773 3805 4336 4371

Dr Uusländeraadail isch 2010 bi 40 % gläge.

Religion[ändere | Quälltäxt bearbeite]

35,5 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 33,8 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).

Bolitik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee: BDP 0,6 %, CVP 1,7 %, FDP 22,4 %, GLP 2,7 %, GP 11,7 %, SP 24,5 %, SVP 25,2 %, Sunschtigi 3,2 %.

Dr Burgermaischter vu Moudon isch dr Gilbert Gubler (Stand Merz 2014).

Wirtschaft[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Arbetslosigkait isch anne 2011 bi 5,7 % gläge.

Sproch un Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bi dr Volkszellig 2000 hän vu dr 4371 Yywohner 79,5 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 3 % Dytsch, 2,2 % Italienisch un 15,3 % anderi Sproche.

Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hän, gälte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hän ihre Ursprung ender in statistische Fähler oder ass d Lyt unter „Patois“ ihr Regionalfranzesisch verstehn[2][3]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Monique Fontannaz: Les monuments d’art e d’histoire du Canton de Vaud, Tome VI: La ville de Moudon. (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 107). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2006, ISBN 978-3-906131-82-5.
  • Monique Fontannaz: La ville de Moudon et ses musées. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 707, Serie 71). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2002, ISBN 978-3-85782-707-5.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Moudon – Sammlig vo Multimediadateie

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 2018-08-31. Abgrüeft am 2018-09-30.
  2. Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalité. Variétés d’oïl et autres langues. Université de Picardie / Centre d’Etudes Picardes, Amiens 1998, S. 101–114
  3. Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. Sauerländer, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139–176